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#1321513 - 08.02.18 23:00 Von München nach Barcelona 2015
Rienchen
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 1
Dauer:
Zeitraum:
Entfernung:0 Kilometer
Bereiste Länder:deDeutschland
frFrankreich
chSchweiz
esSpanien

Unsere Radreise von München nach Barcelona war zwar bereits vor über zwei Jahren, aber ich habe mich dazu entschlossen hier einen kurzen Überblick zu geben um unsere Erfahrungen mit euch zu teilen.

Wir starteten Ende August 2015 in München und waren 5 Wochen unterwegs, eine weitere Woche verbrachten wir in Barcelona. Insgesamt legten wir ca. 2200km mit dem Rad zurück. Unser Ziel war es, schöne und angenehme Strecken zu fahren. Da wir genug Zeit hatten, schlugen wir nicht den direkten Weg ein und legten immer wieder längere Stopps auf schönen Campingplätzen oder Städtchen ein.
Wir zelteten überwiegend auf Campingplätzen, lediglich in Lyon und Barcelona nahmen wir uns ein Hotelzimmer bzw. AirBnB. Einmal zelteten wir auch im Garten einer Familie die ihre Ferienwohnungen über „Gite de France“ anboten. Die Campingplätze in Frankreich und Spanien waren wirklich super und in der Nebensaison häufig sehr günstig. Durch Zelt und „Küche“, mit Kocher, Töpfen und Tellern, waren wir allerdings auch recht schwer beladen.

Unsere Route:

München - Bad Tölz - Bodensee/Königseeradweg nach Konstanz - entlang des Hochrheins über Hohentengen - Basel, ab hier ein Stück entlang des EuroVelo 6 - Mulhouse - L’isle-sur-le-Doubs - Dole - Chalon-sur-Saone - Macon - Lyon, ab hier teils auf der Via Rhona - Andancette - Montelimar - Avignon - Arles - Saintes-Maries-de-la-Mer - Sete - Carcassone (Abstecher von der Route) - La Palme - Colera - ab hier wählten wir den Weg querfeldein und nicht entlang der Küste - Fornells de la Selva - Canet de Mar - Barcelona
Von Barcelona flogen wir mit der Lufthansa zurück nach München (Das Rad hatten wir in Folie eingepackt, Lenker quergestellt, Luft aus den Reifen gelassen).

Bei der Routenplanung war es für uns immer hilfreich sowohl Karten als auch GPS-Daten zu haben, die sich gut ergänzten.
In Frankreich fuhren wir meist entlang der Kanäle. Das ist zwar entspannt, flach und auch interessant, aber wir würden bei einer Wiederholung mehr über die tollen Weinberge fahren.

Highlights:
- Bodensee/Königsee Radweg: ein Klassiker und einfach wunderschön durch das Allgäu, auf tollen Streckenabschnitten mit märchenhaftem Bergblick
- Jeden Morgen ein Pain au Chocolat in Frankreich schmunzel
- Avignon: Wunderschöne Altstadt und trotz hoher Touri-Dichte eine lebendige Stadt durch Familien und Studenten
- Canal du Midi: Faszinierend, wie dieser Kanal im 17. Jahrhundert gebaut wurde
- Der Grenzübertritt in den Pyrenäen nach Spanien war einfach traumhaft
- Die ganze Tour war natürlich wunderbar, eine abwechslungsreiche Natur, vom Allgäu, später entlang von Flüssen und Kanälen, vorbei an Weinbergen und Kiwi-Sträuchern, entlang des Meeres über die Ausläufer der Pyrenäen… wir haben uns einen Traum erfüllt und dabei viele interessante Menschen kennengelernt

Gut zu wissen:
- Leider ging zwischendurch in Frankreich die Magura-Bremse meines Freundes kaputt. Wir fanden leider keinen Radl-Laden der uns helfen konnte, die drei Läden die wir anfuhren hatten keine Erfahrung mit hydraulischen Bremsen. Nach einer Unterhaltung mit unserem Fahrradladen in München würden wir zukünftig in so einem Fall ein Reparatur-Set von zuhause zuschicken lassen.
- Der Weg von den Pyrenäen nach Barcelona ist noch seeeeehr wellig und man benötigt noch eine gute Kondition und einen guten Orientierungssinn bzw. ein ordentliches Navi.
- Stadtverkehr in Barcelona: Einige Radler fuhren mit dem Zug nach Barcelona für die letzten Meter, aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens. Aber wir haben festgestellt, dass es recht viele Fahrradwege gibt und es überhaupt kein Problem war den Placa Catalunya per Rad zu erreichen, zumal wir auch Radeln in München gewohnt waren.
- Lufthansa-Flug mit Rad: Da das Rad auch innerhalb des Freigepäckstücks aufgegeben werden kann, ohne zusätzliche Kosten, packten wir unser Gepäck in einer großen Tasche zusammen und mussten somit nur für ein Fahrrad zusätzlich bezahlen. Wir hatten allerdings bereits vor Barcelona nette Münchner Camper kennengelernt, die liebenswerter Weise einen Teil unserer Ausrüstung mit in die Heimat nahmen schmunzel

Geändert von Rienchen (08.02.18 23:03)
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