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#1290661 - 29.06.17 21:13 Re: Jakobswege: Logroño, Santiago de Compostela, Porto [Re: Taunusrenner]
Kersidra
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 12
Den Link im Beitrag oben kann ich leider nicht mehr ändern.
Aber dieser hier funktioniert:
https://fahrradbloganja.wordpress.com/2014/04/13/2014-logrono-santiago-de-compostela-porto/

und hier ist die Route:
https://fahrradbloganja.files.wordpress.com/2017/06/route.jpg

Landkarte in Link umgewandelt. Zur Erläuterung siehe hier.

Wir sind sie schon im April 2014 gefahren, jetzt habe ich den Bericht eingestellt.
Anja
_____________________________
https://fahrradbloganja.wordpress.com/

Geändert von Juergen (29.06.17 21:37)
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#1291676 - 05.07.17 13:53 Jakobsweg ist in: Köln nach Santiago mit dem Rad [Re: 2blattfahrer]
ElGato
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 44
Jaja, ich weiß, der Camino de Santiago ist ein Modethema, aber ich hatte die Idee, den Camino mal zu gehen oder fahren, schon als ich mal eine Zeit in Santiago studiert habe. Und ich lasse mich auch von 300000 anderen Pilgern nicht davon abhalten.
Dieses Jahr setze ich das nun in die Tat um, in zwei grossen Etappen quer durch Europa, und für mich die erste richtig große Tour mit dem Rad. Bis Lyon bin ich schon gekommen (kann man schon nachlesen), nächste Woche geht es auf die große Hauptstrecke durchs Massif Central und die spanische Nordküste entlang.

Gleichzeitig möchte ich damit spenden einsammeln für das Friedensdorf in Oberhausen, das interessiert hier aber nur am Rande. Ich verlinke auf meinen Blog, den ich möglichst oft aktualisieren werde, auch unterwegs, das Ziel ist natürlich täglich ein Update zu schreiben.
Hier ist er: https://colognesantiago.wordpress.com/

Der Blog ist rückwärts sortiert, der neueste Eintrag ist immer oben.
Viel Spaß beim lesen!

Gruß
ElGato

https://colognesantiago.files.wordpress.com/2017/03/cropped-colognesantiago_transparenz.png


Landkarte in Link umgewandelt. Zur Erläuterung siehe hier.
2553 km vom Kölner Dom bis nach Santiago de Compostela: https://colognesantiago.wordpress.com

Geändert von Juergen (05.07.17 14:02)
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#1292879 - 12.07.17 10:51 Rhone Radweg + Canal des 2 Mers mit dem 1Rad
Hans Howald
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 14
Rhone Radweg mit dem Einrad von der Quelle zum Mittelmeer und anschliessend entlang dem “Canal des 2 Mers“ zum Atlantik. Der Radweg “Canal des 2 Mers“ folgt dem “Canal du Midi“, dem “Garonne Lateral Canal“ sowie dem Fluss Garonne und der Gironde Bucht. Er verbindet das Mittelmeer mit dem Atlantik.

Die Route führt zu fast 50% über separate, dem Langsamverkehr vorbehaltene perfekte Radwege und der Rest führt, wo immer möglich, über wenig befahrene Strassen. Entlang den Kanälen werden oft ehemalige Treidelpfade benutzt und in der Umgebung von Bordeaux gibt es auf zwei stillgelegten Eisenbahn Linien einen perfekten Radweg.

Video:
https://youtu.be/3CYFckZBVik

Bilder:
https://plus.google.com/collection/gUCfRE?_utm_source=1-2-4


#Rhone #Radweg #Cycle #Route #Track #Canaldes2Mers #VoieVerte #Einrad #Unicycle #1Wheel #Howald
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#1293138 - 13.07.17 11:30 Osthessische Schönheiten [Re: max saikels]
max saikels
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 530
Anlass der Tour war ein Treffen mit ehemaligen Kommilitonen in Kassel und geplant war eine Viereinhalbtagetour mit Start am Rheinorange in Duisburg. Aufgrund gewisser terminlicher Zwänge wurde daraus in der Planung eine Zweieinhalbtagetour mit Start in Gelnhausen, daher der Titel. Im Radreisewiki gibts doch tatsächlich in Südwest-Nordost-Richtung eine Lücke zwischen Vulkanradweg und Sinntal - Streutal; die werde ich ein bisschen füllen. Die Hanauer mögen mirs verzeihen, aber die Umgebung ist nicht so prickelnd und deshalb bin ich mit dem Zug nach Gelnhausen. Die Anschlüsse haben sogar geklappt am frühen Morgen, so dass ich gegen halb neun bei sonnig warmem Wetter starten konnte.
Bis Fulda bin ich dem Hessischen Fernradweg R3 gefolgt, das heißt, durchs Kinzigtal, was wiederum heißt, oft entlang oder in der Nähe der Bahnstrecke Frankfurt–Fulda; die A66 ist meist nicht so nah.



Zwischen Bad Soden - Salmünster und Steinau an der Straße (Via Regia) liegt der Kinzig-Stausee, im Bereich der Staumauer nicht gerade eine landschaftliche Schönheit, Steinau selbst ist aber recht hübsch.







Die erste richtige Schönheit ist die Abraumhalde des Salzbergbaus bei Neuhof, in der Gegend um Philipstal gibts noch mehr solcher Salzdauerlutscher. Dagegen sehen die Windräder richtig putzig aus und deren spätere Entsorgung ist auch geklärt.
Hinter Neuhof wird der R3 mit einem Kilometer Umweg übern Berg geführt; der Sinn nicht so richtig erkennbar, außer den Radweg entlang der Landstraße zu vermeiden. Der ist aber passabel zu fahren, vielleicht will man ja den Ausblick auf den Kaliberg von Osten spendieren.



Weiter auf Nebenstraßen nach Fulda, an einer Engstelle mit Schutzstreifen und Dauergrün für Radfahrer!



Ab Fulda gehts auf dem R1/Fuldaradweg weiter, Fulda selbst hab ich rechts liegen lassen.



Die Mittagspause wollte ich um 2 Uhr machen, ist doch viertel vor drei geworden. Der Riesenbärenklau ist im Fuldatal weit verbreitet. Das Fuldatal ist ganz schön zu fahren, nicht so überlaufen wie andere Flusstäler; klar, der Bach ist auch deutlich kleiner.



Ab Schlitz gehts ein Stück auf der ehemaligen Trasse der Bahn von Schlitz nach Niederjossa; der Weg ist zwar relativ neu asfaltiert, es gibt aber trotzdem schon einige unangenehme Wurzelanhebungen. In Niederjossa und Niederaula zweigten früher mal Bahnstrecken zum Vogelsberg ab, heute zum Teil Bahntrassenradwege, wäre mal ein eigener Besuch wert.



Für was zum übernachten zu suchen wars noch zu früh, weshalb ich weiter gefahren bin. Aber das Hotel in Niederaula hatte kein Zimmer mehr frei, das Fünfbettzimmer wollte sie mir nicht zu einem annehmbaren Preis geben, vielleicht hat sie auf spätere Gäste spekuliert. In der Gegend gibts weiter nix und so hab ich von einer Bank an der Straße aus in der JH in Bad Hersfeld angerufen, die auch tatsächlich noch ein Zimmer für mich frei hatten. Ein Vierbettzimmer für mich alleine, mit Dusche und WC und mit Einzelzimmerzuschlag nicht teuerer als das vollbelegte Viererzimmer in Freiburg im März. Und das Frühstück war auch besser. So ist es halt in der (osthessischen) Provinz, da bekommt man auch für weniger Geld brauchbare Leistung. Und aus den geplanten 90 km sind 120 geworden, von den letzten 10 km hab ich nicht mehr viel mitbekommen.



In und um Bad Hersfeld hat mans mit den beiden Konrads, Zuse und Duden, letzterer konnte sich hier im Forum aber auch nicht durchsetzen.



An der Fuldabrücke in Bad Hersfeld ist der R1 entlang der B27 links der Fulda ausgeschildert, mein Plan war rechts der Fulda zu fahren, der Weg ist nach Philipstal ausgeschildert. Den sollte man auch nehmen, der führt zum Teil durch den Wald und entlang der Bundesstraße auf einem schmalen Radweg im morgendlichen Berufsverkehr ist sowieso ätzend. Bei der ehemaligen Eisenbahnbrücke über die Fulda treffen sich die beiden Wege und führen auf der Bahntrasse 1 km ins Solztal, der R1 zweigt dann wieder ins Fuldatal ab.



Moderner Gütervekehr auf der Schiene, nur noch Ganzzüge, aber nicht von der Post. Die fährt wieder mit der PS-Kutsche. Wenn man bedenkt, dass zu Zeiten der Deutschen Bundesbahn und der Deutschen Bundespost letztere der größte Einzelkunde der ersteren war ...



Und dann Bebra. Ehemalige Eisenbahnerstadt, jetzt Autofahrerstadt wie überall in der Provinz.



Aus Radfahrersicht: Es ist so hässlich, es ist so hässlich, es ist der Hass. Für alle, die für Eisenbahn nichts übrig haben, solls ja geben, dem R1 folgendend auf der anderen Fuldaseite an Bebra vorbei und lieber in Rotenburg, 4 km weiter, verweilen.





Ab und zu ein Stück alte Alleebäume, die nicht Opfer des ADAC wurden, oft ehemals größere Bahnhöfe nur noch Haltepunkte.



Und immer wieder die Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg.



Seilfähre über die Fulda, extra für den Radweg, um ihn nicht auf der schmalen Landstraße am Steilhang der Fulda führen zu müssen. Ich musste alleine kurbeln.



Eine weitere, ehemals aus militärstrategischen Gründen gebaute Bahnline bei Malsfeld, heute Draisinenbetrieb.



Kaffeepause in Melsungen, hübsche Fachwerkaltstadt. Überhaupt, die osthessischen Fachwerkstädte im Fuldatal erscheinen mir schöner als z.B. Dieburg. Ein guter Eiskaffee für 3,90! Da bezahlt man am Main für geringere Qualität erheblich mehr.

Von hier aus hab ich sicherheitshalber in der JH Kassel was reserviert, war auch besser so, denn auf dem weiteren Weg bis Kassel ist mir nichts mehr an Unterkunft aufgefallen. Und in Kassel war es dann unerwarteterweise so eine Art Lehrerzimmer mit normalem Bett und richtigem Badezimmer, zwar mit einem relativ kräftigen Aufschlag, aber immer noch kaum teurer als in Freiburg. So wurde es denn eine Zweitagestour.





Der R1 wird ab Guntershausen als schnelle Radverkehrsverbindung nach Kassel gut genutzt und ist tatsächlich schön zu fahren.

Und hier die Beschreibung im Radreise-Wiki.
Grüße, Stephan
Südpfalz
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#1293143 - 13.07.17 12:06 Re: Osthessische Schönheiten [Re: max saikels]
19matthias75
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 2363
Schöne Tour.
Als Alternative zum Unteren Abschnitt des Kinzigtals bei Hanau bietet sich die Strecke von Kahl/Main über Alzenau, Freigericht und Linsengericht nach Gelnhausen an. Auch wenn es ein bisschen hügeliger ist, viel schönere Streckenführung, finde ich.
Grüße,
Matthias
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#1293162 - 13.07.17 13:38 Re: Osthessische Schönheiten [Re: max saikels]
BvH
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 299
Hallo Stephan,

schöne Beschreibung des Fuldaradweges. Ich bin ihn dieses Jahr bei der Anreise zum Forumstreffen gefahren. Mein Foto, das ich in Rotenburg gemacht habe, gleicht Deinem sehr. In Melsungen haben wir anscheinend in der gleichen Eisdiele beide Lust auf einen Eiskaffee.

Über die Seilfähre sind wir nicht rüber, haben nur anderen beim Kurbeln zugeschaut.

Den Radweg empfand ich grundsätzlich als entspannend, nur sonntags waren zu viele Radler unterwegs.

Gruß

Bettina
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#1293271 - 13.07.17 22:44 Re: Osthessische Schönheiten [Re: 19matthias75]
max saikels
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 530
In Antwort auf: 19matthias75
Als Alternative zum Unteren Abschnitt des Kinzigtals bei Hanau bietet sich die Strecke von Kahl/Main über Alzenau, Freigericht und Linsengericht nach Gelnhausen an. Auch wenn es ein bisschen hügeliger ist, viel schönere Streckenführung, finde ich.

Das wäre mit der Zeit nicht mehr hingekommen, aber Spessart / Sinntal steht noch auf dem Programm.
Grüße, Stephan
Südpfalz
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#1293375 - 14.07.17 18:18 Re: Osthessische Schönheiten [Re: max saikels]
kaspress
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 120
Schöne Tour vom Brenner mit Traumtrails:

http://www.kaspressknoedel.com/flatschjoch




Mtb- und Wanderblog mit kulinarische Tipps:

www.kaspressknoedel.com
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#1293451 - 15.07.17 10:19 Re: Osthessische Schönheiten [Re: BvH]
max saikels
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 530
Ups, jetzt erst gesehen.

In Antwort auf: BvH
Mein Foto, das ich in Rotenburg gemacht habe, gleicht Deinem sehr. In Melsungen haben wir anscheinend in der gleichen Eisdiele beide Lust auf einen Eiskaffee.

Das wundert mich jetzt aber schmunzel In Melsungen wars aber keine Eisdiele, sondern das Rathaus-Cafe.
Btw, ich muss die Bilder wohl neu machen; zweimal durch Irfanview gejagt, danach ist es nur noch Matsch.

In Antwort auf: BvH
Über die Seilfähre sind wir nicht rüber, haben nur anderen beim Kurbeln zugeschaut.

Och, das geht schon, auch alleine, und ist halt eine schöne Abwechselung.

In Antwort auf: BvH
Den Radweg empfand ich grundsätzlich als entspannend, nur sonntags waren zu viele Radler unterwegs.

Deswegen mache ich solche Touren immer unter der Woche.
Grüße, Stephan
Südpfalz
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#1293498 - 15.07.17 13:15 Re: Osthessische Schönheiten [Re: max saikels]
BvH
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 299
Hallo,

ich habe nochmal nachgesehen: In Melsungen war es der Eissalon einmal quer über den Marktplatz. Das Rathaus im Hintergrund sah aus unserem Blickwinkel genauso aus. Der Eiskaffee war trotzdem gut.

Unter der Woche Touren machen, geht leider nicht immer. Irgendwann muss das Geld für die nächste Tour verdient werden.

Viele Grüße

Bettina
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#1293549 - 15.07.17 21:20 Re: Osthessische Schönheiten [Re: BvH]
max saikels
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 530
In Antwort auf: BvH
ich habe nochmal nachgesehen: In Melsungen war es der Eissalon einmal quer über den Marktplatz. Das Rathaus im Hintergrund sah aus unserem Blickwinkel genauso aus.

Ich auch. Das Bild mit dem Rathaus-Cafe, was ich zuerst drin hatte, hab ich in der Endfassung weggekürzt. Das Cafe ist einmal halb ums Rathaus rum.


In Antwort auf: BvH

Unter der Woche Touren machen, geht leider nicht immer. Irgendwann muss das Geld für die nächste Tour verdient werden.

Ja, schon. Ich hatte das Glück, das ich Zeit auf dem "Langzeitkonto" ansammeln konnte.
Grüße, Stephan
Südpfalz
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Off-topic #1293614 - 16.07.17 14:06 Re: Jakobsweg ist in: Köln nach Santiago mit dem Rad [Re: ElGato]
Falk
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 30855
Zitat:
Der Blog ist rückwärts sortiert, der neueste Eintrag ist immer oben.
Viel Spaß beim lesen!

Das schließt sich allerdings gegenseitig aus. Muss dieses Sortieren nach Buchhalterart wirklich sein? Willst Du einen Krimi noch lesen, wenn auf der ersten Seite der Mörder festgenommen wird?
Falk, SchwLAbt
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#1293960 - 19.07.17 04:24 Indonesien / Java / Mt Bromo [Re: 2blattfahrer]
memy
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 441
Unterwegs in Australien

In 2 Tagen von Malang im Osten Javas über den Bromo Vulkan nach Probolingoo an der Küste. ( googlemaps )

In Singapur hatte ich mich mit Chris getroffen, der schon ein paar mal im Osten Javas unterwegs gewesen ist. Aufgrund seiner Hinweise hatte ich mir eine Route zurechtgelegt, auf der ich auf den südlichen äußeren Kraterrand hochfahren wollte um dort eventuell eine Nacht zu zelten. Er erzählte was von mindestens 7km schieben, aber ich dachte so schlimm wird es wohl nicht werden...

Nachdem ich dann aber schon einige Kilometer in den Bergen Javas unterwegs gewesen war, habe ich meine Route dann doch so geändert, dass ich eine möglichst lange Anfahrt zum etwa 2450m hohen Kraterrand hätte. So wirklich geklappt hat das aber auch nicht.
Die ersten Kilometer aus Malang heraus gehen noch durch fast flaches Gelände, doch das änderte sich schnell. Vor dem kleinen Ort Sugro musste ich noch über einen 1100m hohen Höhenzug, der so steil war, dass an fahren nicht zu denken war. Ich bin alles andere als ein Bergfloh, noch dazu Ostfriese, denen das mit den Bergen eh nicht so im Blut liegt... es mag andere geben, die dort noch fröhlich pfeifend hochradeln zwinker An der 1100m Passhöhe jedenfalls standen ein paar Jungs, die auf Autos, Mopeds, Laster warteten, die es nicht den Berg hinauf schafften. Denen halfen sie dann durch schieben und rangieren gegen ein Handgeld über die Kuppe.



Es gibt auf der Strecke, wie überall auf Java reichlich kleinere Restaurants sodass die Verpflegung kein echtes Problem ist. Angeboten wird in der Regel meist nur Bakso ("Fleischbällchensuppe") - wie mir scheint das wahre Nationalgericht der Indonesier. Ich war auf jeden Fall froh, mir in Malang noch ein paar leckere Datteln und Rosinen besorgt zu haben.

Übernachtet habe ich dann in Jalan Bromo, einem kleinen Ort, in dem es einige homestays gibt. Homestay "Bromo Indah Lestari" (ist in den OSM maps eingetragen) kann ich empfehlen - auch weil es warmes Wasser zum duschen gibt. Es wird ungewohnt kühl auf über 2000m.
Am nächsten Morgen dann noch ungefähr 500 Höhenmeter bis zum Kraterrand (von denen ich wieder einige geschoben habe), und es bot sich ein toller Blick über die ganze Caldera des Bromo.




Der östliche Kraterrand ist etwas flacher.


Der aktive Krater liegt hinter dem mit Baümen bewachsenen im Vordergrund.


Mitten im Krater steht ein Tempel. Im Hintergrund sieht man die Treppe, die zum aktiven Vulkankegel hochführt.

Von dem äußeren Kraterrand führt dann eine extrem steile Straße runter in den Krater, der auch "sea of sands" genannt wird. Jetzt im Juli war der Untergrund noch fest genug um dort auch, wenigstens größtenteils, Rad fahren zu können. Später im Jahr soll das bedeutend schwieriger werden. Um an der Ostseite wieder aus dem Krater zu kommen geht es noch mal eine steile Straße rauf (schiebend) bevor man mit Cemoro Lawang den Hauptort erreicht, über den der Großteil des Tourismus den Vulkan erreicht.


Im Bromogebiet sind noch einige Dutzend dieser alten Toyotas unterwegs, man sieht kaum ein anderes Fahrzeug im Vulkan. (der helle Streifen im Bild ist übrigens eine Windhose)

Die mit 2200 Höhenmetern sehr lange Abfahrt wird, wie man es von einem Vulkan erwartet, langsam immer flacher je weiter man nach unten kommt. Erstaunlich auf welch steilen Flächen die Indonesier noch Landwirtschaft betreiben.
Der allgegenwärtige Verkehr nimmt dann auch immer mehr zu und oft genug sieht man nur allzu deutlich was man atmet... für mich der Hauptgrund, weshalb ich Java nicht wieder besuchen werde. So schön wie die Landschaft auch ist...



Die harten Fakten:
1. Tag 55,4km ; 2090hm
2. Tag 73,4km ; 691hm
Bromo: Wikipedia
Eintritt zum Nationalpark: Tageskarte für 220000 Rupiah (14,4€)


Gruß
Horst
In velo veritas
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#1294080 - 20.07.17 07:12 Re: Reisebericht Pilgerreise Jakobsweg Spanien [Re: Rainer Juengling]
hal23562
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 152
Hallo Rainer,

bei mir meldet Dropbox leider "der Ordner ... Frances existiert nicht"

Gruß - HAL
Mit dem Rad kommt man überall hin ... (frei nach Herbert Rittlinger)
Meine Website "Plünnenkreuzer"
Mein Blog "raus&weg-Blog"
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#1296429 - 03.08.17 14:25 Rennsteig und Deutsch-Deutscher Radweg
Imi
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 18
Hier ist mein Reisebericht verlinkt.
VG Michael

Blog : www.randonneurimi.de
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#1297705 - 12.08.17 06:21 Nordseeradweg: EMDEN - BREMERHAVEN
Regensburg
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 34
Dauer: 6 Tage
Zeitraum: 30.7.2017 bis 4.8.2017
Entfernung: 400 Kilometer
Bereiste Länder: deDeutschland
Externe URL: http://www.michi-koller.de



Nordseeradweg: EMDEN - BREMERHAVEN

Tour von Michael Koller ( www.michi-koller.de )

2017 wollte ich mal wieder eine Tour in Deutschland unternehmen -
und als Ziel wählte ich die ostfriesische Ostseeküste aus.
Dank Sparangebot der deutschen Bahn kommt man von Bayern nach
Emden inkl. Fahrrad sehr günstig und auch relativ schnell.

Während meiner Tour hatte ich ein sehr schönes Wetterfenster
erwischt, so dass die Kombination auf Natur, Fahrrad und Foto
voll ausgelebt werden konnte.

Der Nordseeradweg in Ostfriesland ist bestens ausgebaut und auch
ausgeschildert. Somit kann man wirklich relaxed ohne Karte
einfach den Tag über so dahin radeln.

Die Saison in Friesland ist sehr kurz und somit war ich Anfang
August schon eher in der Nachsaison dran.

Mein Fazit der Tour:
- Sehr schöne Landschaft
- Sehr nette Leute
- Wenig Touristen
- Super Preisleistungverhältnis
- Sehr schöne Campingplätze
- Super Radweg
- Ostfriesland gerne irgendwann mal wieder

Viel Spass beim Ansehen - viele Grüße
Michael Koller

Anbei ein paar Bilder:










Geändert von Keine Ahnung (12.08.17 10:57)
Änderungsgrund: Bilder eingebunden
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#1297894 - 13.08.17 09:10 Re: Nordseeradweg: EMDEN - BREMERHAVEN [Re: Regensburg]
Bacardi
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 36
Ändere mal lieber das "ostfriesische Ostseeküste " in Nordseeküste.
Sonst wirst du von den Friesen gejagt und bekommt Nordseeverbot auf Lebenszeit ... schmunzel
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#1298372 - 16.08.17 21:04 Re: Nordseeradweg: EMDEN - BREMERHAVEN [Re: Bacardi]
Regensburg
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 34
Stimmt - da hab ich mich echt extrem verschrieben.. (-:
Ich kann den Bericht leider nicht mehr ändern.. oder?
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#1298550 - 18.08.17 07:38 Re: Nordseeradweg: EMDEN - BREMERHAVEN [Re: Regensburg]
kaspress
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 120
Tour zum Astjoch mit Dolomitenblick:

http://www.kaspressknoedel.com/mtb-astjoch



Mtb- und Wanderblog mit kulinarische Tipps:

www.kaspressknoedel.com
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#1299581 - 25.08.17 14:56 Die Reise meines Lebens
basti1995
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 67
Mein Traum war es immer einmal mit dem Fahrrad um den Globus zu fahren, um möglichst viel von der ganzen Welt zu sehen. Dafür brauche ich große Erfahrungen, viel Zeit und Planung im Vorlauf und etwas mehr Geld.
Ansonsten brauche ich nicht mehr als ein bisschen Sehnsuch, Lust auf Unbekanntes, ein Zelt, Klamotten und Muskelkraft für das Fahrrad.

Erste relevante Erfahrungen habe ich bereits gesammelt, jedoch nicht so viele, dass diese für eine "Weltreise" reichen.
Zeit habe ich mein ganzes restliches Leben, ich bin zu nichts verpflichtet und habe mein Abitur in der Tasche.
Und finanziell? Was soll ich da groß sagen, ich bin Schüler. Mir bleibt nur das Geld, das ich mir durch Ferienjobs verdient habe.
Alles Andere habe ich.

Was jetzt?
Nach vielen Tagen und Nächten voller Recherchearbeit habe ich mich entschieden, dass ich eine Tour mit Ziel Südostasien und Australien machen werde. Ich möchte die Leute kennen lernen, wie sie leben, welche Probleme sie haben, wie sie teilweise trotz ihrer Armut (gilt natürlich nicht für jedes Land das ich bereisen werde) extrem glücklich und gastfreundlich sind, was sie beschäftigt und ich möchte natürlich meine Vorurteile gegenüber den Ländern abbauen. Außerdem möchte ich den Unterschied zwischen dem verwöhnten Europa und den armen Ländern, wo die Leute nicht einmal eine Dusche und ein warmes Bett haben, kennen lernen.
Es war sehr schwer sich für eine Richtung zu entscheiden, denn auch Südamerika hätte mich sehr gereizt.
Mein Ziel ist es einfach viel zu erleben und auf die vielen verschiedenen Leute und die verschiedenen Kulturen zu treffen. Nicht etwa jeden Tag versuchen über 100, 150 oder 200 Kilometer zu radeln. Wenn es mir irgendwo gut gefällt bin ich durchaus offen, dort auch eine Zeit lang zu bleiben.

Unter anderem ist auch das Land Nepal ein Ziel. Mich beeindruckt das Hochgebirge und die höchsten Berge der Welt, ebenso wie eine so arme Bevölkerung in so einem Gebiet leben kann.
Mir ist jedoch klar, dass die komplette Infrastruktur in diesem ohnehin schon so armen Land durch das Erdbeben zerstört ist. Jede Medienmitteilung ist wahrscheinlich noch untertrieben und kann die wirklich schlimme Situation nicht beschreiben.

Mir ist bewusst, dass man so eine Tour extrem gut planen muss, um nicht zu scheitern. Doch auf meiner Tour werde ich mit Sicherheit vor zahlreichen Herausforderungen stehen, die nicht planbar sind (was auch gut so ist, sonst wär's ja langweilig). Es werden auch Probleme sein die viel ursprünglicher sind - mit denen man in Deutschland gar nicht erst konfrontiert werden kann - und vielleicht manchmal auch nicht zu bewältigen sind.
Auf so eine Reise freue ich mich und möchte so den Großteil meiner Pause zwischen Studium und Schule verbringen.

Wieso reise ich mit dem Fahrrad?
Es ist eine Herausforderung
Es macht mir unheimlich viel Spaß
Das Fahrrad ist ein billiges Fortbewegungsmittel
Man kommt dadurch an Orte an die man als normaler Reisender mit dem Zug, Bus oder Auto nicht gelangt.
Es ist nach dem Laufen die bevölkerungsnaheste Reisemöglichkeit

Nach der Tour.
Meine Erfahrungen die ich auf der gesamten Tour sammle, möchte ich im Anschluss natürlich so gut wie möglich weitergeben und präsentieren. Deshalb werde ich nach dieser Tour einen Vortrag oder auch mehrere halten und von meiner Tour erzählen. Des Weiteren möchte ich während meiner Tour auch eine Filmreportage produzieren, die bei meiner Präsentation ebenfalls zu sehen sein wird.

Es gibt sicher viele Leute, die sagen, dass ich etwas überheblich, oder noch zu jung und vor allem viel zu unerfahren bin für so eine Reise. Doch ich bin bei meiner Recherchearbeit auf dieses Zitat gestoßen:

"Der einzig wirklich große Fehler, den man auf einer Weltreise machen kann, ist nicht Loszufahren!"
Rolf Lüthi


Dem kann ich nur zustimmen!!!





>> Das war mein aller erste Blogeintrag damals vor meiner großen Reise. Wenn ich jetzt über diesen Eintrag drüberlese merke ich, wie jung, naiv und unerfahren ich noch war. Doch die Reise hat in mir selbst extrem viel verändert und ich bin sehr stark daran gewachsen. Ab und zu habe ich auch hier in diesem Forum Reiseberichte geschrieben und es wurde viel diskutiert.
Jetzt sind seit meinen start über 2 Jahre vergangen. Fast ein Jahr war ich unterwegs. Das andere Jahr habe ich einen Film dazu produziert und nebenbei studiert. Ich habe mir gedacht, dass so ein Film vielleicht den ein oder anderen hier im Forum interessieren könnte. Diejenigen unter euch, die es interessiert, hier findet ihr den Link dazu:

https://www.amazon.de/You-Are-Welcome-Se...you+are+welcome

Der Film heißt 'You Are Welcome':
"A human experience to the heart of people - a journey around the globe by bike". Sebastian Hiller machte seinen Abschluss in der Schule, packte seine Taschen und fuhr mit dem Fahrrad um die halbe Welt - durch Europa, Indien, Asien und ganz Westafrika. Es war die Reise seines Lebens, die ihn für immer veränderte. Er radelte 17.500km in 27 Ländern. Sein Ziel: Das Leben der Menschen kennenlernen.

Liebe Grüße aus Oberbayern
Sebastian

Geändert von basti1995 (25.08.17 14:58)
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#1302357 - 15.09.17 20:52 Von Croatien in den fernen Osten - Teil Europa
Mash
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 77
Wir sind auf unserem Stufentandem am 1. August in den Zug gestiegen mit dem Ziel am naechsten Tag in Croatien anzukommen. Ohne Fahrrad faehrt ein Zug von Muenchen durch, wir uebernachteten stattdessen in Lublijana auf dem Bahnhof. Das Stufentandem wurde fuer die Ostzuege auseinander gebaut und passte somit auch in die ehemaligen Sitzabteile die nun als Fahrradabteil dienen. Bilder erstmal nur auf der Website.

Die Reise fuehrte dann an der Kueste und ueber die Inseln nach Marcedonien. Dort fuhren wir ab Kotor ins Inland nach Podgarica. Von Podgarica wieder zuerueck an die Kueste Albanien und weiter anch Tirana. Von dort aus in die Berge an den See Ohrid. Von dort sollte in Zug nach Sofia fahren, der allerdings ein Minivan war. Also ein Bus nach Skohder und Skohder nach Sofia. Von Sofia mit dem Tandem nach Burgas und nun sitzten meine Freundin und ich auf der Faehre mit dem letzten bisschen Internet uebers Handy. Daher auch keine Bilder hier, denn dafuer riecht der Traffic nicht mehr. Die Route im Detail sowie Bilder und Texte auf unserer Website:

www.we-cycle.asia

Wir fahren ein Stufentandem von Velomo mit Rohloff, 2 x BB7 Bremen mit 200er Scheiben und einer Deore V-Brake vorne. Details zum Fahrrad folgen irgendwann auf der Website. Jedoch ist es oft schoener noch ein Lagerfeuer zu entzuenden statt das Handy zum tippen raus zu holen.
Du brauchst keine Ahnung von der Fahrradtechnik zu haben.
Du musst vor der Reise nicht trainieren.
Es reicht, wenn du einfach los faehrst: www.we-cycle.asia

Geändert von Mash (15.09.17 20:54)
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#1302741 - 18.09.17 19:42 Re: Von Croatien in den fernen Osten - Teil Europa [Re: Mash]
kaspress
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Hi,

Pizzo Levico und Hochebene von Lusern

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#1303338 - 22.09.17 20:11 Re: Sammelfaden Kurzreiseberichte - Links auf Berichte [Re: 2blattfahrer]
Kersidra
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Ich bin unterwegs, mit dem Rad durch Georgien und voraussichtlich Armenien. Nach einer Wanderung in Svanetien bin ich vor ein paar Tagen hin Batumi gestartet. Geplant habe ich, zunächst über den Goderdzi Pass nach Akhaltsikhe zu fahren (schon passiert), dann weiter über Gori nach Tbilisi und schließlich nach Armenien.
Meinen Blog dazu gibt es hier:https://fahrradbloganja.wordpress.com/category/2017-georgien/
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#1303354 - 23.09.17 03:07 Re: Sammelfaden Kurzreiseberichte - Links auf Berichte [Re: Kersidra]
memy
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Unterwegs in Australien

Das weckt schöne Erinnerungen. Vielen Dank!

Schade das Mestia-Ushguli asphaltiert wird. Da wird sich das Touristen-Gewusel, welches Mestia schon voll im Griff hat, sich sicher weiter Richtung Osten ausbreiten. Aber dem Radler bleibt ja noch die von Ushguli weiter nach Osten führende Strecke, die einen letztendlich nach Lentechi führt. Oder wird dort auch gebaut?

Gruß
Horst
In velo veritas
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#1304064 - 28.09.17 19:11 Re: Sammelfaden Kurzreiseberichte - Links auf Berichte [Re: memy]
Kersidra
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Beiträge: 12
Bislang wird nur ein Teil der Strecke asphaltiert. Ich habe keine Ahnung, wie insgesamt die Planung ist, aber es sind in der Gegend viele Touristen unterwegs, also ist es wohl eine Frage der Zeit.
Wobei - auf der Strecke von Batumi nach Akhaltsikhe über den Goderdzi Pass hätte ich mir etwas mehr Asphalt gewünscht...
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#1304327 - 01.10.17 09:16 Osteuropatour
wolfgang 65
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Hallo Fernradler,
ich bin seit dem 21.09 wieder in der Heimat. Nach knapp 9 Wochen und 5395 km habe ich wieder eine sehr schöne und interessante Reise erfolgreich beendet. Bis auf die vielen Hundeattacken, die nervig waren und einigen technischen Problemen, die ja immer mal auftreten, war alles ok. Zwei Schlauchpannen, ein Mantelbruch, Bruch des Schaltgehäuse an der Rohloff !!!, Handyverlust und Bruch im Zuggabelbereich an meinem Anhänger konnte ich alles wieder so beheben, dass ich weiterfahren konnte. Zwischen 45 °C in Südungarn und 6°C in den Bergen der Slowakei, Regen und starken Gegenwind in Tschechien, schlechten Straßen in Rumänien und Bulgarien und recht anspruchsvollen Bergetappen in den Karpaten, der Slowakei und Tschechien war alles was einen Tourenfahrer antreffen kann dabei. Ich habe auch wieder viele interessante Leute getroffen, Antonio aus Brasilien der schon 1 1/2 Jahre unterwegs ist oder Elis und Lukas aus Deutschland, die an einigen Umweltprojekten in Rumänien mitgearbeitet haben oder Marc aus Deutschland mit dem ich zwischen Wien und Budapest geradelt bin und sicher im nächsten Jahr etwas zusammen unternehme, um nur Einige zu nennen. Im Donaudelta, dort habe ich mich 3 Tage aufgehalten, war es auch sehr interessant. Ich habe vieles auf Fotos festgehalten und zusammen mit meiner Frau werde ich wieder ein Buch von der Tour erstellen und dann ins Netz stellen. Wenn jemand Fragen hat kann er sich auch an mich wenden, gern gebe ich meine Erfahrungen weiter.
Gruß
Wolfgang

Geändert von wolfgang 65 (01.10.17 09:17)
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#1304519 - 02.10.17 23:57 Re: Sammelfaden Kurzreiseberichte - Links auf Berichte [Re: memy]
Kekser
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Beiträge: 1008
Unterwegs in Deutschland

In Antwort auf: memy
Das weckt schöne Erinnerungen. Vielen Dank!

Schade das Mestia-Ushguli asphaltiert wird. Da wird sich das Touristen-Gewusel, welches Mestia schon voll im Griff hat, sich sicher weiter Richtung Osten ausbreiten. Aber dem Radler bleibt ja noch die von Ushguli weiter nach Osten führende Strecke, die einen letztendlich nach Lentechi führt. Oder wird dort auch gebaut?

Gruß
Horst


Ja, aktuell zumindest teiliweise. Nur der Bereich ab Mestia, über den Zwischenpass und die Abfahrt war bisher (8/2017) betoniert. Im weiteren Verlauf wurden aber bereits Straßenbautätigkeiten durchgeführt.

Auf der Strecke nach Lentechi wird gebaut. Allerdings mit sehr wenig Manpower und Gerät. Das wird noch dauern. Die Arbeiten sind gerade die letzten 10km vor Lentechi im Gange. Müsste auf einer Karte die genauen Ortsbezeichnungen noch nachschlagen. Bei Bedarf gerne Anfrage in diesem Thread.

Gruß, Daniel
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#1305020 - 06.10.17 17:25 Hunsrück – oder: Tour d'Électricité [Re: max saikels]
max saikels
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Nein, nicht mit dem Pedelec, hab noch keins. Das Wetter war ausnahmsweise besser als vorhergesagt, die Sonne kam recht häufig durch. Mit dem Zug nach Niederheimbach, dank ungünstiger Anschlüsse drei Stunden! Ab da den Hunsrück-Radweg hoch. Der lässt sich angenehm fahren, zuerst als Straße bis Oberheimbach, dann als Wirtschaftswege durchgehend, bis auf drei kurze Schotterstücke, asfaltiert bis Simmern. Auch die 370 Höhenmeter vom Rhein auf die Höhe gehen locker. Ab da oben dann die meiste Zeit ziemlich kühler Gegenwind; ok, am Schluss wars Rückenwind. In Rheinböllen gibts außer drei Asia- und drei Döner-Imbissen immerhin noch zwei Bäckereien und eine Metzgerei, was ich so beim durchfahren gesehen habe. Das dürfte mit dem Gewerbegebiet und der Lage an der A61 und der B50 zu tun haben, aber in den Dörfern gibts, wie überall in der Provinz kaum noch was.







Simmern macht am Eingang der Fußgängerzone einen etwas öden Eindruck, gut, es war zwei Uhr nachmittags, aber weiter unterhalb gibts eine Konditorei, die für zwei Stücke Kuchen bzw. Torte herhalten musste. Das beste, ohne extra Hinweis bekam ich den Cappucino ohne Schokopulver! Nach dieser kurzen Pause weiter auf den Schinderhannes-Radweg und, da es mit der Zeit etwas knapp war, diesmal nur bis Pfalzfeld und von dort einen ausgeschilderten Radweg, bis Damscheid schotteriger, aber gut zu fahrender Waldweg nach Oberwesel. Zurück mit dem Zug nur zwei Stunden gebraucht, obwohl zwei Stationen mehr.





Die Tour ging bis auf 580 m hoch, die Ausblicke in Eifel, Westerwald und Taunus sind immer wieder beeindruckend, wenn es nur klarer gewesen wäre.
Grüße, Stephan
Südpfalz
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#1305066 - 06.10.17 20:45 Re: Hunsrück – oder: Tour d'Électricité [Re: max saikels]
BvH
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Hallo,

da fährst Du mitten durch meine Heimat und ich weiß nichts davon. Wann war das? Wenn ich gerade in Simmern gewesen wäre (und da bin ich oft ), hätte ich Dich auf Kaffee und Kuchen eingeladen.

Etwas weniger Strommachmaschinen zu zeigen, hätte auch gereicht. So will jetzt keiner mehr bei uns eine Radtour machen zwinker

Ich wünsche Dir noch viele schöne Touren auf dem Hunsrück.

Bettina
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#1305070 - 06.10.17 21:11 Re: Hunsrück – oder: Tour d'Électricité [Re: BvH]
max saikels
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Beiträge: 530
In Antwort auf: BvH
da fährst Du mitten durch meine Heimat und ich weiß nichts davon. Wann war das? Wenn ich gerade in Simmern gewesen wäre (und da bin ich oft ), hätte ich Dich auf Kaffee und Kuchen eingeladen.

Vorgestern. Wenn ich mehr Zeit gehabt hätte, hätte ich dir vorher ne PN geschickt und mich zum Kaffee eingeladen. Demnächst will ich nochmal ne Zweitagestour über den Hunsrück machen, vielleicht wirds dann ja was mit Kaffee und Kuchen. schmunzel

In Antwort auf: BvH
Etwas weniger Strommachmaschinen zu zeigen, hätte auch gereicht. So will jetzt keiner mehr bei uns eine Radtour machen zwinker

Ich wünsche Dir noch viele schöne Touren auf dem Hunsrück.

Zugegeben, etwas gewöhnungsbedürftig, aber ist Mülheim-Kärlich oder Biblis ein schöner Anblick? Sich drehende Windräder haben was meditatives, man muss sie ja nicht überall hinstellen.
Grüße, Stephan
Südpfalz
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