Re: Wo Die Pyrenäen überqueren?

von: joshu

Re: Wo Die Pyrenäen überqueren? - 13.06.18 10:13

In Antwort auf: veloträumer
Wo wollt ihr da herfahren??? - Entweder Bielsa-Tunnel (einschlägige Infos dazu hier im Forum, offiziell nicht erlaubt) oder gar nicht. Da geht keine fahrbare Strecke über den Berg.
Oha danke dann fällt das schon mal raus.

[zitat=veloträumer]
Die eindrücklichsten Gebirgsszenarien mit viel Fels (Ostpyrenäen mal vernachlässigt) haben die Pässe Col du Somport (besonders beeindruckend dort ein Gebirgskessel auf der Südseite) und der Col de la Pierre St-Martin (ein bisschen wie Mondlandschaft). Beide Pässe muss man aber schwerer als den o.a. Portalet einstufen.


Die Drei Pässe werde ich mal weiter in der Auswahl behalten, allerdings ist ihnen (zumindest laut google Höhendiagramm) gemein, dass sie fast 1000hm non stop hoch gehen. keine "wir haben es jetzt mal etwas ebener auf halber strecke bzw fahren jetzt ein nicht so steiles Hochtal hoch", sondern "stumpf" hoch und wieder runter. Hochebenen, oder Kammstraßen etc scheint es in den Pyrenäen ja leider nicht zu geben.

In Antwort auf: veloträumer

Letztlich hängt viel auch vom Vor- und Nachlauf ab. Man kann im Norden in die Pyreneäen reinfahren und dann reizvolle Passtraßen fahren, um an die westlichen Basisorte wie Oloron bzw. Pau zu erreichen. Das ist aber eine eigene Tüftelei und in der Kürze nicht darstellbar.


Jain, wir sind halt schon etwas festgelegt da wir nach kanpp einer Woche schon einen Mitstreiter in Pamplona absetzen müssen. Wenn wir uns erst auf der französischen Seite "vergnügen" dort dann wieder zurück nach Pau fahren um dann wieder über den Hauptkamm nach Spanien zu fahren wird das Zeitlich ziemlich knapp werden. Oder habe ich da was falsch verstanden?

In Antwort auf: veloträumer
Fährt man quer in dem Hügelland der Vorpyrenäen, ist das zuweilen recht anstrengend wegen vieler Auf-und-Abs. Die einfachste Route etwa Toulouse - Tarbes kann man an der Autobahn ausrichten - ist dann natürlich nicht so hübsch. Es gibt aber auch dort den einen oder anderen landschatlichen Genuss, insbesondere wenn klare Sicht auf die Pyrenäenberge besteht.


Hier schaue ich gerade, laut dieser (https://www.radreise-wiki.de/Datei:SN3V.gif) Grafik aus dem Radwiki gibt es ja Verbindung des SN3V-Netz welche von Toulouse aus in südwestliche Richtung verläuft und dann vor den Bergen weiter sogar bis an die Atlantikküste führt. Nur war ich bisher zu Blöd da weiter Infos in einer Sprache die ich spreche zu finden (de/en). Die Idealvorstellung wäre ja dieser Route zu folgen bis wir auf einen der Vorgeschlagenen Pässe abbiegen.


In Antwort auf: veloträumer

Zur span. Seite ist die N-260 okay, wenngleich einiges Interessante abseits liegt. Allerdings ist die E7/N-240 zwischen Sabinanigo und dem Yesa-Stausse, auch weiter Pamplona sowohl landschaftlich also auch vom Verkehr nicht die erste Empfehlung. Nebenwege kosten teils deutliche Höhenmeter und Umwege. Ein Teil der Neubaustrecke kann man aber auf der alten Straße ersetzen, die ist jetzt nur noch Pilgerweg (zumindest so etwa in guten Teilen zwischen Yesa-Stausee und Puente la Reina Jaca). Wenn ihr über den Pierre-St-Martin fahrt, erübrigt sich dieser Streckenteil allerdings



Was definitiv für den Pierre-St-Martin spricht. Abhängig davon wie gut und schön wir auf frazösicher Seite an den Pass ran fahren können ( siehe oben)

In Antwort auf: veloträumer

Weiter westlich sollte man nicht verpassen die Foz de Lumbier mit Rad zu queren (nur Velo und zu Fuß erlaubt).

Wow danke für den Tipp, ist fest eingeplant!

In Antwort auf: veloträumer

Nach Pamplona ist von Osten auf den Hauptstrecken nicht so prickelnd, auch die einsameren Straßen nördlich sind nicht unbedingt große Landschaftsgewinne. Hierzu wäre ggf. der Ibaneta-Pass die bessere Anfahrtsvariante - das ist aber längst nicht mehr hochalpin.


Ja das ist dann so, aber Flughäfen liegen halt (zum Glück) meist nicht direkt in den schönsten Gegenden aber ab Pamplona nach San Sebastian glaube ich noch ne nette Route gefunden zu haben:
https://tourism.euskadi.eus/en/routes/plazaola-leitzaran-greenway/aa30-12375/en/ und Ab San Sebastan nach Nantes sollte es auf der Eurovelo 1 schön flach und Problemlos nach Nantes gehen.


In Antwort auf: veloträumer
Dort in der Gegend würdest du mich ggf. in der selbigen Zeit wiederfinden. schmunzel


Ah jetzt verstehe ich warum du gerade so gut in der Materie drinnen bist. Na melde dich doch mal zwischendurch wo du bist, evtl trifft man sich auf nen Getränk. weiß halt nicht ob und wie du mit uns Schwerlast-Camping-Radlern kompatibel bist schmunzel