Drau und Gailtal

von: Butzkopf

Drau und Gailtal - 27.08.18 09:23

Hier ein kleiner Reisebericht über die Flussfahrt der Drau entlang:

In Greifenburg im Drautal starteten wir vom Fliegercamp aus. Der Platz ist sehr gut und fällt auf da sich dort viele aktive Menschen (Gleitschirmfliegen, Wanderer und Radfahrer) aufhalten. Unseren Ford Nugget durften wir für die Dauer der Radtour kostenfrei abstellen. Der Radweg ist in einem ausgezeichneten Zustand, gut ausgeschildert und auch für Kinder geeignet. Es gibt entlang der Strecke Einkaufs- und Einkehrmöglichkeiten. Landschaftlich bis Spittal sehr nett. Camping Drauwirt in Spittal ist wenig einladend. Für eine Nacht mag es gehen, aber ohne echte Bademöglichkeit und etwas verlottert. Daher sind wir zum Millstätter See nach Seeboden aufgebrochen. Dort auf dem Platz Strandcamping Seeboden Winkler übernachtet. Tolle neue Sanitäranlagen, aber der Platz ist mehr oder weniger ein Durchgangsplatz für Wohnmobile wegen der Autobahnnähe! Am nächsten Tag entlang dem Südufer des Sees bewaldet mit einigen Auf- und Abstiegen bis Döbriach zum Camping Burgstaller. Großer Platz mit allen Annehmlichkeiten und tollem Strandbad. Am nächsten Morgen steil Bergauf auf der wenig befahrenen Straße über Glanz nach Freistritz. Ab hier wird die Drau immer industrieller und technischer. Vorbei mit dem lieblichen Flüsschen. Das hat uns so wenig gefallen, dass wir in Villach auf dem Campingplatz Seehof beschlossen die Tour zu ändern und über die Gail zurück zum Ausgangspunkt zu fahren. Was letztlich eine gute Entscheidung war. In und um Villach viel Verkehr und Industrie, aber immer gut ausgeschilderte Radwege. Nötsch- St. Stefan waren die nächsten Stationen. In Vorderberg gibt es das liebliche Erlebnis und Naturbad. Angeblich kann man dort auch Zelten was sehr reizvoll wäre. Durch das liebliche Gailtal geht es flußaufwärts bis nach Hermagor - Weißbriach. Die Passstrasse zum Weißensee ist extrem steil (18 %) weswegen wir die Räder schieben mussten. Daher zweigten wir auf den groben alten Fahrweg ab, der manchmal unsere ganzen Kräfte forderte. Oben am Pass angekommen waren wir dafür Stolz wie Bolle. Nun nur noch bergab bis zum Seecamping Weißensee. Guter Platz aber hoffnungsvoll überbelegt und überlastet. Am letzten Tag auf der Strasse steil bergab bis Greifenburg unserem Ausgangspunkt.