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#1388765 - 05.06.19 18:42 Route des Crêtes od. am Rhein bleiben?
wutztock
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 341
Hallo,

ich hatte zunächst überlegt ob ich meine Frage in einem anderen - bereits laufendem thread - stelle. Das empfand ich dann aber irgendwie als unhöflich den einfach zu kapern und deshalb frage ich nun auf diesem Weg...
Ich plane (und ich hoffe dass es in diesem Jahr endlich klappt zwinker ) Anfang Juli den Rheinradweg von Bochum aus - also Rheinradweg natürlich erst ab Köln - zu fahren.
Ich komme dann also aus Richtung Norden.
Mein Ziel ist Nizza und ich habe für die Strecke ca. 3 Wochen Zeit. Meist bleibe ich deutlich unter 100km Tagesstrecke (wenn es nicht unbedingt sein muss) ...insbesondere wenn es bergiger wird.
Ursprünglich hatte ich gedacht bis Basel am Rhein zu bleiben, um im ersten Abschnitt etwas Zeit zu "gewinnen" weil ja manche Abschnitte am Rhein angeblich schon etwas langweilig sein sollen und dann zu entscheiden ob ich die etwas flachere Etappe nach Genf wähle od. durchs Jura, was mir sicher besser gefallen würde und wovon ich mir landschaftlich mehr verspreche.
Die Route des Crêtes hatte ich nicht annähernd auf dem Plan. Beim Lesen des anderen Fadens hört es sich aber sehr gut an und nun überlege ich wieviel Zeit mich der "Schlenker" von Straßburg aus kosten würde - wenn das denn der günstigste Ort für den Abzweig sein sollte (od. erst den Rhein weiter durch?).
So wie ich es sehe könnte ich doch ab Straßburg am Kanal entlang und mich schließlich Richtung Kaysersberg halten.
Ich weiß halt nicht welcher Region ich im Zweifel den Vorzug geben soll, wenn es zeitlich enger werden sollte als geplant.
Würdet ihr eher auf die Route des Crêtes verzichten und am Rhein bleiben und dafür das Jura mitnehmen od. umgekehrt und dafür auf etwas flacheren Wegen zügiger nach Genf fahren.
Ich möchte halt auch die Fahrt durch die französichen Berge noch genießen und nicht in größere Zeitnot geraten.
Bis Nizza möchte ich auf jeden Fall - auch wenn ich bis jetzt noch nicht weiß wie ich von da nach Hause kommen soll träller )

Viele Grüße aus dem Ruhrgebiet
Ralf
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#1388768 - 05.06.19 19:37 Re: Route des Crêtes od. am Rhein bleiben? [Re: wutztock]
Deul
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 7278
Das Jura ist traumhaft schön. Eigentlich viel zu schön zum durchrasen.

Gruß
Detlef
Cycling is an addiction, it can drive you quite insane. It can rule your life as truly as strong whiskey and cocaine.
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Off-topic #1388773 - 05.06.19 20:03 Re: Route des Crêtes od. am Rhein bleiben? [Re: wutztock]
natash
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 5950
Die Vogesen passen doch gut in Deine Route rein. Dabei musst Du nicht zwingend die Route des Crêtes fahren, die Vogesen sind auch an anderer Stelle schön und weniger befahren.
Du kannst zb von Strasbourg nach Obernai und von da zum Champ du Feu (auf dem Weg ließe sich bei Interesse der Odilienberg mitnehmen). Vom Champ du Feu dann weiter Richtung St. Dié des Vosges und von da weiter in den Jura.
Der Rhein ist für schnelles Durchrauschen an einem Tag schon recht, aber länger wirds doch sehr langweilig. Umwegig sind die Vogesen eher nicht und auch nicht schwer zu fahren. Es hat ausreichen kleine Strassen zum geruhsamen Fahren.
Gruß
Nat
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#1388779 - 05.06.19 20:23 Re: Route des Crêtes od. am Rhein bleiben? [Re: wutztock]
ddt
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 9
Als Alternative zum Rhein kann man auch die Elsässische Weinstrasse fahren.
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#1388802 - 06.06.19 01:41 Re: Route des Crêtes od. am Rhein bleiben? [Re: wutztock]
veloträumer
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 14628
Niemand kennt den Rest deiner Planung bzgl. Jura und Alpen. Du musst schon selbst wissen, wo und wie lang du dich aufhalten willst. Wenn dir die Zeit furchtsam knapp zu drohen wird, nimm den Zug nach Basel beginne dort die Tour. Reisen mit dem Rechenschieber sind auch in den Vogesen eher wenig erquicklich.
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
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#1388810 - 06.06.19 06:29 Re: Route des Crêtes od. am Rhein bleiben? [Re: wutztock]
Pierrot
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 913
Hallo Ralf!

Um die Route des Crêtes mitzunehmen würde ich über Sélestat bis Saint-Maries-aux-Mines fahren. Dort gibt es zwei Campingplätze. Dann hast Du am nächsten Tag einen größeren Anstieg auf ca.1100m. Dieser Anstieg ist leichter, als der über Kaysersberg. Außerdem ist die Straße nicht so befahren.
Wenn Du das geschafft hast, gibt es ein wenig auf und ab, sowie einen kleinen Schlussanstieg zum Grand Ballon (1380m der Pass). Für den nächsten Campingplatz kannst Du nach Geisshouse oder ganz runter Richtung Thann.
Insgesamt wären das ca. 80 km. Das sollte an einem Tag zu schaffen sein.


Von Thann aus könntest Du nach Saint-Hippolyte am Doubs im Jura fahren (ca. 70km).
Dann ginge es wieder hoch. An diesem Tag vielleicht bis zum Lac Saint Point hinter Pontarlier (ca. 80km). Dann bist Du auch wieder auf der Höhe …


Am Ende des Juras nimmst Du noch einen Wasserfall mit (Cascades du Hérisson). Wenn Du dann genug von den Bergen erst einmal hast, kannst Du Richtung Gorges de l'Ain fahren.
Oder Du fährst über St. Claude, nimmst noch einen schönen Pass mit (ca. 1000m) und landest dann im Tal der Rhône (SW von Genf) und kannst über Aix-les-Bains und Chambéry weiter Richtung Süden.


Macht insgesamt 4-5 Tagesetappen bei 70-80km/Tag und Du wärest auf der Höhe von Genf.
Du kannst ja mal überlegen, ob das leistungstechnisch für Dich realistisch ist und in Deinen Zeitplan passt.

Grüße
Peter
Vive la vélorution !!!

Geändert von Pierrot (06.06.19 06:37)
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#1388836 - 06.06.19 09:55 Re: Route des Crêtes od. am Rhein bleiben? [Re: wutztock]
wutztock
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 341
Hallo,

vielen Dank für eure Antworten und Vorschläge - das hört sich für mich echt reizvoll an.
Ja, eigentlich war der Plan bisher immer (ich sage "immer" weil mich in den letzten Jahren - meist kurz vor der Umsetzung - gesundheitliche Probleme od. unerwartete Umstände dazu zwangen die Fahrt ein weiteres Jahr zu verschieben ...und noch ist ja nicht Juli träller ) die französischen Alpen zügig zu erreichen, um dann dort etwas mehr Zeit zu verbringen bis ich das Mittelmeer erreiche.
Auf jeden Fall hatte ich mir vorgenommen von der Haustür aus loszufahren und möglichst nicht die Bahn zu nehmen.
Vor ein paar Jahren bin ich mal mit der Bahn nach Genf und von dort aus zum Mittelmeer - das war eine super Tour von der ich immer wieder schwärme und nun wollte ich gerne den Weg von Bochum nach Genf auch noch unter die Räder nehmen.
Meiner besorgt zuhause wartenden Frau wollte ich aber auch nicht mehr als 3 Wochen zumuten.
Deshalb war mein ursprünglicher Gedanke: "Hol auf dem Rheinradweg bis Basel so viel Zeit wie möglich raus, desto mehr bleibt in den schönen französischen Alpen...."
Je intensiver ich mich aber jetzt - kurz bevor es hoffentlich losgehen kann - mit der Route befasse und je mehr ich über die einzelnen Regionen lese an denen ich quasi einfach vorbeifahre würde, desto unromantischer wird mir der Gedanke.
Da war zunächst das Jura, das ich einfach links (also auf der Landkarte wohl eher rechts) liegen gelassen hätte ...wäre doch zu schade.
Dann lese ich den Nachbarthread in dem die Vogesen erwähnt werden und denke:"Mensch das wäre doch auch klasse...!"
Und nun versuche ich zu jonglieren wie ich mit meiner Zeit umgehe.
Ich kann natürlich nicht auf dem Rücken aller Pferde reiten möchte aber doch soviel mitnehmen wie ich kann. Ich muss im Zweifel eben sehen wo und ob ich am Ende Abstriche machen muss, damit es passt. Wahrscheinlich muss ich das auch auf der Tour entscheiden, aber ich möchte doch zumindest meine Optionen abschätzen können.
Es ist immer noch Teil des Plans die gesamte Strecke mit dem Rad zu fahren ...nicht mit dem Zug. Ob ich mich zu 100% daran halten kann und werde weiß ich noch nicht.
Aber natash hat schon recht. Wenn ich mir die Karte so anschaue, dann kostet es mich vielleicht einen, höchtens zwei Tage wenn ich vom Rhein abweiche, aber der "landschaftliche Erlebniszugewinn" ist dafür immens und viel interessanter.
Danke Peter für den hilfreichen Routenvorschlag. Ich habe mir das mal gerade auf der Karte angeschaut und das sieht streckenweise sehr gut aus schmunzel
Wenn ich ab Straßburg der Ill folge komme in nach Sélestat und könnte von dort aus deinem Vorschlag folgen - da bin ich drauf gespannt, ob das so (od. zumindest so ähnlich) klappt.
Ich danke euch allen nochmal und Grüße aus Bochum

Ralf
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#1388875 - 06.06.19 16:09 Re: Route des Crêtes od. am Rhein bleiben? [Re: wutztock]
Gepäcktour
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 482
Hallo Ralf,
ich fahre im Juli von Zuhause in die Alpen, habe aber insgesamt nur 12 1/2 Tage Zeit, um danach noch einen Urlaub mit meiner Frau machen zu können. Ich habe also viel weniger Zeit als du und deshalb werde ich -mal wieder- die Strecke bis Basel auf dem schnellsten Weg hinter mich bringen. Bis Lauterbourg habe ich aber nur 110 km Weg vor mir. Ich hatte mir auch überlegt, mit Bus oder Bahn den Transfer in die Schweiz zu machen, aber irgendwie ist das alles kompliziert und kostet mich auch Zeit. Wegen dem Zeitmangel mache ich im Flachland viele km am Tag, um dann mich im Zielgebiet den Pässen zu widmen. Es ist für mich ein gutes Gefühl, die ganze Strecke mit dem Rad zu fahren.
Vogesen und speziell die Route des Cretes kenne ich ganz gut und da ist es wirklich schön. Es ist auch ein gutes Gebiet, um sich für größere Herausforderungen einzurollen.
Hab viel Spaß! Thomas
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#1388885 - 06.06.19 17:19 Re: Route des Crêtes od. am Rhein bleiben? [Re: Gepäcktour]
wutztock
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 341
Hallo Thomas,

da geht es uns ja ganz ähnlich - meine Frau wartet auch schon auf mich, damit wir anschließend gemeinsam in den Urlaub fahren können schmunzel
Und ähnlich wie du hatte ich mir das auch gedacht. Ich fühle mich wohl bei dem Gedanken die gesamte Tour mit dem Rad zu fahren und die Bahn zu meiden.
Obwohl es ja schon verführerisch ist, denn die Strecke bis auf die Höhe von Bad Neuenahr bin ich schon mehrmals gefahren und da würde es sich fast anbieten so knapp 2 Tage zu gewinnen indem ich zumindest dieses Stück mit der Bahn fahre ...
Ja, je mehr ich mich mit dem Gedanken befasse die Vogesen mitzunehmen desto sympathischer wird er mir zwinker
Ich wünsche dir ebenfalls viel Spass auf deiner Tour und eine gute Fahrt!

Tschüss und Grüße aus dem Ruhrpott
Ralf
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#1388890 - 06.06.19 18:37 Re: Route des Crêtes od. am Rhein bleiben? [Re: wutztock]
Pierrot
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 913
In Antwort auf: wutztock
Wenn ich ab Straßburg der Ill folge komme in nach Sélestat


Hallo Ralf,

um von Strasbourg nach Sélestat zu kommen, gibt es zwei Möglichkeiten mit Radwegen:

1. Nach Süden am Canal Rhône au Rhin entlang, später nach Sélestat abbiegen.

2. Gen Westen an der Bruche, einem kleinen Flüsschen, entlang. Dieser hübsche Radweg führt Dich direkt an den Rand der Vogesen. Da kannst Du Dir mit Rosheim, Obernai und Barr typisch elsässische Dörfer angucken.

Ich empfehle Dir ganz klar Route No 2, No 1 ist viel langweiliger.

Zwischen Sélestat und Ste-Marie-aux-Mines gibt es auch wieder einen Radweg.

Grüße
Peter
Vive la vélorution !!!

Geändert von Pierrot (06.06.19 18:39)
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#1388946 - 07.06.19 09:37 Re: Route des Crêtes od. am Rhein bleiben? [Re: wutztock]
Uli aus dem Saarland
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 167
Hallo Ralf,

ich bin erst jetzt am Montag die Route de Crete mit Rennrad und leichtem 2-Tage-Hotelgepäck gefahren. Ich tue das fast jedes Jahr einmal. Daran sieht man, dass es mir dort gut gefällt.

Im Vergleich zum Jura finde ich die Vogesen etwas spektakulärer (wobei beide landschaftlich hinter den großen Alpenstraßen hinterherhinken). Aber das ist Geschmackssache und sieht vermutlich jeder anders.

Was du zur Route de Crete wissen solltest:
1. Sie verläuft nur ganz selten wirklich "auf" dem Kamm, sondern meist ca 100m unterhalb (aus militärischen Gründen). D. h. "Rundumblicke" von dort sind eher selten.
2. Es ist ein ständiges Auf und Ab, das -- falls du mit viel Gepäck fährst -- schon richtig Körner kostet.
3. im nördlichen Teil (nördlich des Col de la Schlucht) fährst du hauptsächlich durch Wälder, ohne dass sich dort famose Blicke in die Umgebung bieten. So ein richtiges "Höhenfeeling" stellt sich erst südlich des C.d.Schlucht ein - mit weiten Ausblicken auf tiefer liegende Seen, Rheinebene, Schwarzwald, Jura und (bei guter Sicht) auf die Alpen.
4. wenn es dir möglich ist, solltest du Wochenende meiden (wobei der Motorradverkehr im Vergleich zum Schwarzwald in den Vogesen noch vergleichsweise harmlos ist).


Als Einstieg zur Route d.C. bietet sich tatsächlich vom Rhein aus am ehesten Sainte Marie aux Mines über die D48 an. Am Col de Bagenelles nicht die D48 runter nach Bonhomme, sondern die hier beginnende D148 weiter hoch.

Viel Spaß beim Planen!
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#1389007 - 07.06.19 19:17 Re: Route des Crêtes od. am Rhein bleiben? [Re: wutztock]
Cruising
Mitglied
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Beiträge: 1138
Hallo Ralf,

die elsässische Seite des Rheins finde ich unbedingt schöner als die deutsche (wird aber vielleicht Geschmackssache sein). Und was Uli weiter oben über die Route des Crêtes geschrieben hat ist auch meine Ansicht - sie ist am schönsten südlich dem Col de la Schlucht. Mein Vorschlag: Ich würde die Elsässische Weinstraße mit einbauen. Dazu kannst du von Plittersdorf nach Seltz mit der letzten Seilfähre über den Rhein setzen, dann grob über Haguenau und Brumath nach Molsheim (unter Umgehung von Straßburg), dann bist du schon nah dran (s. verlinkte Karte). Die Route du Vin ist einfach schön, oft in Halbhöhenlage, du kommst durch wunderbare Orte - mein Favorit: Turckheim vor den Toren Colmars schmunzel Gut essen und angenehm übernachten (Gasthaus oder Zelt) kannst du in den hübschen Dörfern auch wein

Ab Turckheim würde ich durch das Munstertal zum Col de la Schlucht hinauffahren. Ruhige Nebenstraße bis Munster, dann Fernverkehrsstraße, aber wir fanden es nie schlimm. Der Col de la Schlucht hat auch eine interessante Geschichte, und von dort erreichst du leicht den schönen Aussichtsberg Hohneck.

Dann würde ich wieder nach Schlucht hinabrollen und über La Bresse, Le Thillot, Lure und Villersexel nach Baume-les-Dames, dann bist du auf dem schönen Doubs-Radweg. Wir sind dort (von Turckheim auf genau dieser Route kommend) 2016 Richtung Spanien geradelt - mehr dazu auf unserer Homepage unter "Weitere Touren - Halbwegs nach Amerika", mit Google Map.

Viel Glück bei der richtigen Routenwahl zwinker

Gruß Thomas
www.bikeamerica.de
Cycle. Recycle. For a better world...
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#1389022 - 07.06.19 23:49 Re: Route des Crêtes od. am Rhein bleiben? [Re: Cruising]
Uli aus dem Saarland
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abwesend abwesend
Beiträge: 167
In Antwort auf: Cruising


Dann würde ich wieder nach Schlucht hinabrollen und über La Bresse, Le Thillot, Lure und Villersexel nach Baume-les-Dames, dann bist du auf dem schönen Doubs-Radweg.


Hallo Thomas,
Wieso sollte man denn einfach nur über den Schlucht rüberfahren? Wenn ich schon mal oben bin, dann würde ich doch auch die Route de Crete mitnehmen. Gerade die Abfahrt vom Grand Ballon nach Süd ist mit dem Weitblick über die Burgundische Pforte wirklich grandios. Richtung Doubs kommt man von dort auch irgendwie.
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#1389028 - 08.06.19 08:24 Re: Route des Crêtes od. am Rhein bleiben? [Re: Uli aus dem Saarland]
Cruising
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1138
Hallo Uli,

klar geht das auch - nur über den Col ist natürlich nicht befriedigend; deshalb hatte ich ja den Hohneck mit drin. Ich will gar nichts über die Route des Crêtes gesagt haben; sie gefällt mir ja auch sehr gut schmunzel

Bloß meine ich mich aus einem anderen Faden noch zu erinnern, dass der Ralf ja in seinem Zeitbudget auf dem Weg nach Nizza auch noch die komplette Route des Grands Alpes fahren will. Daher mein Vorschlag; er ist so etwa von Sélestat aus betrachtet bis Baume-les-Dames und damit zum Doubs um einiges kürzer und mit weniger Höhenmetern gespickt. Den Reiz im Elsaß macht für mich genau die Vielseitigkeit zwischen der Weinstraße und den Vogesenhöhen aus, und das ist beides drin.

Bin mal gespannt, welche Tour jetzt dabei herauskommt zwinker

Gruß Thomas
www.bikeamerica.de
Cycle. Recycle. For a better world...

Geändert von Cruising (08.06.19 08:25)
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#1389033 - 08.06.19 09:59 Re: Route des Crêtes od. am Rhein bleiben? [Re: wutztock]
wutztock
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 341
Hallo,

vielen Dank nochmal für eure schönen und kreativen Vorschläge.
Ich habe mir gestern auch ein paar Filmchen bei youtube angeschaut....scheint eine wirklich tolle Gegend zu sein.
Da würde sich ja fast eine extra Tour hin anbieten schmunzel
Ja, es ist richtig. Ich habe insgesamt leider "nur" ca. 3 Wochen Zeit (bei 3 Wochen und 2 Tagen würde wohl nicht die Welt untergehen zwinker ).
Ich wollte ja eigentlich von der Haustüre aus losfahren, weil ich das als besonders reizvoll empfinde aufs Rad zu steigen und zu wissen "ich fahre jetzt - von hier aus - in den Urlaub" - aber nun bin ich fast am Überlegen ob ich nicht doch besser bis Straßburg mit dem Zug fahre und von dort aus starte.
Dann habe ich mehr Zeit für diese schönen Landschaften.
Zumal ich mir ja über den Rückweg noch nicht im Klaren bin.
Evtl. könnte ich auch von der Südküste kommend auf dem Rückweg zumindest Teile der ViaRhôna befahren, um nach Genf zu kommen. Von dort aus scheint die Zugverbindung mit komplettem Rad kein Problem mehr darzustellen. Aber diese Überlegung ist erst ganz neu dazugekommen und ich weiß noch gar nicht ob das überhaupt realisierbar wäre.
Die Zeit dafür würde ich mir verschaffen, wenn ich den Rheinradweg auslasse, den ich aufgrund seiner Beschaffenheit auch mal mit meiner Frau fahren könnte, die im Leben nicht auf die Idee käme durch bergige Landschaften zu radeln träller
Ursprünglich war geplant Bochum - Genf - Route des Grandes Alpes - Nizza - dann in den Zug und ab nach Hause. Ob ich die hohen Alpenpässe mitnehme würde ich dann unterwegs merken.
Etwas weiter westlich (Alpe d’Huez - Briançon - Embrun - Verdonschlucht...) bin ich schon vor einigen Jahren gefahren und das hat mir sehr großen Spass gemacht - würde ich sonst auch gerne nochmal erfahren.
"In den Zug und ab nach Hause" klappt aber offensichtlich nicht so einfach wie gedacht, denn die Fahrradmitnahme von Nizza aus lässt sich anscheinend nicht mehr so gut organisieren wie es noch vor einigen Jahren war.
Und - wie gesagt - je mehr ich über die schönen Landschaften lese desto verführerischer wird es....
Andererseits befürchte ich aber auch, dass ich nach sehr vielen Berg- und Talfahrten vorweg (Vogesen, Jura) womöglich keine Energie mehr habe die Alpen anzugehen ...das fände ich dann gar nicht gut, weil die zu meinem primären Ziel gehören.
Deshalb muss ich natürlich auch im Blick behalten, dass ich mich durch meine Planung nicht so sehr unter Zeitdruck bringe, dass der Genuss unterwegs auf der Strecke bleibt.
Ich danke euch nochmal und werde weiter planen und überlegen wie ich es am besten angehe.

Viele Grüße
Ralf
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