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#1397534 - 22.08.19 15:00 Norwegen
stefan1893
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 264
Hallo,

nächstes Jahr im Juni soll es zum ersten Mal nach Norwegen gehen. Grob angedacht habe ich die Route Oslo - Geilo - Bergen - Stavanger - Kristiansand. Den Artikel im Radreise-Wiki Oslo-Bergen habe ich schon gelesen.

Leider ist Google Maps hier nicht sonderlich hilfreich. Viele Straßen werden als für Radfahrer nicht befahrbar angezeigt. An anderen Stellen ist es aber genau umgekehrt der Fall, sodass auch die Kfz-Version nicht weiterhilft.

Von Myrdal nach Upsete muss man wohl in den Zug steigen, da der Weg hier unterbrochen ist. Ist hier schon mal jemand von euch durchgekommen? Wie sind die Erfahrungen (Verkehrsaufkommen, Reservierung erforderlich etc.)? Oder sollte man eher den Umweg über das Flåmsdal nehmen?

Ist der Abschnitt ab Geilo im Gebirge mit einem Trekkingrad noch gut befahrbar oder wird das eher schwierig? Muss man im Juni noch mit Schnee rechnen?

Ist die E16 ab Vossevangen zumutbar oder sollte man lieber weiter südlich am Hardangerfjord entlang fahren? Die vielen Tunnel stelle ich mir als schwierig zu fahren vor, wenn man dann noch den ganzen Fernverkehr bedenkt. Die südliche Variante bedeutet dann aber wieder locker 50 km mehr.

Der Byfjordtunnel vor Stavanger scheint wohl für Räder gesperrt zu sein? Google Maps macht auch hier einen größeren Umweg.

Aber auch zwischen Stavanger und Kristiansand wird man über das gebirgige Hinterland und nicht an der Küste entlang geführt? Gibt es hier einen nachvollziehbaren Grund? Ich kann keinen erkennen.
Grüße, Stefan

GPSies-Profil


Geändert von stefan1893 (22.08.19 15:04)
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#1397535 - 22.08.19 15:17 Re: Norwegen [Re: stefan1893]
Keine Ahnung
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 9110
Hallo Stefan,

zunächst alles Gute zum Geburtstag! party party party

Ich möchte hier zunächst auf Caminaro verweisen, wo Du evtl. bessere Karten und insbesondere auch einen Überblick über offizielle Radrouten findest.

Ja, im Juni muss man mit Schnee rechnen. Ich bin im Juni 2012 folgende Strecke gefahren. Da sind etliche Tunnel dabei, die offiziell zum Teil für Radfahrer gesperrt sind. Ich bin sie alle gefahren, wobei ich einige eigentlich "überfahren" oder umfahren wollte, da es "Bypass-Routen" gab. Diese waren aber häufig derart verschneit, dass sie nicht verwendet werden konnten. Die Tunneldurchfahrten waren problemlos, wenn auch der längste Tunnel mehr als 10 km lang war. Lästig ist natürlich immer der Lärm, aber der Verkehr hielt sich in Grenzen.

Meiner Erfahrung nach fahren die Norweger extrem rücksichtsvoll, wenn sie einen Radfahrer sehen. Ich kann natürlich nur eine Aussage zu den Tunneln machen, die auf meinem Weg lagen.

Generell halte ich von Google Maps im Zusammenhang mit Fahrradrouting nicht so viel. Zum Teil ergeben sich - meinem Geschmack nach - zu viele Routen auch entlang relativ großer Straßen. Im Ausland ist Fahrradrouting häufig nur eingeschränkt oder gar nicht möglich.
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1397537 - 22.08.19 16:06 Re: Norwegen [Re: stefan1893]
kawa9999
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 355
Hi,
was Tunnel in norwegen betrifft, fanden wir für unser Tour Dieses Jahr folgende Seite sehr hilfreich: link

Dort ist auch eine Karte mit Infos zu jeder Tunnel. Für die tunnels die wie gefahren sind, waren die infos richtig.
Vg
manuel
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#1397538 - 22.08.19 16:17 Re: Norwegen [Re: kawa9999]
Keine Ahnung
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 9110
Der "Folgefonntunnelen" ist offiziell für Fahrräder gesperrt. Fahrradfahrer fahren aber immer wieder durch und Einheimische bestätigten mir das vor Ort. Ich bin dann auch dort gefahren. Somit gibt es offensichtlich "Grauzonen". Sicherlich ist es aber sinnvoller, sich bei der Planung nach der schönen Übersicht zu halten, die Du verlinkt hast!
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1397572 - 22.08.19 22:57 Re: Norwegen [Re: stefan1893]
bk1
Mitglied
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Beiträge: 2334
Unterwegs in Schweiz

Der Fernverkehr ist nicht sooo viel, es ist mehr der Nahverkehr, der die Straßen füllt. Die Durchschnittslänge der Autofahrt ist in DE um die 5 km. In Norwegen vielleicht etwas länger. Je näher an Bergen man kommt, desto mehr Nahverkehr hat man. Zwischen Voss und Bergen fängt es schon an mehr zu werden.

Wie schon geschrieben wurde, gibt es mehr und mehr Tunnel mit Fahrradverboten, die sich gar nicht umfahren lassen oder nur mit riesigen Umwegen.

Warum willst Du Bergen - Stavanger - Kristiansand fahren? Da nimmst Du die größten Städte (außer Trondheim) mit, die jeweils viel Nahverkehr haben. Eventuell wäre es eine Idee, von Flåm nach Norden zu fahren und dann nördlich des Sognefjords nach Førde und von dort über die N57 nach Bergen.
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#1397575 - 23.08.19 00:18 Re: Norwegen [Re: stefan1893]
panther43
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 813
Unterwegs in Kanada

Zwischen Myrdal und upsete mußt Du definitiv den Zug nehmen. Da stehst Du andernfalls vor einem Riesenberg, Flam ist andererseits ein sehr voller Touriort.
Die Fahrt Myrdal -Upsete dauert aber nur 6 Minuten ... Wenn Du allerdings im Juni den Abschnitt entlang des Rallarveien fahren willst, dann mußt Du eh umplanen. Der ist meist erst ab Anfang Juli freigegeben, davor verschwindet noch Alles unter Schnee, da wären Ski günstiger zwinker Mit Glück kommst Du vielleicht bis Finse, aber danach ist im Juni Schluß...
ich würde unbedingt versuchen von den grossen Strassen wegzukommen, gibt genug ruhige Nebenstrassen, grad zwischen Oslo und Geilo.
Tunnelsperrungen für Radfahrer würdeich ernstnehmen, hat meist einen Belüftungsgrund ...
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#1397600 - 23.08.19 10:25 Re: Norwegen [Re: panther43]
Keine Ahnung
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 9110
In Antwort auf: panther43

Tunnelsperrungen für Radfahrer würdeich ernstnehmen, hat meist einen Belüftungsgrund ...


Das trifft auf die "Unterfahrungen" bei "Unterseetunneln" besonders zu. Mir ist es passiert, dass eine Fähre kürzlich eingestellt wurde, da ein solcher Tunnel unter dem Fjord gebaut worden war. Der war nicht für Fahrradfahrer freigegeben. Da ich aber einen wirklich erheblichen Umweg hätte fahren müssen und nun schon vor dem Tunnel stand, bin ich dennoch durchgefahren. Ich hatte dann fast Panik bekommen. Zunächst ging es steil nach unten. Im unteren Bereich hatte ich das Gefühl in einer Abgaswolke zu fahren. Den steilen Anstieg heraus aus dem Tunnel atmete ich den Dreck in richtig tiefen Zügen ein, wobei ich mir ständig dachte, "Hoffentlich ist da kein Kohlenmonoxid dabei entsetzt ." Ich kam heil auf der anderen Seite an, wollte aber sicher nicht wieder so einen "Unterseetunnel" fahren.

Die anderen Tunnel, die ich gefahren bin, waren gut belüftet (auch der 11 km lange Folgefonntunnel). Ich hatte zu diesem Tunnel, der ja auch für Fahrräder gesperrt ist, gelesen, dass Fahrradfahrer dort von der Polizei herausgeholt wurden. Die Verkehrsüberwachung hatte sie gemeldet (die haben Kameras im Tunnel), da sie ohne Reflektoren und ohne Beleuchtung unterwegs waren. Ich hatte mir damals eine Warnweste angezogen und mein Rad hatte Beleuchtung. Vielleicht ging es daher gut.

Inzwischen würde ich aber solche "Abenteuer" eher vermeiden wollen, wenn sie sich vorher schon abschätzen lassen. Beim Folgefonntunnel hatte ich vorher Bescheid gewusst. Meine anderen "illegalen" Tunnendurchfahrungen haben sich ergeben, weil die Umfahrungen tief verschneit waren oder weil - wie geschrieben - eine Fährverbindung eingestellt wurde. Die Umwege sind dann in Norwegen schnell im dreistelligen Kilometerbereich (wäre bei mir so gewesen) .

Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1397682 - 23.08.19 18:36 Re: Norwegen [Re: Keine Ahnung]
stefan1893
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 264
Vielen Dank für die Antworten!

Und @Arnulf: Danke für die Glückwünsche. schmunzel

Die Übersicht mit den Tunneln hilft schon mal umgemein, vielen Dank dafür!

Wenn es Schnee hat, werde ich Finse eben umfahren müssen. Aber wer weiß, in Zeiten des Klimawandels... zwinker
Grüße, Stefan

GPSies-Profil

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#1397691 - 23.08.19 20:15 Re: Norwegen [Re: stefan1893]
paschukanis
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 466
Also wenn du nicht unbedingt den Rallarvegen fahren musst, kannst du auch von Geiloauf der 7 über die Hardangervidda nach Eidfjord radeln. Die Strecke ist traumhaft, nicht viel Verkehr und asphaltiert.
Weiters müsstest du nicht auf die Bahn zurück greifen, sondern am Südufer des Hardangerfjordes bis Jondal und mit 2x Fähre über Strandebarm und Fusa nach Bergen.

Mir hat's gefallen.
“Fear is the path to the dark side. Fear leads to anger. Anger leads to hate. Hate leads to suffering.”

– Yoda
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#1397700 - 23.08.19 21:07 Re: Norwegen [Re: stefan1893]
Rennrädle
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 6442
Hallo,

ich erlaube mir mal meinen radbericht einzufügen - da ist die gesamte Strecke Geilo-Voos-zurück Finse bis Oslo mit drin beschrieben.

Radreisebericht

Zu dem Tunnel von Myrdal - kein Problem - keine Vorreservierung notwendig. Man muss nur aufpassenw eil nicht jeder Zug in Upsete hält.

Die Strecke Upsete nach Voss runter würde ich mir nicht entgehen lassen.

Wir haben darauf verzichtet, nach Bergen rein zu radeln. Auf neuern Karten sieht man die vielen Tunnels. Es gibt eine Radroute - aber über den Berg.
Wir waren auch vorher schon 2mal in Bergen und zudem kam schlecht Wetter von dort auf.

Rennrädle
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#1397707 - 23.08.19 21:45 Re: Norwegen [Re: Rennrädle]
panther43
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 813
Unterwegs in Kanada

Nach Bergen muß msn nicht wirklich mit Rad rein! die Anbindung von Voss aus ist übrigens so gut, dass man bisschen Sightseeing in Bergen ohne Rad binnen eines Tages per Bahn gut hinbekommt! ...
Die Strecke Upsete -Voss ist zudem sehr verkehrsarm, ist ja auch Pkw ne Sackgasse schmunzel
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#1397785 - 24.08.19 20:03 Re: Norwegen [Re: bk1]
stefan1893
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 264
In Antwort auf: bk1

Warum willst Du Bergen - Stavanger - Kristiansand fahren? Da nimmst Du die größten Städte (außer Trondheim) mit, die jeweils viel Nahverkehr haben. Eventuell wäre es eine Idee, von Flåm nach Norden zu fahren und dann nördlich des Sognefjords nach Førde und von dort über die N57 nach Bergen.

Hallo bk1!

Die Städte möchte ich mitehmen, da ich nicht nur gerne in der Natur fahre, sondern durchaus auch mal Sightseeing in den Städten als kleine Abwechslung machen möchte. Eine reine Naturfahrt wäre auf Dauer vielleicht doch ein bisschen monoton. Zudem möchte ich eventuell in Bergen eine Veranstaltung besuchen.

Da die Anfahrt nach Bergen aber doch recht umständlich ist, werde ich es wohl eher so machen, wie von @panther43 vorgeschlagen: In Voss übernachten und dann mit dem Zug reinfahren. Von Voss nach Südosten, so habe ich heute gesehen, existiert ein gut zu fahrender Bahntrassenradweg (siehe auch hier) nach Granvin, anschließend bietet sich die Straße am westlichen Ufer des Hardangerfjords (mit Fähre) nach Odda an. Entweder radle ich von da dann erst nach Stavanger oder ich fahre gleich nach Kristiansand.
Grüße, Stefan

GPSies-Profil

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#1398008 - 26.08.19 20:40 Re: Norwegen [Re: stefan1893]
Michaela
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 368
Hallo Stefan,

erstmal Glückwunsch zur Wahl Deines Reiseziels – Norwegen ist megaschön und es wird sicher nicht Deine letzte Reise dorthin werden.

Wir waren diesen Sommer zum sechsten Mal in Norwegen und haben unsere Tour, aus Stockholm kommend, in Bergen beendet.

Zu Deiner Frage: „Ist die E16 ab Vossevangen zumutbar oder sollte man lieber weiter südlich am Hardangerfjord entlang fahren?“

Wir hatten ursprünglich vor hinter Vossevangen die RV314 und dann die E16 zu fahren. In Vossavangen riet man uns dann davon ab und erzählte uns, dass die empfohlene (und auch ausgeschilderte) Strecke für Radfahrer am Hardangerfjord entlangführt.

Die die RV314 wäre sicher schön gewesen, aber bei der nördlichen Variante wäre es sicher ratsam ab Stangehelle den Zug nach Bergen rein zu nehmen.

Wir haben uns letztlich, da wir genug Zeit hatten, spontan für die Strecke entlang des Hardangerfjords entschieden.

Etwa bis Gravin gibt es einen schönen von der Strasse abgetrennten Radweg. Später muss man auf der Strasse fahren, bis auf ein paar kürzere Ausweichmöglichkeiten.

Der Verkehr auf dieser Strecke (RV7) hat uns etwas genervt, aber wir waren sicher auch etwas verwöhnt, da wir vorher überwiegend auf sehr kleinen Strassen und Wegen gefahren sind.

Schade ist, dass es die Tunnelumfahrungen der vier Tunnel im Anstieg westlich von Norheimsund nicht mehr gibt. Ich erinnere mich an einen weiteren Tunnel entlang der RV7 mit zerstörter Tunnelumfahrung, bei dem man jedoch auf dem Bürgersteig fahren konnte. Bei einem Tunnel gab es eine "Drückampel" für Radfahrer – vielleicht werden davon noch mehr installiert werden (wenn man als Radfahrer draufdrückt werden die Autos durch ein Blinklicht gewarnt, dass sich Radfahrer im Tunnel befinden).

Ich würde entweder die zusätzlichen Kilometer in Kauf nehmen oder am Ende den Zug nehmen.

Viele Grüsse

Michaela
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#1398316 - 30.08.19 14:12 Re: Norwegen [Re: stefan1893]
Daaani
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 158
Hallo Stefan,

ich bin diesen Sommer mit meiner Freundin Oslo-Numedal-Geilo-Rallarvegen-Hardangerfjord-Bergen-Stavanger(dort per Fähre am Ruhetag)-Lsyebotn-Kristiansand gefahren. In Norwegen waren es knapp 1200 km mit 16.000 Höhenmetern. In 3 Wochen für uns machbar mit ein paar kleinen Wanderungen und Besichtigung von Bergen und Stavanger.

Im Radreise-Wiki sind ein paar der nationalen Radrouten noch nicht aktualisiert. Zwischen Bergen und Stavanger gibt es eine Fähre nicht mehr und die Route geht über die Insel Ombo (da die Fährzeiten beachten). In Openstreetmap findet man aber die richtige Route.

Der Rallarvegen ist von Geilo aus gut per Trekkingrad fahrbar. Die Abfahrt ist ruppig und wir mussten nur selten mal ein Stück schieben. Schnee hatten wir Mitte Juli fast keinen mehr. Im Juni könnte es kritisch werden.

Die E16 nach Bergen wurde uns von norwegischen Radlern als Death-Road beschrieben!

Ansonsten fanden wir die Radroute durch das Numdeal nach Geilo sehr schön. Die Radroute 3 nach Kristiansand war richtig gut ausgebaut, also die Hauptstraße wurde sehr konsequent vermieden.

Die Fährfahrt entlang des Lysefjordes war auch schön. Bloß danach geht es echt steil nach oben: knapp 900 Höhenmeter bei 9-10% Steigung.

Die Ausschilderung der Radrouten in Bergen ist super, also so richtig gut und auch die Radführung in die Innenstadt lässt keine Wünsche offen. Wir sind von Süden parallel zur E39 in die Stadt gefahren, was nicht spannend war (es hat ohnehin in strömen geregnet), aber aus der Stadt heraus auf der Route 1 (wieder bei Regen) gab es einen sehr ekligen Anstieg.

Das böse Schild in Norwegen zeigt ein Auto und einen Radfahrer mit dem Text "Del Veien" - danach geht die Radroute auf größeren Straßen entlang.

Unsere Highlights: Vikersund Skiflugschanze, Holzkirchen im Numdeal, Rallarvegen, Abfahrt nach Voss und der Radweg bis Granvin, die kleineren Straßen am Hardangerfjord, die Einfahrt nach Bergen, die Brücken bei Leirvik, Ombo, Stavanger, Lysefjord mit Preikestolen und Kjerag, Bahntrasse auf der Radroute 3 kurz vor Kristiansand.

Nicht so schön für uns: Geilo bis Anfang Rallarvegen, das 1. Stück am Fjord ab Granvin, Haugesund (katastrophale Ausschilderung, trotz Navi war das etwas verwirrend), Einfahrt nach Kristiansand, 1-2 Tunnel und die Radrouten führen immer wieder mal auf die großen Straßen.

Viel Spaß beim planen.
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www.bikefreaks.de