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#1440477 - 27.07.20 05:10 Re: Radfahren in Zeiten des Corona-Virus [Re: Cruising]
fema
Mitglied
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Beiträge: 272
Unterwegs in Vietnam

In Antwort auf: Cruising
Quarantäneliste der Schweiz? Wir sind gerade in Österreich (Vorarlberg/Montafon) und werden demnächst auf der Rückreise eine Nacht in der Schweiz verbringen. Deshalb interessiert mich, wo wir immer am besten aktuelle Infos herkriegen - nicht dass wir für diese eine Nacht zwei Wochen in Quarantäne müssten listig

Schweizerisches Bundesamt für Gesundheit
Mark
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#1440482 - 27.07.20 07:28 Re: Radfahren in Zeiten des Corona-Virus [Re: Cruising]
Juergen
Moderator
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Beiträge: 10576
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Reisen +
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#1440551 - 27.07.20 22:40 Re: Radfahren in Zeiten des Corona-Virus [Re: Cruising]
Cruising
Mitglied
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Beiträge: 1315
Hallo Mark, hallo Jürgen,

danke euch - ihr habt mir die Recherche erspart schmunzel Werde diese Links also jetzt öfter mal aufrufen.

Gruß Thomas
www.bikeamerica.de
Cycle. Recycle. For a better world...
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#1440663 - 29.07.20 09:23 Re: Radfahren in Zeiten des Corona-Virus [Re: Cruising]
Thomas1976
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 11292
Zitat:
Woher beziehst du deine Infos zur Quarantäneliste der Schweiz? Wir sind gerade in Österreich (Vorarlberg/Montafon) und werden demnächst auf der Rückreise eine Nacht in der Schweiz verbringen. Deshalb interessiert mich, wo wir immer am besten aktuelle Infos herkriegen - nicht dass wir für diese eine Nacht zwei Wochen in Quarantäne müssten listig Zwar ist das Montafon weit weg vom Wolfgangssee, aber mit Ischgl hat es ja auch so angefangen... Sonst müssten wir halt umdisponieren und diese eine Nacht sausen lassen...


Ich bin gerade von meiner Alpentour wiedergekommen. ich war in 5 Ländern (Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Schweiz und Italien).

Ich habe mind. 1 Nacht in Österreich, Schweiz und Italien verbracht.

Überall war es total easy, in der Schweiz hat man von Corona gar nichts gemerkt. Selbst meine 2 Nächte in Italien (Bormio und Chiavenna) waren total locker. Es hat sich keiner dafür interessiert, woher ich gekommen bin.

Einige Unterkünfte hatte ich von zuhause schon vorgebucht, einige erst vor Ort gesucht.
Selbst in der teuren Schweiz war es kein Problem halbwegs günstige Unterkünfte zu finden, die teuerste war in Preda auf dem Albulapass.

Was voll ist, sind in der Schweiz die Campingplätze. Anscheinend ist die gesamte Schweiz mit Kind und Kegel in diesem Sommer auf Campingurlaub. Ich habe Reiseradler getroffen, die mehrfach abgewiesen worden sind auf Campingplätzen.
Man sollte da HotSpots wie am Thuner See etc. unbedingt vermeiden.
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#1440732 - 30.07.20 18:18 Re: Radfahren in Zeiten des Corona-Virus [Re: Thomas1976]
Cruising
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1315
Hi Thomas,

mit etwas Verspätung danke für die Info! Klingt nach einer guten Tour schmunzel Hier im Montafon ist es auch nicht überfüllt, aber sagen wir mal, gut besucht. So in der Schlange an der Bergbahn und in manchen Kneipen könnten die Leute für meinen Geschmack etwas weniger sorglos sein. Sonst alles okay, jede Menge Radler, mit und ohne Gepäck.

Bis dann, Gruß Thomas
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#1440735 - 30.07.20 18:32 Re: Radfahren in Zeiten des Corona-Virus [Re: Cruising]
Thomas1976
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 11292
Zitat:
Sonst alles okay, jede Menge Radler, mit und ohne Gepäck.


Ja, das ist mir auch aufgefallen. Und sehr viele junge Radler (mit Muskelkraft grins)

Wie schon erwähnt, Hotel- und Pensionssuche war total easy. Im Berghospiz auf dem Sustenpass war ich sogar ganz alleine im gesamten Hospiz. Normalerweise ist dort kein Bett mehr zu bekommen im Sommer.

Tessin war schon voller und da musste ich tatsächlich eine halbe Stunde ein Zimmer suchen in Bellinzona.

Mitte Oktober will ich den nächsten Kurzarbeitsurlaub in die Toskana, Zugtickets schon gebucht. Hoffentlich bleibt die Situation halbwegs so wie sie jetzt ist.
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#1440906 - 02.08.20 14:17 Re: Radfahren in Zeiten des Corona-Virus [Re: Thomas1976]
irg
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 4572
Hallo!

Ein erster Camping-Eindruck aus Südösterreich und Oberitalien:
Die Plätze sind meistens voller als in normalen Jahren. Mit Rad und Zelt ist das auf den von uns besuchten Plätzen (Olachgut nahe Murau, C. Seehof in Villach und Ai Pioppi in Gemona) ist das aber kein Problem, obwohl die an stark frequentierten Radrouten liegen.

Nach Berichten anderer sind die Plätze an den österreichischen Badeseen, wenig überraschend, sehr voll. Da lohnt es sich, einen Platz zu reservieren. Von solchen Plätzen werde ich nicht berichten können, die steuern wir gar nicht an.

Wer in Österreich weniger überlaufene Gegenden ansteuert, braucht sich aktuell nicht wirklich vor Covid zu fürchten, so lange er sich halbwegs vernünftig, sprich vorsichtig benimmt.

Lg!
georg
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#1440918 - 02.08.20 16:12 Re: Radfahren in Zeiten des Corona-Virus [Re: irg]
Keine Ahnung
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 9800
Ich bin ja gerade erst von meiner Tour zurückgekommen. Ergebnis für Zeltplätze, Hotels und Pensionen in Slowakei, Polen und Tschechien: Keinerlei bemerkbare Einschränkungen! Selbst das Tragen von Masken wurde zum Teil sehr lasch gehandhabt.
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1440926 - 02.08.20 17:10 Re: Radfahren in Zeiten des Corona-Virus [Re: Keine Ahnung]
hopi
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 3889
In Antwort auf: Keine Ahnung
Selbst das Tragen von Masken wurde zum Teil sehr lasch gehandhabt.
Tja, das ist nicht immer eine gute Grundlage, insbesondere in den heutigen Zeiten mit wieder ansteigenden Coron-Infektionen, auch wenn's auf den ersten Blick irgendwie irgendeine Normaltät zu signalisieren scheint. grins
"If you want something done, do it yourself."
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#1441001 - 03.08.20 14:37 Re: Radfahren in Zeiten des Corona-Virus [Re: hopi]
irg
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 4572
Hier in Gemona kommen mir die Leute konsequenter vor wie in Österreich. Man trägt Maskw, wenn man ins Geschäft geht, oder wenn es enger wird.


Lg!
georg
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#1441022 - 04.08.20 00:59 Re: Radfahren in Zeiten des Corona-Virus [Re: irg]
bk1
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2515
Unterwegs in Schweiz

In Schweden waren die Zeltplätze sehr viel leerer als sonst.
Und vor einigen Wochen war Schweden noch das einzige mögliche Reiseland überhaupt.
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#1441027 - 04.08.20 07:45 Re: Radfahren in Zeiten des Corona-Virus [Re: bk1]
hopi
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 3889
In Antwort auf: bk1

Und vor einigen Wochen war Schweden noch das einzige mögliche Reiseland überhaupt.
Für wen? Habe ich eine wichtige Information zu diesem Land überlesen?
"If you want something done, do it yourself."
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#1441115 - 05.08.20 00:30 Re: Radfahren in Zeiten des Corona-Virus [Re: Thomas1976]
veloträumer
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 15528
In Antwort auf: Thomas1976
Was voll ist, sind in der Schweiz die Campingplätze. Anscheinend ist die gesamte Schweiz mit Kind und Kegel in diesem Sommer auf Campingurlaub. Ich habe Reiseradler getroffen, die mehrfach abgewiesen worden sind auf Campingplätzen.
Man sollte da HotSpots wie am Thuner See etc. unbedingt vermeiden.

Jein, wurde mir auch so berichtet, kam aber nur zu wenig Gelegenheit, das relevant zu prüfen. Auch Schweizer vermehrt im Binnenurlaub. In Bergcampings war es kein Problem (Tiefencastel, Julier-/Albula-Basis, viele Radler), soweit auch nur einmal genutzt, aber sichtbar auch auf anderen Campings Platz vorhanden, wenn auch manchmal nicht viel (Thusis, Lenzerheide, Filisur, Bergün, mehrere im Unter- und Oberengadin). Einige weitere an meiner Wegstrecke habe ich nicht genauer angeschaut. Es ist aber ohnehin Hochsaison, also nicht nur Corona-bedingt hohe Auslastung in der zweiten Julihälfte zu erwarten - insbesondere bei den Hotspots (wo auch teurer ist). Schließlich habe ich auch früher nahezu volle Campings in der Schweiz im Hochsommer erlebt (Locarno, Valle Maggia, Brig, Bad Ragaz u.a.). Ferner ist Camping ein Trend, der schon vor Corona stark im Kommen war (ich besuche regelmäßig die Messe CMT in Stuttgart, besonders: Wohnmobile, Glamping).

Überraschend war allerdings der Camping in Susch nicht mehr existent, vermutlich seit 2008 oder später (noch in Karten verzeichnet!)

Italien: Zwar nur kurzer Abstecher, aber in Livigno gibt es 5 Campingplätze, alle mit hoher Auslastung. Während sich drei am oberen Ortsanfang befinden, wo ich wohl noch Platz bekommen hätte, wurde ich bei den beiden seenahen Campings wegen Überfüllung abgewiesen. Kuriosum allerdings: Ich konnte keinerlei Zeltwiese entdecken, ausschließlich Wohnmobil-, Wohnwagenstellplätze, keinerlei Solozelte zu sehen! Insofern auch keine Empfehlung, egal welche Zeiten. Auch ein Problem über Corona hinaus und aus Deutschland gut bekannt.
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
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#1441119 - 05.08.20 01:49 Re: Radfahren in Zeiten des Corona-Virus [Re: hopi]
bk1
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2515
Unterwegs in Schweiz

In Antwort auf: hopi
In Antwort auf: bk1

Und vor einigen Wochen war Schweden noch das einzige mögliche Reiseland überhaupt.
Für wen? Habe ich eine wichtige Information zu diesem Land überlesen?

Alle Grenzen waren zu. Schweden hat als einziges Land die Einreise erlaubt. Außerdem funktionierten dort fast alle Zeltplätze und man kann als Radfahrer auch mal im Wald zelten.
Ich wohne in CH, das ist zu klein bzw. man ist nicht weit genug weg. Das kam für mich nicht in Frage und ich habe mich relativ schnell für eine Radtour in Schweden entschieden. Eine gute Wahl, aber letztlich durch die Umstände Anfang Juni bedingt.

Dann ging es relativ schnell, dass man innerhalb von EU+Schengen fast überall reisen konnte, mit wenigen Ausnahmen.
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#1441201 - 06.08.20 08:28 Re: Radfahren in Zeiten des Corona-Virus [Re: bk1]
Cruising
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1315
Falls jemand Spanien doch noch für dieses Jahr auf dem Schirm hat: Dieses hier stand gestern in tagesschau.de - zumindest für die Inseln sollte das gelten. Ob damit nur Pauschaltouristen oder auch Reiseradler "ohne festen Wohnsitz" abgesichert kann ich allerdings nicht beantworten.

Gruß Thomas
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#1441202 - 06.08.20 08:47 Re: Radfahren in Zeiten des Corona-Virus [Re: Cruising]
Holger
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 16054
In Antwort auf: Cruising
[…] zumindest für die Inseln sollte das gelten.[…]

Kurze Ergänzung: die kanarischen Inseln. Für die Balearen steht da nichts, da dürfte das nicht gelten.

Viele Grüße
Holger
Deutschland Nord-Süd: http://les21lacets.de/blog/
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#1441434 - 10.08.20 07:33 Re: Radfahren in Zeiten des Corona-Virus [Re: Bartoli]
yellowmug
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 91
Hallo,

ich habe vor diese Woche meine Reise nach Bretagne über Belgien anzutreten. Bisher hatte ich nicht den Eindruck, dass ich mich viel mit den Reisewarnungen beschäftigen muss, da ich ja sowieso meist auf dem Sattel sitze, wodurch stets der Sicherheitsabstand eingehalten wird. Allerdings las ich gestern, dass z.B. die Region Antwerpen als Risikogebiet eingestuft wurde. es beunruhigt mich etwas, da ich nicht weiß welche Auswirkungen diese Einstufung auf Radfahrer hätte.

Zudem ist es meine erste lange Tour und ich bin ohnehin sehr aufgeregt. Ich würde mich auf eure Erfahrungen freuen!
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#1441435 - 10.08.20 08:50 Re: Radfahren in Zeiten des Corona-Virus [Re: yellowmug]
Cruising
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1315
Hi,

da hilft dir zunächst mal das Auswärtige Amt, hier etwa mit seinen Reisehinweisen zu Belgien. Für Frankreich gibt's eine ähnliche Aufstellung, auch regional. Meine Einschätzung: Bei der Rückkehr musst du einen Corona-Test machen, da du zeitweilig in einem Risikogebiet unterwegs bist. Ob das allerdings bei der Grenzüberschreitung per Rad so ernstgenommen wird, kann ich nicht beurteilen.

Ist halt ein schwieriges Jahr diesmal - zum Glück gibt es fast immer eine Alternative. Alle unsere drei für dieses Jahr geplanten Reisen konnten wir nicht genau wie geplant durchführen, aber die Varianten waren auch okay schmunzel

Gruß Thomas
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#1441437 - 10.08.20 09:04 Re: Radfahren in Zeiten des Corona-Virus [Re: yellowmug]
Bahnhofsradler
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 965
In Antwort auf: yellowmug
Hallo,

....

Zudem ist es meine erste lange Tour und ich bin ohnehin sehr aufgeregt. Ich würde mich auf eure Erfahrungen freuen!


Schau mal hier

Gruß - Reinhard
Hauptsache: Allzeit genügend bar auf den Pneus
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#1441438 - 10.08.20 09:05 Re: Radfahren in Zeiten des Corona-Virus [Re: Cruising]
Thomas1976
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 11292
Zitat:
Meine Einschätzung: Bei der Rückkehr musst du einen Corona-Test machen, da du zeitweilig in einem Risikogebiet unterwegs bist.


Ich halte das für absolut unmöglich dieses zu kontrollieren und nachzuweisen ob man in einer Region, die als Risikogebiet ausgeschrieben ist, unterwegs war.

Ich frage mich, wer das überprüfen will, wenn ich mit dem Rad über die Grenze fahre über einen Grenzübergang der nicht zu einem Risikogebiet gehört.

In Belgien ist ja nur die Region Antwerpen als Risikogebiet ausgeschrieben.
Wenn man nun z.B. von Belgien nach Deutschland einreist über einen Grenzübergang bei Aachen, kann das meiner Ansicht keiner kontrollieren ob Du in der Region Antwerpen unterwegs warst. Man müsste dann schon zwischen den Regionsgrenzen innerhalb Belgiens kontrollieren.


Geändert von Thomas1976 (10.08.20 09:10)
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#1441441 - 10.08.20 09:26 Re: Radfahren in Zeiten des Corona-Virus [Re: yellowmug]
Axurit
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 2289
In Antwort auf: yellowmug
Allerdings las ich gestern, dass z.B. die Region Antwerpen als Risikogebiet eingestuft wurde.
Auch in Frankreich wirst du vermutlich durch Gegenden kommen, die zwar derzeit noch kein Risikogebiet sind, es aber im Laufe deiner Reise werden könnten. Die aktuellen Daten kann man auf dieser Seite einsehen. Ein Klick auf ein Departement zeigt den Inzidenzwert (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen) an. Wählt man über der Karte "Synthèse" aus, bekommt man eine Grafik mit dem zeitlichen Verlauf zu sehen.
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#1441442 - 10.08.20 09:26 Re: Radfahren in Zeiten des Corona-Virus [Re: Thomas1976]
StefanS
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 3541
In Antwort auf: Thomas1976
Zitat:
Meine Einschätzung: Bei der Rückkehr musst du einen Corona-Test machen, da du zeitweilig in einem Risikogebiet unterwegs bist.

Ich halte das für absolut unmöglich dieses zu kontrollieren und nachzuweisen

Ja und? Es ist auch verboten, andere Leute umzubringen, und trotzdem steht nicht ständig ein Polizist neben Dir um zu kontrollieren, ob Du Dich dran hältst.
Wenn man sich nicht an Gesetze hält und es kommt raus, dann ist man eben dran.

Viele Grüße,
Stefan
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#1441444 - 10.08.20 09:51 Re: Radfahren in Zeiten des Corona-Virus [Re: StefanS]
Thomas1976
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 11292
Zitat:
Ja und? Es ist auch verboten, andere Leute umzubringen, und trotzdem steht nicht ständig ein Polizist neben Dir um zu kontrollieren, ob Du Dich dran hältst.
Wenn man sich nicht an Gesetze hält und es kommt raus, dann ist man eben dran.


Wüsstest Du denn immer so genau, zwischen welchen Regionsgrenzen Du Dich bewegst bzw. wo eine Regionsgrenze anfängt, endet etc.?
Man kann auch unwissend in einer Region unterwegs sein, die als Risikogebiet ausgeschrieben ist.
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#1441445 - 10.08.20 10:00 Re: Radfahren in Zeiten des Corona-Virus [Re: Thomas1976]
StefanS
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 3541
Kann man denn als routinemäßiger Internetbenutzer mit einer einfachen Suchanfrage überfordert sein? "corona risikogebiete" wird einem ja schon vorgeschlagen, wenn man nur anfängt zu tippen, und das spuckt dann das hier beim RKI aus.

Viele Grüße,
Stefan
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#1441446 - 10.08.20 10:08 Re: Radfahren in Zeiten des Corona-Virus [Re: Thomas1976]
iassu
Mitglied
anwesend und zufrieden anwesend
Beiträge: 21686
In Antwort auf: Thomas1976
Ich halte das für absolut unmöglich.......Ich frage mich, wer das überprüfen will, wenn ich mit dem Rad über die Grenze fahre über einen Grenzübergang der nicht zu einem Risikogebiet gehört.

Im Prinzip hast du sicher Recht. Sollten sich aber im unwahrscheinlichen Falle die Grenzbeamten in die Idee versteigern, ausgerechnet dich zu durchleuchten, werden sie schon so manches zu Tage fördern. Sowohl im Verhör als auch durch sonstige Nachforschungen wird man seine Reiseroute kaum völlig verbergen können. Gerade Versuche, hierbei zu mauern, könnten einen verdächtig machen. Und dann könnte die erwartbarste Entscheidung die sein, einen sicherheitshalber erst recht in Tests und Quarantäne zu schicken. Nicht daß ich das für wahrscheinlich halte, aber ich kenne genügend Geschichten von unerfreulichsten Ereignissen an der Grenze.
Gruß Andreas
Onkel Ju 2
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#1441447 - 10.08.20 10:14 Re: Radfahren in Zeiten des Corona-Virus [Re: Thomas1976]
Axurit
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 2289
In Antwort auf: Thomas1976

Man kann auch unwissend in einer Region unterwegs sein, die als Risikogebiet ausgeschrieben ist.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ignorantia_legis_non_excusat
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#1441448 - 10.08.20 10:26 Re: Radfahren in Zeiten des Corona-Virus [Re: iassu]
Thomas1976
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 11292
Im Nachhinein lässt sich alles nachvollziehen.

Bei meiner Alpentour in der Schweiz habe ich aber nicht zu 100% gewusst, in welcher Region bzw. Kanton ich mich momentan befinde, da meistens keine Schilder aufgestellt waren sobald man die Regionsgrenzen überschritten hat (und erst im Nachhinein habe ich mal geschaut, durch welche Kantone ich überhaupt geradelt bin, bei einer Grenzkontrolle hätte ich es gar nicht mal aufzählen können, da ich durch einige nur für ein paar Kilometer beradelt habe).


Ich würde vermutlich schlagartig das komplette Land verlassen, wenn auch nur eine Region im jeweiligen Land als Risikogebiet ausgerufen wird.

Des Weiteren muss man sich ja die Bedingungen anschauen, wann ein Test verpflichtend werden. Ich glaube bei einem Aufenthalt in Luxemburg erst, wenn man 72 Stunden sich dort aufgehalten hat.
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#1441462 - 10.08.20 15:02 Re: Radfahren in Zeiten des Corona-Virus [Re: Thomas1976]
veloträumer
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 15528
In Antwort auf: Thomas1976
Im Nachhinein lässt sich alles nachvollziehen.

Bei meiner Alpentour in der Schweiz habe ich aber nicht zu 100% gewusst, in welcher Region bzw. Kanton ich mich momentan befinde, da meistens keine Schilder aufgestellt waren sobald man die Regionsgrenzen überschritten hat (und erst im Nachhinein habe ich mal geschaut, durch welche Kantone ich überhaupt geradelt bin, bei einer Grenzkontrolle hätte ich es gar nicht mal aufzählen können, da ich durch einige nur für ein paar Kilometer beradelt habe).

Ich wusste einmal sogar nicht, wo genau die Landesgrenze zwischen Italien und Schweiz war, habe ich erst hinterher mir auf Karte angeschaut. Von Ort zu Ort war es aber dann doch klar. Von zwei Grenzkontrollen war zudem eine mitten im Land, was mich zusätzlich verwirrte (Zoll-Sonderzone Livigno). Regional- oder Ländergrenzen sind für Bergwanderer/-radler aber ohnehin künstlich. Das sind ja oft grenzübergreifend kulturell-landschaftlich organisch verbundene Gebiete, die nicht in gängige Schema hineinpassen. Da wird schnell zweifelhaft, wenn Corona-Bestimmungen verschieden definiert werden. Soweit in der Schweiz, blieben meine besuchten Kantone zwar ausreichend übersichtlich, was aber nicht mein Interesse für laufend ändernde Infiziertenzahlen steigerte.

Die Grenzwerte für "Risikogebiete" sind willkürliche Zahlen, entscheidender ist immer noch das Gesamtverhalten von Reisenden, ggf. der Einwohner daselbst. Viele Regionen/Länder, wo die Zahlen gekippt sind, zeigen das deutlich, vgl. bulgarische Goldküste, Melbourne/Australien, Kroatien usw. - Mustersschüler, wo durch recht unbefangenes Partyverhalten einiger Gruppen die Infektionszahlen wieder angestiegen sind. Für einen Reiseradler mit gegeben kontaktarmer und ggf. noch exotischer Routenwahl ändert sich am Infektionsrisko nahezu nichts. Und an meinen Ängsten und Problemen ganz anderer Art schon gar nicht.

Schwarz und weiß gibts nur auf dem Papier, nicht in der Realität. Internet, Social Media oder Fernsehen habe ich im zwei Wochen Alpen nicht bemüht, abgesehen von Mailkontrolle. Das ist meine Tradition, die bleibt auch in "Krisenzeiten" erhalten - stete "Informationspflicht" halte ich für anmaßend. Ich bin ja nicht irgendwo fliegend in der Welt unterwegs. Dramatische Änderungen hätten sich ja ohnehin in Verhaltensweisen vor Ort ausgedrückt. Als ich zurückkam, war es wie bei allen Reisen: Irgendwie ist alles wie vorher, die Diskussionen austauschbar, ggf. sind ein paar bekannte Persönlichkeiten verstorben - nur gabs keine neuen Olympiahelden, die man nun kennen müsste.
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
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#1441484 - 10.08.20 18:51 Re: Radfahren in Zeiten des Corona-Virus [Re: yellowmug]
Grimbol
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 149
Für eine schöne Radreise ist ja meist wenig Verkehr motorisierter Art von Vorteil. —> vermeide diesen. Das geht gut, wenn du größere Orte und Städte vermeidest. Zufällig ist das oft auch die Örtlichkeit, wo zu viele Menschen dicht aufeinander hocken und das Risiko sich anzustecken groß ist.
D.h. wenn du übers Land fährst, Menschenansammlungen meidest und dich mit Maksentragen und Abstandhalten beim Bäcker vernünftig zeigst, brauchst du dir meiner Meinung nach keine Gedanken machen ob du einen Landkreis streifst der aktuell oder im Nachhinein als Risikogebiet deklariert wird.

Für die Sicherheit, das eigene Gefühl etc lässt du dich am Ende testen und gut ist... kein Grund für Beunruhigung oder Panik. Sonst kann man natürlich auch einfach jeden Tag die Fahrtrichtung an Wind, Wetter und Coronazahlen anpassen... letztendlich ist es ja für eine gute Radzeit egal wohin man fährt so lange man einen guten Weg fährt... d.h. vielleicht landest du am Mittelmehr und nicht in Antwerpen... und damit schließe ich meinen Kreis: dieses Jahr und eigentlich immer sollte man Städte=Verkehr=Risiko meiden schmunzel
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#1441486 - 10.08.20 19:44 Re: Radfahren in Zeiten des Corona-Virus [Re: Grimbol]
Wendekreis
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 3323
In Antwort auf: Grimbol
...dieses Jahr und eigentlich immer sollte man Städte=Verkehr=Risiko meiden

Das entspricht meiner Radreise-Devise. Zu einem Lapsus kann es kommen, wenn ich durch Franken radle.
Gruß Sepp
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