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#1444219 - 15.09.20 23:39 Gotthard mit Rennrad:Problem Kopfsteinpflaster
Tom72
Mitglied
Themenersteller
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Beiträge: 571
Ich bin gerade am Überlegen, welche Möglichkeiten sich anbieten, um zum Saisonausklang noch einmal eine kurze Radtour im Hochgebirge zu unternehmen. Ich würde gerne drei oder vier Tage mit dem Rennrad und leichtem Gepäck einige Pässe der Zentralschweiz fahren, nachdem ich im Juli bereits mit dem Rennrad von Landeck u. a. über das Stilfser Joch und den Albulapass nach Chur geradelt bin. Jetzt schaue ich mir gerade bei "quäldich.de" die Pässe im Bereich Furka, Grimsel, Susten, Gotthard etc. an.

Nun meine Frage: Der Gotthardpass gilt ja offenbar einerseits bei Rennradlern als Highlight, weist aber andererseits wohl mehr oder weniger durchgehend (denkmalgeschütztes) Kopfsteinpflaster auf. Kann jemand aus eigener Erfahrung berichten, wie "schlimm" sich gerade mit dem Rennrad das Kopfsteinpflaster auswirkt? Mir geht es gerade um die offenbar sehr reizvolle Südauffahrt von Airolo durch das Val Tremola. Und ist auch die Nordauffahrt kopfsteingepflastert? Ich frage mich auch, inwieweit 20 km und mehr auf Kopfsteinpflaster beim Rennrad das Material an die Grenzen der Belastbarkeit bringen könnten (Alu-Rahmen und Carbon-Vordergabel).

Ich würde mich über Eure Erfahrungen freuen.
Gruß
Tom
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#1444221 - 16.09.20 00:19 Re: Gotthard mit Rennrad:Problem Kopfsteinpflaster [Re: Tom72]
StephanBehrendt
Mitglied
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Beiträge: 12589
Das alte Dresdener Kopfsteinpflaster rüttelt dich sicherlich wesentlich stärkere durch als das akkurat von italienischen Facharbeitern neu verlegte Kleinpflaster auf der Tremola. Rennräder überleben ja sogar die belgischen Pavees. Die Nordrampe ist geteert. Bei Nässe möchte ich die Spitzkehren der Tremola nicht talwärts rauschen.
------------------------
Grüsse
Stephan
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#1444222 - 16.09.20 00:33 Re: Gotthard mit Rennrad:Problem Kopfsteinpflaster [Re: StephanBehrendt]
Tom72
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 571
Das Dresdner Kopfsteinpflaster (das nicht überall, aber jedenfalls auf manchen Straßen wirklich übel ist und zum Glück selten geworden ist) meide ich jedenfalls mit dem Rennrad. "Neu verlegt" klingt schonmal gut. Ist das Pflaster also halbwegs glatt und nicht wirklich "historisch"?
Gruß
Tom

Geändert von Tom72 (16.09.20 00:36)
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#1444223 - 16.09.20 06:56 Re: Gotthard mit Rennrad:Problem Kopfsteinpflaster [Re: Tom72]
salbedo
Mitglied
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Beiträge: 98
Ist zwar schon ein paar Jahre her als ich das letzte mal die Tremola bergauf gefahren bin, aber damals konnte ich recht viel von der Strecke am Rand auf einem Betonstreifen fahren. Ausserdem könntest du ab Motto Bartola auch auf der grossen Strasse rauffahren. (Betonplattenstrasse in gutem Zustand, aber lange Gallerie und schnellerer Autoverkehr). Airolo bis Motto Bartola besteht ein Velofahrverbot auf der grossen Strasse. Auf der Nordseite würde ich alles auf der grossen Strasse fahren. Die alte Strasse mit dem Kopfsteinpflaster liegt so nahe daneben, dass sie nicht so viel bringt und auf der grossen Strasse kann man (meiner Meinung nach) die Abfahrt besser geniessen, vor allem wenn man auch gerne mal schnell fährt.
Bis zur Kantonsgrenze Kantonsgrenze ist die Strasse betoniert und sehr breit. Auf der Urnerseite eine breite Asphaltstrasse.

Wenn du die Tremola befahren willst würde ich das nur bergwärst machen. Talwärts würde bist du nur am bremsten und die Kurven kannst du wegen dem Kopfsteinpflaster nicht so schnell befahren.

Nordseitig ist es ziemlich egal of rauf oder runter. Am wenigsten vom Autoverkehr gestört wirst du wohl wenn du von S die Tremola hoch und dann auf der N-Seite mit dem Verkehr runter rollt. Die N-Seite runter bin ich schon viele Male und wenn man will kann man fast ohne pedalen und mit nur ganz wenig bremsen bis nach Hospental gleiten schmunzel
Gruss
Christian
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Off-topic #1444224 - 16.09.20 07:32 Re: Gotthard mit Rennrad:Problem Kopfsteinpflaster [Re: Tom72]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 19830
In Antwort auf: Tom72
... zum Saisonausklang ...

Saisonende ist am 31.12. lach Die Pässe werden zum Saisonausklang bestimmt gesperrt sein... omm teuflisch
Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki
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#1444225 - 16.09.20 07:39 Re: Gotthard mit Rennrad:Problem Kopfsteinpflaster [Re: Tom72]
derSammy
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 17367
Die Pflastersteine der Tremola sind recht klein und gut verlegt, das geht mit dem Rennrad gut, vor allem bergauf. Wenn du Pässe sammeln willst, bietet sich zuvor der Nufenen aus NW Richtung bis Airolo an, wenn du davor noch den Furka hängst, hast du eine 3000hm-Runde Andermatt-Andermatt fertig, die Quäldich-Fraktion kennt da aber nix und kombiniert schmerzbefreit noch weitere Hammerpässe (Grimsel, Schusten) dazu.

Wichtig: Du bist im Hochgebirge und wir haben Ende September! Wetterumschwünge die Schneetreiben mit sich bringen, sind da jederzeit möglich, selbst erlebt! Check die Wettervorhersage und sei auf sowas vorbereitet.
Komm wir grillen Opa. Es gibt Koch und Suppenfleisch!
Satzzeichen können Leben retten.
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#1444227 - 16.09.20 07:46 Re: Gotthard mit Rennrad:Problem Kopfsteinpflaster [Re: derSammy]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 19830
In Antwort auf: derSammy
Du bist im Hochgebirge und wir haben Ende September! Wetterumschwünge die Schneetreiben mit sich bringen, sind da jederzeit möglich, selbst erlebt! Check die Wettervorhersage und sei auf sowas vorbereitet.

Zustimmung.

Aber das gilt zu jeder Jahreszeit. Damit muss man im Hochgebirge immer rechnet. Ich hatte auch schon Mitte Juli einmal in den Dolomiten und einmal im Fagaras Schneefall auf 2000 m Höhe.

Die Chance ist im September natürlich höher (sofern wirklich der September gemeint ist).

Gruß
Thoralf

Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki

Geändert von Toxxi (16.09.20 07:49)
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Off-topic #1444228 - 16.09.20 07:48 Re: Gotthard mit Rennrad:Problem Kopfsteinpflaster [Re: Toxxi]
Deul
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 8028
Saisonbeginn ist 1.1, die Pässe sind dann aber auch noch nicht offengrins
Cycling is an addiction, it can drive you quite insane. It can rule your life as truly as strong whiskey and cocaine.
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#1444244 - 16.09.20 09:18 Re: Gotthard mit Rennrad:Problem Kopfsteinpflaster [Re: Tom72]
velOlaf
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 854
Moin,
die Südauffahrt ab Airolo auf der Tremolastraße ist mit dem RR problemlos möglich und ein tolles Erlebnis. Wie hier schon beschrieben wurde, sind die Kopfsteine klein und gut verlegt. Ich bin hier mit 28 mm Schwalbe One auf Alu-Laufrädern und Carbon-Gabel gefahren.
Auf der Abfahrt nach Norden, nach Andermatt, ist nur im oberen Teil wenig Kopfsteinpflaster, danach folgt feinster Asphalt.
In meinem Reisebericht findest du vielleicht noch ein Paar Infos, die dir helfen können.

Reisebericht Schweiz


Geändert von Juergen (16.09.20 11:31)
Änderungsgrund: Bildbreite auf 1000px geändert
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#1444245 - 16.09.20 09:21 Re: Gotthard mit Rennrad:Problem Kopfsteinpflaster [Re: Tom72]
Keine Ahnung
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 9958
Ich bin bereits in Bulgarien und in Slowenien Pässe mit Kopfsteinpflaster abgefahren. In Bulgarien hatte ich ein ungefedertes MTB genutzt. Dennoch musste ich immer wieder Pausen machen, da meine Handgelenke durch das Gerüttel unheimlich schmerzten und ich fast die Bremshebel nicht mehr ziehen konnte. In Slowenien hatte mich oben am Pass ein heftiges Gewitter erwischt. Die Abfahrt auf dem Kopfsteinpflaster erfolgte mit meinen Reiserad, welches eine 42-622-Bereifung hat, eine gute Federgabel und eine gute gefederte Sattelstütze. Damit war das Geholper nicht das Problem und bei trockenem Wetter hätte man das mit etwas stärkerem Bremsen gut bewältigen können. Mit dem Rennrad hätten beide Pässe bei Trockenheit keine Freude bereitet, aber sie wären letztendlich auch befahrbar gewesen. Bei dem groben Kopfsteinpflaster hätte man aber gut aufpassen müssen.

Die Situation bei Nässe ist aber deutlich verschärft. Ich bin den Pass in Slowenien stellenweise nur noch mit vielleicht 10 km/h abgefahren, weil ich immer wieder hin und her gerutscht bin, wenn ich nicht exakt mittig über einen Stein fuhr, was natürlich nicht wirklich möglich ist. Mit noch schmäleren Reifen wäre das noch problematischer gewesen. Werden die Steine dann noch von Schneematsch überdeckt, würde ich bei größeren Steigungen einen Sturz bei der Abfahrt erwarten. Das wäre dann wohl mit Reiserad und Rennrad ein gefährliches Unterfangen.

Das Kopfsteinpflaster des Gotthardpasses ist nicht so schlimm, wie das, welches ich in Bulgarien und Rumänien erlebt habe. Mit meinem Reiserad hätte ich da wohl wenig Bedenken (außer es wäre nass - dann werden die Steine rutschig und man müsste zumindest die Geschwindigkeit erheblich drosseln). Mit einem Rennrad wird abhängig von der Reifenbreite die Angelegenheit recht holprig werden, aber bei trockenem Wetter ist das wohl noch machbar. Als ich früher (vor vielen Jahren) noch mit einem Randonneur mit relativ schmalen Reifen unterwegs war, bin ich auf ähnlichen Kopfsteinpflasterstraßen gefahren und es ging. Allerdings hatte ich kurz nach der Grenzöffnung eine Tour von meiner Heimat (Oberfranken) nach Berlin gemacht und das Ergebnis war eine leichte Sehnenscheidenentzündung aufgrund der Landstraßen und Ortsdurchfahrten, die zum Teil mit ziemlich elendem Kopfsteinpflaster versehen waren.

Also: Definitiv kannst Du den Gotthardpass mit Rennrad fahren. Kritisch wird es, wenn es regnet und gefährlich wird es, wenn es anfängt zu schneien. Angenehm dürften 20 km auf Kopfsteinpflaster aber nicht werden. Ich würde die Strecke fahren, wenn das Wetter o.k. ist.
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1444246 - 16.09.20 09:51 Re: Gotthard mit Rennrad:Problem Kopfsteinpflaster [Re: Tom72]
Cruising
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1335
Hier nochmal zwei Bilder - die sind von 2012. War damals gut zu fahren, und m.W. wurde das Pflaster zwischenzeitlich sogar noch restauriert.



Damals gab es ein paar Not-Ausbesserungen mit Asphalt.



Ich würde auch von Süd nach Nord durch die Tremola fahren. Eine schöne Runde für zwei bis drei Tage ist Lukmanier - Gotthard - Oberalp. Apropos: Das tolle Museum oben auf dem Gotthard würde ich auf jeden Fall anschauen. Und im alten Hospiz kann man auch übernachten, sicher ein großartiges Erlebnis. Bei uns hat's immer von der Tageszeit und Etappeneinteilung nicht gepasst.

Am Oberalp kann man, wenn man Lust hat, auf einer kleinen Wanderung bis zur Rheinquelle gelangen. Viel Spaß in dieser sehr lohnenswerten Ecke lach

Gruß Thomas
www.bikeamerica.de
Cycle. Recycle. For a better world...

Geändert von Cruising (16.09.20 09:52)
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#1444247 - 16.09.20 11:03 Re: Gotthard mit Rennrad:Problem Kopfsteinpflaster [Re: Tom72]
touromat
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 200
Hier findest du meine Beschreibung aus 2018:

Schweiz 2018

Vielleicht findest du hier ja auch Anregungen, was die umliegenden Pässe betrifft.

Wie bereits mehrfach vorgeschlagen unbedingt von Süd nach Nord, also das Kopfsteinpflaster im Anstieg. Ich hatte 28 mm breite Reifen; das war bestimmt deutlich komfortabler als mit z.B. 23 mm.
Viele Grüße
Peter
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#1444250 - 16.09.20 12:04 Re: Gotthard mit Rennrad:Problem Kopfsteinpflaster [Re: Cruising]
Keine Ahnung
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 9958
Ich denke, dass die Auffahrt auf Kopfsteinpflaster kein Problem darstellt und bei der Qualität des Kopfsteinpflasters, welches am Gotthardpass vorliegt, sollte eine Abfahrt zwar etwas holprig, aber durchaus machbar sein. Ich sehe eine Abfahrt aber kritischer, wenn die Straße nass oder gar mit Schneematsch bedeckt ist. Kopfsteinpflaster kann dann rutschig bis zu spiegelglatt werden. Auf meinem Weg zur Arbeit habe ich ein ebenes Stück mit Kopfsteinpflaster. Dort hat es mich bei Nässe bei relativ niedriger Geschwindigkeit schon einmal "zerlegt". Wenn dann noch etwas Schnee dazukommt, fahre ich dort fast mit Schrittgeschwindigkeit und rutsche ständig hin und her, wobei allerdings die Steine gröber sind, als die am Gotthardpass.

Aber ich wiederhole, ich würde die Strecke auch fahren und das auch mit einem Rennrad. Wenn ich das wählen könnte, würde ich die Kopfsteinpflasterstrecke aber lieber hinauf fahren.
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1444267 - 16.09.20 15:31 Re: Gotthard mit Rennrad:Problem Kopfsteinpflaster [Re: derSammy]
veloträumer
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 15600
In Antwort auf: derSammy

Wichtig: Du bist im Hochgebirge und wir haben Ende September! Wetterumschwünge die Schneetreiben mit sich bringen, sind da jederzeit möglich, selbst erlebt! Check die Wettervorhersage und sei auf sowas vorbereitet.

Gewiss, dieses Jahr recht viele Niederschläge und Wintereinbrüche auch im August (z.B. Sustenpass). Generell ist aber Ende September/Anf. Oktober eine recht gute Zeit, eher stabile Wetterlagen, geringe Gewitterneigung und auch meist noch mit Sonnentagen zu rechnen. Um die Zeit war ich häufig auf Alpenkurzreisen auch um 2000 m, sogar noch Richtung Mitte Oktober oder einmal gegen Anfang November. Vor allem sollten man an die Täler denken, in die nur noch wenig Sonne kommt, recht schnell Schatten abends und daher dort auch oft sehr kühl, während es auf den Bergen noch überraschend warm sein kann. Nur einmal war ein Berg komplett verhüllt, das war das Penserjoch.

Stichwort Vegetation: Die Alpenwiesen färben sich nun gelb-braun, was zuvor grün war. Ein Alpenherbst ist kurz und kaum vorhanden in Hochlagen. Hat man bodennahe Sträucher wie Heidelbeeren, ergeben sich mancherorten noch schöne Färbungen. Das trifft am Gotthardmassiv noch am ehesten für den Sustenpass zu, dort verbreitete Alpenrosen dürften aber auch verblüht sein. Anders gesagt, die Region wird aufgrund der weit verbreiteten offenen Alpenwiesen eher etwas öde wirken. Manchmal ergibt aber auch die gelb-braune Färbung gute Bildperspektiven. Die bunte Herbstlaubfärbung ist hingegen ein Privileg der mittleren und unteren Lagen, sodass sich um die Jahreszeit vor allem auch Touren bis maximal 1500 m mehr lohnen als die Hochlagen als solche. Bergseen habe jetzt gerne ruhige Seespiegel. Klasse Touren könnte man daher aktuell zwischen Bodensee/Hochrhein und Vierwaldstätter See/Alpenrhein machen ohne die ganz großen Berge.
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
Pedalgeist - Panorama für Radreisen, Landeskunde, Wegepoesie, offene Ohren & Begegnungen
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#1444307 - 17.09.20 01:01 Re: Gotthard mit Rennrad:Problem Kopfsteinpflaster [Re: veloträumer]
Tom72
Mitglied
Themenersteller
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Beiträge: 571
Danke erstmal für die vielen Antworten schmunzel

Was die Wetterproblematik betrifft - ich würde das vom Wetter abhängig machen und die Tour nur in Angriff nehmen, wenn kurz vor Reiseantritt der Wetterbericht einigermaßen trockenes Wetter verspricht (angedacht für die Tour ist Anfang übernächster Woche).

Was das Kopfsteinpflaster betrifft... scheint ja nach Euren Hinweisen machbar zu sein. Hoffentlich auch mit meinen 25er Reifen...

Der Gotthard wäre nach meiner derzeitigen Planung ohnehin nur die Kür für den letzten Tag, wenn an den ersten drei Tagen, auch wettermäßig, alles klappt: 1. Tag Chur (wo ich Ende Juli meine Tour beendet habe) - Oberalppass; 2. Tag Furka- und Grimselpass; 3. Tag Sustenpass. Dann könnte ich entweder in Erstfeld (am Nordportal des neuen Gotthard-Bassistunnels) die Tour beenden und wäre mit dem Regionalzug in anderthalb Stunden in Zürich und von dort weiter heimwärts, oder ich nehme von Erstfeld den Regionalzug auf der (nach Inbetriebnahme des Basistunnels offenbar nur noch von Regionalverkehr betriebenen alten und durch den alten Gotthardtunnel führenden) Gotthardbahn nach Airolo und nehme eben von dort den Gotthard-Südanstieg in Angriff. Auch in dem Falle dann Zugrückfahrt von Erstfeld.

Aber das sind alles vorläufige Planungen, ich hoffe, dass weder das Wetter noch das Virus meine Planungen durchkreuzen...
Gruß
Tom

Geändert von Tom72 (17.09.20 01:08)
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#1444398 - 18.09.20 10:04 Re: Gotthard mit Rennrad:Problem Kopfsteinpflaster [Re: Tom72]
sugu
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 881
In Antwort auf: Tom72
Danke erstmal für die vielen Antworten schmunzel

Was die Wetterproblematik betrifft - ich würde das vom Wetter abhängig machen und die Tour nur in Angriff nehmen, wenn kurz vor Reiseantritt der Wetterbericht einigermaßen trockenes Wetter verspricht (angedacht für die Tour ist Anfang übernächster Woche).

Im Moment haben Kachelmann & Co. einen kleinen Wintereinbruch für das Wochenende ab 25. September auf der Agenda. Ich wollte da Richtung Grimsel-Furka-Susten und Große Scheidegg. Das Hotel habe ich schon mal storniert, die Bahnfahrt steht noch. Mal sehen wie es wird, eine Unterkunft lässt sich derzeit auch noch kurzfristig finden.
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#1444401 - 18.09.20 10:35 Re: Gotthard mit Rennrad:Problem Kopfsteinpflaster [Re: Tom72]
StefanS
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 3558
Ich bin den Gotthardpass 2018 in Nord-Süd-Richtung gefahren. Man kann auf dem Pflaster quasi fahren wie auf Asphalt. Wie andere schon gesagt haben, sind auf der Nordseite nur kurze Strecken gepflastert.

Viele Grüße,
Stefan
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#1444425 - 18.09.20 18:59 Re: Gotthard mit Rennrad:Problem Kopfsteinpflaster [Re: sugu]
Tom72
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 571
Dann ist das wohl gestorben traurig

Habe auch noch nichts gebucht, auch keine Züge. Schade. Das wäre wohl die letzte Gelegenheit gewesen, dieses Jahr nochmal ins Hochgebirge zu kommen...

Aber ich beobachte die Wetterlage weiter, die Hoffnung stirbt zuletzt....
Gruß
Tom

Geändert von Tom72 (18.09.20 19:01)
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#1444429 - 18.09.20 21:42 Re: Gotthard mit Rennrad:Problem Kopfsteinpflaster [Re: StefanS]
bk1
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2530
Unterwegs in Schweiz

Ich fand die Pflastersteine nicht so toll, schon gar nicht, wie Asphalt.

Es gibt ab der Kantonsgrenze, die etwa 3 km nördlich der Passhöhe liegt, zwei parallele Straßen. Eine ist überwiegend Pflasterstein, eine asphaltiert oder ev. teilweise Beton.

Es gibt meines Wissens vier Verbindungen:
1. An der Kantonsgrenze
2. auf der Passhöhe
3. etwa auf 1/3 der Höhe von Airolo zur Passhöhe
4. in Airolo

Das unterste Drittel von Airolo hat Fahrradverbot und da ist die "alte" Straße auch die N2 (blaue Nummer 2) und die "neue" Straße Teil der A2 (rote Nummer 2), die ansonsten durch einen Tunnel unter dem Pass führt. Auf dem Rest ist die neue Straße die N2 und die alte Straße eine Nebenstraße (weiße Wegweiser). Du kannst also ohne Stress mit der Polizei bis auf das kurze Stück bei Airolo aussuchen, welche der Straßen Du nimmst. Bergab ist die neue Straße sicher angenehmer zu fahren, auch wegen der großzügigeren Trassierung, aber das ist Geschmackssache.
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