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#1475988 - 02.08.21 23:33 Zelt: Aussagekraft Wassersäule
Tom72
Mitglied
Themenersteller
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Beiträge: 598
Ich möchte mein mittlerweile über 10 Jahre altes Jack Wolfskin Termite 1, das mir treue Dienste geleistet hat, durch ein etwas leichteres und vor allem vom Packmaß kompakteres Zelt ersetzen und habe das MSR Hubba NX und das Wechsel Exogen 1 im Blick. Beide entsprechen vom Konstruktionsprinzip fast genau meinem Termite 1. Favorit ist das Wechsel, das zwar ein kleines Bisschen schwerer als das Hubba ist, aber mir in den Details etwas besser gefällt.

Beide Zelte sind mit gut 400 € deutlich teurer als mein jetziges Jack Wolfskin (damals, 2010, 159 €). Dennoch wird das geringere Gewicht offenbar mit einer geringeren Dichtigkeit erkauft. Beim meinem jetzigen Jack Wolfskin ist laut Hersteller für den Boden eine Wassersäule von 10 000 mm angegeben (Außenzelt weiß ich nicht mehr). Beim MSR Hubba beim Boden "nur" 3 000 und beim Außenzelt 1 200, beim Wechsel Exogen Boden 5 000 und Außenzelt 3 000. Das Material ist bei beiden Zelten auch fühlbar dünner als bei meinem Jack Wolfskin.

Meine Frage daher: Sind die Wassersäulen-Werte ausreichend? Ich kann aus Erfahrung sagen, dass das Termite immer absolut dicht war (außer dass ich erst in den letzten 2 Jahren manchmal den Eindruck hatte, dass der Boden ein wenig Feuchtigkeit durchlässt, was ich Materialermüdung/-alterung zuschreibe). Aber nur 3 000 bzw. 5 000?
Gruß
Tom

Geändert von Tom72 (02.08.21 23:35)
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#1475996 - 03.08.21 07:47 Re: Zelt: Aussagekraft Wassersäule [Re: Tom72]
Hartmut.L
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 356
Beim Hubba muss man wohl ehrlicherweise sagen, dass es ohne "Groundsheet" nicht funktioniert. Deshalb kann man das beim Gewicht gleich dazuzählen. Ansonsten funktionieren die geringeren Wassersäulen schon, vorrausgesetzt das Zelt ist korrekt aufgestellt und gut gespannt. (kleine Anekdote am Rande: Ich habe noch ein altes Baumwollzelt im Fundus, das hat Wassersäule "0" - trotzdem funktioniert es, wenn es gut gespannt ist)
Hartmut
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#1476001 - 03.08.21 08:05 Re: Zelt: Aussagekraft Wassersäule [Re: Hartmut.L]
huxtebude
Mitglied
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Beiträge: 715
Hallo Hartmut,

woher hast du diese Information? Eigene Erfahrung?
Würde mich echt interessieren. Habe selbst ein ähnliches MSR (Hoop) und bin sehr zufrieden. Über die Wassersäule habe ich mir noch nie Gedanken gemacht. Habe es auf Weltreise bestimmt jeden zweiten Tag verwendet. Und da war es schon einige Jahre alt und gut verwendet. Vor kurzem habe ich die Nähte neu abgedichtet. Ist jetzt fast 10 Jahre alt, da kann ich das akzeptieren.
Habe es bisher immer mit Groundsheet verwendet, weil ich nicht vorher weiß, welcher Untergrund mich erwartet (Dornen, Steine) und dann baue ich es natürlich mit auf wenn es schon da ist.
Aber würde ich ohne dieses im Wasser stehen? Kann ich mir nicht vorstellen. Würde mich über deinen Bericht freuen, in welcher Situation hattest du denn den Wassereintritt?

Wichtig ist übrigens trotz dichtem Zelt den Standort geschickt zu wählen und Kondenswasser nicht mit Wasser von außen zu verwechseln.

Grüße
Florian
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#1476002 - 03.08.21 08:23 Re: Zelt: Aussagekraft Wassersäule [Re: Tom72]
ulli82
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 1607
Man kann die Wassersäulen leider nicht direkt miteinander vergleichen, da jeder Hersteller anders misst. Hilleberg misst bspw. nicht mit neuen Materialien, sondern mit bereits Gealterten, was zu einer tieferen, aber über längere Zeit stabileren Wassersäule führt.
Lieber Gruss, Matthias - astrid-und-matthias.ch
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#1476003 - 03.08.21 08:35 Re: Zelt: Aussagekraft Wassersäule [Re: ulli82]
Juergen
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 11968
Wirklich dicht sind nur Zelte mit Böden aus LKW Planen lach
Bei meinem HubbaHubbaNX habe ich das Innenzelt mal reklamiert, weil sich nach meinem Empfinden zu viel Wasser durch den Boden gedrückt hat. (Regenwasser sammelte sich zwischen Unterlage und Zeltboden) Ich bekam ein neues Innenzelt neuester Generation. Seitdem ist Ruhe.

https://ultraleichtzelte.de/was-sagt-der-wert-der-wassersaeule-bei-einem-zelt-aus/
https://www.tapir-store.de/blog/planet-t...-zur-sorge.html
https://www.trekking-lite-store.com/blog...n-wissen-sollte
° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° °
Reisen +
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#1476068 - 03.08.21 19:37 Re: Zelt: Aussagekraft Wassersäule [Re: Juergen]
Tom72
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 598
Danke, die Links sind schonmal sehr hilfreich. Sehr interessant und gut zu wissen insbesondere der Umstand, dass in Europa und USA die Wassersäule unterschiedlich ermittelt wird, zumal MSR ja ein US-amerikanischer Hersteller ist.
Gruß
Tom
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#1476090 - 03.08.21 23:09 Re: Zelt: Aussagekraft Wassersäule [Re: Tom72]
TorstenH
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 22
Hallo in die Runde

Mir war bei der Suche nach einem neuen Zelt aufgefallen, dass die WS der höherwertigen Zelte teils unter denen der günstigeren liegen.
Irgendwo habe ich gelesen, dass bei Silikonbeschichtungen die WS niedriger sein können, als bei PU Beschichtungen, weil die Silikonbeschichtung haltbarer ist und die WS der PU Beschichtung schneller abnimmt. Ob‘s stimmt…..?

Schönen Abend wünscht
Torsten
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#1476096 - 04.08.21 01:14 Re: Zelt: Aussagekraft Wassersäule [Re: TorstenH]
huxtebude
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 715
Hallo Torsten,

bei einem Zelt in dieser Preisklasse brauchst du dir um so etwas wie Wassersäule wohl keine Gedanken machen. Da gibt es wichtigere Punkte wie Packmaß, Aufbau, Belüftung, Robustheit, Maße allgemein (ich nehme lieber etwas größeres mit ein bisschen mehr Gewicht und Packmaß in Kauf und habe dafür Platz auch mal um (im Notfall) einen Regentag bequem zu verbringen, andere sind so leicht wie möglich unterwegs.... da gibt es ja verschiedene Prioritäten).

Wasserdichtichkeit setze ich da einfach voraus. Und ob irgendein Billiganbieter ein Zelt hat, das auf dem Papier eine höhere Wassersäule hat... Na und? Das nutzt dir auch nichts, wenn es sich dann durch Kondenswasser am Morgen in eine Tropfsteinhöhle verwandelt hat, oder es sackschwer ist und die Maße einer Sardinenbüchse.
Ein Müllsack ist auf dem Papier vermutlich auch dichter als eine Membranjacke. Und trotzdem würden viele die Jacke vorziehen.

Grüße
Florian
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#1476101 - 04.08.21 07:27 Re: Zelt: Aussagekraft Wassersäule [Re: huxtebude]
Hartmut.L
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 356
Wasserdicht ist die Plane einer Ortlieb-Tasche (so ähnlich schrieb das ja auch schon jemand anderes) - wenn ich eben Leichtzelte in der Klasse eines Hubbas habe, dann ist es normal, dass unter ungünstigen Bedingungen (bspw. Aufbau auf einer nassen Wiese) unter Druck ( dein Körpergewicht auf dem Boden) Feuchtigkeit durchschlägt- deshalb verwendet man da einen Groundsheet. Vorteil wäre evt dass man den Groundsheet zu Hause lassen kann, wenn man weiss, dass die Bedingungen gut sind - und so nochmal Gewicht zu sparen. Natürlich mit dem Wissen, dass die besonders leichten Materialien dann auch mechanisch schneller altern.
So schone ich durchaus auch den Boden meines Vaude-Zeltes mit einem GS, aber ich kann ihn zu Hause lassen, wenn das Gewicht eine grössere Rolle spielt.
Hartmut
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#1476124 - 04.08.21 16:27 Re: Zelt: Aussagekraft Wassersäule [Re: huxtebude]
TorstenH
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 22
In Antwort auf: huxtebude
Hallo Torsten,

bei einem Zelt in dieser Preisklasse brauchst du dir um so etwas wie Wassersäule wohl keine Gedanken machen. Da gibt es wichtigere Punkte wie Packmaß, Aufbau, Belüftung, Robustheit, Maße allgemein (ich nehme lieber etwas größeres mit ein bisschen mehr Gewicht und Packmaß in Kauf und habe dafür Platz auch mal um (im Notfall) einen Regentag bequem zu verbringen, andere sind so leicht wie möglich unterwegs.... da gibt es ja verschiedene Prioritäten).

Wasserdichtichkeit setze ich da einfach voraus. Und ob irgendein Billiganbieter ein Zelt hat, das auf dem Papier eine höhere Wassersäule hat... Na und? Das nutzt dir auch nichts, wenn es sich dann durch Kondenswasser am Morgen in eine Tropfsteinhöhle verwandelt hat, oder es sackschwer ist und die Maße einer Sardinenbüchse.
Ein Müllsack ist auf dem Papier vermutlich auch dichter als eine Membranjacke. Und trotzdem würden viele die Jacke vorziehen.

Grüße
Florian


Hallo Florian

Ja, so ist es. Wasserdichtigkeit ist ja quasi Mindeststandard. Ich würde die WS auch nicht überbewerten; gute Zelte sind dicht. Ob die höheren WS der PU-Zelte einen „Verschleißpuffer“ darstellen, weiß ich nicht. So jedenfalls hatte ich es irgendwo gelesen.

Wenn ich alleine unterwegs bin, habe ich übrigens ein Hilleberg Enan dabei. Das ist absolut dicht. Bloß kommt man nicht trocken rein und raus. Zum einen, weil es so klein ist und zum anderen, ist es eine ziemliche Tropfsteinhöle.
Beim nächsten Zelt würde ich tatsächlich mehr Gewicht in Kauf nehmen…..

Schönen Gruß
Torsten
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#1476501 - 09.08.21 00:03 Re: Zelt: Aussagekraft Wassersäule [Re: Tom72]
derSammy
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
anwesend und zufrieden anwesend
Beiträge: 18471
Ich habe bisher noch nicht erlebt, dass ein Zelt von oben her durchregnet. Doch, einmal, das war ein Baumwollzelt aus GDR-Produktion. Da würde ich mir keinen Kopf machen, das sollte halten.
Beim Unterzelt muss man aufpassen. Wenn das Zelt in einer Pfütze steht (Senke, Regen läuft unters Zelt) und man mit Gewicht dann auf den Boden drückt, kann es wohl schon mal Nässe durchdrücken. Hier hilft wie gesagt ein solider Groundsheet oder ähnliches.
Wichtiger scheint mir eine gute Durchlüftung des Zeltes, damit sich an der Außenzeltinnenseite nicht so viel Kondenswasser sammelt. Denn das kann wirklich dazu führen, dass es drinnen im Zelt nass wird.
Komm wir grillen Opa. Es gibt Koch und Suppenfleisch!
Satzzeichen können Leben retten.
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#1476504 - 09.08.21 00:36 Re: Zelt: Aussagekraft Wassersäule [Re: Tom72]
Machinist
Gewerblicher Teilnehmer Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 2294
Das Bodenmaterial und dessen Wasserdurchlässigkeit sind bei einem einigermassen leichten Zelt oftmals heikle Stellen.
Baut man das Zelt auf Untergründen auf wo sich Wasser gerne sammelt, wählt man vornehmlich etablierte Stellen (beispielsweise topfebene Böden auf Campingplätzen welche über die Jahre sehr verdichtet wurden) und/oder hat man es mit ergiebigen Niederschlägen zu tun, kommt unter Umständen schnell mal etwas Wasser durch.
An "passender" Stelle aufgebaut kann andererseits auch ein sehr dünner Boden eines Ultraleichtzeltes aus Silikonnylon mit eher geringer Wassersäule völlig problemlos kräftigere Regengüsse überstehen.
Wichtig ist es dabei (wie beim Campen mit einem Tarp) auf geeignete Untergründe zu achten: Idealerweise ist der Platz leicht erhöht oder in leicht abfallenden Gelände und der Boden unverdichtet damit er das Wasser absorbieren kann.

Ein Groundsheet kann helfen den Boden vor übermässiger Abnützung zu schonen und ist daher eventuell vorallem auf steinigem Untergrund sinnvoll. Kommt allerdings Wasser zwischen das dichte Groundsheet und den Zeltboden kann ersteres auch mal helfen, dass Wasser anstatt in den porösen Erdboden durch den Zeltboden ins Zeltinnere gedrückt wird...
Der Mensch ist umso reicher je mehr Dinge er liegen lassen kann.
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#1476702 - 10.08.21 15:43 Re: Zelt: Aussagekraft Wassersäule [Re: Machinist]
Tom72
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 598
Danke an alle für die Hinweise! Ich habe mir jetzt das Wechsel Exogen 1 besorgt und auch gleich das originale Groundsheet dazu. Das sollte wohl funktionieren, damit bin ich dann wohl auf der sicheren Seite.
Gruß
Tom
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#1476809 - 11.08.21 21:10 Re: Zelt: Aussagekraft Wassersäule [Re: derSammy]
bk1
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2968
Unterwegs in Schweiz

In mein Zelt hat es 2020 etwas reingeregnet.
Es ist ein sehr gutes Zelt, aber von 1994 und jedes Jahr ziemlich viel benutzt worden.
Ich habe es aber imprägniert mit Spray und jetzt ist es wieder OK.
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#1477353 - 19.08.21 14:02 Re: Zelt: Aussagekraft Wassersäule [Re: Tom72]
veloträumer
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 16047
Nein, die Wassersäulen sind allenfalls Indizien (abgesehn von den verschiedenen Messwerten). Wie oben bereits gesagt, wird ein regulär produziertes Zelt der bekannten Outdoorausrüster oben dichthalten, solange die Nähten etc. dicht sind und keine Minilöcher entstanden sind (sieht man nicht unbedingt). Die Böden hingegen halte ich bei allen Normal-/Leichtzelten für nicht ausreichend und dauerhaft dicht. Bei meinem aktuellen Zelt (TerraNova Southern Cross, 10.000 mm Wassersäule angegeben) drückt mittlerweile immer das Wasser bei sehr feuchten Wiesen durch (zumindest, wo ich mit Matte aufliege), trotz Zeltunterlage. (Die hält gar nichts ab, dient nur dem mechanischen Schutz von Steinen, Pisten usw., zudem läuft Wasser ganz schnell zwischen Zeltunterlage und Zeltboden bie kritischen Wetterlagen.) Ich kann leider das nicht mehr rekonstruieren, aber meiner Erinnerung nach war das anfangs nicht so - ist also auch Verschleiß. Da müsste man wohl in Expeditionszelte aufsteigen, entsprechend mehr Gewicht. Ob Red Label von Hilleberg reicht, vermag ich nicht zu sagen, könnte sein (die geben dafür 15.000 mm Wasseräule an).
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
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Off-topic #1477526 - 20.08.21 22:20 Re: Zelt: Aussagekraft Wassersäule [Re: veloträumer]
Rad-Franz
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Beiträge: 293
In Antwort auf: veloträumer
Nein, die Wassersäulen sind allenfalls Indizien (abgesehn von den verschiedenen Messwerten).

So sehe ich das auch.
Mein wechsel Pathfinder hat schon sehr starken Regen dichtgehalten, trotzdem war es innen nass vom Kondenswasser - auch nicht besser, als wenn es leicht durchnässt wie beim Regenschirm und unten wieder rausrinnt.

Ein Freund hatte ein anderes Zelt (gut, ist etas billiger gewesen und Wassersäule soweit ich weiß auch etwas niedriger - weiß den Wert aber nicht), der ist dafür in jener Nacht komplett abgesoffen, aber auch durch einen Wasserschwall, der von der Seite reinkam.

Ich kaufte mir mal eine Estrichplane, die nehme ich immer als Zeltunterlage mit -> bisher nie Probleme, dass was durchgegangen wäre, sofern man drauf achtet, dass sie das Wasser nicht zwischen Boden und Plane einleitet.


Beim Radfahren nahm ich in den letzten Jahren aber nur noch das Tarp mit - aber auch dort nässt es etwas durch bzw. Kondenswasser obwohl es ganz dicht sein sollte....
Liegen tu ich darunter auf der Estrichplane + Isomatte, da ist's dann immer trocken.

Beste Grüße
Franz
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Off-topic #1478214 - 29.08.21 19:58 Re: Zelt: Aussagekraft Wassersäule [Re: Juergen]
Thomas_Berlin
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abwesend abwesend
Beiträge: 105
Hallo Jürgen,

Du schriebst:

In Antwort auf: Juergen

Bei meinem HubbaHubbaNX habe ich das Innenzelt mal reklamiert, weil sich nach meinem Empfinden zu viel Wasser durch den Boden gedrückt hat. (Regenwasser sammelte sich zwischen Unterlage und Zeltboden) Ich bekam ein neues Innenzelt neuester Generation. Seitdem ist Ruhe.


Genau das passierte mir mit meinem zirka zehn Jahre alten Big Agnes Jack Rabbit SL 2 nun bei zwei Reisen in Folge. Wasser von oben kann man irgendwie handeln, Wasser von unten heisst 'Hotel'.
Wie alt war dein MSR Zelt als Du es reklamiert hattest? Wer weiss, vielleicht sollte ich's mal probieren...

Gruss,

Thomas
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Off-topic #1478240 - 30.08.21 07:49 Re: Zelt: Aussagekraft Wassersäule [Re: Thomas_Berlin]
Juergen
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 11968
In Antwort auf: Thomas_Berlin
Wie alt war dein MSR Zelt als Du es reklamiert hattest? Wer weiss, vielleicht sollte ich's mal probieren...
Hi Thomas,
es wurde zweimal getauscht. Beim ersten mal innerhalb der Garantie. Dann das neue Innenzelt gute zwei Jahre später.
In dem Zusammenhang gab es auch ein neues Gestänge und ein neues Außenzelt, da sich die Nähte lösten. Über den Service kann ich nicht meckern.

Den letzten, richtig heftigen Starkregen, habe ich im Juli furztrocken überstanden. lach
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Off-topic #1478294 - 30.08.21 13:34 Re: Zelt: Aussagekraft Wassersäule [Re: Juergen]
Thomas_Berlin
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 105
Hey Jürgen,

vielen Dank. Ich werd Big Agnes einfach mal anschreiben. Mal sehen was sie sagen...

Gruss,

Thomas
________

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