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#1524721 - 31.03.23 19:39 Re: Zelt-Empfehlung erwünscht [Re: JohnyW]
Juergen
Moderator
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Beiträge: 14.267
Haste jetz n Zelt? grins
° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° °
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Off-topic #1525002 - 06.04.23 07:43 Re: Zelt-Empfehlung erwünscht [Re: Juergen]
LahmeGazelle
Mitglied
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Beiträge: 835
In Antwort auf: Juergen
Haste jetz n Zelt? grins
Gute Frage, kam auch in den Sinn..
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#1548441 - 16.04.24 11:34 Re: Zelt-Empfehlung erwünscht [Re: Keine Ahnung]
nachtregen
Mitglied
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Beiträge: 3.098
Es geht um Naturehike.
[Relativ beliebiger passender Bezugsbeitrag, mit der Forumssuche gefunden]

In Antwort auf: Keine Ahnung
Evtl. stoße ich mit dieser Empfehlung auf Widerspruch ("Made in China"), aber ich selber habe mit meinem Zweipersonenzelt dieser Firma sehr gute Erfahrungen machen können:

Siehe HIER die Zelte für drei Personen.

Da mein 20 Jahre altes Zelt mittlerweile brüchig wird, brauche ich ein neues. Bei Recherche ist mir die Firma Naturehike aufgefallen, bei der mir sowohl geringes Gewicht als auch vergleichsweise günstiger Preis gefällt.

Hier werden die Zelte wiederholt von verschiedenen Nutzern empfohlen, Frage die sich mir stellt: Ansonsten identische Modelle gibt es einmal in Polyester , einmal in Silikon. Polyester ist paar Euro billiger und paar Gramm schwerer. Gibt es ansonsten Gründe, die für oder gegen das eine oder andere Material sprechen?
--
Stefan
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#1548447 - 16.04.24 12:13 Re: Zelt-Empfehlung erwünscht [Re: nachtregen]
Keine Ahnung
Moderator
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Beiträge: 12.931
Da Du ja auf meinen Beitrag antwortest ...

Ich habe die Silikon-Ausführung, die leichter ist und die dennoch für mich günstig zu bekommen war (gutes Angebot für das Naturehike Star River 2).

Ich bin immer noch sehr zufrieden mit dem Zelt. Meistens nutze ich es alleine. Der Platz eines Zweimannzeltes, der es mir erlaubt, die Taschen in das Zelt zu nehmen, ist mir das Mehrgewicht im Vergleich zur Einmannvariante wert. Das Zelt wurde aber auch schon gemeinsam mit meiner Frau genutzt. Zwei Apsiden ermöglichen hier das Lagern der Taschen dort und die zwei Eingänge ermöglichen den Ein- und Ausstieg ohne die Notwendigkeit, über den Partner hinüberkrabbeln zu müssen.

Bislang war das Zelt auch bei heftigerem Regen wasserdicht. Leider habe ich mir beim Einpacken einen kleinen (3-5 cm) langen Riss im Außenzelt fabriziert (jemand hatte einen Hering im Boden vergessen, den ich übersehen hatte). Mit Reparaturband (speziell für Silikonbeschichtung) hält der aber problemlos zusammen.

Für knapp über 100 Euro ist das Zelt auf jeden Fall ein sehr guter Kauf gewesen. Ob es 20 Jahre durchhalten wird, kann ich nicht prognostizieren, aber auch, wenn es "nur" 10 Jahre durchhalten würde (7 Jahre habe ich es schon), wäre es eine Empfehlung. Ich sehe aber nicht, warum es nicht auch noch länger taugen sollte - das hängt natürlich immer von der Nutzungshäufigkeit ab.

[ von lh3.googleusercontent.com]

[ von lh3.googleusercontent.com]
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1548452 - 16.04.24 14:34 Re: Zelt-Empfehlung erwünscht [Re: nachtregen]
panta-rhei
Mitglied
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Unterwegs in Französische Südpolar-Territorien

Salut Nachtregen,


Meinen detaillierten Bericht zum NH Silent Wing 2 kennst Du vermutlich: Re: wasserdichtes Leichtzelt (Ausrüstung unterwegs)

Denke, wenn es billich für warmes Wetter sein soll, ist NH ganz in Ordnung. Aber die Heringe sind echt unbrauchbar. Und das Gestänge bei obigem Zelt war nochmal dünner als bei meinen anderen Zelten ...

Wenn es ein bisschen teurer sein darf, sind vielleicht Decathlon Forclaz MT900 Kuppelzelte eine Idee? Hatten Freund*innen auf einer gemeinsamen Wanderung ... schienen ok.

Mist bei Beiden ist: Innenzelt zuerst aufbauen!

Von daher ist vielleicht das hier bei kleinem Budget ein Blick wert: https://www.decathlon.de/p/trekkingzelt-mt500-kuppelzelt-2-personen/_/R-p-310893?mc=8556122


Ins Gebirge (zu zweit) nehme ich lieber ein robusteres Zelt, wo Aussen und Innenzelt in einem Rutsch aufgebaut sind ( = mein Forum42).

Silikonisiertes Aussenzelt aus Polymamid finde ich am Besten: leicht und haltbar. Ganz selten SilPolyeste (Fjällräven): haltbar und weniger Nachspannen.
Liebe Grüsse - Panta Rhei
"Leben wie ein Baum, einzeln und frei doch brüderlich wie ein Wald, das ist unsere Sehnsucht." Nâzim Hikmet, Dâvet

Geändert von panta-rhei (16.04.24 14:40)
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#1548455 - 16.04.24 15:01 Re: Zelt-Empfehlung erwünscht [Re: panta-rhei]
Keine Ahnung
Moderator
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Beim Star River 2 wird zwar normalerweise auch das Innenzelt zuerst aufgebaut. Sollte es aber sehr stark regnen, so kann man auch zuerst das Außenzelt aufbauen und dann das Innenzelt von innen einhängen. Das ist zwar nicht ganz so komfortabel, aber möglich. Ansonsten lassen sich grundsätzlich Außen- und Innenzelt auch alleine aufbauen. Letzteres sieht man ja in einem der Fotos, die ich oben gezeigt habe. Für sehr warme Nächte ist die Nutzung des Innenzeltes alleine durchaus sehr angenehm. Wichtig war mir, dass im Prinzip ein Aufbau ohne Heringe möglich ist. Lediglich für die beiden Apsiden ist eine Abspannung mit Heringen sinnvoll. Bei stürmischem und regnerischem Wetter ist ein Abspannen aber eigentlich immer sinnvoll.

Es gibt natürlich robustere Zelte. Das von Dir genannte Forum 42 ist allerdings auch um ein Vielfaches teuerer und ist mit ca. 3,7 kg schon um einiges schwerer als das Star River 2, welches inkl. Zeltunterlage ca. 2 kg wiegt. Für eine "Weltreise" würde ich das aber wohl auch in Kauf nehmen. Für meine Radreisen (im Augenblick ca. 3-4 Wochen am Stück) tut es das Naturhike-Zelt aber durchaus.
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1548467 - 16.04.24 17:21 Re: Zelt-Empfehlung erwünscht [Re: Keine Ahnung]
nachtregen
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In Antwort auf: Keine Ahnung
Ich habe die Silikon-Ausführung, die leichter ist und die dennoch für mich günstig zu bekommen war (gutes Angebot für das Naturehike Star River 2).
Tatsächlich ist das (auch wenn im Internet primär das Cloud Up gehypt wird) auch das Modell, was mich anspricht: ebenfalls als großes 1-Personen-Zelt, das man notfalls auch mal zu zweit nutzen kann, gedacht. Wenn Du es seit 7 Jahren ohne Probleme hast, ist das jedenfalls ein Argument. Ich schwanke noch bezüglich der Variante, da es die billigere/schwerere Version in dunkelgrün gibt, halt deutlich dezenter, da es auch in Zukunft vorkommen kann, dass ich mal wild zelten möchte. Auch wenn ich eigentlich die leichtere wählen würde bei freier Farbwahl.
--
Stefan
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#1548470 - 16.04.24 17:41 Re: Zelt-Empfehlung erwünscht [Re: panta-rhei]
nachtregen
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In Antwort auf: panta-rhei
Wenn es ein bisschen teurer sein darf, sind vielleicht Decathlon Forclaz MT900 Kuppelzelte eine Idee? Hatten Freund*innen auf einer gemeinsamen Wanderung ... schienen ok.

Mist bei Beiden ist: Innenzelt zuerst aufbauen!

Von daher ist vielleicht das hier bei kleinem Budget ein Blick wert: https://www.decathlon.de/p/trekkingzelt-mt500-kuppelzelt-2-personen/_/R-p-310893?mc=8556122


Ins Gebirge (zu zweit) nehme ich lieber ein robusteres Zelt, wo Aussen und Innenzelt in einem Rutsch aufgebaut sind ( = mein Forum42).

Silikonisiertes Aussenzelt aus Polymamid finde ich am Besten: leicht und haltbar. Ganz selten SilPolyeste (Fjällräven): haltbar und weniger Nachspannen.
Der grundsätzliche Nachteil, dass Naturehike nicht für Gebirgsexpeditionen geeignet ist, ist mir bewusst. Die vorgeschlagenen Decathlon-Zelte in hellgrau/orange finde ich zu auffällig, da es potentiell vorkommen kann, dass ich auch mal wild zelte.

Meine momentaner Stand ist: Das Modell, was Arnulf hat (ca. 2 Kilo brutto, hellgrün, Sil-Nylon) oder das gleiche in Polyester (ca. 2,3 Kilo brutto, dunkelgrün). 2 Kilo und dunkelgrün fände ich optimal.

Bezüglich Alternativen wäre alles bis 250 Euro OK: in etwa die Bauform, möglichst dezente Farbe, zwei Personen möglich, leicht, sollte 10 Jahre bei zwei Wochen jährlicher Nutzung halten, kein Extremklima und keine Nutzung in den Bergen.
--
Stefan

Geändert von nachtregen (16.04.24 17:50)
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#1548471 - 16.04.24 17:45 Re: Zelt-Empfehlung erwünscht [Re: Keine Ahnung]
panta-rhei
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Unterwegs in Französische Südpolar-Territorien

Hallo Keine Ahnung,


In Antwort auf: Keine Ahnung
Beim Star River 2 wird zwar normalerweise auch das Innenzelt zuerst aufgebaut. Sollte es aber sehr stark regnen, so kann man auch zuerst das Außenzelt aufbauen und dann das Innenzelt von innen einhängen.

Naja, das ist aber eher Gebastel und geht längst nicht so schnell und reibungslos, wie bei einem Zelt mit Gestänge aussen, oder? Aber OK, ist nicht immer wichtig, dass das schnell geht.

In Antwort auf: Keine Ahnung
Es gibt natürlich robustere Zelte. Das von Dir genannte Forum 42 ist allerdings auch um ein Vielfaches teuerer und ist mit ca. 3,7 kg schon um einiges schwerer als das Star River 2, welches inkl. Zeltunterlage ca. 2 kg wiegt. Für eine "Weltreise" würde ich das aber wohl auch in Kauf nehmen. Für meine Radreisen (im Augenblick ca. 3-4 Wochen am Stück) tut es das Naturhike-Zelt aber durchaus.

Da hast Du vermutlich Recht - man muss da immer Abwägen. Alleine im Sommer durch den Atlas nehme ich das Silent Wing 2 (mit gescheiten Häringen), danach für 12T Wandern in den Alpen zu Zweit nehmen wir aber das F42.
Liebe Grüsse - Panta Rhei
"Leben wie ein Baum, einzeln und frei doch brüderlich wie ein Wald, das ist unsere Sehnsucht." Nâzim Hikmet, Dâvet
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#1548472 - 16.04.24 17:51 Re: Zelt-Empfehlung erwünscht [Re: nachtregen]
panta-rhei
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In Antwort auf: nachtregen
In Antwort auf: panta-rhei
Wenn es ein bisschen teurer sein darf, sind vielleicht Decathlon Forclaz MT900 Kuppelzelte eine Idee? Hatten Freund*innen auf einer gemeinsamen Wanderung ... schienen ok.

Mist bei Beiden ist: Innenzelt zuerst aufbauen!

Von daher ist vielleicht das hier bei kleinem Budget ein Blick wert: https://www.decathlon.de/p/trekkingzelt-mt500-kuppelzelt-2-personen/_/R-p-310893?mc=8556122


Ins Gebirge (zu zweit) nehme ich lieber ein robusteres Zelt, wo Aussen und Innenzelt in einem Rutsch aufgebaut sind ( = mein Forum42).

Silikonisiertes Aussenzelt aus Polymamid finde ich am Besten: leicht und haltbar. Ganz selten SilPolyeste (Fjällräven): haltbar und weniger Nachspannen.
Der grundsätzliche Nachteil, dass Nature Hike nicht für Gebirgsexpeditionen geeignet ist, ist mir bewusst. Die vorgeschlagenen Decathlon-Zelte in hellgrau/orange finde ich zu auffällig, da es potentiell vorkommen auch, dass ich auch mal wild zelte.

Meine momentaner Stand ist: Das Modell, was Arnulf hat (ca. 2 Kilo brutto, hellgrün, Sil-Nylon) oder das gleiche in Polyester (ca. 2,3 Kilo brutto, dunkelgrün). 2 Kilo und dunkelgrün fände ich optimal.

Bezüglich Alternativen wäre alles bis 250 Euro OK: in etwa die Bauform, möglichst dezente Farbe, zwei Personen möglich, leicht, sollte 10 Jahre bei zwei Wochen jährlicher Nutzung halten, kein Extremklima und keine Nutzung in den Bergen.
Liebe Grüsse - Panta Rhei
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#1548474 - 16.04.24 18:17 Re: Zelt-Empfehlung erwünscht [Re: nachtregen]
panta-rhei
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Gibts auch in Dunkelgrün, ist allerdings schwerer als Du möchtest (2,85kg). Was die anderen Deca Fraben angeht: finde ich auch unpratisch ...
Liebe Grüsse - Panta Rhei
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#1548475 - 16.04.24 18:24 Re: Zelt-Empfehlung erwünscht [Re: nachtregen]
Keine Ahnung
Moderator
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In Antwort auf: nachtregen
Ich schwanke noch bezüglich der Variante, da es die billigere/schwerere Version in dunkelgrün gibt, halt deutlich dezenter, da es auch in Zukunft vorkommen kann, dass ich mal wild zelten möchte. Auch wenn ich eigentlich die leichtere wählen würde bei freier Farbwahl.

Ja, das war tatsächlich auch ein Punkt, der mich zum Überlegen brachte. Dunkelgrün wäre mir lieber gewesen, da auch ich ab und zu wild zelte. Ich habe mich dann aber für das leichtere Zelt entschieden. Bislang hatte ich beim Wildzelten keine Probleme - hier z. B. in Schottland letztes Jahr:

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Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1548479 - 16.04.24 19:02 Re: Zelt-Empfehlung erwünscht [Re: panta-rhei]
veloträumer
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In Antwort auf: panta-rhei
Von daher ist vielleicht das hier bei kleinem Budget ein Blick wert: https://www.decathlon.de/p/trekkingzelt-mt500-kuppelzelt-2-personen/_/R-p-310893?mc=8556122
Dieses Zelt habe ich leztztes Jahr zwangsläufig erworben, weil das Vorgängerzelt kaputt ging und ich auf Tour war. Decathlon ist da im Ausland oft die einizige Alternaitve (Spanien, Frankreich wäre ggf. noch erreichbar gewesen mit Interpsort, die auch andere Markenprodukte haben). Fazit: Das Zelt ist praktisch, gut konzipiert und auch gut belüftet bei einer Person. Vomn Design her besser als viel Topmarken-Konkurrenz. Die Spannkraft der Plane scheint recht beständig gut zu sein. Fast alleinstehend, ggf. muss man mal auf eine Apside verzichten, wenn keine Hering reingeht, was aber meist passt, wenn kein Regensturm. Eigentlich eine Liebe auf den ersten Blick. Mit gut 2,8 kg hatte ich auch gutes Material erwartet, mit Unterlage & Co. kommt man immerhin auch auf über 3 kg.

Jetzt aber kommt es: Das Zelt ist nicht dicht! Die Nähte sind so schwach, dass immer wieder Luftlöcher zu sehen sind. Das wird auch durch eine neues Zelt sich nicht ändern, die Verarbeitung ist einfach zu dürftig. Ich konnte es bisher vermeiden, große Regenstürme im Zelt zu verbingen. Es gab also höchstens eine kleinere Tröpfchen-Ansammlung. Die Bodenwassersäule hält auch nicht viel ab. Trotz zusätzlicher Super-Hilleberg-Zeltunterlage drückt es schnell Feuchtigkeit durch, wie jüngst bemerkt.

Leider kenne ich kein Zelt, das dauerhaft über viele Jahre wirklich das machen sollte, wozu es eigentlich gebaut wird. Das beste Modell war bisher von Terra Nova über 3-4 Jahre etwa beste Dienste, kostet heutzutage aber um die 1000 Euronen. Wenn man wirklich verlässliche Zelte will, muss man in die Expeditionsklasse investieren - und die kostet nicht nur, sondern wiegt auch schwer, für Radtouren unbrauchbar. Alles andere halte ich für Märchenerzählungen.
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
Pedalgeist - Panorama für Radreisen, Landeskunde, Wegepoesie, offene Ohren & Begegnungen
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#1548480 - 16.04.24 19:09 Re: Zelt-Empfehlung erwünscht [Re: Keine Ahnung]
veloträumer
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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In Antwort auf: Keine Ahnung
In Antwort auf: nachtregen
Ich schwanke noch bezüglich der Variante, da es die billigere/schwerere Version in dunkelgrün gibt, halt deutlich dezenter, da es auch in Zukunft vorkommen kann, dass ich mal wild zelten möchte. Auch wenn ich eigentlich die leichtere wählen würde bei freier Farbwahl.

Ja, das war tatsächlich auch ein Punkt, der mich zum Überlegen brachte. Dunkelgrün wäre mir lieber gewesen, da auch ich ab und zu wild zelte.
Diese Idee der Tarnfarbe halte ich für völlig überschätzt. Zum einen ist es nicht notwendig, beim Wildcampen stets unsichtbar zu sein, ggf. ist es gar besser, gesehen zu werden. Wer sich versteckt, hat ja etwas zu verbergen. Man muss das Abwägen. Evtl. ist die völlige Unsichtbarkeit auch mal gefährlich (Jagdgebiet). Ich war jetzt zwei Jahre quasi nur orange unterwegs und dabei weit über 100 Wildübernachtungen ohne Probleme unterwegs, jedenfalls was die Farberkennung betrifft. Im Zweifel wirst du auch mit Dunkelgrün mal ungern gesehen, was mir auch schon mal passiert ist - ausgerechnet im dunkelgrünen Schwarzwald.
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
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#1548481 - 16.04.24 19:13 Re: Zelt-Empfehlung erwünscht [Re: nachtregen]
Lionne
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Mit dem Naturehike Cloud up bin ich letztes Jahr auf Tour gewesen.
Hatte mich über Gewicht, leichtem Aufbau, Platz etc. gefreut, extra Heringe habe ich sowieso eingepackt. Es war auch stabil, die ersten heftigeren Windtage mit Sturmböen hielt es problemlos aus.

Die Freude hielt bis zum ersten Regen, bei dem sich das Wasser seinen Weg unter den Zeltboden suchte - trotz Foodprint.
Der Zeltboden war leider nicht dicht, Feuchtigkeit schlug schnell durch.

Das einzige Glück, Amazon war sehr kulant und ich konnte das Zelt erst am Ende der Radtour zurück schicken. Kundenservice bei Naturehike - Naturehike Europe erklärt sich für Amazon Kunden nicht zuständig, Zentrale antwortet nicht.

Aber dann noch 4 Wochen unterwegs bei durchwachsenen Wetter war weniger amüsant. Vielleicht war es für die diversen Zeltnachbarn amüsant zuzuschauen, was ich so veranstaltet habe um den Boden wasserfrei zu halten...

Ich habe mir nun ein teureres Zelt gekauft, auch nicht so klein, die ersten Tests waren prima. Das Zelt hatte ich mehrfach gesehen, die Eigentümer befragt und dann im Sale gekauft. Vaude Mark 3, kleinere Varianten gibt es auch da, ist leider etwas schwerer.

Von Naturehike würde ich definitiv abraten, aber andere haben vielleicht andere Erfahrungen gemacht.
Das Leben ist zu kurz für schlechte Laune ☀️
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#1548485 - 16.04.24 19:35 Re: Zelt-Empfehlung erwünscht [Re: Lionne]
Keine Ahnung
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Ist da Wasser zwischen Footprint und Zeltboden gekommen? Ich hatte bereits einige heftigere Regentage (bzw. -nächte) trocken überstanden. Scheinbar sind die Erfahrungen nicht einheitlich ...
Gruß, Arnulf

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#1548511 - 17.04.24 07:30 Re: Zelt-Empfehlung erwünscht [Re: Keine Ahnung]
Lionne
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So war es.
Weicher Sandboden, heftiger Regen, versickerte nicht, sondern floss durch.
Und bei heftigem Regen war es zusätzlich kaum zu vermeiden, dass das abfließende Wasser vom Zelt zumindest an den Ecken auf den Footprint lief und dann zwischen Boden und Footprint.
Es waren nicht mal Pfützen, die sich unter dem Boden gebildet hatten, die Nässe allein reichte.
Ich habe alle möglichen Tricks mit Abspannen ausprobiert, Lage des Footprints, usw. am Ende zwar eine Methode gefunden...

Aber eigentlich sollte ein Zeltboden wasserdicht sein?!
Zumindest hatten Zeltnachbarn mit ihren verschiedenen Zelten keine Probleme. Man ratscht halt...
Da habe ich mir dann auch das Vaude Mark 3 angeschaut - die Eigentümerin hatte es schon 10 Jahre mit intensiver Nutzung.
Das Leben ist zu kurz für schlechte Laune ☀️
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#1548514 - 17.04.24 07:41 Re: Zelt-Empfehlung erwünscht [Re: veloträumer]
panta-rhei
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In Antwort auf: veloträumer
In Antwort auf: panta-rhei
Von daher ist vielleicht das hier bei kleinem Budget ein Blick wert: https://www.decathlon.de/p/trekkingzelt-mt500-kuppelzelt-2-personen/_/R-p-310893?mc=8556122
Dieses Zelt habe ich leztztes Jahr zwangsläufig erworben, weil das Vorgängerzelt kaputt ging und ich auf Tour war.... Eigentlich eine Liebe auf den ersten Blick. Mit gut 2,8 kg hatte ich auch gutes Material erwartet, mit Unterlage & Co. kommt man immerhin auch auf über 3 kg.

Jetzt aber kommt es: Das Zelt ist nicht dicht! Die Nähte sind so schwach, dass immer wieder Luftlöcher zu sehen sind. Das wird auch durch eine neues Zelt sich nicht ändern, die Verarbeitung ist einfach zu dürftig.

Ups, gut, dass du das hier schreibst - ich dachte auch erst, dass das Zelt ein gutes Schnäppchen ist.

In Antwort auf: veloträumer
Leider kenne ich kein Zelt, das dauerhaft über viele Jahre wirklich das machen sollte, wozu es eigentlich gebaut wird. Das beste Modell war bisher von Terra Nova über 3-4 Jahre etwa beste Dienste,

Ich fürchte auch, dass man einen gewissen Preis investieren muss - oder halt mit Kompromissen leben.

Mein MacPac Atlas war 25j top - das aber lag preislich leider schon damals über der obersten Schmerzgrenze - TerraNova-Niveau halt. Bei allen anderen Zelten musste ich mehr oder weniger nachbessern.
Liebe Grüsse - Panta Rhei
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#1548517 - 17.04.24 07:52 Re: Zelt-Empfehlung erwünscht [Re: Lionne]
Keine Ahnung
Moderator
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Für die Silikon-Variante wird die Dichtigkeit mit einer Wassersäule von 4000 mm angegeben (bei der Nylon-Variante sind es 3000 mm). Eigentlich reicht das für die meisten Fälle. Allerdings kann am Boden doch irgendwann einmal Feuchtigkeit durchkommen, wenn hier entsprechend Druck ausgeübt wird (ist mir mit dem Star River noch nicht passiert). Teuere Zelte haben daher für den Boden nochmals eine erhöhte Wasserdichtigkeit (z. B. 7000 mm Wassersäule), was die Zelte natürlich etwas schwerer werden lässt. Wenn man verhindern kann, dass das Wasser zwischen Footprint und Zeltboden fließt, so sollten die in diesem Fall weiteren 3-4000 mm Wassersäule ausreichen. Bislang konnte ich vermeiden, dass das Wasser dazwischen gekommen ist. Wenn aber der Boden richtig unter Wasser steht, ist das kaum noch möglich. Hier hätte ich dann im "Ernstfall" noch meine Luftmatratze, die meinen Schlafsack und mich von der Bodenfeuchtigkeit trennen würde zwinker .
Gruß, Arnulf

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