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#1316440 - 02.01.18 19:24 Schlafsack für Alaska - Feuerland
steini
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 66
Moin zusammen,

mache mir gerade Gedanken über den passenden Schlafsack für meine Radreise von Alaska
nach Feuerland. Losgehen soll es Mitte bis Ende Mai von ganz oben, dann die übliche
Route inkl. Anden, Altiplano, Salar de Uyuni, ...

Bereits von anderen Touren vorhanden sind folgende Schlafsäcke:
Yeti Fusion Dry 900+ -> -6°C / -13°C / -32°C
Yeti V.I.B. 400 -> 2°C / -3°C / -19°C
Dazu Exped DownMat und Cocoon Seiden-Inlay.

Der 900er ist schon relativ groß und schwer. Falls nicht notwendig, will ich ihn
eigentlich nicht überall mit mir rumtragen. Auf meiner letzten Reise konnte ich
bei -12°C im Zelt noch entspannt schlafen.

Der 400er ist schön klein und leicht. Allerdings waren damit die 0°C in einer
Biwakschachtel schon fast die Untergrenze.

Mein Plan ist bisher wie folgt:
  • Alaska und Kanada mit dem 900er
  • USA und Mittelamerika mit dem 400er
  • ab Ecuador wieder mit dem 900er

Versand von Paketen zu Warmshower-Hosts war bisher immer problemlos und ist für
Ersatzteile etc. sowieso geplant.

Noch etwas unsicher bin ich mir mit:
  • Würde Alaska/Kanada nicht auch mit dem 400er und einem Thermolite Reactor gehen?
    Wie kalt ist es da oben in der Nacht und was bringt der Reactor wirlich?
  • Ist der 900er für Südamerika warm genug? Oder besser noch den Thermolite Reactor
    dazu einplanen? Ich hatte irgendwo von -20°C auf dem Salar de Uyuni gelesen.
  • Muss ich mir wg. Feuchtigkeit und Daune noch Gedanken machen? Im Pamir und in
    Osttibet hatte ich keine Probleme damit, evtl. ist es aber dort einfach trockener.

Wer kann aus eigener Erfahrung berichten?


Danke und Servus,
Wolfgang
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#1316451 - 02.01.18 21:23 Re: Schlafsack für Alaska - Feuerland [Re: steini]
panta-rhei
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 5481
Unterwegs in Britisches Territorium im Indischen Ozean

Salut Steini,

In Antwort auf: steini
...
Route inkl. Anden, Altiplano, Salar de Uyuni, ...
...
Mein Plan ist bisher wie folgt:
  • Alaska und Kanada mit dem 900er
  • USA und Mittelamerika mit dem 400er
  • ab Ecuador wieder mit dem 900er

Versand von Paketen zu Warmshower-Hosts war bisher immer problemlos und ist für
Ersatzteile etc. sowieso geplant.


Würde mir nicht ohne Noat wichtige Ausrüstungsgegenstände nach Südamerika hin und herschicken, wir hatten da mind. 1 Paket verloren (Paraguay IIRC) ... alles nur wg 500g Schlafsack ne echt nicht.


In Antwort auf: steini
...

Noch etwas unsicher bin ich mir mit:

[*]Ist der 900er für Südamerika warm genug? Oder besser noch den Thermolite Reactor
dazu einplanen? Ich hatte irgendwo von -20°C auf dem Salar de Uyuni gelesen.
...
Wer kann aus eigener Erfahrung berichten?


Aus eigener Erfahrung (bin durchn Altiplano per Rad):
- unter 900g Daune würde ich es nicht machen, wir hatten in der UyuniRegion -15°
- wir hatten damals riesige/schwere Kunstfasertrümmer dabei und trotzdem gefroren -> definitiv Daune, wenns hart kommt, halt alles Fleece drunter an etc. ...
Liebe Grüsse - Panta Rhei
"Leben wie ein Baum, einzeln und frei doch brüderlich wie ein Wald, das ist unsere Sehnsucht." Nâzim Hikmet, Dâvet
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#1316453 - 02.01.18 21:32 Re: Schlafsack für Alaska - Feuerland [Re: steini]
Machinist
Gewerblicher Teilnehmer Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 2148
Ich würde den 900er nehmen.
Oder alternativ für Mittelamerika den Leichteren falls der Wechsel nicht zu kompliziert ist.

Ich kenne nur die Länder von Mexico bis Tierra del Fuego runter.

In Mexico und Mittelamerika dürfte es eher selten sehr kalt sein. Nur in grossen Höhen wird es kälter. Meine höchstgelegenen Camps waren auf ca. 3400 m in der Nähe des Paso de Cortés und in Panama beim Volcán Barú, im Februar/März hat mein WM Summerlite Daunensack (650 g) gut gereicht.

In Südamerika musst du je nach Region und Jahreszeit mit sehr unterschiedlichen Bedingungen rechnen.
Am Kältesten hatte ich es mal im Sudlipez. Juni und Juli sind dort die kältesten Monate, meine Tiefsttemparatur war auf 4700 m im komplett geschlossenen Zelt -12 Grad.
Im Oktober war dieselbe Region schon um einiges weniger kalt
Auf dem Salar de Uyuni bist du mehr als 1000 Meter tiefer, daher wird es in der Regel weniger kalt sein.
Ich hatte in ganz Südamerika auf allen Reisen einen Western Mountaineering Apache (980 g) dabei, Füllmenge ist nur knapp 500 g Daune. Je nach Komfortanspruch und Kälteempfinden ist aber sicherlich was (deutlich) Wärmeres zu empfehlen!

Bei Daune ist es halt immer sehr wichtig sie so trocken wie nur möglich zu halten.
Bei entsprechender Vorsicht (und dichtem Zelt) ist es damit m.e. auch zu nassen Zeiten in Patagonien in der Regel unproblematisch. Im schlimmsten Fall gehen aber schon mal ein paar Grad verloren, ist der Schlafsack dick genug und hast du sonst etwas Kleiderreserven dabei geht es aber durchaus gut zwinker.

Der Mensch ist umso reicher je mehr Dinge er liegen lassen kann.

Geändert von Machinist (02.01.18 21:39)
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#1316545 - 03.01.18 19:45 Re: Schlafsack für Alaska - Feuerland [Re: steini]
helmut50
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 384
Ich finde es schwierig, darauf perfekt zu antworten,da ich nicht die Temperaturen über das ganze Jahr in Südamerika im Kopf habe. Wir sind gerade dort unterwegs gewesen, z.Zt. noch in Brasilien. Wir hatten den Plan, bis Mitte Oktober auf dem Salar zu sein. Hauptsächlich wegen der Regenzeit, nicht wegen der Temperatur. Auf dem Salar war es nicht besonders kalt, vielleicht 5 Grad nachts. Am kältesten war es über 4000 in Bolivien, durchaus minus 5-8 Grad. Wir haben es so gehalten, dass ich einen Husky mit 650 gr. Und meine Partnerin den cumulus 400 hatte. Dort wo es am kältesten war, haben wir mit langer und wärmer Unterwäsche nachgeholfen, mehr war nicht erforderlich. Wir hätten natürlich Fleece, gefütterte radkleidung und was sonst noch alles anziehen können, war aber nicht erforderlich. So gesehen hat dein 400 schon ausreichend Kapazitäten. Allerdings nur für unsere Bedingungen. Du schreibst nicht, welcher Zeitplan Dir vorschwebt.
Gruß Helmut
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#1316715 - 04.01.18 22:53 Re: Schlafsack für Alaska - Feuerland [Re: steini]
steini
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 66
Ich danke euch für die Daten! Wann ich wo sein werde, ist noch nicht geplant.

So wie ich es sehe, ist mein 900er mit der vorhandenen Ausrüstung für Südamerika ausreichend. Bei -12°C im Zelt habe ich damit keine Probleme. Auch bei -15°C sollte es noch passen.
Ebenso werde ich für Alaska/Canda den 900er nehmen. Für den Rest reicht der 400er.

Das mit dem hin- und herschicken ist sicher nicht ideal. Aber irgendwie fahre ich ungern den warmen Schlafsack, Handschuhe, Daunenjacke, warme Socken etc. durch die Tropen spazieren. Aber das werde ich dann sehen...
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#1316752 - 05.01.18 10:11 Re: Schlafsack für Alaska - Feuerland [Re: steini]
r.sabrina
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 33
Aber vergiss nicht, dass die Person die den Schlafsack für dich aufhebt, ihn offen lagern soll ;-) . Denn allein deswegen finde ich vorschicken eine super Möglichkeit. Wir waren ab Costa Rica bis Feuerland unterwegs und unsere Schlafsäcke haben mit Sicherheit das ein oder andere Grad Celsius an Isolation verloren durch das ständige komprimiert sein in den Radtaschen ( klar legt man sie hi und da raus zum "atmen"). Daune war bei uns kein Problem.
Aja....in Ecuador, 15km östlich von Quito gibt es eine Casa de Ciclista....sehr zu empfehlen, die Beste überhaupt. Dorthin kannst du evtl auch dein Päckchen schicken - vorher wirst du es nicht brauchen.
Viel Spaß
Reise sonntags mit dem Kopf um die Welt und später mit dem Rest hinterher.
www.wosaontour.wordpress.com
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www.bikefreaks.de