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#1401659 - 01.10.19 18:22 Malen und Radeln Bretagne - 2019
Rennrädle
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 7143
Dauer:6 Tage
Zeitraum:7.9.2019 bis 12.9.2019
Entfernung:320 Kilometer
Bereiste Länder:frFrankreich

Bretagne, September 2019
Fr. 30.08.
Alles ist gepackt. Die Räder auf den im Frühsommer erstandenen Fahrradträger montiert (gute Entscheidung!), Malsachen und Radtourausrüstung im Kofferraum.
Im Laufe des Nachmittags starten wir für das erste Teilstück der 1250km bis nach Concarneau in die Bretagne. Es geht bis nach Saarbrücken und wir nutzen es aus, mal wieder gute Freunde zu besuchen. Mit ihr war ich vor mehreren Jahren auf der Chileradtour
Dort gern gesehen, wartete ein am Grill lang und mit viel Geduld und Liebe gedrehter Lammbraten, der später zusammen mit Vorspeise und Ratatui sehr lecker war. Ein schönes Gästezimmer war gerichtet und um etwa 10 ging es in die Falle.


Sa. 31.08.
Um 7:00 aufgestanden, ein gutes Frühstück und um 8 ging es los gen Westen. Insgesamt lief es gut und kurz vor 18:00 kamen wir in der Pontage (www.pontage.de) an. Gepäck ins Zimmer geräumt, die Mitmalerinnen und die uns gut bekannten Gastgeber und den Urlaub mit einer Flasche Cidre begrüßt.

Dieser Urlaub sollte zweit-geteilt sein.
Als ein weiteres Hobby neben dem Radfahren zählt die freie Malerei. Seit Jahren genieße ich dies mit anderen Malfreunden, und hin und wieder gönne ich mir Wochenenden oder eben solch eine Malwoche in der Bretagne. Stephan ist „stiller Teilnehmer“, das heißt er nimmt an den Malsequenzen nicht teil, futtert sich aber mit durch und genießt die Zeit für sich.

Die Unterbringung und das Gelände sind wunderbar, die Gastgeber unglaublich nette Menschen und das Ambiente mit der Vollverpflegung ist einfach Erholung pur.

Untergebracht sind wir in der Nähe von Concarneau, einer netten Küstenstadt an der Südküste der Bretagne:



Im Verlauf der Woche kommt auch zufällig ein guter Radfroumsfreund auf seiner Radtour vorbei und so genießen wir ein kleine Pause auf dem Gelände.

So verbringe ich die ersten 6 Tage dort mit den Malfreunden, wir ziehen umher, um zeichnerisch die Bretagne in uns aufzunehmen und in Bilder und Skizzen umzusetzen.
Hier zwei meiner dort entstandenen Bilder:







Sa. 07.09. Beginn des zweiten Teils unseres Urlaubs

Da die Anfahrt in die Bretagne schon sehr weit ist, lohnt sich dieser Malkurs eigentlich nur, wenn man ihn mit weiteren Tagen dort verbindet.
Schnell war klar, dass wir mit den Rädern zumindest auf eine kleine Runde gehen wollten.

So werden wir von den anderen herzlich verabschiedet und starten an der Küste Richtung Westen entlang über Fouesnant,







dann nordwärts und über eine alte Eisenbahntrasse nach Quimper.



Dort waren wir dann auf einem Mundicipal Campingplatz für wenige Euros. Kein Shop und keine Baguette am Morgen aber völlig ok. Ein Biologieprofessor aus Ellwangen hat sich noch nett mit uns unterhalten... 😉




So. 08.09.
Nach einem "Restbaguettefrühstück" losgezogen, in Quimper in einem kleinen Laden noch was eingekauft und und weiter wieder über die voie vert gen Crozon




Viel Berg und Tal geradelt und wunderschön an der Küste entlang:








, irgendwann wird eine Radtasche geöffnet und da wundert sich Stephan, daß die Eierpackung feucht ist. Bierflasche ist dicht, komisch, aber die Jacke darunter klatschnass - und riecht intensiv nach Bier! Die Dose Kronenbourg 7.4 ist auch leer! Sch... Nicht nur das Bier weg auf das er sich gefreut hatte, sondern auch noch die Klamotten eingesaut! Noch die restlichen Km zum Campingplatz runtergespult, leicht unterzuckert angekommen, erstmal an der Rezeption 2 leckere Bierchen getrunken, Zelt aufgebaut, Klamotten rausgewaschen und in die Falle.

Mo. 09.09.
Morgens war es noch trocken, aber es war ab 10 Uhr Regen gemeldet und dieser war auch pünktlich und es regnete sehr stark bis in die Mitte des Nachmittages. Wohlweislich und auch, weil es ein wirklich netter Platz war, sind wir dort geblieben. Wir nutzen den Nachmittag dann für eine schöne Radtour nach Camaret sur Mer und haben uns dort nochmals mit dreien aus dem Malkurs verabredet.




Über einen Umweg dann hinaus zur Landspitze Pen Hir mit wunderbaren Felsformationen.









Hier ist auch die 1000km Marke des europäischen Küstenwanderweges:



Di. 10.09.
Bis 8 hat es geregnet, dann aufgestanden, ohne Frühstück gepackt und nach Le Fret geradelt, wo um 10:10 die Fähre nach Brest losging. Es herrschte ein wirklich starker Wind aus Nord bis Ost und ich hatte schon Zweifel, ob die Fähre überhaupt fährt. Aber gut gegangen. Brest war nicht wirklich schön, da im Krieg wirklich total zerstört. So haben da nur schnell paar Croissants gegessen und Kaffee getrunken. Dann ging es nach Osten nach Landerneau, wo es sehr schön war und ich beim Bäcker mächtig zugeschlagen hat (Croissant Almand und Eclairs). Nach mehrfachen Berg und Tal Fahrten kamen wir zuletzt in Le Faou an, wo wir im Ort erst die Mitmalerinnen ganz zufällig nochmals trafen und dann auf einen kostenlosen Campingplatz nächtigten.





Tolle filigrane Kirchen



Mi. 11.09.
Morgens kam schon ein ganz feiner Nieselregen runter. Haben unseren Frühstückstisch dann unterm Dach des Sanitärblocks aufgeschlagen. Prompt hat das Feuerzeug sich verabschiedet, aber ein netter Herr, der gerade zum Spülen kam, hat uns ausgeholfen. Danach gings los, erst über 2 Berge, dann in Chateaulin in einem Leclerc eingekauft und im Ort eine leckere Portion Muscheln gegessen - und dann ging es am Kanal entlang bis Sant Algon, wo wir einen hübschen Campingplatz mit einer verlassenen Rezeption fanden…

Vorspeise:




Hauptspeise – für was die Franzosen immer die halblatschigen Pommes brauchen? Keine Ahnung- Aber die Muscheln waren delikat!



Do. 12.09.
Morgens im Nieselregen unter einem Festzelt gefrühstückt, gepackt und losgeradelt. Quer über die Hügel mit viel auf und ab, aber auf kleinen und vielleicht auch zu kleinen Straßen.

mal fragend im Grün gelandet



Dennoch weiter geht’s – Alternativstrecken sind ein „Muss“ bei meiner Navigation




Und nach dem Verlassen des doch irgenwie durchdringbaren Grüns etwas verdutze Gesichter:



Nach einer abschließenden Besichtigung einer Bäckerei speziell der dort liegenden Eclairs sind wir nachmittags wieder der Pontage angekommen. Das Zelt haben wir bei denen auf der Wiese aufgebaut und gegen 10 gings in die Falle.

Fazit: Die Bretagne ist hügelig, hügelig und hügelig... An der Küste entlang zu radeln ist ebenso ein auf und ab. Aber wir haben es mal wieder für uns gut hin bekommen und die Zeit wirklich genießen können. Man kann gut auf kleinen Straßen die großen vermeiden und die meisten Autofahrer sind sehr vernünftig, manche fast überängstlich vorsichtig. Landschaftlich, kulturell und kulinarisch ist es einfach für uns genial dort.

Geändert von Rennrädle (09.10.19 20:52)
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#1401663 - 01.10.19 19:20 Re: Malen und Radeln Bretagne - 2019 [Re: Rennrädle]
Rennrädle
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 7143
[ich musste die Bilder auf den "full"-Modus ändern, da ansonsten die Bildqualität zu schlecht wird]
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#1401673 - 01.10.19 20:47 Re: Malen und Radeln Bretagne - 2019 [Re: Rennrädle]
natash
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 6790
Diese glotzenden Rindviecher kenne ich.
Die sind einfach furchtbar neugierig, richtige Tratschtanten.
Gruß
Nat
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