Radreise & Fernradler Forum
Radreise & Fernradler Forum
Wer ist online?
23 Mitglieder (multicast, lufi47, franjocastilia, snoopy-226k, cterres, Thors1en, AndreMQ, 7 unsichtbar), 207 Gäste und 389 Suchmaschinen sind im Forum unterwegs.
Details
Erweitert
Rund ums Forum
Regeln
Die Regeln für dieses Forum
Nutzungsbedingungen
Vereinbarungen für die Benutzung
Das Team
Wer steht hinter dem Forum?
Verifizierung
Offenlegung deiner Identität
Beteiligte Homepages
Radreise-Seiten, die das Forum eingebunden haben
Mach mit!
Dieses Forum für deine Homepage
RSS Feeds RSS
Eine Übersicht öffentlicher RSS Feeds
Plauderecke
Zum Unterhalten und Plauschen
Die Geschichte
Die Geschichte des Forums
Spende
Unterstütze das Forum
Radreise-Wiki
Partnerseiten
Statistik
28522 Mitglieder
95317 Themen
1488711 Beiträge

In den letzten 12 Monaten waren 2759 Mitglieder aktiv. Die bislang meiste Aktivität war am 23.01.20 13:09 mit 2187 Besuchern gleichzeitig.
mehr...
Seite 2 von 2  < 1 2
Themenoptionen
Off-topic #1502485 - 23.06.22 13:36 Re: Rohloff Ölverlust: Korrekte Fehlerfindung? [Re: EmilEmil]
ro-77654
Gewerblicher Teilnehmer
abwesend abwesend
Beiträge: 5613
Ich kann dir etwas zu einem Lastenrad-Motor sagen, bei dem die Plastik-Zahnräder eine Fettschmierung haben: Problem ist dabei, dass das Fett nicht läuft und aufeinanderrteffende Teile relativ schnell trocken sind. D.h. der Nutzen des Fetts als Schmiermittel ist nur eingeschränkt vorhanden. Ein Ölbad wäre womöglich sinniger. So etwas kann ich mir bei der Rohloff auch gut vorstellen.

Wie es in einer Afine 8 oder ähnlichen Nabe nach eingen 1000 km aussieht, kann velleicht jemand sagen, der sie mal geöffnet hat. D.h. ob Zahnräder trocken laufen und das Fett sich drumherum angesammelt hat.
Gewerblich: Autor und Lastenrad-Spedition, -verkauf, -verleih
Nach oben   Versenden Drucken
#1502486 - 23.06.22 13:41 Re: Rohloff Ölverlust: Korrekte Fehlerfindung? [Re: EmilEmil]
BeBor
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 7300
Bei Fett würde sich möglichweise mit der Zeit durch eingedrungene Feuchtigkeit ein schmodderiges Emulgat bilden, dessen Schmiereigenschaften unzureichend sind. Zudem könnte man es wegen der nicht vorhandenen Fließeigenschaften nicht einfach ablassen und durch neues Fett ersetzen.

Bei Naben, die für Lebenslaufzeiten von 20.000 Kilometern ausgelegt sind, mag eine Fettpackung ja bis zum Ende ausreichen. Rohloffnaben erreichen nicht selten sechsstellige Laufleistungen.

Bernd
Nach oben   Versenden Drucken
#1502489 - 23.06.22 14:12 Re: Rohloff Ölverlust: Korrekte Fehlerfindung? [Re: EmilEmil]
schorsch-adel
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 6133
Weil Fett nicht immer das bessere Öl ist, sondern winzige Getriebeteile verkleben kann.

Ich hatte früher mal meine vorlaute Campagnolo-Nabe aufgemacht und mit Fett bepinselt. Die Nabe war zwar jetzt noch leiser als bei Shimanos, dafür aber griffen die Klinken nur noch verzögert bis garnicht.

Nicht umsonst hatten gute Naben früher oft noch einen Ölnippel - keinen Schmiernippel.

Bei Grobmotoriker-Komponenten wie Innenlager und Steuersatz ist Fett aber alternativlos.
Nach oben   Versenden Drucken
#1502491 - 23.06.22 14:24 Re: Rohloff Ölverlust: Korrekte Fehlerfindung? [Re: EmilEmil]
Fichtenmoped
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 319
Neben den oben bereits genannten Vorzügen des Öls noch ein weiterer Pluspunkt für Öl:

Das Öl läßt sich zusammen mit dem Abrieb leicht entfernen. Eine gefettet Nabe ist umständlich zu zerlegen, vom alten Fett und dem darin enthaltenen Abrieb und Schmutz zu reinigen und dann wieder abzuschmieren.
Nach oben   Versenden Drucken
#1502498 - 23.06.22 17:54 Re: Rohloff Ölverlust: Korrekte Fehlerfindung? [Re: EmilEmil]
nebel-jonny
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 228
Das Ölbad schluckt auch Geräusche.Und Reibungswiderstand der Dichtungen ist ganz gering.Wenn man Rad mit Hand dreht bleibt das nicht stehen.Dichtungen dahinter befindet sich kein Öl das liegt unterhalb.Sind Lippendichtringe.Fett verharzt und den gehen die Sperrklinken in der Nabenschaltung nicht mehr.
Gruß
Nach oben   Versenden Drucken
#1502501 - 23.06.22 20:45 Re: Rohloff Ölverlust: Korrekte Fehlerfindung? [Re: nebel-jonny]
AndreMQ
Mitglied
anwesend und zufrieden anwesend
Beiträge: 4686
.... richtig, auch die vorigen Posts. Dazu noch ergänzt: Fettschmierung ist der Billigmacher, wenn man den Aufwand eines öldichten Gehäuses nicht leisten will. Da es bei der Speedhub und der Pinion nicht auf den Preis ankommt, sondern auf sehr gute Technik (glücklicherweise gibt es Firmen, die das verfolgen), wurde sinnvollerweise eine Ölschmierung mit einem dünnflüssigen aber druckfesten, synthetischen Öl gewählt (beide haben das ähnliche oder sogar gleiche Öl).
Das Öl kommt überall hin und schmiert Kugellager (keine Fettfüllung mit Dichtscheiben und somit nicht diese Widerstände), Nadellager, Gleitscheiben, Gleitlager und alle Zahnradflanken. Also genau wie es sein soll. Zum geringen Reibungswiderstand von geeignet ausgesuchten Simmerringen (kein Druckgefälle, keine hohe Drehzahl, keine Getriebeabwärme, ...) kann man in die Kataloge der Hersteller gehen.
Nach oben   Versenden Drucken
#1502508 - 23.06.22 22:13 Re: Rohloff Ölverlust: Korrekte Fehlerfindung? [Re: EmilEmil]
derSammy
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 19370
Ich hab mal die Sperrklinken eines Kassettenfreilaufs gefettet. Verharzte recht schnell und irgendwann war die Funktion dahin. Geölt gibt es das Problem nicht.

Kann mir gut vorstellen, dass ähnliche Beweggründe auch für die Rohloff gelten. Auch Shimanos HighEnd-Getriebenabe (Alfine 11) hat ne Ölschmierung; bei der 8er-Alfine wird zur Wartung der Innereien auch keine neue Fettpackung angeraten, sondern empfohlen das Ding in Öl zu baden, so quasi Schmodder zu lösen und nichtverharzenden Schmierstoff wieder in die hintersten Winkel zu bringen. Quasi Ölschmierung für Arme, weil diese Nabe natürlich keine Öldichtung hat.
Komm wir grillen Opa. Es gibt Koch und Suppenfleisch!
Satzzeichen können Leben retten.
Nach oben   Versenden Drucken
Seite 2 von 2  < 1 2


www.bikefreaks.de