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#1519889 - 24.01.23 09:50 Die Qual der Reifenwahl
CyclingBumblebee
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 2
Unterwegs in Deutschland

Guten Morgen,

ich stehe gerade vor der Wahl für neue Reifen für meine erste richtig längere Tour dieses Jahr. Die letzten zwei Jahre hatte ich an meinem Trekkingrad werkseitig Semislicks drauf, allerdings in der Stadt nicht wirklich pannensicher.

Jetzt soll mal mit etwas mehr Profil drauf, bin allerdings etwas überfordert bei der Masse an Reifen die es gibt.

Würde schätzen das ich auf Touren so 90% Straße/Radwege fahre und der Rest unbefestigt.

Fahre ein VSF Reiserad

Ich hatte bis jetzt an die Schwalbe Almotion gedacht. Hat damit schon jemand Erfahrungen?

Und die Frage ist auch ob Falt- oder Drahtreifen?

Grüße und Danke für die Antworten
Stefan
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#1519908 - 24.01.23 12:51 Re: Die Qual der Reifenwahl [Re: CyclingBumblebee]
errwe
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 949
Deutschland oder Mitteleuropa im Frühjahr 2023? Ist IMHO fast egal. Und dass meine Conti Top Contact nun 4 Jahre im Großstadtdschungel (Kantsteine und Abschläge, Scherben, Nägel) mit bis 160kg Systemgewicht problemlos halten, nutzt nicht wirklich etwas, da ich nicht weiß, ob Conti mittlerweile etwas geändert hat. Gute Haltbarkeit habe ich aber auch mit verschiedenen anderen Contis und Schwalbes (hier aber schlechteren Grip in Kurven), alle aber eben ein paar Jahre alt.

Eigentlich könntest du hier nur auf aktuelle Misserfolgsberichte setzen und die Produkte dann ausschließen.

Geändert von errwe (24.01.23 12:52)
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#1519917 - 24.01.23 14:52 Re: Die Qual der Reifenwahl [Re: CyclingBumblebee]
elflobert
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 512
Für die Pannensicherheit ist die Reifenkonstruktion entscheidend, nicht das Profil.
Bei 90% Asphalt würde ich aber wieder zu einem (Semi)slick greifen.
Recht pannensicher, sehr schnell, leicht und günstig ist der Conti Contact Speed, den ich uneingeschränkt empfehlen kann, solange man nicht im matschigen Wald rumwühlen möchte.
Der Nachfolger (?) Conti Contact Urban soll noch leichter rollen, hat aber einen anderen Pannenschutz. Ich kann nicht sagen, wie gut der funktioniert.

Faltreifen sparen etwa 70g pro Reifen und sie lassen sich falten und somit kompakt lagern/mitnehmen/verschicken.

Welche Reifendimension (ETRTO, z.B. 42-622) visierst du denn an?
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#1519926 - 24.01.23 19:24 Re: Die Qual der Reifenwahl [Re: elflobert]
CyclingBumblebee
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 2
Unterwegs in Deutschland

In Antwort auf: elflobert
Für die Pannensicherheit ist die Reifenkonstruktion entscheidend, nicht das Profil.
Bei 90% Asphalt würde ich aber wieder zu einem (Semi)slick greifen.
Recht pannensicher, sehr schnell, leicht und günstig ist der Conti Contact Speed, den ich uneingeschränkt empfehlen kann, solange man nicht im matschigen Wald rumwühlen möchte.
Der Nachfolger (?) Conti Contact Urban soll noch leichter rollen, hat aber einen anderen Pannenschutz. Ich kann nicht sagen, wie gut der funktioniert.

Faltreifen sparen etwa 70g pro Reifen und sie lassen sich falten und somit kompakt lagern/mitnehmen/verschicken.

Welche Reifendimension (ETRTO, z.B. 42-622) visierst du denn an?


Momentan fahre ich einen 42-622 und beladen fuhr sich das Rad immer gut, deshalb würd es wahrscheinlich wieder auf die Größe hinauslaufen
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#1519928 - 24.01.23 20:50 Re: Die Qual der Reifenwahl [Re: CyclingBumblebee]
worldtraveller24
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 16
Hi Stefan
Von meiner eigenen Erfahrung her,
Bis zur Klärung wird der Text, der hier stand, nicht angezeigt.
Grüße, Achim

Geändert von Juergen (25.01.23 12:44)
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#1519994 - 25.01.23 18:01 Re: Die Qual der Reifenwahl [Re: elflobert]
ro-77654
Gewerblicher Teilnehmer
abwesend abwesend
Beiträge: 5647
In Antwort auf: elflobert
Für die Pannensicherheit ist die Reifenkonstruktion entscheidend, nicht das Profil.


Das ist so nicht gänzlich richtig. Bei MTB-Reifen mit starken Stollen muss normalerweise die "Pannenursache" erst mal durch den dicken Stollen kommen.
Bei Straßenreifen ist es relativ egal, ob da noch ein, zwei, drei Millimeter Profil zu sehen sind oder nicht.
Gewerblich: Autor und Lastenrad-Spedition, -verkauf, -verleih
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#1520007 - 25.01.23 21:01 Re: Die Qual der Reifenwahl [Re: CyclingBumblebee]
panta-rhei
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 7538
Unterwegs in Britisches Territorium im Indischen Ozean

In Antwort auf: CyclingBumblebee
Guten Morgen,

ich stehe gerade vor der Wahl für neue Reifen für meine erste richtig längere Tour dieses Jahr. Die letzten zwei Jahre hatte ich an meinem Trekkingrad werkseitig Semislicks drauf, allerdings in der Stadt nicht wirklich pannensicher.


Maximum an Pannensicherheit: Schwalbe Marathon Plus - im Alltag das Optimum.

Der normale Schwalbe Marathon ist auch schon gut und nicht zuteuer.

PROFIL:
Das hybsche Muster bringt latuernich nix, aber mehr Gummi ist auch mehr Pannenschutz.
Liebe Grüsse - Panta Rhei
"Leben wie ein Baum, einzeln und frei doch brüderlich wie ein Wald, das ist unsere Sehnsucht." Nâzim Hikmet, Dâvet

Geändert von panta-rhei (25.01.23 21:05)
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#1520008 - 25.01.23 21:11 Re: Die Qual der Reifenwahl [Re: CyclingBumblebee]
chrisli
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 390
... ich empfehle Panaracer Pasela Tourguard, gibt's als Draht- und Faltreifen. Aus Gewichtsgründen habe ich mich für letzteren Entschieden. Letztes Jahr in der Touring-Saison keinen Platten.
Gruß
Chris
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#1520018 - 25.01.23 23:15 Re: Die Qual der Reifenwahl [Re: CyclingBumblebee]
Pedaltiger
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 219
Ich fahre die Almotion seit ca 5.500 km und obwohl ich kein Schwalbe Fan bin, habe ich für mich keine passende Alternative gefunden.
Fahre sie in 55er und 50er Breite und es ist der erste Reifen wo ich auf Radreise keinen Platten hatte.
Er rollt recht gut, bei richtigen Luftdruck auch Komfortabel ( da ist er aber sensibel)
und bis auf richtigen Matsch, macht er seinen Job richtig gut und recht haltbar ist er auch.
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#1520062 - 26.01.23 18:12 Re: Die Qual der Reifenwahl [Re: Pedaltiger]
worldtraveller24
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 16
nimm einfach irgendeinen reifen. wer locker fährt, fährt am besten.
bürohengste die sich nur gedanken machen sollten meiner meinung nach zu hause auf der couch bleiben

Groß- und Kleinschreibung

Hallo worldtraveller24,

durchgängig kleingeschriebene Beiträge sind sehr mühsam zu lesen. In den Regeln für das Forum heißt es deshalb:

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Gruß
Das Team

Geändert von Juergen (gestern um 07:14)
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Off-topic #1520069 - 26.01.23 19:21 Re: Die Qual der Reifenwahl [Re: worldtraveller24]
schorsch-adel
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 6380
trollig reisen mit wordtraveller
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#1520091 - gestern um 09:47 Re: Die Qual der Reifenwahl [Re: CyclingBumblebee]
extraherb
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 584
Ich benutze schon seit nunmehr 20 Jahren den Marathon Mondial bzw. dessen Vorgänger XR. Diese Reifen sind speziell für lange und harte Touren gemacht und haben eine entsprechend stabile Karkasse. Allerdings sollte man die Faltversion nehmen, das diese deutlich stabilere Flanken hat.
Der Reifen hat zugegebenermaßen zwei Nachteile: Er ist recht teuer und ziemlich schwer. Letzteres sollte bei einem Reiserad, auf dem sowieso 20-30kg Gepäck geladen sind, keine Rolle spielen. Und was den Preis angeht, es gibt immer wieder Händler, die die Reifen deutlich unter dem UVP anbieten. Außerdem muss man den Preis in Relation zur Lebensdauer setzen und da ist das Ergebnis eindeutig.
Ich fahre die Reifen in der Regel drei Jahre (also 10 - 12000 km) auf dem Reiserad und ziehe die "abgefahrenen" Reifen (man sieht kaum einen Verschleiß) dann auf die Familienräder. Da verrichten sie dann noch viele Jahre ihren Dienst.
Erst vor kurzem habe ich auf dem Rad meines Sohnes einen XR gewechselt, bei dem wirklich die Karkasse an einer Stelle durchgefahren war. Der hatte bestimmt mehr als 50000km auf dem Buckel.
Achso, ich hatte nur einmal eine Panne, bei der ein Fremdkörper die Karkasse durchdrungen hat: vor vll. 6 oder 7 Jahren hat sich in Mazedonien ein kleiner aber sehr harter Draht (vermutlich von einem LKW Reifen) durchgebohrt. Andere Pannen waren immer auf den Schlauch oder das Ventil zurückzuführen. Vobei das auch nur zwei oder drei waren. Ich bin inzwischen viele Jahre ohne jede Reifenpanne unterwegs.

Gruß, Uwe
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#1520093 - gestern um 10:21 Re: Die Qual der Reifenwahl [Re: extraherb]
Nordisch
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 3826
Hallo Uwe, die Schwalbe mit den Superground Karkassen sind auch stabil an den Flanken. Mann muss nur gucken, dass es zusätzlich zur stabilen Karkasse einen zusätzlichen Pannenschutz gibt. Das wäre beim G-One Speed der Fall. Zusätzlich gibt es andere Schwalbe Reifen mit dem Zusatz DD (Double Defense), die auch eine Flankenschutz haben.
Beim Mondial hast du natürlich die üppige Laufschicht, die wohl noch der beste Pannenschutz ist, noch vor schnitt- und stichfesten Gewebelagen. Als zuverlässigen Reisereifen wähle ich auch die Mondial EVOs, auch weil ihr Profil auf schwierigen Untergründen ein sicheres Vorwärtskommen gewährleistet. Letzteres leistete der Conti Top Contact z.B. nicht.

Geändert von Nordisch (gestern um 10:22)
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#1520094 - gestern um 10:27 Re: Die Qual der Reifenwahl [Re: Nordisch]
KaivK
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 226
Ich fahre auch im Alltag und auf den meisten Reisen den Mondial Evo DD, der schlägt sich zufriedenstellend in den meisten Situation, der Rollwiderstand ist etwas höher, aber noch erträglich. Auch auf unbefestigten Wegen lässt er sich gut fahren, außer bei Matsch, da braucht man dann die Stollen echter Mountainbikereifen.

Platten hatte ich auf 25000km wegen einer Glasscherbe und einer Metallscherbe, in der Stuttgarter Umgebung ist es aber ziemlich zivil was Glas angeht.

Der Allmotion soll aber deutlich besser auf Asphalt sein.

-edit: Haltbarkeit:

Die Haltbarkeit bei 55-559 waren etwas über 20000km hinten und der Vorderreifen hat über 25000km drauf und muss noch nicht getauscht werden (breitere Reifen halten aber auch länger, glaube ich). Wenn man wenig fährt, würde ich mir schon Gedanken machen, dass der Reifen verhärtet, bevor er runtergefahren ist.

Geändert von KaivK (gestern um 10:30)
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#1520095 - gestern um 10:27 Re: Die Qual der Reifenwahl [Re: CyclingBumblebee]
Nordisch
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 3826
Meine Frage, bist du ein umsichtiger Fahrer?

In welche Länder soll es gehen?

Ich frage daher, weil man nicht immer den maximalen Pannenschutz wählen muss und stattdessen von einem besseren Rollwiderstand und mehr Komfort profitieren kann.
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#1520096 - gestern um 10:32 Re: Die Qual der Reifenwahl [Re: CyclingBumblebee]
Nordisch
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 3826
Bei überwiegend festen Untergründen wäre dieser Reifen eine Überlegung wert.

https://www.bicyclerollingresistance.com/tour-reviews/schwalbe-marathon-efficiency
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#1520141 - gestern um 20:05 Re: Die Qual der Reifenwahl [Re: CyclingBumblebee]
helmut50
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 538
Ich meine auch, Du solltest mal die Reise etwas beschreiben. Welches Land soll es werden und ungefähr die Zeit und die km sind noch interessant.
Ich habe bislang sehr viel schlechte Erfahrungen mit der Laufleistung der Schwalbe Marathon Reifen gemacht. Mehrere Jahre hintereinander waren die spätestens nach 5000km fertig, einmal sogar nach bereits 1500km. Da ich aber auch keine bessere Alternative gefunden habe, probiere ich es immer mal wieder damit. So konnte ich 2022 die Erfahrung machen, dass er auch mal mit 7500km in den USA und Canada klarkommt. Die Reifen sind noch so gut, dass ich sie für die jetzt bevorstehende Italienreise noch montiert lasse. Systemgewicht ist auch wichtig, ich habe so etwa 130 - 140kg. Bei Reisen unter 5000km ist es wirklich egal, welchen Reifen Du wählst.
Gruß Helmut
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