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#329173 - 26.04.07 10:37 Bremsverhalten von Langliegern
Negnittoeg
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 326
Hallo,

wegen der gegenüber Kurzliegern zumeist günstigeren Gebrauchtmarktpreise erwäge ich die Anschaffung eines Langliegers. Allerdings macht mir das Bremsverhalten Kopfzerbrechen: Sind sichere Hau-Ruck-Bremsungen bei Nässe etc. überhaupt möglich oder muß man ständig damit rechnen, daß einem das Vorderrad wegrutscht - etwas so, wie wenn man alleine auf dem Tandem unterwegs ist?

Grüße + Danke

K.
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#329181 - 26.04.07 11:27 Re: Bremsverhalten von Langliegern [Re: Negnittoeg]
Olenizole
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 200
Hallo,

was verstehst du denn unter einer sicheren Hau-Ruck-Bremsung bei Nässe? Kommt man denn nicht mit jedem Rad bei Nässe mit einer Vollbremsung an die Haftungsgrenze der Reifen, wenn man nicht aufpasst?

Zu deiner Frage: mein Freund hat mit seinem Adagio noch keine besonderen Probleme gehabt. (Das steht übrigens in der Gebrauchtliste bei HPV.org)

Gruß
Nicole
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#329187 - 26.04.07 11:46 Re: Bremsverhalten von Langliegern [Re: Negnittoeg]
7schläferfahrrad
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1275
Hallo K.,
alles nicht so tragisch: die Vorderbremse beim Langlieger ist notwendig, um dem Buchstaben des Gesetzes zu genügen, zu viel mehr taugt sie nicht. Auf dem Langlieger wirst du sozusagen "automatisch" zum Hinten-zuerst-Bremser. Anders als beim Standardrad ist die Lastverteilung noch viel stärker auf das Hinterrad, so etwa 70/30 würde ich schätzen. So wird die nicht grössere Aufstandsfläche einigermassen durch mehr Achslast kompensiert.
Am Langlieger habe ich deshalb am Hinterrad stets die stärkere Bremse gefahren (und auch konsequent die Belegung der Bremsgriffe entgegengesetzt zum Aufrechtrad vorgenommen).
Am Langlieger führen Gewaltbremsungen am (kleinen) Vorderrad ziemlich unvermeidbar zur Bodenprobe, da hab ich irgendwas mit Bremsklötzen drangehabt. Fürs Hinterrad empfehle ich unbedingt was Kräftiges (muss aber auch gut dosierbar sein!). Nach diversem Canti-Gefrickel war erst die (Ur-) Magura eine brauchbare Lösung, ideal, aber wohl nicht realisierbar fände ich ne hydraulische Scheibenbremse. Die Lebensdauer des Laufrades konnte ich als Schwergewicht erst durch eine 40-Speichen-Ausführung verbessern, das Ende kam dann nicht mehr durch reihenweise niedergemähte Speichen, sondern durch zerbremste Felgenflanken. Hier würde ich über keramikbeschichtete Felgen nachdenken. Laufradgrösse meiner Wahl wäre heute 26 Zoll, mein leider exotisches Moulton-Vorderrad hatte wahrhaft atemberaubende Ersatzteilpreise (Schlauch!, Reifen!!), 20 Zoll sorgt hier für Seelenfrieden und auch eine grössere Reifenauswahl.
Auch wenn das alles negativ klingt, ich bin viele Jahre gerne Langlieger gefahren und würde das auch heute noch wollen, die (durchaus getesteten) Vorteile des Kurzliegers (Wendigkeit, Gewicht, Direktlenkung, bessere Bremssysteme) können mich nicht davon abbringen, leider habe ich viel zu lange über eine zeitgemässe Version des Langliegers nachgedacht, als dass diese in Einzelanfertigung jetzt noch bezahlbar wäre.

Was soll es denn werden, Radius, Pichler, Fateba oder was ganz anderes?

Axel
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#329192 - 26.04.07 12:06 Re: Bremsverhalten von Langliegern [Re: 7schläferfahrrad]
Negnittoeg
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 326
Hallo Axel,

danke für die Antwort.

Deine Frage, läßt sich noch nicht beantworten. Soweit ich den Internetgebrauchtmarkt im Blick habe, git es die Viper (Radius) oft etwas günstiger als andere Langlieger und der Preis wird fürs erste wohl eines der wichtigsten Entscheidungskriterien bleiben müssen. (Peer Gynt und Dino schließe ich wegen der kaum gängigen Vordderradgröße allerdings aus.)

Grüße Negnittoeg
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#329193 - 26.04.07 12:10 Re: Bremsverhalten von Langliegern [Re: Olenizole]
Negnittoeg
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 326
Hallo Nicole,

beim Tandemfahren muß ich, wenn ich mal alleine unterwegs bin, höllisch aufpassen immer mit der vorderen Bremse zu bremsen. Hinten rutscht das Rad einfach auf der Straße - logisch. Dementsprechend ist es z.B. bei Schneematsch oft fast unmöglich jemanden alleine abholen zu fahren: Das unbelastete Hinterrad schlingert dann einfach hinterher, rutsch in irgendwelche Autospuren u.s.w.

Die Frage ist also, inwieweit sich das ungleiche Lastenverhältnis beim Langlieger störend bemerkbar macht. Naja, aber das hast Du ja schon so halb beantwortet.

Zum Langlieger Deines Freundes: Wie seit ihr damit (im doch wohl nicht ganz flachen Bayreuth) zurecht gekommen?
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#329453 - 27.04.07 10:02 Re: Bremsverhalten von Langliegern [Re: Negnittoeg]
Olenizole
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 200
Ich nehme an, mein Freund (er hat das Adagio schon mehrere Jahre) hat sich schon drauf eingestellt, daß er hinten kräftiger bremst, als vorne, so wie Axel das angedeutet hat.
Aber daß das Vorderrad sich regelrecht verselbständigt, das hab ich noch nicht von ihm gehört.
Er hat übrigens Maguras HS 33 dran.

wie kommst du auf Bayreuth?

Wir bewegen uns normalerweise in der Rheinebene bis zur Weinstraße und im Nordschwarzwald, da ist auch nicht so ganz flach. Die Grenze des Machbaren bestimme ich, nicht der Langlieger. Das ist einfach ein Konditionsproblem. Zumindest, so lange der Untergrund genug Grip bietet, bei Schotter oder Rollsplitt kann das anders aussehen, aber auch da steige normalerweise ich zuerst ab, weil mir ein durchrutschendes Hinterrad nicht geheuer ist. Er ist da entweder abgebrühter, oder sein Reifenprofil ist besser.

@Axel:
wieso ist eine hydraulische Scheibenbremse nicht realisierbar beim Langlieger? Ist da kein Platz?

Gruß
Nicole
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#329481 - 27.04.07 11:20 Re: Bremsverhalten von Langliegern [Re: Olenizole]
7schläferfahrrad
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1275
Hallo Nicole,
Doch, Platz ist in der kleinsten Hütte!
Aber, da ich davon ausgegangen bin, dass es um den Erwerb eines gebrauchten Langliegers geht, und diese schon etwas in die Jahre gekommene Bauform seit einigen Jahren nahezu ausgestorben ist; damals waren Scheibenbremsen noch nicht verbreitet und ohne die benötigten Anlötteile am Rahmen sind Scheibenbremsen nicht verkehrssicher zu montieren.
Alles liesse sich nachrüsten,aber dann ist der (hoffentlich!) günstige Preis eines Gebrauchtliegers vielleicht schon durch die Umbaukosten übertroffen. Für mein noch äusserst nebulöses Neubauprojekt wäre Scheibenbremse allerdings ein Muss.

Axel
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#329514 - 27.04.07 12:45 Re: Bremsverhalten von Langliegern [Re: Olenizole]
Negnittoeg
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 326
Hoi,
"Bayreuth", weil ich nicht bemerkt hatte, daß im hpv-shop noch ein zweites Adagio angeboten wird. Falls ich jetzt das richtige Angebot entdeckt haben sollte, gratuliere ich Euch jedenfalls zum Tandem.
Grüße,
K.
PS: Was wiegt das Ostrad denn ungefähr?

Geändert von Negnittoeg (27.04.07 12:46)
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#329533 - 27.04.07 13:24 Re: Bremsverhalten von Langliegern [Re: 7schläferfahrrad]
Olenizole
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 200
Hallo Axel,

Okay, kapiert.
Mit Umbaukosten an einem alten Rad hab ich mich neulich neulich schon mal beschäftigt... echt astronomisch.
Ich wollte es ja erst nicht glauben!

Gruß
Nicole
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#329537 - 27.04.07 13:35 Re: Bremsverhalten von Langliegern [Re: Negnittoeg]
Olenizole
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 200
Hallo Negnittoeg,

das Tandem befindet sich leider noch nicht in unserem Besitz, für das Budget muß unter anderem das Adagio dran glauben.
Es wird übrigens ein dreirädriges Tandem werden. Wir lieben es bequem.

Keine Ahnung, was das Adagio wiegt. Mein Flux bringt 17 oder 18 kg auf die Waage, das kommt mir deutlich leichter vor, es ist aber auch handlicher. Aber 20 kg könnte das Adagio schon haben. Wenn du es genau wissen willst, können wir es ja mal nachwiegen.

Gruß
Nicole
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