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#426050 - 30.03.08 21:57 Re: Unsere Tourenfotos + -alben + Storys [Re: cyclist]
amarillo
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1114
Hallo,

bin gestern von einer fantastischen Radreise durch den Süden Marokkos zurückgekommen. Und hier gibt's die Bilder dazu.
Viel Spaß!

Gruß amarillo
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#426089 - 30.03.08 23:15 Re: Unsere Tourenfotos + -alben + Storys [Re: amarillo]
Pedalen-Paule
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1081
Sehr sehr schön. Mit Blick für unscheinbare Details. Auch für Geologen ist Marokko eine Reise wert.

Wo sind eigentlich die Bilder von Rolands Tour ´08? verwirrt
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#426090 - 30.03.08 23:21 Re: Unsere Tourenfotos + -alben + Storys [Re: amarillo]
iassu
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 20609
Sehr eindrucksvolle und gute Aufnahmen!
Andreas
Gruß Andreas
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#426091 - 30.03.08 23:31 Re: Unsere Tourenfotos + -alben + Storys [Re: Pedalen-Paule]
ChrisB
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 114
auf seiner Seite
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#428407 - 07.04.08 01:22 Re: Unsere Tourenfotos + -alben + Storys [Re: ChrisB]
Inty
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 23
Unterwegs in Deutschland

hallo liebes radreiseforum ...

wer lust hat kann uns auf unsere ende 2006 gestarteten suedamerika rad und projektreise begleiten. wir wollen bis ende des jahres2008 bis nach kolumbien kommen.

viel bilder und geschichten findet ihr hier.

[Bild]http://picasaweb.google.es/brisienbici/FOTOS/photo?authkey=kJqamQFCvc4#5183625177312308034[/Bild]

viel spass damit.

viele gruesse aus cusco/ peru

britta und simon
BriSi en Bici
radelnd durch suedamerika
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#428430 - 07.04.08 08:44 Re: Unsere Tourenfotos + -alben + Storys [Re: Inty]
the_muck
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 238
hier sind Bilder meiner ersten Alpen Tour, von Obersdorf zum Gardasee. Klick Ich glaube alle Räder sind von Rose und von den hässlichen BOC Trikots haben wir einen Haufen geschenkt bekommen. Die Räder haben die gesamte Tour ohne eine Panne überstanden, es wahren ca. 500Km und 15000 Hm wenn ich mich recht entsinne. Wir hatten nur eine gebrochene Rippe, eine paar Blasen und Magen Probleme zu versorgen.

lg der muck
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#429615 - 10.04.08 18:01 Re: Unsere Tourenfotos + -alben + Storys [Re: the_muck]
JohnyW
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 7246
Hallo,

Bilder der diesjährigen Winter-Ostertour von Aachen über Malmedy, Lultzhausen und Echternach nach Trier sind jetzt auf Thomas on Tour online.

Gruß
Thomas
Homepage: http://thomasontour.de
Neu 21.10.2009: 2. Bericht Projekt Hessen aus dem Jahr 2007
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#430062 - 11.04.08 23:23 Re: Unsere Tourenfotos + -alben + Storys [Re: cyclist]
Gerald H.
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 522
Kurzbericht Sinai (8 Tage vom 31.03. bis 07.04.2008)

31.03.2008 Flughafen Sharm el-Sheikh - Dahab (89 km)
Der erste Tag stellte sich als anstrengender heraus als erwartet. Wenig Schlaf, Hitze und Steigungen, die nicht immer als solche zu erkennen waren. Bei der Einreisekontrolle am Flughafen sollte ich erst alles auspacken, bis der um einiges ältere Oberchef der Grenzpolizei seinen jüngeren Kollegen abwinkte und mir nach einigen Fragen lediglich eine gute Reise wünschte. Die letzten beiden Stunden im Dunkeln bis nach Dahab, zum Glück bergab. Kurz vor dem Ort noch einmal eine Kontrolle, diesmal mit teilweise Auspacken der Taschen. In Dahab fand ich sehr schnell das Hotel Dyarna (zu erreichen über H.Bauderer(ÄT)gmx.de), welches ich bereits in Deutschland über das Internet gebucht hatte (24,- Euro incl. Frühstück). Eine sehr gute Wahl, denn es ist ein sehr kleines Hotel mit Swimming-Pool und direkt an der netten Promenade am Wasser gelegen.

Dahab, 1. April 2008 (Ruhetag)
Um erst einmal richtig anzukommen, wählte ich einen Ruhetag. Dahab ist ein kleinerer Ort, der zumindest am Wasser entlang nur dem Tourismus dient. Dies aber noch auf relativ ruhige und angenehme Weise. Es herrscht bei weitem nicht so viel Trubel wie in Sharm. Die Gebäude sind maximal 2-stöckig. Überall nette Restaurants, in denen mann bei schönem Blick auf das Wasser günstig essen oder auch nur sehr gemütlich mit vielen bunten Kissen Tee oder Kaffee trinken kann.

in den Bergen vor Nuweiba, 2. April 2008 (40 km)
Eine Wahnsinnstour! Wenn ich von einer Piste abraten würde, dann von dieser - obwohl es landschaftlich wirklich einmalig war. Zuerst ging es die Promenade und Straße bis zum Blue Hole, einem bekannten Tauchplatz, dann über Kamelpfade am Wasser und am Strand entlang. Die spätere Piste landeinwärts war anfangs trotz des Wellblechprofiles einigermaßen zu fahren; später ging es nur noch schiebend weiter, da etwa 15cm tiefer Sand, bzw. feine Steine ein Fahren mit Gepäck nahezu unmöglich machten. Hinzu kamen noch starke Hitze, Gegenwind und nervige Fliegen. Nach der Reparatur eines Plattens (nein, es war kein Dorn der zahlreichen stacheligen Pflanzen oder Bäume, sondern ein ganz banaler Glassplitter...) war schon klar, dass Nuweiba nicht mehr zu erreichen war. Das Campen etwas abseits der Piste war eigentlich vollkommen problemlos. Gut, dass ich etwas abseits war, denn auch nachts kamen noch einige Pick-ups vorbei, die sich aber Minuten vorher durch das Motorengeräusch ankündigten und die Berge in interessante Lichtermeere verwandelten. Der Sternenhimmel und die Ruhe waren einmalig!

Nuweiba, Blue Bus Camp, 3. April 2008 (41 km)
Kurz nach Sonnenaufgang aufgestanden und schon um 6:40 auf der Piste. Wieder fast nur Schiebestrecken. Ab der Oase ging es auf einer neuen Teerstraße weiter; trotzdem noch zwei sehr lange und steile Steigungen. Nach Nuweiba ging es dann fast 20 km nur hinunter; die Hafengegend war nicht ganz so schön. Im ersten besten Hotel (Hilton) gönnte ich mir das Frühstücksbuffet und mußte 33 Ägyptische Pfund (ca. 4,- Euro) zahlen...Von dort aus ging es noch ein ganzes Stück weiter bis in den Ortsteil El Tarabin zum Blue Bus Camp (www.blue-bus.de). Es war einfach supergenial. Ein traumhaftes Camp mit Übernachtungsmöglichkeit in Bambushütten, Restaurant mit vielen netten Sitzgelegenheiten und einem Sandstrand direkt davor...Das Essen, Tee und Kaffee waren erstklassig. Für die Übernachtung, ein Abendessen, einen O-Saft, zwei Tee und einen Kaffee mußte ich etwa 8,50 Euro zahlen...

Katharinenkloster, 4. April 2008 (116 km)
Bereits um 6:20 Uhr losgefahren, um die erste lange Steigung noch am kühleren Morgen fahren zu können. Der Tag war einer der schönsten des ganzen Urlaubes. Für mehrere Momente wußte ich ganz genau, dass ich genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort war und genau das richtige tat. Mit niemandem hätte ich tauschen wollen...Es ging durch einsame Gebirgs- und Wüstenlandschaften und schließlich über ein Hochplateau. Wahnsinnig, wie unterschiedlich Gesteins- und Sandstrukturen und -farben sein können...
Da die Zeit insgesamt eng war, übernachtete ich gleich im Hospiz des Klosters (21,50 Euro incl. Abendessen und Frühstück; sehr sauberes Zimmer mit Dusche). Abends war es sehr ruhig und angenehm, am morgen war schon eine riesige Besucherschaar anwesend, ein Teil einer mehrheitlich aus bekopftuchten Frauen bestehenden Gruppe stimmte nach dem Frühstück russische Gesänge an (passte aber auch irgendwie an diesen Ort und war sehr schön anzuhören).

El Tur, 5. April (163 km)
Ein sehr langer Tag mit viel zu vielen Eindrücken. Tee in der Tankstelle (von einem offenen Gasherd im Verkaufsraum...)Das Wadi Feiran sehr grün. Immer wieder schöne Canyonlandschaften. Im Rasthaus an der Hauptstraße (Kairo-Sharm) Kaffee und Käsebrote. Eine Gruppe Botanikstudenten auf Exkursion aus Kairo kannte keine Berührungsängste und wollten alles über meine Tour und mich wissen. Richtung El Tur mit starkem Rückenwind über längere Zeit einen Schnitt von 33 km/h. Eine scheinbar endlose, nur gerade verlaufende Straße mit starkem LKW-Verkehr, zum Glück mit sehr breitem Randstreifen. Überall Reste von abgefahrenen Reifen. In El Tour länger nach einem Hotel gesucht. Moses Bay für 28,- Euro incl. Abendessen und Frühstück, sehr gutes Essen, nur wenig Gäste.

Shark Bay, 6. April 2008, (135 km)
Wieder eine langgezogene Strecke durch die Wüste (95 km), diesmal jedoch mit nervigem Gegenwind. Teilweise reines Kilometerzählen. Glücklich über die "Bushaltestellen"; eine kurze Abfahrt mit Betondach und -bank; voll mit Schutt und auch nicht sehr sauber, aber immerhin mit Schatten, den es sonst nicht gab. An einer dieser Haltestellen stoppte ein LKW, kurz bevor ich eigentlich schon wieder los wollte. Der Fahrer machte die Klappe seiner "Küche" (eine Box im Bereich der Reservereifen) auf, schmiss den Gaskocher an und lud mich zum besten Kaffee des ganzen Urlaubes ein....
Durch Sharm el-Sheik: so fürchterlich kann Urlaub sein (und die Leute merken es nicht einmal...;-) ) Auch der lt. Karte etwas kleinere Ort Na'ama war noch zu grausig. Nach langem Suchen die Shark Bay gefunden, wo es kleinere Zimmer für 20,- Euro incl. Frühstück gab; zwar auch sehr touristisch und zugebaut, dafür aber noch einigermaßen ruhig und nett und sehr flughafennah.

7. April 2008 (9 km)
Morgens nach dem Frühstück noch einmal Baden und dann in aller Ruhe zum Flughafen. Erst im falschen Terminal gewesen und den Abflug nach Nürnberg nicht gefunden (es gab nur Perm, Jekatarinburg, Moskau, Brüssel, ....).


Insgesamt war es ein total schöner Urlaub, natürlich viel zu kurz. Vieles habe ich mir für das nächste Mal aufgehoben, bzw. vorgenommen: Oase Ain Hudra, Coloured Canyon, White Canyon, Sarabit el-Khadim, Turquoise-Mine, Mosesberg, ...
Gerald
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#433353 - 23.04.08 14:06 Re: Unsere Tourenfotos + -alben + Storys [Re: Gerald H.]
Martin_Bo
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 125
Hallo zusammen,
ich hab Oster meine erste mehrtägige Radtour gemacht von Koblenz bis Saarburg.

Ich wollte euch die Bilder dazu nicht vorenthalten, da ich etwas schreibfaul bin, gibt es zu der Tour (noch) keinen Bericht.

Fotos


Gruß Martin
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#433370 - 23.04.08 15:16 Re: Unsere Tourenfotos + -alben + Storys [Re: Inty]
Hansflo
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 3205
In Antwort auf: Inty

wer lust hat kann uns auf unsere ende 2006 gestarteten suedamerika rad und projektreise begleiten. wir wollen bis ende des jahres2008 bis nach kolumbien kommen.

viel bilder und geschichten findet ihr hier.

[Bild]http://picasaweb.google.es/brisienbici/FOTOS/photo?authkey=kJqamQFCvc4#5183625177312308034[/Bild]
viele gruesse aus cusco/ peru

britta und simon


Wahnsinn, tolle Reise und tolle Bilder.

Hans
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#433379 - 23.04.08 16:21 Re: Unsere Tourenfotos + -alben + Storys [Re: Gerald H.]
JohnyW
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 7246
Hi Gerald,

scheint Dir ja gefallen zu haben grins

Gruß
Thomas
Homepage: http://thomasontour.de
Neu 21.10.2009: 2. Bericht Projekt Hessen aus dem Jahr 2007
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#433420 - 23.04.08 18:58 Re: Unsere Tourenfotos + -alben + Storys [Re: Martin_Bo]
Transterra
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 335
Auf den Bericht sind wir gespannt zwinker

...Quäl Dich dich Du "Schreib" Faulsau grins
----
Etwas Besonderes sein, das will jeder; das ist etwas sehr Gewöhnliches. Etwas Gewöhnliches sein, das will fast keiner; das ist in der Tat etwas Besonderes.
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#433466 - 23.04.08 21:41 Re: Unsere Tourenfotos + -alben + Storys [Re: Transterra]
JohnyW
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 7246
Hi,

ist doch ganz einfach - schön wars, kalt wars und nach 2 Tagen das campen aufgegeben grins

Gruß
Thomas
Homepage: http://thomasontour.de
Neu 21.10.2009: 2. Bericht Projekt Hessen aus dem Jahr 2007
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#437582 - 10.05.08 18:40 Re: Unsere Tourenfotos + -alben + Storys [Re: cyclist]
Hauke
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 110
Hier sind Bilder vom Lahntalradweg. Mit drei Freunden am 03. und 04.Mai von Gießen bis Lahnstein geradelt.
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#437605 - 10.05.08 22:52 Re: Unsere Tourenfotos + -alben + Storys [Re: Hauke]
Hansflo
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 3205
Hallo,

und wir waren letztes Wochenende zwei Tage im Salzkammergut

Hans und Flo
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#437803 - 12.05.08 17:44 Re: Unsere Tourenfotos + -alben + Storys [Re: Hauke]
bille
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 243
Hallo Hauke,
das sind sehr schöne Bilder! Macht Lust auf den Lahn-Radweg! lach
Gruß bille lach
Wer auf jede Wolke achtet, wird nie eine Reise machen!
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#438042 - 13.05.08 20:46 Re: Unsere Tourenfotos + -alben + Storys [Re: bille]
Martin_Bo
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 125
Hallo zusammen,
wir waren über Pfingsten unterwegs und sind den Ruhrtalradweg gefahren mit Umwegen zum Hennesee und Sopresee. Wir sind allerdings nur von Winterberg bis nach Bochum gefahren also nicht bis zum Ende nach Duisburg.

Bilder gibt es hier ein Bericht folgt hoffentlich später:
Pfingsttour 2008 - Ruhrtalradweg

Gruß Martin

Geändert von Martin_Bo (13.05.08 20:47)
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#438204 - 14.05.08 14:16 Re: Unsere Tourenfotos + -alben + Storys [Re: Martin_Bo]
Uli
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 13087
Hallo Martin,
falls Ihr euch an einen an der Ruhr entgegen kommenden Liegeradfahrer erinnern könnt: "Ich war's!" Ich bin über das lange Wochenende ab Herdecke (Bf. Hagen-Vorhalle) die Ruhr aufwärts, hinter Bestwig rüber nach Brilon, den Alme-Radweg bis Büren (super schön und ruhig) und dann auf NRW-Radrouten über Lippstadt nach Hamm. Die Strecke kann ich als 2- oder 3-Tages-Tour wärmstens empfehlen, auch andersrum. Aus dem Rhein-Ruhr-Gebiet sind An- und Abreise mit der Bahn einfach und schnell (wenn nicht gerade eine Strecke gesperrt ist böse ).
Gruß
Uli
Plural-Verben ist out!
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#438574 - 15.05.08 20:49 Re: Unsere Tourenfotos + -alben + Storys [Re: Martin_Bo]
mille1
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 1851
Hallo Martin,
alle Achtung, für die paar Tage habt ihr mehr Gepäck dabei, als ich für zwei Wochen Alpen. Hoffentlich hatte von Deinen Begleiterinnen kein Bügeleisen dabei listig Ich spreche aus Erfahrung: Einer meiner frühreren Freundinnen hatte ein Bügeleisen dabei wirr
Ansonsten eine schöne Tour, die ich mir leider momentan geschäftsmäßig zeitig nicht leisten kann traurig
Aber dafür Ende Juni in die Alpen lach
Grüße Mille
Das Wie verstehe ich, aber nicht das Warum....
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#438606 - 15.05.08 21:51 Re: Unsere Tourenfotos + -alben + Storys [Re: mille1]
Martin_Bo
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 125
Hallo Mille,
ja die Tour war echt schön, da das aber erst unsere zweite Tour war tüffteln wir noch rum was man so mit nehmen kann und braucht aber ein Bügeleisen hatte keine/r dabei grins . Allerdings muss ich dir schon recht geben es war viel Gepäck für die Tage wobei wir selten bis gar nicht Essen gehen und das Zeug nimmt dann irgendwie am meisten Platz ein. Am Ende der Tour wars dann auch leichter grins

@Ulli
Hi, ein Liegerad ist mir nicht aufgefallen. Schade wirr

Gruß Martin

Geändert von Martin_Bo (15.05.08 21:52)
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#438938 - 17.05.08 00:40 Re: Unsere Tourenfotos + -alben + Storys [Re: Martin_Bo]
veloträumer
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 14876
Zu Pfingsten war ich auch unterwegs. Ein Kurzdartellung:

9.6. S - BB - Aidlingen - Deckenpfronn - Wildberg - Schönbronn - Neuweiler – Enzklösterle (76 km, 1095 Hm)

Am Nachmittag beschloss ich, die Zeit zu nutzen und gleich ein Etappenziel anzusteuern. Ob nur Schwarzwald oder auch Vogesen war noch unklar – jedenfalls bei Ostwind erstmal Richtung Westen. Es ergab sich, dass es bei der Route zum Camping in Enzklösterle reicht. Dort war ich einziger Camper. Ein bisschen seltsam: Die Wohnwagen sind samt Sanitärgebäude abgeschlossen hinter einem Zaun, Zelte kommen auf die Wiese vorher ohne Zaun. Sicher ist sicher: Klopapier ist dann nochmal extra abgeschlossen. 4 Sterne heißt es, 10,60 € – dass die Dusche 50 Cent extra kostet, sagt der Herr natürlich nicht – blöd wenn man gerade kein passendes Geldstück dabei hat, zur Abhärtung halt mal kalt duschen. Morgens ist das Zelt tropfnass, weil direkt angrenzend ein Bach. Trotz des schönen Wetters war die Nacht ziemlich kalt.
Im nahegelegenen Gasthof lockt eine Speisekarte, kurz nach 21:30 Uhr ist aber die warme Küche zu. Ein Bauern-Vesper-Teller für 8,90 € bietet eher weniger als ein von mir übliches, gemachtetes Mittagsbaguette und bekommt daher das Prädikat lieblos und spartanisch. Immerhin hilft mir der Kellner mit etwas Tesafilm zum kleben meiner Brille aus – ich trat zuvor auf die Brille beim Zeltaufbau, als die Brille gerade vom Lenker gefallen war – nennt man auch Pech. Die Bäckerei im Ort auch eher bescheiden. Trotz schöner Lage keine allzu dolle Empfehlung.

10.6. Enzklösterle - Sprollenhaus - Kaltenbronn - Weissenbach - Forbach - Rote Lache - Baden-Baden - Varnhalt - Unzhurst - Rheinau - Brumath – Saverne (144 km, 1275 Hm)

Kurz durchs Enztal um dann Richtung Kaltenbronn abzuzweigen. Herrliche Auffahrt, teilweise auch schattig – ist weniger steil als die Westseite (die auch alpiner wirkt). Oben auf der Höhe weht ein gar stürmischer Wind. Von der Straße ist es nicht weit zum Kaiser-Wilhelm-Turm. Ziemlich steil hinunter nach Weissenbach an der Murg, unerwartet kommt der Wind von vorne – von wo auch sonst? – Bei Forbach eine Straße nach Baden-Baden, die eine Entdeckung wert ist - kurz nach Forbach beginnt ein Ziegenpfad, der erwandert werden kann. Wirkt wie ein Almwiesental, ziemliche starke Steigungen, oben wieder sehr schattig. Kulminationspunkt ist die Rote Lache, ein Ausflugslokal.
Baden-Baden umfahre ich quasi auf dem Radweg (Parkanlage), verpasse aber dadurch auch Verpflegungsmöglichkeiten. Die Fermersbergerstraße (Richtung SWR) führt durch bessere Wohngegend, irgendwann kam noch ein Edeka-Markt für eine kleine Mittagsration. Ein paar steile Rampen führen zum bzw. durch den Golfplatz – etwa auf dem Kulminationspunkt gibt es einen Abzweig, über den man zum Trippschsee gelangen kann. Ein vor einer aufrechten Felswand romantisch leigender See, offiziell zum Baden verboten – interessiert aber keinen. In der Felswand kämpfen Falken gegen Raben.
Nach also schöner Badepause schlage ich die Route Schwarzwaldhochstraße endgültig aus. Es könnte sein, dass der Wind wie im Murgtal sich ungünstig kanalisiert und und von vorne kommt. Wirklich eindeutig war es nicht. In der Rheinebene dann teils Rücken- meist aber Seitenwind – starke Böen. In Frankreich trotz Hauptroute nach Saverne weniger Verkehr als auf deutschen Nebenstraßen. Mehr Rücken- als Seitenwind, aber hin auch wieder eine Klatsche von vorne.
In Saverne zum Camping einfach Richtung Zentrum fahren, dann ausgeschildert, knapp 2 km außerhalb, leicht erhöht. Wunderbare Lage, mit Fachwerkhaus, Tische unter Weiden, auch klimatisch bevorzugt – keine Feuchtigkeit und doch die Milde der Rheinebene noch. Ich glaube, es waren 7,50 €, diesmal Warmdusche inklusive ohne Münzen und sogar für Frankreich selten: Klopapier vorhanden. Ziemlich Betrieb, auch Zelter und Radler dort (sogar velotraum-Radlerpaar aus Lahr). Im Ort bekomme ich auch gegen 21:30 h noch ein genüssliches Menü – erfreulich auch wieder mit delikaten Finessen, samt Wein muss ich aber 30 Euronen berappen. Morgens gibt es leckere Sachen aus der Bäckerei, auch gute Sandwiches für die Mittagspause. Saverne habe ich ja schon mal letztes Jahr hier vorgestellt – eine wunderschöne Fachwerkstadt. Insgesamt Bestnoten für das gesamte Servicepaket vor Ort.

11.6. Saverne - Lutzelbourg - Dabo - Col du Valsberg (652m) - Wangenbourg - Col de Pandours (662m) - (Cascade du Nideck) - Oberhaslach - Wolxheim - Strasbourg – Kehl (114 km, 1030 Hm)

Morgens noch wenig Wind (nachts gar nix), ab ca. 11 Uhr aber stärker werdend. Wunderschön entspannte Fahrt am Rhein-Marne-Kanal. Eindrucksvolle „Schleusentechnik“ beim Schiffshebewerk bei Arzviller. Zwischen Lutzelbourg und Dabo mehrere Möglichkeiten zum Kauf von Kristallkunsthandwerk – wohl weniger ideal für Radler. Zunächst eher offene Route nach Dabo (bergauf nun mit Gegenwind) – markantes Zeichen der Rocher de Dabo mit einem Kirchlein drauf. Man kann natürlich auch eine Extraschleife hochfahren, war ich aber nicht. Nach Dabo schattig, insgesamt bis zum Col du Valsberg eine mäßige Steigung (dafür lange Anfahrt). Kurz vor dem Pass nochmal ein Panoramablick samt Rocher de Dabo.
Schattige, eher steilere Abfahrt, unten bei Wangenbourg mehrere kleine Auf und Abs mit steilen Rampen – schließlich auch steil zum Col de Pandours. Auf der Abfahrt Fußweg zum Cascade du Nideck – dauert samt Rückweg und Foto-Shooting eine Stunde – möglicherweise ist man schneller, wenn man den Zugang unterhalb nimmt (man kann also auch durchmaschieren, Rad mitnehmen bitte nicht).
In Oberhaslach wähle ich die etwas schwierigere Route durch den Haslacher Wald und anschließend durch die Auf und Abs der Weinstraße. Alles sehr schön Orte. Leider extremer Gegenwind, unweit Strasbourg auch schon mal „Stehversuche“. Deswegen auch nur kurze Etappe möglich (wollte eigentlich bis Peterstal). In Strasbourg mache ich ein paar Fotos im Petite France. Strategisch möchte ich aber für den nächsten Tag wenigstens über den Rhein. Seltsame Wolken türmen sich auf, der Wind wirbelt Sand über den gesamten Rhein – es bleibt aber trocken.
Camping in Kehl fast voll, Radlergruppe trifft mit mir ein. 6,30 € ist der Minipreis, einen Euro muss man aber noch für Warmduschen berappen – diesmal wenigstens vorher angekündigt. Restaurant direkt am Platz – ziemlich teuer, und kurz nach 21:00 Uhr nichts mehr zu haben. Also beim Chinesen im Ort für ca. 19 € gespeist (gut). Frühstück auch im Camping-Restaurant möglich, lohnt aber nicht (zu teuer für zu wenig). Etwas Feuchte am Zelt, Nacht aber mild. Insgesamt eine mittlere Wertung für Kehl.

12.6. Kehl - Zierolshofen - Achern - Bühl - Varnhalt - Baden-Baden - Müllensbach - Gernsbach - Bad Herrenalb - Dobel - Höfen - Schömberg - Bad Liebenzell - Weil der Stadt - Leonberg || S (137 km, 1850 Hm)

Schön war es bisher, auch teils anspruchsvoll, aber mein Höhenmetertraining ist noch nicht so ganz auf Touren gekommen. Für eine südliche Schwarzwaldüberfahrt finde ich es zu spät – daher kreuze ich die Rheinebene nach Norden, erst windstill, bald aber wieder aufflackernd. Es bietet sich an, nochmal eine Pause am Trippschsee zu machen – allerdings dann mit heftiger zweiter Tageshälfte. Der Wind bleibt dann aber doch zurückhaltend. Es geht über mehrere altbekannte Schwarzwaldhügel zurück, in Malmsheim verpasse ich die S-Bahn, in Leonberg ist es dann bereits dunkel und mein Hungerast meldet sich deutlich, sodass ich dann für den kleinen Rest die geschiente Dienstleistung in Anspruch nehme.

Ach so, Fotos habe ich natürlich auch gemacht:
Schwarzwald-Vogesen/Cascade du Nideck Pfingsten 2008
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
Pedalgeist - Panorama für Radreisen, Landeskunde, Wegepoesie, offene Ohren & Begegnungen
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#438974 - 17.05.08 09:54 Re: Unsere Tourenfotos + -alben + Storys [Re: veloträumer]
amarillo
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1114
Hallo Matthias,

mal wieder ein sehr schöner Bericht und noch schönere Bilder dazu. Kompliment!!!
Die Strecke, die du gefahren bist, kenne ich weitgehend und ist immer eine Radtour wert. Auch deiner Bewertung kann ich voll zustimmen.
War selbst an Pfingsten von Saarbrücken nach Radolfzell unterwegs. 340 km in 2,5 Tagen gegen diesen fiesen Ostwind - es war hammerhart. Da hast du es doch geschickter angestellt, und trotzdem hat dich noch ab und zu eine Böe von vorne erfasst.

Gruß Hildegard
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#438996 - 17.05.08 10:31 Re: Unsere Tourenfotos + -alben + Storys [Re: veloträumer]
natash
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 6103
Hallo Matthias,
da hast Du ja - während wir Kisten ausgepackt und Löcher in die Wand gebohrt haben- die schönen Tage optimal genutzt und eine wirklich schöne Tour in einer mir wohl bekannten Gegend gemacht. Deine Fotos sind übrigens wie immer ein Augenschmaus bravo
LG Nat

Geändert von natash (17.05.08 10:32)
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Off-topic #439159 - 18.05.08 00:20 Re: Unsere Tourenfotos + -alben + Storys [Re: natash]
veloträumer
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 14876
In Antwort auf: natash

während wir Kisten ausgepackt und Löcher in die Wand gebohrt haben-

Oh je, hoffentlich ohne blaue Finger und immer scharf an der elektrischen Leitung vorbei... zwinker
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
Pedalgeist - Panorama für Radreisen, Landeskunde, Wegepoesie, offene Ohren & Begegnungen
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#442903 - 01.06.08 01:59 Re: Unsere Tourenfotos + -alben + Storys [Re: amarillo]
veloträumer
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 14876
So, nun endlich mein Bericht zur Kurzreise am Fronleichnam-Wochenende. Quasi die Fortsetzung meiner Pfingsttour – d.h. die mittleren Vogesen südlich von Oberhaslach und nördlich der Linie Colmar/Col de la Schlucht. Erneut mit einer Anfahrt über den Schwarzwald, Rückfahrt durch die Rheinebene und bis ins Pfinztal, Rest mit Zug. Die Tour war auch sowas wie die Generalprobe für die Sommertour – statistisch 23 Vogesenpässe – allerdings einige davon nur in meiner Fahrtrichtung Überrollpässe, was aber nicht besagt, dass es weniger Hochpunkte gab, denn zwischen zwei Überrollpässen liegen auch schon mal gerne ein oder zwei weitere Hochpunkte, die keine Pässe sind. Landschaftlich super, das Wetter blieb leider hinter den Erwartungen zurück.

Mi, 21.05. Stuttgart - Böblingen - Nufringen - Kuppingen - Nagold - Oberschwandorf - Pfalzgrafenweiler – Hallwangen (76 km, 890 Hm)

Der Start um ca. 16 Uhr unter einer dunklen Wolkendecke, geradezu düster, ziemlich kühl, bleibt aber trocken, Seiten- und Rückenwind. Bereits jenseits von Nufringen schöne, artenreiche Blumenwiesen. Von Nagold bis Iselshausen, hier ins Waldachtal, dass sich als sehr schöne Alternative zur Bundestraße via Altensteig erweist. Feuchtwiesen, intakte Natur. Seltsamerweise viele Autos – offenbar von vielen als Alternative zur B 28 nach Altensteig genutzt. Ab Oberschwandorf via Bösingen (jetzt steiler ansteigend und das Waldachtal verlassend) kaum noch Verkehr. Auf die B 28 bei Pfalzgrafenweiler, Camping Königskanzel (9,50 €, Dusche inkl., ohne Münze) auf einer Anhöhe mit Aussicht. Schöne Anlage, gute Sanitärgebäude, SB-Restaurant mit wenigen Gerichten vorhanden (Hähnchen mit Pommes und Rotwein 9 €), Qualität mäßig. Treffe zwei Radler auch aus Stuttgart auf dem Weg nach Freiburg.

Do, 22.05. Hallwangen - Freudenstadt - Alexanderschanze (971m) - Bad Peterstal - Zell - Lahr - Nonnenweier - Erstein - Obernai - Mont-Ste. Odile (764m) - le Hohwald
(144 km, 1715 Hm)

Die Nacht war kühl, aber noch akzeptabel. Zelt noch trocken – aus dem Waschraum zurück nieselt es sich ein. Entsprechend ausgehangener Schlafsack feucht und Zelt bald auch. Es wird zunehmend nasskalt, verspätete Abreise nach langer „Trockenarbeit“ ca 9:25 Uhr. Nieselregen in Freudenstadt kurz unterbrochen, danach weiter nass auf der Schwarzwaldhochstraße bis Alexanderschanze. Weiterhin kühl, talwärts aber immerhin trocken.

Nach Bad Peterstal steiler Anstieg hinüber ins Harmersbachtal, leider weiterhin trüb – kenne das Tal in umgekehrter Richtung bei Sonne – da leuchtet es herrlich, aber auch jetzt noch schön. Zu empfehlen auch wegen mehrere Mühlräder und schöne Orte im unteren Talabschnitt, Zell ist die kleine Perle. Empfehlung: in umgekehrter Richtung fahren.

Gleich weiter zur B 415 Richtung Lahr, mit Anstieg verbunden, Blick offen und hinauf auf die Ruine Hohengeroldseck. In Lahr etwas milder, dicke Wolken bleiben aber. Einige Häuser mit besonderem Mauerschnörkel am Fenster. Der Radwegauszeichnung folgend teilweise über nicht asphaltierte Dammwege, zunehmend zäh gegen den Wind. Ab Nonnenweier dann nerviger Gegenwind, endlos wirkt die Gerade am Rhein entlang, Querung der großen Schleusenanlage bei Gerstheim.

Erste Begegnung mit schönen elsässischen Fachwerk in Erstein. Richtung Obernai stärkerer Verkehr. Am Fuße der Vogesen liegt Obernai, sehr schönes Städtchen mit mit pittoresker elsässischer Fachwerksbaukunst, Camping nahe westlicher Ausfahrt vorhanden. Die Auffahrt zum Odilienberg (Klosteranlage) dann lange und ziemlich konstant steil durch dunklen Mischwald. Stetiger Niesel. Größere Felsbrocken vermitteln oben etwas mysteriöse Stimmung, gute Wandermöglichkeiten. Aussicht wegen des Nieselwetters getrübt, sehr kühl. Der Abzweig Richtung le Hohwald liegt nur wenig unterhalb des Pilgerortes.

Nur wenig abwärts, geht es zunächst zäh auf einer Art Höhenstraße durch den Wald. Offene Wiese mit Eseln, dann kurze Abfahrt nach le Hohwald. Camping Municipal (weder abends noch morgens jemand vorgefunden, daher 0 €, Dusche inkl., ohne Münze, kein WC-Papier) liegt windgeschützt ortsauswärts nach der Talmulde im bereits ansteigenden Teil Richtung Col du Kreuzweg. Weil es noch leicht regnet, denke ich darüber nach, in einem hübsch zurecht gemachten Bed & Breakfast nachzufragen. Gehe dann doch auf den Camping, alsbald der Regen sogar aufhört. Ich verspeise im A l’Ancienne Grange Flammkuchen, Galettes, Rotwein, Dessert (25 €), empfehlenswert, nette Einrichtung.

Fr 23.05. le Hohwald - Cascade du Hohwald - Col du Kreuzweg (766m) - Col de la Charbonnière (960m) - Col de Steige (534m) - Col de la Salcée (585m) - Col d'Urbeis (602m) - Fouchy - Col de Fouchy (603m) - Lièpvre - Châtenois - Haut-Koenigsbourg (755m) - Thannkirch - Ribeauville - Col du Ht. de Ribeauville (742m) - Col de Fréland (831m) – Fréland
(117 km, 2200 Hm)

Die Nacht war angenehmer als erwartet. Ich versäume zurück in den Ort le Hohneck zu fahren, was sich rächt: Danach finde ich bis ca. 14 Uhr in Chatenois wegen der entlegenen Route keine geöffnete Bäckerei oder einen Supermarkt. Restaurationsbetriebe hätte es aber genügend gegeben. Ich komme aber mit meinen Reserven zurecht, etwas „Süßstoff“ kam auch noch hinzu. Zunächst aber mache ich eine Abstecher zum Cascade du Hohwald, ca. 800 m Stichstraße bzw. -weg, fahrbar, zum Schluss aber steil und zu rutschig für mein Velo. Der kleine Umweg ist durchaus lohnend.

Meist offen ist der Weg zum Col du Kreuzweg, viel Weideflächen am Hang, einige Auberge als Unterkünfte vorhanden. Oben ein Hotel/Seminargebäude, nach kurzer Abfahrt wieder Anstieg zum Col de la Chabonnière, der in meiner Fahrtrichtung kein echter Pass ist, weil es anschließend weiter hoch geht (Kuppe ohne Pass über 1000m). Zunächst begleitet lichter Mischwald, viele Farne - die Abfahrt zum Col de Steige ist dann von Weitblicken und gelbem Ginster an den Hängen gekennzeichnet.

Auch der Col de Steige ist in Fahrtrichtung kein echter Pass – vielmehr eine Talmulde mit einem kleinen See (Picknickplätze, kein Badesee). Hier steht auch ein Hinweis zur Marmeladenverkostung bei Les Confitures du Climont – Erklärungen und Vorführungen in den Kupferkesseln inklusive. Ich koste mich durch und kaufe ein paar Gläschen ein. Es wird gerade voll, denn eine Schulklasse hält Einzug. Bei Sonnenschein fahre ich über den Col de la Salcée (auch wieder kein echter Pass in Fahrtrichtung, es geht weiter hoch, um zum Col d’Urbeis auf der anderen Seite wieder abzufallen. Viele Blumen, Ginsterhänge und Weideland für Kühe und Ziegen beschreiben die Landschaft. Ein launige Afahrt führt nach Urbeis, dort steiler Anstieg zum Col de Fouchy, mit viel Ginster, Bergziegen, tolle Abahrt mit Bergwiesen ins Silbertal, ab Lièpvre eher langweilige Flachstrecke mit viel Verkehr.

In Chatenois erreiche ich die Weinstraße, schöner Ort. Erstmals richtig warm – obwohl in den Vogesen auch überwiegend Sonne, blieb es dort kühl. Wegen Mittagspause auch hier Bäckereien geschlossen, Supermarkt nur weit außerhalb Richtung Selestat. Finde Döner-Imbiss an Ausfallstraße, das dortige Sandwich ist miserabel. Anschließend dann wieder gute Qualität aus franz. Bäckerei. Weiter ein kurzes Stück sommerliche Weinstraße nach Kintzheim, wieder schönste Fachwerkarchitektur und einladende Lokale.

Anstieg zur Haut-Koenigsbourg unten steiler als oben – nur wenige Blicke vorab, waldreich, viele Rennradler unterwegs. Sensationell schöne Burg, aus dem 12.-15. Jh., Anfang des 20. Jh. für Kaiser Wilhelm II. wirklichkeitstreu nachgebaut. Außenbesichtigung kostenlos, wer innen rein will, kann das Rad bei ein Gepäckaufsicht abgeben. Diverse Shops mit Souvenirs und Literatur zum Ritterwesen. Bleibe selber aber nur draußen.

Nach kurzer Abfahrt Gegenanstieg Richtung Thannenkirch, dann sehr schönes Tal Bergenbach, feucht-schattiger Wald, teils alpiner Charakter. Bergheim mit schönem Tor, Ort nicht besichtig, gleich weiter auf der Weinstraße nach Ribeauville. Grandioser Postkarten-Ort mit Fachwerkbaukunst vom Feinsten, endlose Bildmotive, allseits Störche auf den Türmen, lauter leckere Spezialitäten, schöne Lokale zum Relaxen – hier könnte man auch länger verweilen.

Zum Col du Haut Ribeauville unten schönes, grünes, blumereiches Tal, meist steil, einige Passagen mit Straßenpflaster, oben Nadelwald, nach Pass weiter hoch nach Aubure – ruhiger Höhenort mit Camping. Kurzer weiterer Anstieg zum Col de Fréland, dann herrliche Abfahrt mit Wald und Bergwiesen. Quasi noch vor Ortsanfang Abzweig zum Camping la Cabanes Thai nebst einiger Wohnhäuser, an einem Bachlauf gelegen. Der Camping (5,70 €, Dusche inkl., ohne Münze, kein WC-Papier) liegt direkt bei einem Thai-Restaurant, die Thailänderin kocht, der frz. Mann bedient. Weil erstes Hauptgericht gut (Hühnchen mit Tamarindensauce und Minzeblättern, kleinste Nudelnester), aber zu wenig Kohlehydrate, benötige ich ein zweites, das weniger ansprechend ist (Hühnchen mit Nüssen) – Hauptsache viel Reis (samt Rotwein 27 €), denn das Tagesprogramm war heftig.

Sa 24.05. Fréland - Col de Châmont (680m) - Lapoutroie - Faude - Lapoutrie - Orbey - Collet du Linge (975m) - Col du Wettstein (882m) - Col du Calvaire (1134m) - Col du Louchbach (978m) - Col du Bonhomme (949m) - Col du Pre de Raves (1025m) - Col des Baganelles (903m) - Ste. Marie-aux-Mines - Col de Ste. Marie (772m) - Bertrimoutier - Col d'Hermanpaire (608m) - Col du Las (701m) - ? (589m) - Col du Saales (554m) – Saales
(130 km, 2450 Hm)

Am Morgen ist es sehr trüb, nach dem Waschgang schon wieder Nieselregen. Ich kann aber einigermaßen gut noch das Zelt verstauen. Der Camping liegt direkt an der ansteigenden kleinen Straße zum Col de Châmont (es gäbe eine weitere Zufahrt im Ort), nach den letzten Häusern mit Ginster in dichten Wald rein, auch mystisch, später Bergwiesen mit kleiner Zwischenabfahrt, oben Kunstfiguren am Pass nebst offener Wiesen und Weitblick. Rassige Abfahrt durch dichten Mischwald.

Es bleibt nieselig, fahre zunächst an Lapoutroie vorbei, während einer kräftigen Schauer stelle ich mich bei einer ehemaligen Tankstelle unter. Zurück in den Ort, gibt es keinen direkten Hinweis zum Col de Bermont. Ich folge dem Gefühl und meiner Karte nach, teils sehr steil durch Weidewiesen. Die Straße endet bei einem Hotel (Faude), nur eine Forststraße aus Schotter führt kurz vorher noch weiter hoch – das ist mir zu rutschig zum Ausprobieren, fahre zurück, muss unten feststellen, dass bei der alternativen Auffahrt vor der Kirche der Hinweis für den Col de Bermont steht mit Plussymbol – das war die Forststraße… - nun, ich war nahe dran am Pass, aber nun nicht gefahren – ist jedenfalls nicht durchgehend asphaltiert – was aus der Michelin-Karte nicht hervorgeht.

Auf der viel befahrenen D 48 nach Orbey, Supermarkt am unteren Ortseingang, Ort hat nicht viel zu bieten. Man kann hier direkt Richtung der Bergseen fahren, ich fahre aber den Umweg über die D 11 an les Trois-Epis vorbei (zertstreuter Ort auf kleiner Hochebene) und weiter am Grand Hohnack vorbei zum Collet du Linge. Es gibt steile, aber auch flachere Abschnitte. Soweit Ausblicke, schaue ich auf wolkenverhangene Vogesenberge, es regnet mal weniger, mal mehr, ab und an eine Regenpause. Kiefernwald, Buchenwald – urtümlich, Moose begleiten den Weg – und dann die Zeugnisse der Schlachten des Ersten Weltkrieges – Bunker und Kreuze – ein Irrsinn der Menschen. Friedhöfe auf Friedhöfe. Tod für nichts und das mitten in schönster Natur. Sinnlose Verbrechen.

Weder der Collet du Linge noch der Col du Wettstein sind Pässe in meiner Richtung. Gibt keine überdachten Picknickmöglichkeiten und so – kaum das ich angehalten habe – packe ich die Sachen wieder zusammen, weil es erneut regnet. Aufwärts durch Nadelwald zum Lac Blanc auf über 1000m, lasse ich den Lac Noir aus (man fährt eine Stichstraße runter, was anschließend einen zusätzlichen Anstieg erfordert). Am Lac Blanc wandern viele hinauf zum Rocher Belmont oder steigen hinab zum Lac Noir. Durch das Wasser, das vom Lac Blanc zum Lac Noir herunterläuft wird ein Kraftwerk betrieben. Auch hier keine windgeschützte Sitzgelegenheit jenseits der Restauration. Es ist sehr kühl, Wolken hängen an den Bergen am See.

Nach dem Col du Calvaire befinde ich mich auf der Route des Crêtes. Hier oben gibt’s Wintersportangebote und Downhill-Biking, die Radler kommen per Sessellift wieder nach oben. Es folgen kleinere Abfahrten, flachere Abschnitte und giftige Anstiege, bald nur noch in einer Wolke. Teilweise reicht die Sicht nicht mehr für 50m. So hinunter ohne Sicht auf die Landschaft nach Ste. Marie-aux-Mines – eine ehemalige Silberbergbaustadt. Idyllische Winkel und nette Häuser geben dem Ort viel Flair, wenn es denn nicht so düster wäre.

Es folgt ein wieder längerer Anstieg zum Col de Ste. Marie, schön aber stramm zu fahren, oben wieder in der Wolke. Dann nach Westen auf der Abfahrt endlich sonnige Aufhellungen, unten in der Ebene des Fave-Tals leuchten wunderbar artenreiche Blumenwiesen. Es wäre nicht weit bis St. Die-des-Vosges, auch eine direkte Verbindung nach Saales würde ich jetzt problemlos schaffen. Ich folge aber etwas zeitriskant meinem Plan über entlegende Straßen über den Col d’Hermanpaire (angenehm zu fahren) und den Col du Las (kleines Steilstück durch dunklen Wald, danach einfach).

In Saales ist der Camping Municipal am westlichen Ortseingang geschlossen (offen ab 15. Juni), man kommt auch nicht sonstwie rein. Ich suche die Umgebung ab, und beschließe im Bar-Restaurant Hôtel-de-Ville zu essen und einfach wildzucampen, zumal im gesamten Ort es außer einem moderneren Hotel keine sonstige Übernachtungsangebote gibt. Spaghetti mit Putenstreifen und ein riesiger Flammkuchen sind das Nachtmahl (mit Rotwein und Espresso ca. 20 €). Jenseits des Friedhofes finde ich sowas wie einen Schrebergarten, wo ich das Zelt gut aufschlagen kann. Richtig Ruhe finde ich in der Nacht nicht, zunächst gibt’s seltsamste Geräusche von nachtaktiven Tieren, dann schüttet es kräftig bis fast zum Morgen. An einer Stelle ist das Zelt nicht ganz dicht. Immerhin, am Morgen etwas Sonne, die auch bis zum Mittag bleibt.

So 25.05. Saales - Col du Hantz (541m) - Col de Praye (785m) - Col du Donon (718m) - Schirmeck - Urmatt - Molsheim - Entzingen - Straßbourg - Kehl - Rheinau - Iffezheim - Haueneberstein - Malsch - Ettlingen - Waldbronn-Busenbach - Singen-Wilferdingen || Stuttgart (190 km, 910 Hm)

Den Col du Hantz erreicht man angenehm über einen anderen Hochpunkt dann abwärts, schließlich weit hinunter, bevor ich ins Val de Senones abzweige. Dieses feuchte, enge, schattige Tal erradelt man auf einer kleinen Forststraße, die auch für den motorisierten Verkehr freigegeben ist – allerdings fährt hier fast niemand her. Das Tal ist ein echtes Vogesen-Highlight. Urwüchsige Farne, stränige Gräser, querliegende Bäume, glitzernde Kaskaden, irisierendes Licht-Schattenspiel und vor allem die archaischen Moose auf Steinen, Bäumen oder einfach mitten im Flusslauf vermitteln eine urzeitliche Waldromantik von selten gesehener Schönheit. Oben folgt eine hochmoorige Wiesenlandschaft, sodann ab dem Col de Praye (ebenso wie der Col du Donon nicht ausgewiesen) ist die Fahrt weniger aufregend.

Der Donon gilt als heiliger Berg und birgt so manches Rätsel in sich. Theoretisch ließe sich hier die Route durch die Vogesen nach Norden u.a. über eine Forststraße fortsetzen. Doch die drohenden Wolken aus Westen lassen mich eine „sichere“ Route einschlagen, um zur Not in den Zug zu steigen. Von den Restaurantationsbetrieben geht eine weitgeschwungene Abfahrt auf bester Straße ins Tal nach Schirmeck. Das Bruche-Tal bietet noch das eine oder andere Idyll, mit Mutzig erreicht man dann jedoch wieder die Weinberge. Ebenso wie in Molsheim stehen auch hier schöne Fachwerkbauten, die Stadttore ähneln sich. Nach Molsheim folge ich der Flachroute via Entzheim nach Strasbourg – dort an allem Innenstädtischen vorbei (trotzdem wieder verfahren) und nach Kehl eine ziemlich lange Route durch die Rheinebene – ein Weg via Schwarzwald-Berge ist mir wegen dort gleichermaßen drohender dicker Wolken zu riskant. Nach Einsetzen der Dunkelheit kann ich diesmal ohne lange Wartezeit in den Zug.

Und hier dann die Foto-Auswahl: Les cols du Vosges central
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
Pedalgeist - Panorama für Radreisen, Landeskunde, Wegepoesie, offene Ohren & Begegnungen
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#443285 - 02.06.08 19:02 Re: Unsere Tourenfotos + -alben + Storys [Re: veloträumer]
amarillo
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Beiträge: 1114
Hallo Mathias,

danke für deinen ausführlichen Bericht. Zu 95% bin ich diese Strecken auch schon gefahren und hatte im Gegensatz zu dir meistens gutes Wetter. Aber den Col de Prayé hab ich auch schon im Wolkennnebel erlebt. Dort ist es einfach immer schön. Kann nur jedem diese Tour empfehlen.

Deine Fotos sind auch wieder ein Augenschmaus. Vor allem die zahlreichen Detailaufnahmen.

Bewundernswert ist auch deine tägliche Kilometer- und Höhenmeterleistung.

Gruß Hildegard
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#444770 - 08.06.08 14:55 Radtour Pisa-Elba-Pisa [Re: cyclist]
Jaeng
Nicht registriert
Bild von meiner Radtour nach u. auf Elba
Wer mehr Bilder sehen möchte, bitte PN mit E-Mailadresse an mich. Einladung ins Fotoalbum bei Arcor (174 Bilder) kommt dann.
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#449743 - 29.06.08 08:42 Veloland Schweiz - Nr. 5 & Nr. 9 [Re: ]
ruta40
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Beiträge: 76
Hallo

Hier mal ein Bild von der Tour durch die Schweiz.

Dauer: 16 Tage
Kilometer: 1157
Regen: nur einmal, aber 4 Tage lang wirr



Tschau, Jörg
Tschau, Jörg
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#449839 - 29.06.08 16:42 Re: Unsere Tourenfotos + -alben + Storys [Re: cyclist]
Uli
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Eine Runde durch die Eifel

Mitte Juni habe ich eine einwöchige Tour durch die Eifel gemacht. Hier ein Abriss über gut 600 km in sieben Tagen.

Ahrtal-Radweg (Remagen - Ahrdorf)
Ein Beginn mit Pauken und Trompeten! Kurz nach dem Start in Remagen überrascht mich ein Unwetter mit allem, was der gemeine Radfahrer nicht mag: Blitz, Donner, Sturm, Hagel und Starkregen. Aber dafür kann der Ahrtal-Radweg nix. Nach einer Stunde in einem Hauseingang ist der Spuk wieder vorbei. Große Pfützen und herabgerissene Äste zieren die kommenden Kilometer. Eine Unterführung hinter Sinzig ist voll gelaufen und muss umfahren werden. Ansonsten ein netter, an diesem Sonntag bis Bad Neuenahr viel befahrener Weg. Obacht muss man auf die vielen Rennradfahrer geben, die offensichtlich denken, dass sie ein eingebautes Vorrecht haben und Regeln für sie nicht gelten. In Bad Neuenahr dann die nächste Herausforderung: Der Festumzug zum Rheinland-Pfalz-Tag wird für die folgenden 5 Stunden fast den gesamten Ort und damit auch den Radweg unpassierbar machen. Eine Umleitung ist natürlich nicht ausgeschildert. Also wieder zurück auf (den Orts-) Anfang und unter tatkräftiger aber unfähiger Hilfe der grünen Verkehrsordner einmal um den Ort rum. (Aber dafür kann der Ahrtal-Radweg nix.) Hinter dem hübschen Ahrweiler beginnt der spektakuläre Teil des Ahrtals. Durch einen von kantigen Felswänden und steilen Weinhängen gesäumten, tiefen, engen und verwinkelten Taleinschnitt geht es meistens direkt neben der Bahnlinie höchst interessant und abwechslungsreich voran. Nicht allzu schnell, denn es lohnt sich öfters mal stehen zu bleiben und die Umgebung in Augenschein zu nehmen. Wobei die Landschaft deutlich schöner ist, als die voll auf Ausflugstourismus und Weinseligkeit setzenden Ortschaften. Einziger Minuspunkt: Der Lärm der motorgetriebenen Ausflügler von der unweit verlaufenden Bundesstrasse, der hinter Altenahr noch weiter ansteigt. Ab Kreuzberg weichen Fels und Wein zurück und das Ahrtal verwandelt sich ein hübsches Wiesental, durch das der Radweg sich meist auf der alten Bahntrasse angenehm bis Dümpelfeld schlängelt. Dort schlägt dann das Ahrtal einen Haken nach Westen, Bahntrasse und Radweg auch. Das Tal wird wieder enger und die Krachmacher weichen auf andere Strassen aus. Auch das Wetter schlägt einen Haken, denn die seit dem mittäglichen Gewitter wechselnde Bewölkung mit viel Sonne wird durch einen kurzen, kräftigen Regenschauer beendet. Trotz der Passage auf der Strasse ist der folgende der für mich angenehmste, weil ruhigste Abschnitt des Ahrtal-Radwegs. Damit ist ab Mürsch wieder Schluß, die B258 und damit mächtig Lärm erobern das Tal. Der Radweg auf der alten Bahntrasse ruft hier bei mir ambivalente Gefühle hervor. Einerseits abseits vom Kfz-Verkehr und ohne große Steigungen, andererseits absolut abgeschottet durch Bäume und Büsche, so dass man von der Gegend absolut nix mitbekommt.

Kalkeifel- und Mineralquellen-Radweg (Ahrdorf - Niederehe - Daun)
Der Übergang vom Ahrtal- zum Kalkeifel-Radweg ist so fliessend, dass der Radfahrer, der im Ahrtal weiter Richtung Blankenheim will, aufpassen sollte. Es ändert sich die Geräuschkulisse – Vögelzwitschern statt Motorenbrummen - , nicht aber der Weg – eine von der Umgebung abgeschottete, alte Bahntrasse. In Ahütte verlässt man diese kurz, hinter dem Ort geht es darauf weiter. Vor Üxheim-Niederehe taucht mitten im Wald plötzlich ein großes Schild auf: „Mineralquellen-Radweg“. Eine interessante, weil ohne große Steigungen auskommende Verbindung zum Maare-Mosel-Radweg nach Daun. Bloß warum steht der Weg im bikeline-Buch ganz anders drin? Vielleicht weil der Weg eigentlich nicht empfehlenswert ist. Direkt nach dem Abzweig muss man auf einer Furt durch einen Bach schieben und trifft nach einem Abschnitt auf ruhiger Landstrasse auf einen völlig zugewachsenen, holprigen und steinigen Wirtschaftsweg. Diesen lehne ich bei jetzt anhaltenden, starken Regen wg. Unbefahrbarkeit ab und quäle mich über den Berg bis Dreis-Brück, wo mich der selber viel Rad fahrende Besitzer „meiner“ Unterkunft am Abend dreimal fragt, ob ich mich nicht vertan habe. Der „fahrbare“ Weg verläuft doch auf der anderen Seite des Bachs (Abzweig in der Spitzkehre). Nein, ich habe mich nicht vertan. Die erst wenige Wochen alte Ausschilderung weist bedauernswerterweise in diesen Katastrophenweg. Leider ist das nicht der letzte miese Abschnitt des MQRw. Nach der einzigen steilen, aber nur kurzen Steigung in Dockweiler führt der Weg abwärts durch einen Wald Richtung Daun. Sehr idyllisch und ruhig, viel Natur, aber furchtbar zu fahren, da der Waldweg typisch, d.h. ausgefahren, steinig, glitschig, holprig, ... ist. Nach ca. 5 km ist damit zum Glück Schluß, vor Rengen gibt es wieder Asphalt unter die geplagten Räder.

Maare-Mosel-Radweg (Daun - Lieser)
DER Vorzeige-Radweg! Einfach spitze. Nachdem ich in Daun die versteckt liegenden Nachschubmöglichkeiten gefunden hatte (vom Bahnhof runter zum Kreisverkehr und quasi gerade durch diesen durch folgen hinter der nahen Linkskurve zwei große Supermärkte) beginnt das erste Highlight dieser Tour. Total entspanntes Radeln auf einem tollen Radweg durch eine abwechslungsreiche, ruhige Gegend mit Wald und Wiesen. Alle paar Kilometer gibt es gut angelegte Rastplätze, vor den Orten sind die für Radfahrer hilfreichen Gewerbe aufgeführt (Hotels, Radwerkstätten, ....) und die vielen, etwas abseits Sehenswürdigkeiten (die Eifel-Maare, das Vulkan-Haus, die Burgen in Manderscheid, ...) sind ausgeschildert. Einfach spitze. Wenn es überhaupt etwas zu bemeckern gibt, dann die kurzzeitig nervende Autobahn, sowie anfangs die Vorfahrt der querenden Wege gegenüber dem Radweg, was sich lustigerweise Richtung Mosel ändert. Außer mir waren nur wenige andere Radler unterwegs – „ach, wie schön“ -, das wird am Wochenende aber wahrscheinlich anders sein. Findige Reiseveranstalter karren ganze Gruppen mitsamt Rädern nach Daun, lassen diese abwärts Richtung Mosel fahren (Achtung: es geht nicht immer abwärts, ganz im Gegenteil) und kredenzen unterwegs auch noch Picknick. Trotzdem: Der Radweg ist einfach ein Genuss!

Mosel-Radweg (Lieser - Wasserbillig)
Dazu gibt es nicht mehr viel zu berichten. Von Lieser bis Schweich ist das für mich eine der schönsten Radstrecken in Deutschland (Highlight 2), weiter bis Wasserbillig hingegen gefällt mir der Moselradweg überhaupt nicht, egal auf welcher Uferseite. „Ohren zu und durch!“

Sauer-Radweg (Wasserbillig - Wallendorf)
Welch ein Kontrast zum Mosel-Radweg. Abgebogen von der Mosel Richtung Norden wird es schlagartig geradezu idyllisch. Leider hält dieser Eindruck nur ganz kurz an. Je weiter man der Sauer aufwärts folgt, desto mehr nimmt der Autoverkehr auf der N10 zu (ich habe abends 47 Kfz in 2 Minuten gezählt). Da der Radweg meist direkt neben dieser verläuft, nervt das gewaltig, ebenso wie die vielen Querungen der N10. Auch ein kurzzeitiges Ausweichen auf die dt. Flussseite hilft nicht und bringt wohl erst ab Bollendorf etwas Ruhe. Schade, ich hatte mich auf eine nette Strecke gefreut. Gekrönt wurde dieser weniger schöne Tag durch eine bemühte, aber unfähige Touristeninformation in Bollendorf (etwas, was mir in Prüm nochmals widerfahren wird) und das seit langem ungastlichstes Hotel, in dem ich absteige. Unvollständige Telefonauskunft (z.B. falscher Preis), schlechte Zimmer, langsames Personal und Essen auf Kantinenniveau werden abgerundet durch einen Chef, der sich einen Dreck um das Nichtrauchergesetz schert und ständig paffend durch das Haus läuft.

3-Länder-Route (Teil1: Wallendorf - Arzfeld)
Weiter sollte es auf der hier quasi nicht ausgeschilderten 3-Länder-Route über Körperich, Geichlingen und Koxhausen ins Enztal gehen. Wer auch die Sauer nordwärts radelnd diese Route nehmen will, dem sei empfohlen ab Bollendorf auf der deutschen Flussseite zu fahren und vor Wallendorf auf die sehr ruhige Landstrasse durch das nette Gaytal abzubiegen. Hinter dem angenehm verschlafenen Körperich (Tante-Emma-Laden im Ort) geht es dann aufwärts auf die Eifelhöhen – Highlight Nummer 3 der Tour. Nachdem der Radler sich auf einem einsamen Sträßchen durch Wald und Wiesen hochgekurbelt hat, tut sich ihm eine weite, gewellte Hochfläche auf. Getreidefelder und Wiesen wogen im steten Westwind und vereinzelte Rinderherden zaubern schwarz-weisse Punkte in die Landschaft. Das Auge kann weit in fast alle Richtungen schweifen und erfasst unter einem weiss-blauen Himmel in der Ferne kleine Dörfer, dunkle Wälder, runde Hügel und scharf gegenüber dem Horizont abgrenzte Bergkämme. Das gefiel mir so gut, dass ich spontan nicht nach Neuerburg ins Enztal gefahren bin, sondern hinter Koxhausen weiter auf der Höhe über Karlshausen und Jucken nach Arzfeld – nachmachen! Gekrönt wird dieser Abschnitt durch eine unglaubliche Ruhe: Während der knapp vier Stunden zwischen Wallendorf und Arzfeld sind mir keine 100 Kfz begegnet.

Prümtal-Radweg (Arzfeld - Manderscheid - Prüm)
Für den Übergang vom Enztal ins Prümtal gibt es mehrere, ausgeschilderte Varianten. Zwischen diesen habe bin ich einen Mittelweg gewählt, der mich mit 82 km/h in der Spitze unterhalb von Manderscheid auf den Prümtal-Radweg führte. Zu diesem gibt es nur wenig zu berichten. Das interessanteste ist der alte Bahnhof in Pronsfeld. Ansonsten ist es ein typischer, gut fahrbarer, aber eher langweiliger Bahntrassen-Radweg. Der anfangs geringe Lärmpegel nimmt dabei merklich zu, je näher man Prüm kommt.

B265 (Prüm - Hellenthal)
„B265 – was ist denn das für ein Radweg?“ Keiner! Da ich in der Ecke nicht das erste Mal unterwegs bin, wusste ich, dass diese Bundesstrasse ohne große Steigungen schön auf einem Bergkamm mit weiten Aussichtsmöglichkeiten nach Osten und Westen entlangt geführt wird. Da sie nur bei Prüm und Losheim stärker, ansonsten höchstens mäßig befahren ist, wurde sie entgegen meinen üblichen Gepflogenheiten in die Route aufgenommen. Und genau wie beschrieben war es dann auch, so dass das Radeln bei steifen Rückenwind und viel Sonne bis Hellenthal richtig Spaß machte. (Ich hoffe, dem LKW-Fahrer, der nicht 5 Sekunden warten konnte, sondern in einer Linkskurve überholen musste, sitzt der Schreck aufgrund des nur ganz knapp vermiedenen Frontalzusammenstoßes noch heftig in den Gliedern.)

3-Länder-Route (Teil2: Hellenthal - Aachen)
Ab der Oleftalsperre bin ich wieder der 3-Länder-Route (Aachen – Trier), die in NRW besser ausgeschildert ist, gefolgt. Schön, ruhig und gut fahrbar der Abschnitt entlang der Talsperre, schön, ruhig und richtig mies der Abschnitt entlang der belg. Grenze und durch das Perlenbachtal (tiefer Schotter). Zwei Tipps für diesen anstrengenden, weil steigungsreichen Abschnitt: Auf der B258 war zwar viel Verkehr, ich würde aber trotzdem von / nach Kalterherberg über Höfen zu fahren, vor allem Richtung Trier. Und wer in dieser Richtung von der B258 zur Talsperre abfährt: Passt bitte gut auf! An der steilsten Stelle geht der Asphaltweg abrupt und schwer zu sehen in eine schlechte Schotterpiste über (zum Glück nur kurz). Weiter über Kalterherberg und Mützenich (trotz Nationalpark und des nahen Monschau touristisches Niemandsland) geht es rüber nach Belgien. Von hier bis Aachen ist es wieder ein angenehmes Pedallieren auf ruhigen, gut ausgebauten und ebenso ausgeschilderten Wegen. Oft geht es durch Wälder, Höhepunkt ist die interessante Wesertalsperre bei Eupen.

NRW-Radroutennetz: Aachen – Düsseldorf
Entsprechend der Beschilderung des NRW-Radroutennetzes bin ich dann von Aachen aus heimwärts gefahren. Im Vorfeld hatte ich mir eine Route errechnen lassen, aber nicht die Liste der Fahrtanweisungen mitgenommen, sondern nur die ausgeschilderten Fernziele notiert. Alleine die Angabe dieser auf der Beschilderung sollte mich zum Ziel führen, was nach den Ansprüchen der Macher und meinem Dafürhalten das Ziel eines ausgeschilderten Routennetzes sein sollte. Um es kurz zu machen: Ich bin etwas enttäuscht, denn die Beschilderung ist gut, aber sie genügt (für diese Strecke) alleine nicht, um sicher und problemlos ans Ziel zu kommen. Es ist halt der wunde Punkt einer Beschilderung, dass ein einziger Fehler reicht, um sich richtig zu verfahren. Als Nutzer des NRW-Radroutennetzes benötigt man (leider doch) eine detaillierte Karte oder etwas Glück.

Planung
Vorbeitet hatte ich diese Eifel-Tour bis Aachen mit dem „Radatlas Eifel“ aus der bikeline-Reihe. Zum Planen ist dieser brauchbar, vor Ort zeigt sich allerdings, dass man der im Vorwort gemachten Aussage, dass jeder Meter von Redakteuren abgefahren und überprüft wurde, keinen großen Glauben schenken darf. Hier sei nur auf den gröbsten Fehler des Buches hingewiesen: Der Mineralquellen-Radweg verläuft nicht von Kelberg nach Üxheim-Niederehe, sondern als Verbindung von Maare-Mosel- und Kalkeifel- bzw. Ahrtal-Radweg von Daun über Dreis-Brück nach Üxheim-Niederehe.

Mein Fazit:
Die Eifel ist eine schöne und abwechlungsreiche Gegend und für Mittelgebirgstouren sehr empfehlenswert. Obwohl ich zum Großteil woanders unterwegs war, ist es erstaunlich, wie sehr die Eindrücke dieser Reise denen meiner letztjährigen Tour gleichen. Deutschland ist landschaftlich schön, aber viel zu viele Ecken sind verseucht von den Auswüchsen unseres Mobiltätswahns, der sich in übermäßigen Kfz-Lärm niederschlägt. Der qualitative und quantative Ausbau von Radfernwegen schreitet voran und das - abgesehen von einzelnen Ausreissern - mit m.E. guten Ergebnissen, so dass das Radfahren an sich viel Freude macht. Die Ausschilderung in NRW und RLP hat mittlerweile ein fast durchgängig ausreichendes Niveau, so dass das Orientieren überwiegend leicht ist. Im Gegensatz dazu lässt – für mich unverständlich - die touristische Infrastruktur einiger Gebiete, die eigentlich auf Urlauber setzen, arg zu wünschen übrig. Bei den Übernachtungsbetrieben schreitet der Wegfall guter „Mittelklasse-Herbergen“ anscheinend weiter fort - entweder billig und ungastlich oder sehr teuer und unnötiger Luxus. Beim Essen geht der Trend leider immer mehr in Richtung „Nahrungsaufnahme“ und weg von dem, was ich mit „gut speisen“ bezeichnen möchte. Beides sind Trends, die ich überwiegend abseits größerer Orte betrachte. Deshalb werde ich wohl von einer Vorliebe Abschied nehmen müssen und demnächst statt der Übernachtung „auf dem Lande“ verstärkt mein Quartier in Städten suchen.

Gruß
Uli
Plural-Verben ist out!
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#450892 - 04.07.08 17:05 Auvergne mit Rad und Zelt [Re: cyclist]
Tandemfahrer
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Also, ich machs kurz: Die Auvergne sollte es in diesem Jahr sein, und zwar eine zweiwöchige Tour mit Rad und Zeltausrüstung. Als Ausgangspunkt habe ich Clermont-Ferrand ausgeguckt, da diese Großstadt gut per Bahn zu erreichen ist.
Mehr oder weniger kurzfristig hatten sich auch noch meine beiden Töchter eingeklinkt - die Aussicht auf zwei Wochen Frankreich zu Lasten von Vaters Kreditkarte schien wohl recht verlockend.
Die Hinreise führte uns von Köln mit dem Thalys in weniger als vier Stunden nach Paris Nord. In diesem Expresszug sind Fahrräder nur komplett verpackt mitführbar. In Paris dann: Fahrräder auf dem Bahnsteig zusammenbauen - Verpackung entsorgen - aufsatteln und ab zum Gare de Lyon, vier Kilometer entfernt.
Ach so, die Fahrradkarten für den Schnellzug nach Clermont-Ferrand müssen ja noch gekauft werden (geht nämlich nicht per Internet). Im Gare de Lyon vor jedem der vier offenen Schalter fünfzig Meter Menschenschlange; Reservierung aus dem Automaten? Fehlanzeige; na dann eben ohne Reservierung den Zug geentert und die Räder verladen. Der Radtransport kostet dann 60 Euro statt 30 Euro. Wenn das so weitergeht....
Während der Fahrt Richtung Süden zieht sich die Sonne immer mehr zurück, und stattdessen öffnet der Himmel seine Schleusen zu einem beschaulichen Dauerregen.
Vom Bahnhof direkt zum Campingplatz? Waas? Bei dem Wetter? So hartgesotten zeigen sich meine Mädels nun doch nicht...
Also gut, für die erste Nacht wird ein Formule1-Hotel angefahren.
Am nächsten Morgen gings dann endlich auf Tour, die uns in einer weiten Schleife von Clermont-Ferrand nach Süden und wieder zurück führen sollte. Neben den ordentlichen Campingplätzen suchten wir öfters Bed & Breakfast-Häuser (pardon - Chambres et Table d'hote) auf, um Schlechtwetterperioden zu überbrücken. Hier gabs neben einem guten Bett auch noch ein opulentes Abendessen für ca 12 Euro Aufpreis pro Person.

So, nun lasse ich die Bilder für mich sprechen:
http://picasaweb.google.com/tandemfahrer1/Auvergne2008

Zusammenfassung: Sehr durchwachsenes Wetter von Affenhitze bis Schnürlregen war das einzige Problem der Tour. Keine Pannen, keine gesundheitlichen Probleme. Auf den Nebenstraßen angenehm wenig Autoverkehr. Die Franzosen, mit denen wir zusammentrafen, waren immer spontan auskunfts- und hilfsbereit. Unsere mindestens mittelmäßigen Französischkenntnisse taten ihr übriges.

Für die Zukunft habe ich mir allerdings vorgenommen: Radurlaub - ja bitte! Zelten - nein danke, nicht mehr mit mir! Die mögliche Ersparnis wird in meinen Augen durch den höheren Aufwand beim Transport des ganzen Hausrates nicht ausgeglichen.

Einen schönen Sommer und erlebnisreiche Reisen wünscht
Euer Tandemfahrer
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