hallo thomas,
ein schöner, sehr persönlicher bericht.
ich war zeitgleich auf cuba. von mir noch ein paar anmerkungen:
- zuerst mochte ich gar nicht glauben, dass man ohne probleme in national-pesowährung tauschen kann. damit ist das leben dann geradezu irrwitzig billig: getränke ab 1€cent, belegte brötchen ab 3 €cent. kulinarische highlights darf man da natürlich nicht erwarten, aber wenn man sich erst an den strengen geschmack von käse (pizza) und sojajoghurt gewöhnt hat, gehts.
- wir haben ca.50% der übernachtungen im zelt auf farmen gemacht. eine tolle erfahrung so zwischen hühner, pferden und schweinen zu campen. die leute waren interessiert aber nicht nervig.
ich habe am meisten bedauert, dass unser spanisch-wortschatz (meiner nahe 0) zu schwach war, um uns vernünftig unterhalten zu können.
- ein echtes problem fanden wir die blutsauger. autan hilft (fast) gar nicht. in feuchte gegenden und erst recht am strand hilft ab dämmerung nur noch ein moskitonetz/zelt. gemütliches cocktailtrinken (ananassaft-rum) vorm zelt is nich.
- ausserhalb der wenigen touristenorte fühlt man sich in eine andere zeit versetzt: pflügen mit ochsen, nahverkehr mit pferdegespannen und kleinstädte, die ohne veränderung als wild-west kulisse dienen können.

die 4 wochen dort habe mir einen riesen spass gemacht.
gruss
thomas