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#1073054 - 11.10.14 11:32 Es muss nicht immer das Nordkap sein
Karl der Bergische
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 527
Dauer:1 Monat, 9 Tage
Zeitraum:15.7.2014 bis 22.8.2014
Entfernung:2400 Kilometer
Bereiste Länder:noNorwegen

TEIL 1: Oslo bis Trondheim

Wir über uns
Karl aus Wuppertal auf Maxcycles Monza
Wolfgang aus Hamburg auf Giant Treckingrad

Allgemeines zur Reise:
Beide hatten wir Norwegen auf diversen Reisen meist mit Familie per Auto kennen und schätzen gelernt. Nachdem wir seit kurzem beide in der „passiven Phase der Altersteilzeit“ sind und von unseren Partnerinnen für 6 Wochen freigestellt wurden, wollten wir das Land etwas aktiver erleben. Da wir noch nicht gemeinsam Rad gefahren hatten, machten wir je eine 3-tägige „Probetour“ im Raum Hamburg un im Bergischen Land.
Als erholsame Anreise wählten wir die Fähre Kiel-Oslo mit erholsamer Übernachtung. Im Gegensatz zum Flugzeug konnten wir davon ausgehen, dass unverpackte Räder und Gepäck unbeschädigt gemeinsam mit uns ankommen. Einzige vorgebuchte Übernachtung war B&B in Oslo.
Die Route hatten wir bis Trondheim durch Ostnorwegen gewählt, eine dünn besiedelte verkehrsarm Region, die ich aus früherem Urlaub in guter Erinnerung hatte. Ab Trondheim ging’s dann küstennah unter Einbeziehung von Lofoten und Vesteralen Richtung Nordkap.

Karte - Reiseverlauf

Als Tagesetappen hatten wir etwa 70 bis 100 km pro Tag zuzügl. Rasttage geplant, was sich auch als realistisch erwies. Zwecks Übernachtung bevorzugten wir einfache Hütten, meist auf CP (Campingplätzen) mit Benutzung der gemeinsamen Sanitäranlagen. Wo solche nicht verfügbar waren, schliefen wir in Zelten oder ausnahmsweise im Hotel. Gekocht haben wir meist sehr einfach selbst.
Zurück ging’s per Flug.
Den Schwerpunkt des Berichts bilden Fotos, überwiegend von mir (Karl), einige von Wolfgang. Ich bitte zu entschuldigen, dass die Fotoqualität nicht immer perfekt ist, da gegen Ende der Reise die (Kompakt)Kamera versehentlich auf eine niedrige Auflösung eingestellt war und einige Fotos mit dem Handy gemacht wurden. Die Links zu Google-Maps geben die ungefähre Route wieder.


14.7.2014: Anreise und Fährüberfahrt Kiel-Oslo
Nach Bahnanreise erlebten wir beim Einchecken ein freudige Überraschung: Statt der gebuchten billigsten Innenkabine erhielten wir Schlüsselkarten für eine Außenkabine.





Durch’s „Bullauge“ sahen wir u. a. die eine der längsten Brücken Europas, die über den Großen Belt zwischen Nyborg und Korsör.



Nach Abfahrt um 14:00 genossen wir das skandinavische Buffet und konnten in Folge auf ein Abendessen verzichten. Den Rest des Tages verbrachten wir ohne nennenswerten Konsum mit Rundgang über’s Schiff, Livemusik etc.




15.7.2015: Einfahrt in Oslofjord, Vom Hafen zum B&B 8km, ca. 100 Hm
Statt ausgiebigem Frühstück „Sightseeing“ vom Deck aus.



Nach der Ankunft „erklommen“ wir vom Hafen aus mit unseren Rädern den Weg zum Bed&Breakfast in einem Vorort, das ich schon von einem früheren Urlaub kannte.



Da wir beide schon mehrmals in Oslo waren, haben wir uns nicht lange aufgehalten und am Nachmittag nur noch einmal den bekannten von Gustav Vigeland (1869 bis 1943) bestückten Skulpturenpark besichtigt.










16.7.2015: Oslo – Minnesund 90 km, ca. 660 Hm
Vom B&B fuhren wir mit überwiegend guter Ausschilderung auf Radwegen und Nebenstraßen parallel zur E6 Richtung Mjösa (größter norwegischer See).
http://goo.gl/maps/W3CW3
Leider waren wir – vielleicht auch dank Himbeersammelpause – zu langsam, um wie geplant den 3-mal wöchentlich fahrenden 150 Jahre alten Raddampfer von Eidsvoll nach Hamar zu erreichen.



So warfen wir einen Blick auf das Anwesen in Eidsvoll, wo nach der Trennung von Dänemark 1814 eine norwegische Verfassung verabschiedet wurde.



Per Rad ging’s dann weiter zum Südende des Mjösea-Sees auf nächsten noch existierenden CP in Minnesund nahe einer Eisenbahnbrücke.



Dieser CP erwies sich als der primitivste der Reise. Einzige „Modernisierung“ der letzten Jahrzehnte war wohl das Zukleben des 5-Kronen-Schlitzes am Duschautomaten gewesen; für 10 Kronen gab’s noch warmes Wasser.



Die zahlreichen Kriebelmücken beim Abendessen ignorierten wir, was zur Folge hatte, dass wir für die nächsten tage zahlreiche rote Flecken an den Beinen hatten.

17.7.2014: Minnesund-Löten 94 km, ca. 860 Hm
Da wegen Bauarbeiten an der E6 (hier Autobahn) der Radweg nach Hamar gesperrt war, machten wir uns über kleinere Sträßchen Richtung Nordosten auf.
http://goo.gl/maps/KPCf5



Nach 94 km ohne besondere Highlights hatten wir unsere Sättel lange genug gespürt und bezogen mangels Campingplatz Quartier in einem Motel.


18.7.2014: Löten - Koppang 106 km, ca. 430 Hm
Zunächst ging’s bequem bergab nach Elverum. Von dort fuhren wir auf einer wenig befahrenen Straße am Ostufer des Flusses Glomma komfortabel nordwärts bis Koppang.
http://goo.gl/maps/mlU7R
Im Prinzip folgten wir damit der „national-cycle-route 9“ ( http://www.cyclingnorway.no/en/national-cycle-routes/10 ); allerdings war diese vor Ort nicht ausgeschildert. Zusehen gab's neben viel Wald und Wasser typische norwegische Holzarchitektur.





Unterwegs schenkte uns ein netter Norweger, den wir nach dem Weg fragten, ein Anti-Insekten-Mittel auf Basis ätherischer Öle aus eigener Produktion. Dieses schreckte die lieben Tierchen durchaus ab, nach meinem Eindruck aber nicht so lange wie ein DEET-Spray.


19.7.2014: Koppang – Sölenstua 68 km, ca. 850 Hm
http://goo.gl/maps/cyB9r
In Koppang machten wir zunächst einen Rundgang über den Jahrmarkt, der auch Grund dafür war, dass wir keine Hütte mehr bekommen hatten.



Dann ging’s über einen kleineren Hügel nach Akreströmmen, wo wir noch einmal geruhsam an einem See längsradeln durften.



Danach wurde es ernst: Mit bis zu 11 % Steigung ging’s bei recht warmen Wetter mit Gepäck von etwa 200 müNN auf ca. 600 müNN. Danach brauchten wir erstmal eine Pause, die wir u. a. zum Blaubeeressen nutzten.



Die Region zeichnet sich durch geringe Niederschläge und karge Vegetation aus. Die recht lichten Wälder weisen als Bodenvegetation neben Heidekraut und Blaubeeren vor allem Rentierflechten auf. Diese werden u. a. in Hustentees und bei uns als „Islandmoos“ zu Grabkränzen und -gestecken verarbeitet und wurden offensichtlich für solche Zwecke geerntet.



Die südlichsten Samenansiedlungen mit Rentierzucht sind auch nicht weit.
In Sölenstua fanden wir eine einfache Hütte auf einem CP; meist kosteten solche Hütten etwa 50 € pro Nacht.




20.7.2014: Sölenstua – Sevetdalen bei Röros 85 km, ca. 490 Hm
Von Sölenstua ging es über die Hochebene weiter auf der nicht ausgeschilderten „national-cycle-route 9“ . In der Ferne sahen wir für die Region typische, nur mit Rentierflechten bestandene Gipfel mit noch einigen Schneeresten.
http://goo.gl/maps/39cxX





Auf dem Femundsee holten wir die am Mjösa ausgefallene See-Fahrt nach. Über einige Kilometer Schotterpiste ging’s zum Anleger in Jonasvollen, wo Wolfgang gleich eine Aufgabe fand: Hundeleinen entheddern.





Das „nur“ etwa 100 Jahre alte Schiffchen brachte uns dann nach Zwischenstopps am nicht ganzjährig bewohnten Ostufer nahe der schwedischen Grenze, wo Angler und Wanderer ein- und ausstiegen, zum Nordende des Femundsees ( http://www.femund.no/engelsk%201.htm ).



Vom Anleger fuhren wir dann noch etwa 20 km Richtung Röros, bis uns eine Schild „Cabin to rent“ auf einen Bauernhof lockte.
http://goo.gl/maps/n3sR5
Zu einem guten Preis konnten wir ein eigentlich für uns viel zu großes gemütliches Ferienhaus für eine Nacht mieten.






21.7.2014: Röros - Flatberg 66 km, ca. 280 Hm
Am nächsten Morgen ging’s in die UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt Röros, die sich durch gut erhaltene Holzarchitektur und Relikte der bis in die 1980er Jahre betriebenen Verhüttung des in der Umgebung abgebauten Kupfers auszeichnet.



Den Vormittag verbrachten wir im Kupfermuseum, das dem Besucher mit anschaulichen Modellen etc. Abbau und Verhüttung des Kupfererzes sowie das Leben in der Region in vergangenen Jahrhunderten nahebringt.





Etwa 10 km entfernt gibt’s ein Besucherbergwerk, die Olavsgruva, deren Besuch ich mir für einen anderen Skandinavienurlaub – vielleicht mit Frau und Enkel – aufgehoben habe.
Sehenswert ist in Röros auch die Altstadt mit Kirche. Hier gab's natürlich Touristen; man sieht jedoch in der ganzen Region deutlich weniger deutsche Kennzeichen als z.B. im Fjordland oder auf den Lofoten.







Nach einem Bummel durch die Altstadt ging’s dann am Nachmittag über die eher langweilige Straße 30 Richtung Trondheim.

http://goo.gl/maps/xi0iO

22.7.2014: Flatberg – Kval bei Trondheim 78 km, ca. 380 Hm
Dieser Tag war mit bis zu 31°C der heißeste. Dank anspruchsloser Route kamen wir trotzdem gut voran.



Unterwegs füllte uns ein netter älterer Anwohner unsere Trinkflaschen nach. In Stören, wo Hauptbahnstrecke Oslo-Trondheim sowie die E6 mit den Nebenstrecken von Röros zusammentreffen, machte Eisenbahnfan Wolfgang Fotos auf dem Bahnhofsgelände.



Ab hier folgten wir der E6, was aber dank begleitendem Radweg kein Problem war, bis kurz vor Trondheim.
http://goo.gl/maps/P5NJE

Fortsetzung folgt in Kürze.
Karl

Geändert von Rennrädle (12.10.14 18:14)
Änderungsgrund: Bitte keine fremden Bilder, auch Karten, verwenden
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#1073081 - 11.10.14 16:14 Re: Es muss nicht immer das Nordkap sein [Re: Karl der Bergische]
Keine Ahnung
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 7005
Toll - ich freue mich schon auf die Fortsetzung. Du schreibst DEET - welches Mückenschutzmittel habt Ihr verwendet? Ich erinnere mich mit Schrecken an meine erste Nacht im Zelt in der Nähe von Haugesund (wild gezeltet), wo ich das Gefühl hatte, neben einer Trafostation zu liegen, so viele kleine Monster schwirrten dort umher.
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)

Geändert von Keine Ahnung (11.10.14 16:14)
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#1073087 - 11.10.14 17:01 Re: Es muss nicht immer das Nordkap sein [Re: Keine Ahnung]
Karl der Bergische
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 527
Hatte noch "Antimückenmilch Spray mit DEET" von Jaico aus der Apotheke mit. Habe es aber, weil wohl "giftiger", nicht verwendet, da die Mückenbelastung im Binnenland nur mäßig und an der Küste nahe Null war.
Karl
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#1073106 - 11.10.14 19:37 Re: Es muss nicht immer das Nordkap sein [Re: Karl der Bergische]
Blinderelch
Gewerblicher Teilnehmer
abwesend abwesend
Beiträge: 300
Unterwegs in Deutschland

Hi Ihr Beiden,

schöne Bilder. Würde am liebsten wieder hoch fahren, geht aber aus Zeitmangel nicht.
Wir hatten ein Müggenmittel aus Norwegen verwendet da es besser ist als unsere. Im Landesinneren hatten wir auch mehr Plagegeister als an der Küste.

Gruß Uwe
I'm not a tourist, I'm a voyager.
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#1073126 - 11.10.14 20:45 Re: Es muss nicht immer das Nordkap sein [Re: Karl der Bergische]
extraherb
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 473
Sehr schön! Freue mich schon auf mehr.

Ich war über 15 Jahre in Skandinavien unterwegs und kenne fast jeden Baum persönlich zwinker

Seit ein paar Jahren fahre ich in anderen Gegenden Europas herum. Beim deinem Bericht bekomme ich aber gleich wieder Sehnsucht. Ich weiß nicht, es war oft kalt, hat manchmal wochenlang geregnet, Insekten sind in Massen über einen hergefallen und für ne ordentliche Flasche Wiskey hat man im Systembolaget 50 Euro hingelegt aber es war doch schöööön.

Werde wohl bald mal wieder nach Norden touren.

Gruß, Uwe
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#1073163 - 12.10.14 11:23 Re: Es muss nicht immer das Nordkap sein [Re: Karl der Bergische]
irg
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 3073
Mei, schön!

Ich war schon lange nicht mehr in Norwegen! Lust darauf hätte ich sofort wieder! Nur die Familie braucht mich halt zu sehr....

lg und danke!
georg
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#1073166 - 12.10.14 11:41 Re: Es muss nicht immer das Nordkap sein [Re: irg]
Karl der Bergische
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 527
Hallo,
musst halt Familie und Fahrrad mitnehmen! Ich empfinde Skandinavien einschl. Norwegen als relativ familienfreundlich. Z. B. sind - auch kleinere - Museen meist attraktiv für Kinder gestaltet. Preisvergünstigungen für Kinder gibt's auch oft.
Das Wetter ist in Norwegen natürlich wie in Deutschland Glücksache. Ich hatte bisher meistens Glück. Z. B. hatten wir diesen Sommer in 5 1/2 Wochen nur einen total verregneten Tag und einige Tage mit Schauern, andererseits aber viele Tage mit Sonne und blauem Himmel. Regenwahrscheinlichkeit und Jahresniederschlag sind natürlich im Westwindschatten der norwegischen Berge, also vor allem am Oslofjord, in Ostnorwegen und in Schweden, deutlich niedriger als direkt an Nordsee und Atlantik.
Mit Mücken und Co hatten wir in diversen Skandinavienurlauben meist nicht allzuviel Last, am wenigsten an der Küste, am meisten in Finnland.
Karl
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Off-topic #1073264 - 13.10.14 09:08 Re: Es muss nicht immer das Nordkap sein [Re: Karl der Bergische]
irg
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abwesend abwesend
Beiträge: 3073
Hallo!

Ich stimme dir voll und ganz zu! Nur ist leider meine Familie nicht so ganz skandinavientauglich....
Aber ich habe dir nicht zum Jammern geantwortet. Ich freue mich mit euch über eure schöne Tour, und wenn mich meine Familie weniger braucht (da vor allem meine behinderte Tochter), kann ich ja wieder weiter weg. Und solange meine Kreise noch kleiner sind, muss ich eben mit euch in den Reiseberichten mit leben.

lg und weiter schöne Touren!
georg

Geändert von irg (13.10.14 09:09)
Änderungsgrund: offtopic nicht angekreuzt
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#1073508 - 14.10.14 09:46 Re: Es muss nicht immer das Nordkap sein [Re: Karl der Bergische]
Karl der Bergische
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 527
Habe Fortsetzung vorbereitet. Kann diese aber nicht einstellen, da es im Moment nicht möglich ist, Bilder in die Galerie hochzuladen. Andere Teilnehmer und ich haben in der Rubrik "Forum" sowie per PN an die Admin's darauf aufmerksam gemacht.
Hoffe, bald etwas über die Ursache zu erfahren oder besser noch wieder Bilder hochladen zu können.
Karl
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#1075177 - 21.10.14 07:29 Re: Es muss nicht immer das Nordkap sein [Re: Karl der Bergische]
Kettensalat
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 49
Tolle Tour & Bilder, hat mir sehr gut gefallen...
Danke für zeigen
Gruß Robert
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#1075414 - 22.10.14 06:27 Re: Es muss nicht immer das Nordkap sein [Re: Karl der Bergische]
ofen
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 26
Hallo Karl !
Schöner Bericht !
Möchte 2015 Ähnliches fahren.
Darum: bitte weiterschreiben.
Helmut
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#1076252 - 25.10.14 11:07 Re: Es muss nicht immer das Nordkap sein [Re: ofen]
Karl der Bergische
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 527
Es muss nicht immer das Nordkap sein / Teil 2: Von Trondheim nach Bodö




23.7.2014: Trondheim – Aursjödal 67 km, ca. 800 Hm

In Trondheim besichtigte ich den Nidarosdom, in dem 7 Könige gekrönt und 10 begraben wurden.



Von der "Touristen-Erinnerungsfotobrücke" aus warfen wir einen kurzen Blick auf die malerischen alten Lagerhäuser am Nidelva.



Anschließend ging’s nach kurzem Einkauf (wichtigster Artikel war Sonnencreme!) zum Hafen.



Eine Katamaran-Schnellfähre brachte uns direkt nach Vanvikan auf der Halbinsel Fosen, was gegenüber der Autofähre über Flakk einige Kilometer sparte.

http://goo.gl/maps/gc4Oh

Bei etwa 30°C waren wir froh, am Nachmittag direkt neben der Straße eine Badestelle an einem See zu finden. Da wir die einzigen Gäste waren, brauchten wir uns keine Gedanken über’s Badehose trocknen zu machen.



Gegen Abend fanden wir an der wenig befahrenen Straße 720 ein Ferienhaus bei einem Bauernhof.



Übern Nacht erinnerte sich der etwa 80-jährige Vermieter, mit dem wir uns nur schwer verständigen konnten, wohl an wenig erfreuliche Kriegserlebnisse, nachdem er realisiert hatte, dass wir Deutsche waren.


24.7.2014: Aursjödal – Sjöasen bei Namsos 90 km, ca. 830 Hm

Morgens hingen Wolken/Nebel in den Bergen, die sich bald auflösten.



Nach kurzer Fahrstrecke kamen wir an einen Fjord. Das bedeutete allerdings keineswegs flache Strecke.



http://goo.gl/maps/Nyg63

Nahe Steinkjer erreichten wir die bekannte Touristenstraße RV 17 „Kystriksveien“. Obwohl wir an diesem Tag kaum über 100 müNN kamen, hatten wir am Abend ca. 830 Hm Anstieg auf dem Tacho.


25.7.2014: Namsos – Hofles bei Kolvereid 87 km, ca. 1.000 Hm

Nach kurzer Fahrt erreichten wir Namsos, wo wir unsere Lebensmittelvorräte ergänzten. Überwiegend lebten wir von Brot, norwegischem Käse und Hartwurst sowie einfachen selbst gekochten Gerichten.



In Namsos verließen wir vorübergehend die RV 17, um küstennah ein Stück auf der Straße 769 weiterzufahren.
http://goo.gl/maps/kXv86



Ab diesem Tag hatten wir täglich 1 bis 2 Fährüberfahrten. Bei einer der Überfahrten schenkte uns ein norwegisches paar, das vom Trecking auf den Lofoten zurückkam, 2 leckere gefriergetrocknete Gerichte. Sie hatten diese wegen guten Angelerfolgs nicht gebraucht; nur ihre Hunde hättten den selbstgeangelten Fisch nicht gemocht.



Abends konnten wir – wie meistens – eine ordentliche Hütte auf einem CP mieten.


26.7.2014: Kolvereid - Vennesund 82 km, ca. 1.040 Hm

http://goo.gl/maps/kihWb

Norwegische Skilangläufer trainieren auch im Sommer!



Eine Pflanze, die uns von Oslo bis an’s Nordmeer – vor allem am Straßenrand – begleitete, waren Weidenröschen, die auch bei uns, vor allem nach Abholzungen, heimisch sind. Gelegentlich sahen wir neben den üblichen pinkfarbenen auch „schweinchenrosa“ Blüten.

Idylle am Straßenrand.



Gerade in einsamen Gegenden erlebten wir sehr freundliche Norweger. Zu meinen Grundbedürfnissen gehört ein mittägliches Doping mit Kaffee, den es meistens am Automaten im Supermarkt oder an Tankstellen gab. Zweimal war einzige Infrastruktur weit und breit ein Dorfladen, wo uns eine nette Verkäuferin eine Tasse von ihrem Pausenkaffee ausgab.



Vom CP in Vennesund direkt am Fähranleger konnten wir einen schönen Sonnenuntergang beobachten.




27.7.2014: Vennesund – Offesoy 86 km, ca. 420 Hm

http://goo.gl/maps/uZLc1

Von Vennesund ging’s auf der RV 17 nach Brönnöysund. In der Ferne sahen wir den berühmten Torghatten. Dessen von der Hurtigruten aus gut sichtbares etwa 35 Meter hohes und rund 160 Meter langes Loch konnten wir von Osten aus allerdings nicht sehen; für einen Abstecher waren wir zu faul.



Am Straßenrand lud uns ein schön gestalteter Kaffeegarten zu leckerem Kuchen ein, wobei wir ausnahmsweise mal nicht nach den Preisen guckten.



Noch ein paar weitere Eindrücke von diesem Tag:







28.7.2014: Offesoy - Hilstad 96 km, ca. 820 Hm

http://goo.gl/maps/ZfXbp

Zunächst ging’s bei Sandnessjöen über eine große Schrägseilbrücke mit Elch (Erst dachten wir, der sei ausgestopft; war aber „animiert“).



Weiter führte uns die RV 17 mit einer Fährüberfahrt nach Nesna.


Auf der Fähre genoss Wolfgang (Bild) unser beliebtestes „Mittagessen“, ich dto.: Frische Waffeln mit Erdbeerkonfitüre, für mich zusätzlich Römme, oder alternativ mit süßem braunen norwegischen Käse. Die Waffeln gibt’s als eine Art „Nationalgericht“ vielerorts recht günstig.


In Nesna beschlossen wir, zu schummeln. Eigentlich hätte uns die RV 17 etwa 60 km um einen Fjord ohne CP geführt. Stattdessen nahmen wir eine Katamaran-Schnellfähre von Nesna nach Stokkvagen. Die Warte-Stunde vertrieben wir uns im örtlichen Heimatmuseum mit charmanter Betreuung.



Den Katamaran bestiegen wir auf dem unteren Deck. Beim Anlegen stellten wir fest, dass wir zum Aussteigen Räder mit Gepäck auf die Schnelle eine steile Treppe hochhieven mussten, da der Kai in Stokkvagen höher lag.





Nachdem er Katamaran Richtung nächster Hafen losgebraust war, machten wir uns auf zu einem Cmpingplatz in Hilstadt, wo wir eine Hütte bekamen.

http://goo.gl/maps/CJWa8


29.7.2014: Hilstad - Örnes 72 km, ca. 760 Hm

http://goo.gl/maps/xEEBq

An diesem Tag hatten wir 3 Fährüberfahrten. Auf der ersten Fähre passierten wir den Polarkreis, der durch eine Erdkugel markiert war.



In einiger Entfernung sahen wir den Svartisen-Gletscher, der sich auf Grund der Klimaerwärmung vor einigen Jahrzehnten in Ostisen und Vestisen mit einem eisfreien Tal dazwischen „aufgeteilt“ hat.

Bei Ankunft an einem Fähranleger erfreute uns ein Stand mit frischen Waffeln, den Schüler dort in den Ferien betrieben.



An der wieder recht hügeligen Strecke sahen wir – wie später noch häufiger – u. a. „Kunst“ am Rastplatz und eine der in Norwegen zahlreichen Aquakulturen, meist zur Lachszucht.



Kurz vor Örnes mussten wir wegen eines für Radfahrer gesperrten Tunnels bei Glomfjord statt der RV 17 eine nette verkehrsarme Straße weiter westlich über Vassdalsvik nehmen.


30.7.2014: Örnes - Kjellingstraumen 54 km, ca. 580 Hm

http://goo.gl/maps/ePmYN

An diesem Tag war, auch auf Grund des nicht so tollen Wetters mit Schauerneigung, unsere Motivation nicht so toll. Bereits nach 54 km suchten wir einen CP auf, wo wir zur Abwechslung einen Wohnwagen zu mieten bekamen. Hier legten wir einen „Waschabend“ ein. Vom CP aus hatten wir Aussicht auf eine Brücke, die über einen Gezeitenstrom an einer Fjord-Engstelle führt.




31.7.2014: Kjellingstraumen - Saltstraumen - Bodö 65 km, ca. 820 Hm

Dieser Tag führte uns zunächst auf der RV17 zum bekanntesten Gezeitenstrom Saltstraumen bei Bodö. Aus unerfindlichen Gründen waren auf diesem Abschnitt viele Autofahrer nicht so rücksichtsvoll wie sonst fast immer, sondern überholten uns recht knapp.

http://goo.gl/maps/tlUVd

Am Saltstraumen werden durch Ebbe und Flut gewaltige Wassermengen in einen Fjord bzw. aus einem Fjord gepresst.



Ab Saltstraumen führte uns die Radrouten-Beschilderung überwiegend über kleine Straßen und Radwege sicher nach Bodö; die Strecke ist im Google-Maps-Link nicht exakt geroutet.

In Bodö mieteten wir eine Hütte auf dem CP mit Blick auf Regenbogen und Küste.




1.8.2014: Ruhetag mit Luftfahrtmuseum / Bodö

In Bodö verbrachten wir nahezu einen ganzen Tag im sehr interessanten Luftfahtmuseum mit ziviler und militärischer Abteilung. In das Museum integriert ist der alte Tower des Bodöer Flughafens mit schöner Aussicht auf die Umgebung.



Geändert von Karl der Bergische (25.10.14 11:16)
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#1076413 - 25.10.14 22:07 Re: Es muss nicht immer das Nordkap sein [Re: Karl der Bergische]
el loco
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 189
Ich bin fast die gleiche Strecke einige Wochen vor euch gefahren. Schön daher einige Orte auf euren Bildern wiedererkannt zu haben.

In Nesna hätte ich auch gerne geschummelt. Auf der Karte sieht die Fjordumfahrung wirklich deprimierend aus. Die Aussicht hatte sich aber wirklich gelohnt.
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#1076555 - 26.10.14 17:29 Re: Es muss nicht immer das Nordkap sein [Re: Karl der Bergische]
fabianovic
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 79
Ich war da auch ein paar Wochen vor euch unterwegs. Zwei Tage auch mit Manu "el loco". Das war eine absolute Traumtour bei Traumwetter.
Bin gespannt auf die Fortsetzung
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#1076587 - 26.10.14 19:05 Re: Es muss nicht immer das Nordkap sein [Re: fabianovic]
Karl der Bergische
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 527
Es muss nicht immer das Nordkap sein / Teil 3: Lofoten – Vesteralen – Senja




2.8.2014: Bodö – Moskenes – Fredvang 32 km, ca. 280 Hm

Gegen 9:30 startete die 4 ½-stündige Überfahrt nach Moskenes/Lofoten.



Etwa nach der halben Strecke kamen links die kleinen Inseln Röst und Väröy sowie rechts die „Lofotenwand“ mit Moskenesöya ins Sicht.



http://goo.gl/maps/xdjHm

Vom Anleger in Moskenes fuhren wir zunächst nur eine kurze Strecke nach Reine – für mich der landschaftlich am schönsten gelegene Ort, den ich kenne.





Von Reine aus machten wir eine 1-stündige Bootsrundfahrt durch den Kjerkfjord. Vor Jahren hatte ich diese 2-mal täglich angebotene Tour schon mit Familie gemacht und damals für eine Wanderung vom westlichen Fjordende zum Bunesstrand an der Atlantikküste unterbrochen.





Von Reine fuhren wir auf der E 10 Richtung Norden und passierten die Insel Hamnöya, wo ich vor etwa 20 Jahren einige Tage mit Familie in einer Rorbu (ehemalige Fischerhütte) verbracht hatte.



Die Toilette auf einem Rastplatz fand ich architektonisch so ansprechend, dass ich sie außen und innen fotografieren musste:



Kurz danach durften wir nicht mehr mit eigener Kraft weiterfahren. Eine freundliche Dame fing alle Radfahrer ab, um sie samt Rad auf dem Hänger kostenlos durch eine geschotterte Baustelle zu transportieren. Weil sich dahinter besser wenden ließ (und wohl auch weil wir uns gut verstanden haben), fuhr sie uns gleich noch durch den nächsten Tunnel.



Kurz darauf erreichten wir Fredvang, wo wir ein Zimmer in einem zum örtlichen Campingplatz gehörenden Selbstversorger-Ferienhaus mieten konnten, das ich schon von einem Familienurlaub kannte. Zum Campingplatz gehörte ein Stück Strand an der offenen Atlantikküste. Bei Lufttemperaturen um 20°C auf den Lofoten war’s mir allerdings zu kalt zum Baden.




3.8.2014: Fredvang – Lyngvaer 88 km, ca. 740 Hm

Von Fredvang ging es zunächst noch ein Stück auf der E 10 über Moskenesöya. Unterwegs unterhielten wir uns mit einem US-amerikanischen Paar, das auf mitgebrachten Rädern Tagestouren machte.

http://goo.gl/maps/sAliH

Die Fischtrockengestelle waren leider schon leer. Im späten Frühjahr vor etwa 20 Jahren hatte meine kleine Tochter den etwas strengen Duft kommentiert, worauf hin eine Einheimische meinte "It's the smell of money".



Der Nappstraumtunnel zur Lofoten-Insel Vestvagöy war zwar nicht angenehm zu fahren (Lärm), aber auch nicht kritisch; er wies einen schmalen Fuß-/Radweg auf. Ab Leknes nahmen wir dann die wenig befahrene Route an der Südküste von Vestvagöy mit einigen schönen Ausblicken.



Eine Möwe kontrollierte, ob wir unsere Waffeln auch restlos aufgegessen hatten.



Zur Übernachtung fanden wir ein Zimmer mit Gemeinschafts-Sanitäranlagen und -küche in einem Haus auf einem CP.




4.8.2014: Lyngvaer – Henningsvaer – Svolvaer - Stokmarknes 94 km, ca. 740 Hm

http://goo.gl/maps/zYyBx

Am Vormitttag machten wir einen Abstecher zum recht touristischen schön gelegenen Fischer- und Künstlerdorf Henningsvaer, wo es wieder leckere Waffeln gab.





Weiter ging’s zur „Lofotenhauptstadt“ Svolvaer, wo wir einen Blick auf die „Lofotkatedralen“ warfen und über den Markt schlenderten.



Nach kurzer Zeit ging’s weiter Richtung Norden zur Fähre von Fiskeböl nach Melbu/Vesteralen.
Das Foto zeigt allerdings NICHT UNSERE Fähre.




5.8.2014: Stokmarknes – Buksnesfjord 71 km, ca. 340 Hm

http://goo.gl/maps/IxDG2

An diesem Tag passierten wir die Hurtigruten-Häfen Stokmarknes und Sortland. Der Anblick eines Hurtigruten-Schiffs weckte angenehme Erinnerungen an eine winterliche Hurtigrutenfahrt mit meiner Frau vor etwa 8 Jahren.



In einer einsam gelegenen modernen Ferienanlage fanden wir ein erschwingliches Zimmer mit Gästewaschmaschine, die wir nutzten, und Gemeinschaftsküche. Allerdings konnten wir den regionalen Spezialitäten auf der Speisekarte des angeschlossenen Restaurants nicht widerstehen. Für Wolfgang gab’s Rentiersteak und für mich Dorschzungen (nicht „Seezunge“, sondern wirklich grätenlose Zungen vom Dorsch=Kabeljau), ein Gericht, das man auf deutschen Speisekarten wohl kaum findet.



Abends genossen wir den Ausblick aus den Panoramafenstern unserer Gemeinschafts-Wohnküche.




6.8.2014: Buksnesfjord – Andenes 81 km, ca. 330 Hm

Morgens noch mal die gleiche Perspektive bei anderer Beleuchtung.



http://goo.gl/maps/oaBtM

Am Vormittag gab’s noch einmal Kuchen in einem Bauernhofcafe. Dann folgten etwa 50 km ohne Infrastruktur längs der einsamen Westküste der Insel Andöya.





Nachdem unterwegs angekündigte Verpflegungsmöglichkeiten nicht mehr existierten, fanden wir in Bleik kurz vor unserem Tagesziel das nette Cafe „Jakobine“, an dem wir „Süßen“ nicht vorbeifahren konnten.



Der Ortskern von Bleik ist ebenfalls nett:



Ein Rastplatz kurz vor Andenes konnte uns nicht zum Bleiben animieren.



In Andenes begann es dann zu regnen. Leider hatte der örtliche CP keine Hütten; günstige andere Unterkünfte fanden wir auch nicht. So musste mein Zelt – erfolgreich – seine Regentauglichkeit beweisen.


7.8.2014: Andenes – Gryllefjord – Mefjordvaer 75 km, ca. 850 Hm

Von Andenes nahmen wir die nur etwa von Ende Mai bis Ende August fahrende Fähre zur wenig bekannten Insel Senja.

http://goo.gl/maps/h80ak

Dort nahmen wir die Straße längs der Nordwestküste, die seit einigen Jahren durch neue Tunnels durchgehend befahrbar ist. Interessant war ein Aussichtspunkt kurz hinter dem ersten Pass:





Kurz vor Senjahopen zogen Regenwolken auf; aus der Ferne war ein Gewitter zu hören. So suchten wir das nächstgelegene Quartier, ein zum Glück recht preiswertes Hotel in Mefjordvar etwas abseits unserer Route.




8.8.2014: Mefjordvaer – Botnhamn – Tromsö 97 km, ca. 950 Hm

Von Mefjordvaer ging’s zunächst auf wenig befahrener Straße zur Fähre in Botnhamn, die ebenfalls nur in der Touristensaison fährt.

http://goo.gl/maps/Xk7fu

Nach der Überfahrt hatten wir noch etwa 56 km von Brensholmen bis zur „Olympiastadt“ Tromsö, die wegen der Schacholympiade stark ausgebucht war.

http://goo.gl/maps/ovNiI

Nach der Überfahrt hatten wir noch etwa 56 km von Brensholmen bis zur „Olympiastadt“ Tromsö, die wegen der Schacholympiade stark ausgebucht war.



Wir zelteten auf dem CP im Vorort Tromsdalen. Dank bestem Wetter war’s akzeptabel; im Sanitärraum hätte ich mir allerdings Gummistiefel gewünscht. Bei Regen dürften die Zelt-Standplätze sehr schlammig und die Zustände noch schlimmer sein.



FORTSETZUNG FOLGT

Geändert von Karl der Bergische (26.10.14 19:15)
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#1076594 - 26.10.14 19:17 Re: Es muss nicht immer das Nordkap sein [Re: el loco]
Karl der Bergische
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Hallo Manuel,
Deinen Online-Bericht hatte ich mit Spannung verfolgt und ein wenig als Vorbild für meinen Blog genommen.
Karl
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#1077680 - 30.10.14 10:56 Re: Es muss nicht immer das Nordkap sein [Re: Karl der Bergische]
panther43
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Interessant Deinen Bericht zu Lesen, besonders da ich ja immer paar Tage hinter Euch geradelt bin schmunzel War ein super Sommer!
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#1077733 - 30.10.14 13:59 Re: Es muss nicht immer das Nordkap sein [Re: Karl der Bergische]
Juergen
Moderator
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Hallo Karl,
Du lädst ja weiter fleissig Bilder in die Galerie. Ich werde mir Deinen Bericht mit Freude durchlesen, wenn er dann fertig ist. lach
Bis jetzt sieht die Speisekarte ja schon mal sehr gut aus.

Danke für deinen Enthusiasmus
Jürgen
° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° °
Reisen +
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#1077745 - 30.10.14 14:27 Re: Es muss nicht immer das Nordkap sein [Re: panther43]
Karl der Bergische
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Es muss nicht immer das Nordkap sein / Teil 4 (Schluss): Tromsö bis Havöysund


9.8. bis 11.8.2014: Tromsö mit Blümchen, Katze, Museen und Sonnenbrand

In Tromsö musste Wolfgang, dessen Hinterrad eine höhere Belastung als meins zu tragen hatte, zum zweiten Male eine Speiche tauschen lassen. Ich suchte derweil meinen in einem früheren Urlaub kennen gelernten Lieblingsort auf, den Botanischen Garten. Dieser ist auf Pflanzen der alpinen und arktischen Regionen weltweit spezialisiert. Von der Anlage her der schönste botanische Garten, den ich kenne! Im August blühte sehr viel wie z. B. eine große Sammlung asiatischer Primeln.



Zahlreiche Varianten hat der Garten vom Blauen Mohn aus dem Himalaya.



Aus den Anden stammt diese Pantoffelblume:



Nach dem anstrengenden Rundgang konnte ich im angeschlossenen Cafe die obligatorische Waffel zur Abwechslung mit Multbeeren genießen. Eine Katze, die leider im Cafe keinen Einlass erhielt, leistete mir auf der Terrasse Gesellschaft.



Beim Altstadtbummel konnten wir Kinder beim Schach-Spielen beobachten.



Im Kunstmuseum wurden Bilder norwegischer Maler im Stil von Caspar David Friedrich, zu dem diese auch Kontakt hatten, gezeigt.



Das Polarmuseum veranschaulichte u. a. das Leben von Walfängern, Jägern und Fallenstellern in vergangenen Jahrhunderten auf Svalbord (Spitzbergen) sowie Polarxpeditionen.



Auf dem Rückweg zum CP machte ich noch kurz Station an der „Eismeerkathedrale“, deren Fenster – allerdings nur bei passendem Licht – die eindrucksvolle Architektur noch bereichern.



Ein Missgeschick am Samstag Nachmittag verlängerte unseren Aufenthalt: Beim Umfallen von Wolfgangs Fahrrad wurde das Schaltauge so verbogen, dass die beiden kleinsten Gänge nicht mehr zu schalten waren. Provisorisches Zurechtbiegen hatte nur begrenzten Erfolg. Zum Glück fanden wir am Montag einen begnadeten Mechaniker, der ein neues Schaltwerk und ein nach Zurechtfeilen passendes Schaltauge organisierte und zu einem günstigen Preis einbaute.

Am Sonntag chillten wir bei herrlichstem Wetter an der Bergstation der örtlichen Seilbahn und genossen mit vielen Einheimischen Touristen den Ausblick. Ein leichter Sonnenbrand blieb nicht aus.





Obwohl meine Hüften seit einiger Zeit nicht mehr so für’s Wandern sind, konnte ich mir einige hundert Höhenmeter weiteren Aufstieg zum Gipfelplateau nicht verkneifen.



Montag bummelten wir währen der Wartezeit auf die Fahrradreparatur noch einmal durch die Stadt, wo am modernen Rathaus Werbung für das „Arctic race“, ein Profi-Radrennen, gemacht wurde.



An Nachmittag radelten wir zum Universitätsmuseum, da u. a. über das frühere und heutige Leben der samischen Urbevölkerung sowie samische Politik informiert. Das Poster zeigt das heutige Siedlungsgebiet "Sapmi" der samischen Bevölkerung, das sich über 4 Länder erstreckt.


12.8.2014: Tromsö – Lyngseidet 85 km, ca. 640 Hm

Von Tromsö folgten wir zunächst – teils über ausgeschilderte Radwege/Nebenstraßen – der E 8 Richtung Süden, dann der weniger befahrenen Straße 91 zur Fähre Breivikeidet-Ullsnes.

http://goo.gl/maps/nz1Jd

Dort konnten wir Kite-Surfen bei Starkwind beobachten.



Nach der Überfahrt erreichten wir die bis zu etwa 1.800 m hohen Lyngen-Alpen, ein hochalpines Gebiet mit einigen Gletschern.
http://goo.gl/maps/10kHY



Ein günstiges Quartier (Mehrbettzimmer, in dem wir aber einzige Gäste waren) fanden wir in nahe dem Fähranleger Lyngseidet in der netten „Magic Mountain Lodge“. Diese wird von einer Sportler-Familie, u. a. als Ausgangspunkt für Ski- und Treckingtouren, betrieben und bietet neben einer Selbstversorgerküche wahlweise Frühstücksbuffet und Abendessen auf Vorbestellung.


13.8.2014: Lyngseidet – Fosselv 62 km, ca. 560 Hm

http://goo.gl/maps/RqU6W

Schon beim Start der kurzen Fährüberfahrt war das andere Ufer dank Niesel nicht zu erkennen. Das Wetter änderte sich dann für den Rest des Tages nicht; es regnete nur einmal. Nach einer längeren Abfahrt mussten wir vor Sörkjosen an einer Baustelle ca. 30 Min warten, bis gesprengtes Gestein abgefahren war. Dabei wurde mir recht kalt. Die nächste erschwingliche, trockene Übernachtungsmöglichkeit fanden wir leider „erst“ nach etwa 60 km Tagesstrecke auf dem CP Fosselv.




14.8.2014: Fosselv – Burfjord 67 km, ca. 950 Hm

http://goo.gl/maps/2f1KC

Am nächsten Tag starteten wir erst mittags, als der Regen nachließ. Nach ca. 20 "platten" Kilometern und ca. 400 m Anstieg durften wir wir gut gelaunt durch Wolken/Nebel abfahren, ohne nennenswert nass zu wurden.
An einer Brücke passierten wir wieder einen kräftigen Gezeitenstrom.





Am Abend fanden wir bei einem Privathaus an der E 6 etwa 5 km hinter Burfjord eine sehr günstige, nette Hütte. Die Katze des Hauses mochte allerdings leider keinen Kontakt mit mir aufnehmen.




15.8.2014: Burfjord – Alta 105 km, ca. 970 Hm

Am nächsten Morgen zunächst „Abschiedsfoto" mit norwegischer Flagge von der Hütte aus über E 6 und Fjord.



Dann ging’s weiter über die E 6, die zum Glück nicht allzu stark befahren war.

http://goo.gl/maps/gaEgh

An einer Passhöhe verkauften Samen Souvenirs, Kaffee und .... Die Felle und Geweihe waren uns zu voluminös. Kaffee und Waffeln ließen wir uns schmecken. Kleine Mitbringsel erstanden wir auch.



Kurz vor Alta freuten wir uns, über eine neue Brücke fahren zu dürfen. Die Hoffnung, ohne weitere Höhenmeter Alta zu erreichen, trog allerdings, da wenige Meter vor dem neuen Tunnel ein Sperrschild für Radfahrer ohne Umleitungsempfehlung stand. Auf meiner nicht mehr ganz neuen Karte fanden wir dann aber schnell die alte E 6 als verkehrsarme Umfahrung.



An einer Brücke mit zahlreichen Anglern, bei denen ich allerdings keine „Beute“ sah, warf ich – mehr im Scherz – die Frage in die Runde „Has anyone fish to sell?“. Zu meinem Erstaunen schenkte uns ein Angler daraufhin einige am selben morgen geangelte Seelachsfilets aus seinem nahebei geparkten Wohnmobil. Die rochen beim Braten zwei Stunden später nicht einmal nach Fisch, da wirklich frisch.

In Alta fanden wir dann eine Hütte auf einem der 3 Campingplätze in Övre Alta.




16.8.2014: Alta

In Alta legten wir einen Ruhetag ein, an dem wir uns u. a. um die Buchung unserer Rückflüge kümmerten. Ein Wegweiser auf dem CP zeigt Entfernungen zu diversen europäischen Städten.



Gebäude älter als 70 Jahre – außer einigen Kirchen – gibt es in Alta wie in der ganzen Finnmark (der nördlichsten Provinz Norwegens) praktisch nicht, da die deutsche Wehrmacht beim Rückzug gründlich „verbrannte Erde“ hinterlassen hat. Wolfgang machte Fotos vom Start einer Etappe des „Arctic-Race“, eines Profi-Radrennens.



Hauptattraktion von Alta sind als UNESCO-Weltkulturerbe geschützte etwa 2.000 bis 6.500 Jahre alte Felszeichnungen. Diese werden von einem Museum präsentiert.


17.8.2014: Alta – Skaidi 100 km, ca. 890 Hm

http://goo.gl/maps/gQNuw

Zunächst ging’s einige Kilometer an der Küste längs durch Alta und Vororte. Dann folgte der Anstieg auf eine Hochebene mit vorher angekündigten Rentieren.



Viele Einheimische nutzten den Sonntag, um Multbeeren (Moltebeeren) zu sammeln. Diese können meines Wissens bisher nicht kultiviert werden und sind deshalb entsprechend teuer. Der von mir fotografierte Mann hatte zum Sammeln der Tüte 2 bis 3 Stunden gebraucht. Die Ansichten über den Geschmack gehen auseinander: Ich selbst mag Multbeermarmelade sehr gern und habe deshalb (gekaufte) Multbeeren mit nach Hause genommen. Habe auch schon die Meinung gehört, ihr Geschmack erinnere an Seife.



Auf dem Weiterweg sahen wir dann abgestorbene Birken, vermutlich ein "Werk" des in Nordskandinavien heimischen Birkenspanners, eines Schmetterlings.



Bei leichtem Regen erreichten wir einen neuen CP etwas westlich von Skaidi, wo wir eine Hütte mieteten.


18.8.2014: Skaidi – Havöysund 120 km, ca. 1.110 Hm

http://goo.gl/maps/rqdk1

Nach etwa 25 km Fahrt hatten wir in Olderfjord für 95 km die letzte Möglichkeit, etwas zu kaufen. Die Waffeln waren wirklich gut!



Da wir beide bereits in früheren Urlauben am Nordkap gewesen waren und auch keine Lust auf den Tunnel zur Nordkapinsel (200m unter Meeresspiegel; 10% Steigung) und Eintrittsgeld zum Kap hatten, verließen wir die Route zum Nordkap nach Nordwesten. Dies erwies sich als gute Entscheidung, da die Straße kaum befahren und landschaftlich reizvoll war. Der Wechsel von Sonne, Wolken und kurzen Schauern gab gute Fotomotive.



Ein Rastplatz bescherte uns besonders nette Aus- und Durchblicke.





Diese Tagesetappe wir mit 120 km nicht nur die längste, sondern dank abwechslungsreicher Landschaft und gutem Foto-Wetter sowie gut trainierten Radlern eine der schönsten. Am Abend erreichten wir schließlich Havoysund, wo wir ein erschwingliches Appartement mieten konnten.


19./20.8.2014: Windpark in Havöysund / per Bus zurück nach Alta / Ruhetag

Am Morgen machten wir ohne Gepäck einen Ausflug auf ein kleines Hochplateau.
Von den 2002 erstellten 16 Windkraftanlagen – damals wohl mit 2,5 MW zu den leistungsstärksten gehörend – liefen nur 12, was auf technische Probleme der sicherlich starken Winden ausgesetzten Anlagen eines deutschen Fabrikats hindeutet. An einer Anlage war eine sehr hohe Arbeitsbühne zu Wartungs- oder Reparaturarbeiten in Aktion.



Das Plateau bot einen excellenten Ausblick über das Nordmeer mit diversen Inseln..



Nach einer kurzen Runde durch den Ort, der touristisch kaum erschlossen ist (1 Hotel, kein CP, vielleicht 2 Ferienwohnungsvermieter) fuhren wir per Bus die gleiche Route, die wir gekommen waren, zurück nach Alta. Bis Olderfjord waren nur 4 Fahrgäste im Bus. Dort mussten wir in einen anderen Bus von Honningsvag umsteigen, in dem es im Kofferraum schon etwas eng für unsere Räder war.

Den 20.8. verbummelten wir in Alta mit Einkäufen, Organisieren von Verpackungsmaterial für die Räder etc. Alta fördert übrigens das Radfahren durch den Bau von Radwegen, Beschilderung und gute Abstellanlagen in der Innenstadt. Im Gegensatz zu deutschen Rad-/Fußwegen habe ich mich auf norwegischen Rad-/Fußwegen immer sicher gefühlt, da diese fast immer durch breite Grünstreifen von Straße und Anliegergrundstücken getrennt und somit sehr übersichtlich und zudem meist wenig von Fußgängern frequentiert sind.


21.8.2014: Tagesausflug ohne Gepäck zum Altaelv-Stausee 107 km, ca. 1.460 Hm

Nachdem ich am Vortag schon angefangen hatte, für den Rückflug zu packen, brauchte ich wieder Bewegung. Als Ziel wählte ich den zur Wasserkraftnutzung gebauten Altaelva-Stausee, der um das Jahr 1980 Gegenstand von Auseinandersetzungen zwischen Sami, deren Rentierweiden überstaut werden sollten, und der norwegischen Regierung war. Diese Auseinandersetzung ging wohl einher mit einem erstarkenden Selbstbewusstsein und einer beginnenden staatenübergreifenden Organisation der samischen Bevölkerung in Skandinavien. Mit Fotos von dieser Tagestour möchte ich die Leser nicht belästigen.

http://goo.gl/maps/jnKoI


21.8.2014: Rückflug Alta – Oslo – Kopenhagen – Düsseldorf

Am morgen war Aufstehen um 4:45 angesagt, da Wolfgang einen Flug gegen 7:30 nach Hamburg gebucht hatte. Über dem Altaelv direkt hinter unserer CP-Hütte hingen malerische Nebelschwaden.



Mein Abflug mit SAS war gegen 14:30. Bei meinem Rad schützte ich Kette und Schaltwerk mit Kartonstücken. Anschließend wurde das Rad mit Hilfestellung einer supernetten Schaltermitarbeiterin auf dem Airport in einen Plastiksack verpackt. Meine beiden Radtaschen + Packsack landeten gemeinsam ebenfalls in einem Plastiksack, so dass ich neben der Lenkertasche als Handgepäck (mit Multbeeren, norwegischem Käse etc.) nur 1 Stück Freigepäck und das Rad für etwa 57 € als Sondergepäck hatte (für beide Gewichtsgrenze 23 kg, die ich deutlich unterschritt.

Vom Flughafen Alta, auf dem wohl nur etwa 10 bis 15 Flüge pro Tag starten/landen, ging’s in etwa 2 Stunden mit einer Boeing 737ach Oslo, von dort mit einem Airbus 319 ca. 1 h nach Kopenhagen, dann noch ca. 1h mit einer kleinen Maschine aus kanadischer Produktion nach Düsseldorf. In Kopenhagen verzögerte sich der Abflug, da wohl 1 Person mehr oder weniger als auf der Passagierliste ausgedruckt, eingestiegen war. Gegen 23:00 konnte meine liebe Frau mich dann in Düsseldorf in Empfang nehmen und mir eine nächtliche Rad- oder S-Bahn-Fahrt nach Wuppertal ersparen.
Beim Zusammenbau des Rades stellte ich fest, dass das Schaltauge leicht verbogen war, was sich zu Hause mit Unterstützung eines Freundes mit Spezialwerkzeug leicht wieder richten ließ (Das gleiche Malheur auf dem Hinweg wäre kritischer gewesen)


EPILOG

Insgesamt war’s eine sehr schöne Reise. Am Ende der Reise fühlte ich mich deutlich besser als vorher. Insbesondere waren erstaunlicherweise meine Hüftbeschwerden, die mich vor der Reise hatten zweifeln lassen, ob ich durchhalte, verschwunden.

Hoffe, vielleicht in 2 Jahren wieder eine größere Radreise machen zu können. Ein Traum wäre Osttibet (Yunnan/Sichuan). Dazu habe ich u. a. einen Bericht hier im Forum gelesen. Vor einigen Wochen wurde der Bericht einer ARD-Korrospondentin, die eine solche Tour gemacht hat, gezeigt. Als selbst organisierte Reise kann ich mir das aber kaum vorstellen, da ich wohl keinerlei Talent zum Chinesisch-Lernen habe. Wahrscheinlich bleibt’s ein Traum. Auch in Europa gibt’s noch Ziele.!

Habe Zeit und Lust, das Norwegen-Wiki zu ergänzen. Gibt’s dazu Ansprechpartner und evtl. Tipps?


Geändert von Karl der Bergische (30.10.14 14:38)
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#1077753 - 30.10.14 15:09 Re: Es muss nicht immer das Nordkap sein [Re: Karl der Bergische]
Keine Ahnung
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Beiträge: 7005
Sehr schön! Bislang habe ich nur eine Tour im Norden gemacht. Ich muss diesen Teil Europas doch einmal wieder für die Planung zukünftiger Touren in Erwägung ziehen!
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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