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#536345 - 04.07.09 08:58 Canal de Bourgogne, erste Juniwoche 2009
edwin
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 238
Dauer:5 Tage
Zeitraum:1.6.2009 bis 5.6.2009
Entfernung:240 Kilometer
Bereiste Länder:

Vorgeschichte:
Schon im letzten Jahr war mir die Site La Bourgogne a velo aufgefallen. Im Herbst wurden dort die Karten upgedated und es schien so, als ob die Wege jetzt auch fahrbar wären.
In den letzten 5 Jahren habe ich jedes Jahr mit meinem Sohn eine Radreise gemacht. Jetzt ist er fast 11. Letztes Jahr waren wir teilweise über 60km gefahren, also habe ich dieses Jahr mit Etappen bis ca. 60km geplant. Start sollte Dijon sein und dann den Burgundkanal Richtung Westen. Es war für uns das erste Mal mit Zelt und ohne Anhänger (ok, das ist jetzt missverständlich, letztes Jahr waren wir ohne Zelt ohne Anhänger und davor mit Zelt und mit Anhänger unterwegs), also musste auch mein Sohn einiges an Gepäck transportieren.
Für die Planung und zum Fahren hatte ich mir das Buch "Le canal de Bourgogne: guide du randonneur" von Jacques Clouteau besorgt.
Ich hatte mich darauf verlassen, das Anfang Juni die französischen Campingplätze frei genug wären, um nicht vorbuchen zu müssen.
Wir sind dann Pfingstsonntag mit den Fahrrädern im Wagen nach Dijon. Kurze Pause mit Besichtigungen in Neuf-Brisach (alte Militärarchitektur kommt bei Jungs in dem Alter immer gut). Übernachtung dann im Formule 1 in einem Industriegebiet in Dijon.

Pfingstmontag: Dijon -> Lac-de-Panthier
Nach schlechter Nacht (Ziemlich viel Krach im Hotel, im Nachhinein würde ich das "Première classe" auf der anderen Straßenseite versuchen) fahren wir erst einmal zur Tourist-Info und fragen nach einem geeigneten Parkplatz. Man empfiehlt uns den Lac Kir, dort sind alle Parkplätze umsonst und es sind 12 Parkplätze mit über 1000 Stellplätzen vorhanden. Wir nehmen gleich den ersten Parkplatz, dann brauchen wir am Ende der Reise vom Bahnhof nicht so weit laufen. Während wir die Fahrräder aufbauen, füllt sich der Parkplatz komplett, es ist schließlich Pfingstmontag und schönes Wetter.
Der Weg beginnt hervorragend, superglatter Asphalt und praktisch kreuzungsfrei. In der Nähe von Dijon sind noch viele Leute unterwegs, auch viele Inliner. Die Rennradler sind etwas lästig, viele überholen ohne Vorwarnung und sehr eng und schnell, wir sind mit unseren "Poids Lourds" aber auch ziemlich langsam unterwegs.
Spätestens ab Pont de Pany wird es auf dem Fahrradweg ruhiger, auch die bisher nahe Autobahn geht nicht in unserer Richtung weiter. Dafür hört auch der Asphalt bald auf. Der folgende feine Schotter ist aber frisch gemacht, praktisch frei von Schlaglöchern und gut zu fahren. Ab Pont de Pany haben wir den heftigen Wind, der bis jetzt seitlich leicht von hinten kam, meist direkt von hinten und werden super geschoben.
Ab Pont-d'Ouche drehen wir in den Wind und wir haben wieder eine Autobahn in der Nähe. Aber das Etappenziel ist nahe und so sind wir trotz des Windes gut motiviert. Nach Schleuse 14 verlassen wir den Kanal und fahren (na ja, schieben) den Berg hoch Richtung Châteauneuf-en-Auxois.

Wir kämpfen uns nach Chateauneuf hoch

Châteauneuf ist mit Recht Mitglied bei den schönsten Dörfern Frankreichs und richtig schnuckelig. Nach kurzer Pause fahren wir auf der anderen Seite schön vorsichtig wieder runter Richtung Campingplatz am Lac de Panthier.
Der Campingplatz ist sehr schön und ruhig gelegen, hat einen Innenpool und mehrere Außenbecken mit obligatorischer Wasserrutsche. Mein Sohn möchte gleich noch einen weiteren Tag bleiben. Wir beschließen, das am nächsten Morgen zu entscheiden.
Gefahrene Strecke: 50km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 11km/h (inkl. der Schiebestrecke nach Châteauneuf)

Dienstag 02.06.: Lac-de-Panthier -> Lac-de-Panthier
Nach ruhiger Nacht entscheiden wir uns noch zu bleiben (wer hätte auch etwas anderes erwartet).

Lac de Panthier

Befreit vom Gepäck fahren wir erst einmal zum Wasserschloß von Commarin und erkunden dann noch die Strecke über den Hügel nach Pouilly-en-Auxois, wo wir am nächsten Tag wieder auf den Kanal treffen wollen.

Château de Commarin

Wir essen noch ganz nett in Pouilly (in der Bar des Sports oder so ähnlich) und mein Sohn bekommt genau wie gestern abend am Campingplatz ein Menu Enfant, das für 7,50 ganz ok ist. Zum Nachtisch gibt es diesmal sogar zwei Kugeln Eis.
Durch den Pausentag habe ich den Plan aufgegeben, noch zum Canal du Nivernais zu wechseln, aktuelles Ziel für die Woche ist jetzt Laroche-Migenne.
Gefahrene Strecke: 30km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 15km/h (ohne Gepäck)

Mittwoch 03.06.: Lac-de-Panthier -> Venarey-les-Laumes
Geplantes Ziel für heute ist Montbard. Zusätzlich hatte ich noch die Besichtigung von Alesia und Fontenay geplant. Da wir erst gegen 11:30 loskommen, streiche ich Fontenay schon mal in Gedanken. Wir kommen trotz Gepäck erstaunlich gut hoch nach Creancy und stoßen dahinter wieder auf den offiziellen Kanalweg oberhalb des Tunnels, in dem der Burgundkanal den Hügel durchquert.

Der Weg über den Tunnel

Der Weg über dem Tunnel ist eigentlich sehr schön, Problem ist nur, dass der Weg von einer Autobahn zerschnitten wird. In Clouteaus Buch ist ein kurzer Weg vor der Autobahn abwärts nach Pouilly eingezeichnet, aber man wird jetzt mit 2 Kilometer Umweg den Hügel hoch geschickt, um die Autobahn zu umgehen. Wir nehmen den oberen Weg, weil der kurze an den Autobahnabfahrten vorbeiführt.
Durch Pouilly geht der Weg ruhig abwärts wieder an den Kanal zurück. Am Kanal ist der Weg wieder wie vor dem Tunnel fein geschottert und in gutem Zustand.

Ein typischer Teil des Wegs: Die Schleusentreppen hinter dem Tunnel

An den Schleusen geht es jetzt abwärts, aber der immer noch sehr heftige Wind kommt häufig von vorne und bremst uns aus. Ich streiche jetzt in Gedanken auch Montbard als Ziel, das gibt uns Zeit für ein Mittagessen in einem Restaurant kurz hinter Schleuse 12. Das Essen war eher schwach, es gab auch kein Menu Enfant. Unser Urteil beruht natürlich nur auf einem Gericht und die Lage des Restaurants ist super, Wintergarten direkt am Kanal.
Im Restaurant treffen wir zwei englische Paare mittleren Alters, die auch auf Fahrrädern unterwegs sind; die einzigen anderen Radwanderer der ganzen Woche. Obwohl sie ganz begeistert von der Qualität des Weges am Kanal sind, wollen sie nur kurz am Kanal bleiben und dann weiter rauf in den Morvan zu ihrem vorgebuchten Hotel.
Mein Sohn ist trotz des Windes sehr gut motiviert, schließlich geht es zu Vercingetorix nach Alise-Sainte-Reine. Trotzdem ist es 17:30, als wir auf dem Campingplatz in Venarey-les-Laumes ankommen.
Der Platz hat zwar nur 2 Sterne, ist aber auch sehr schön, die Sanitäranlagen scheinen neu zu sein und alles ist nett und sauber. Gegenüber den anderen Campingplätzen hat er den großen Vorteil, das es mehrere dieser typisch französichen Picknickbankkombinationen gibt, so das man beim Essen gemütlich an Tischen sitzen kann. Der Nachteil des Platzes ist die relativ nahe Zugstrecke und gerade abends und frühmorgens rattern viele Güterzüge durch.
Wir bauen nur kurz das Innenzelt auf, schmeißen das Gepäck rein und machen uns dann auf den Weg zu Vercingetorix. Selbst ohne Gepäck schieben wir größere Strecken den Berg hinauf zum Ziel für den Asterix-Fan.

Der Höhepunkte der Reise: 408m über NN

Die letzten Autotouristen verlassen gerade das Denkmal und wir haben unsere Ruhe. Das Ganze ist so eine Art Hermannsdenkmal mit schöner Sicht oben auf dem Hügel. Die Besichtigung der Ausgrabungen ist so spät natürlich nicht mehr möglich und das Museum hat ohnehin wegen Umbau geschlossen (wussten wir vorher).
Gefahrene Strecke: 61km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 12km/h (inkl. der Schiebestrecke zum Vercingetorix)


Donnerstag 04.06.: Venarey-les-Laumes -> Montbard
Das sehr ehrgeizig geplante Ziel für heute ist Tonnere, aber wir kommen mal wieder spät los, es gibt wieder heftigen Gegenwind und mein Sohn hat sich gestern etwas verausgabt, so dass wir schon in Montbard wieder das Zelt aufbauen. Dadurch schaffen wir nachmittags noch die Besichtigung der Abtei Fontenay, immerhin Weltkulturerbe.

Fontenay

Wir essen in der Pizzeria "Le Calypso". Für meinen Sohn war es das beste Restaurant der Reise, schließlich gab es die größte Portion Eis zum Menu Enfant. Für mich war es wohl die erste Pizza in unscheinbarer Normalgröße, die ich nicht ganz schaffe. Die ganze Pizza war ca. 1cm dick mit leckerem fetten, aber heftig sättigendem Käse bedeckt, so dass ich einen Teil zurückgehen lassen musste.
Die Hauptdurchgangsstraße durch Montbard (D905) ist für Fahrradfahrer übel, lauter Laster, die es sehr eilig haben, selbst schieben ist schwierig. Abends habe ich eine gute, aber nirgends ausgeschilderte Alternative entdeckt: unten am Fluss gibt es einen sehr schön fahrbaren Betonplattenweg, der am (meist ungenutzten) LKW-Parkplatz an der Umgehungsstraße direkt gegenüber des Zeltplatzes beginnt.

Die Brücke im Zentrum von Montbard, rechts am Fluss ist der Betonplattenweg zu sehen

Der Campingplatz in Montbart ist sehr schön (wie üblich... ), wenn man nicht direkt an der Umgehungsstraße liegt, ist er auch ruhig. Direkt daneben ist ein neu gebautes Spaßbad, das auch den Vergleich mit deutschen Einrichtungen nicht zu scheuen braucht. Als Zeltplatzgäste bekommen wir freien Eintritt. Trotz der restriktiven Öffnungszeiten ist es drinnen (und draußen) angenehm leer.
Gefahrene Strecke: 29km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 14km/h

Freitag 05.06.: Montbard -> Tonnere
Das Ziel für heute ist mal wieder Tonnere. Da das der nächste größere Bahnhof auf der Strecke ist, müssen wir das jetzt auch durchhalten, da wir am Sonnabend zurück nach Deutschland müssen. Der Wind ist nicht ganz so stark, aber immer noch von vorne.
Hinter Montbard wird der Weg dann deutlich schlechter. Jetzt gibt es auch gröberen Kies und Schlaglöcher. Zwischendurch immer wieder gute Abschnitte, aber ich hätte doch gerne full suspension und weniger Gepack gehabt. Ich hätte wohl auch in Montbard an einer Tankstelle etwas Luft nachfüllen sollen, einige Male schlug der Hinterreifen durch.
Mittagspause haben wir in Ravières im Café-Restaurant du Port gemacht. Für mich vom Essen her eindeutig der Höhepunkt, ich hatte einen Fischspieß, der sehr gut war. Für meinen Sohn gab es kein Menu Enfant, er war mit seiner Ente nicht ganz zufrieden, aber satt geworden ist er auch und als Nachtisch gab es wieder ein Eis für ihn. Die Wirtsleute gaben sich Mühe, deutsch zu lernen und man wäre auch ohne Französischkenntnisse klargekommen.
In Tonnerre liegt der Campingplatz direkt am Kanal und füllte sich wegen des Wochenendes, als wir vorbeifuhren. Wir aber hatten vor, uns ein Zimmer zu nehmen, da wir noch den Wagen nachholen wollten. Die Wahl fällt auf das Hotel Central. Als wir dort ankommen, ist es geschlossen. Es gibt einen Zettel, dass man sich in einem etwas entfernten Restaurant melden soll. Dort werden wir von einer unwirschen Frau -die eigentlich keine Lust hat uns zu bearbeiten, schließlich muss sie eigentlich im Restaurant arbeiten- zurück zum Hotel gebracht. Die Fahrräder müssen beim Restaurant bleiben. Im Hotel erfahren wir, dass wir die einzigen Gäste sind, eigentlich ist es nur Samstags geöffnet.
Wir fahren abends noch mit dem Zug nach Dijon zurück, dauert gerade mal eine gute Stunde im TER. Dort steht noch das Auto mit dem wir wieder nach Tonnere fahren. So gegen 23:00 im etwas heruntergekommenem leeren Hotel ist es dann so, das ich in dunklen Ecken überlege, ob dort vielleicht ein dämonisch grinsender Jack Nicholson steht.

“Fosse de Dionne”, der burgundische Blautopf

Am nächsten Morgen regnet es wie angekündigt. Wir besichtigen noch kurz die Fosse de Dionne und treffen dort auch einen Jakobspilger, der schon seit 4 Wochen zu Fuß von Köln unterwegs ist.
Die dort gelegene "Ferme de la Fosse de Dionne" sieht nett aus und wäre als Chambre d'hôte wohl besser gewesen als unser Hotel.
Gefahrene Strecke: 61km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 14km/h

Resumé
Der Weg am Kanal hat uns beiden viel Spaß gemacht. Wir haben nicht die Strecke geschafft, die geplant war, das lag zum einem am Wind, aber auch daran, dass die Gegend nett war und überall Campingplätze vorhanden waren, so daß man die Etappen kurz halten konnte. Auf die Dauer immer am Kanal lang wäre wohl etwas langweilig, aber ich kann mir gut vorstellen, in den nächsten Jahren noch den Canal du Nivernais zu fahren. Windtechnisch wäre die umgekehrte Richtung wohl günstiger gewesen, in diese Richtung sind auch alle Führer (Buch/Internet) angelegt. Das liegt aber vielleicht daran, dass in Frankreich immer von Paris aus gedacht wird.
Die Eignung für Kinder ist hervoragend, solange man am Kanal bleibt. Die Landstraßen sind meist auch kein Problem, nur in den größeren Orten wird es heftiger, die Laster auf den engen Durchfahrten heizen schlimmer als in Deutschland. Die Zeltplätze waren vom Kanal aus aber auch auf ruhigen Straßen zu erreichen, man sollte da nur schon vorher planen und nicht wie wir die Einheimischen fragen. Die schicken einen meist durchs dickste Gewühl (wie in Deutschland). Durch die hohe Zeltplatzdichte sind auch kürzere Etappen mit kleineren Kindern möglich.
Die Campingplätze waren alle in sehr gutem Zustand, angenehme Athmosphäre ohne Dauercamper und wirklich preiswert.
Für meinen Sohn lies sich die Qualität der Restaurants darauf reduzieren, ob es ein Menu Enfant gab. Die Preise lagen Mittags meist bei 13€ fürs Menu, 7,50€ für das Menu Enfant, ca. 8€ die Pizza. Inklusive einem kleinen Roten für mich sind wir mit 20€ bis knapp über 30€ ausgekommen, also etwas teuerer als in Deutschland. Positiv war der zusätzliche Liter Wasser, der in Frankreich immer noch automatisch oder auf Nachfrage auf den Tisch gestellt wird.
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#536355 - 04.07.09 09:37 Re: Canal de Bourgogne, erste Juniwoche 2009 [Re: edwin]
k_auf_reisen
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 292
Hallo, Edwin!

Danke vielmals für den netten Bericht. Frankreich ist immer wieder schön als Radreiseland und Burgund sicher nicht die hässlichste Gegend dort! schmunzel
Flexibilität und die Bereitschaft, auch mal viel kürzer als geplant zu fahren ist beim Radeln mit Kindern das Um und Auf, das machst Du genau richtig, finde ich!

Noch viele schöne Touren Euch beiden
wünscht K.

PS.: Dein Sohn ist auch schon bei der ersten Tour vor 5 Jahren auf dem eigenen Rad gefahren, nehme ich an, oder?
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#536483 - 04.07.09 21:55 Re: Canal de Bourgogne, erste Juniwoche 2009 [Re: edwin]
lowrider39
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 30
Hallo Edwin,
herzlichen Dank für Deinen ausführlichen Reisebericht mit den vielen nützlichen Tipps und den anregenden Fotos.

Eine Burgund-Rundfahrt entlang der Kanäle spukt mir schon seit letztem Jahr im Kopf herum. Ich weiss noch nicht, ob ich die Fahrt noch diesen Herbst verwirklichen kann oder erst nächstes Jahr. Auch die Frage ob Zelt (zusätzliches Gewicht) oder Hotel ist noch nicht entschieden.

Grüsse Renate
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#537258 - 07.07.09 23:01 Re: Canal de Bourgogne, erste Juniwoche 2009 [Re: k_auf_reisen]
edwin
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 238
In Antwort auf: k_auf_reisen
PS.: Dein Sohn ist auch schon bei der ersten Tour vor 5 Jahren auf dem eigenen Rad gefahren, nehme ich an, oder?


Vor 5 Jahren war er noch nicht ganz 6 und ist schon selbst gefahren. Wir sind damals ca. 100 in 3 Tagen an Jagst und Kocher gefahren (und geschoben). Er hatte damals noch sein 18er Puki und war hochmotiviert.
Solche Leistungen hängen aber stark vom Kind ab. Unserer jüngerer Sohn hat mit knapp 7 wenig Lust auch nur 15km zu fahren. Er war auf unseren Reisen bis jetzt auch nur einmal als Passagier dabei. Aber ich denke, das wird noch!

Grüße aus der odenwälder Idylle!

PS: Vielen Dank noch für den Tipp zur Formatierung der Bildunterschriften!
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