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#785357 - 04.01.12 21:23 Vogesen. Auf Umwegen in die Berge.
Holger
Mitglied
Themenersteller
anwesend und zufrieden anwesend
Beiträge: 13916
Dauer:13 Tage
Zeitraum:4.8.2011 bis 16.8.2011
Entfernung:1087 Kilometer
Bereiste Länder:deDeutschland
frFrankreich
chSchweiz
Externe URL:http://www.montivagus.de/touren.html

Ich mache alles falsch: Gnadenlos chronologisch, dazu Bilder im Briefmarkenformat … ob das hier überhaupt jemand liest?

Falls ja, ein kleiner Tipp: Auf’s Bild klicken und es wird groß

Also, los geht’s. Mit etwas Verspätung, eigentlich wollte ich im Mai/Juni in die Cevennen, da hatte mein Schlüsselbein etwas dagegen und brach. Also später, und ein näheres Ziel, weil zwei Wochen Urlaub arbeitsmäßig nicht drin waren. Aber Frankreich sollte es schon werden, da suchte ich mir die Vogesen aus. Ein paar Tipps holte ich mir aus dem Forum. Und dann ging’s los. Verspäteter IC gleicht Notarzteinsatz in der S-Bahn aus, ich schaffte es rechtzeitig nach Weingarten zu Nathalie und Micha. Und am nächsten Morgen dann aufs Rad. In Ettlingen regnete es, ansonsten war es trocken, von Weingarten bis Saverne am Fuß der Vogesen. Nur … es sollte nicht so trocken bleiben, prophezeite der Wetterbericht. Schon in der Nacht regnete es ordentlich, ich hatte mich vorsichtshalber im Schloss, dem Chateau Rohan, einquartiert … okay, in einem Flügel befindet sich die Jugendherberge. Da ich keine Lust hatte, ein total verregnetes Wochenende in den Bergen auf dem Rad zu verbringen, entschloss ich mich, nach Nancy zu fahren. In einer Stadt kann man auch im Regen was unternehmen, dachte ich mir. Vorteil am Rande: Es war erstmal flach, denn, das hatten schon die ersten kurzen Steigungen gezeigt, mit meiner Bergform war es nicht weit her, nach dem Schlüsselbeinbruch.



Nancy erreichte ich in strömendem Regen, glücklicherweise fuhr ich direkt am Stadion vorbei in die Stadt, sonst hätte ich nicht erfahren, dass am Abend AS Nancy-Lorraine gegen Lille OSC die Saisoneröffnung der Ligue 1 feierte. Na, wenigstens das, ein neues Stadion als Trost. Ich quartierte mich im Etap-Hotel ein und blieb dort drei Nächte (wegen des Wetters, das in den Vorhersagen nicht so toll war, in der Realität aber dann doch ganz akzeptabel). Nancy ist eine schöne Stadt, viel Jugendstil und ein monumentaler klassizistischer Platz in der Mitte, die Place Stanislas, Geschenk eines polnischen Fürsten, der dank glücklicher familiärer Verwirrungen für einige in Lothringen herrschte und sich architektonisch verewigte. Aber, zugegeben, es ist ganz gut gelungen, wie ich am Abend bei einer Licht- und Tonschau mit den Palästen als Leinwand bestätigt bekam. Von Nancy machte ich Tagestouren, mit dem Rad bis Toul und Amance, mit dem Zug nach Metz, dort spielte der FC Metz gegen AS Arles-Avignon, zweite Liga, noch ein neues Stadion, kann ich mir natürlich nicht entgehen lassen.



Und dann doch die Berge. Von Nancy nach Gerardmer, am Ende wieder ziemlich regnerisch – das Zelt blieb im Packsack, ich nächtigte im Hotel Murmeltier. War nett, mit Waschservice. Doch dann: Sonne! Wärme! LKWs! Okay, ab dem Col du Bonhomme war es vorbei mit letzteren, sonnig und warm blieb es noch, zum Glück. Ich fuhr den nördlichen Teil der Route des Crêtes und endlich war es eine richtige Radreise: Berge, Sonne, Schweiß, Höhenmeter. Viele Urlauber waren unterwegs, die Ausflugsrestaurants waren gestopft voll, kein Wunder, mitten in den Ferien und endlich mal schönes Wetter. Und schöne Sicht, ich quälte mich hoch zum Hohneck und wurde belohnt, Blick über das Rheintal, über die Vogesen bis zu den Alpen … okay, nicht ganz. Aber auf den Panoramatafeln standen Eiger, Mönch und Jungfrau, ich schwör’s! Ab Markstein rollte ich bergab, hinunter in die Rheinebene, auf den Campingplatz bei Guebwiller (aha! Am sechsten Tag!).



Und jetzt richtig bergig: Auf den Grand Ballon, das Dach dieser Reise. Ordentlich Höhenmeter, fast 1.000, Mittagspause nach gerade mal 15 km, überraschender Alpenblick, nicht ganz so überraschender, aber trotzdem toller Vogesenrundblick – es hat sich doch gelohnt. Nach der Abfahrt eine kleine Supermarktsuchodyssee und ein Campingplatz in Ranspach. Der teuerste, Fahrrad + Zelt + Mensch 18 EUR! Immerhin: Unterhaltung, am Abend gab es vor der wenige Meter entfernten Bar Karaoke. Na dann, gute Nacht.
Der nächste Tag begann wieder sonnig, ich fuhr über den Col de Bussang zur Moselquelle. Lustig, hier kann man noch mit der Ferse am einen und mit den Zehen am anderen Ufer der Mosel stehen. Schon mittags kam ich am Campingplatz an, in Fresse. So heißt das Kaff wirklich, Fresse-sur-Moselle, allein deshalb musste ich dort übernachten. Und es war der günstigste Campingplatz, Fahrrad + Zelt + Mensch für 4,08 EUR. Das Zelt baute ich auf, der Mensch setzte sich aufs Fahrrad und drehte noch eine Runde durch die 1.000 Seen. Das Pays des 1.000 étangs war ein Tipp aus dem Forum, einer der wenigen, die ich tatsächlich beherzigte und es war wirklich schön: Eine Hoch“ebene“ mit unzähligen kleinen und ganz kleinen Seen … richtig flach war es nicht, es ging immer mal kurz, aber sehr steil bergauf und bergab. Und dann richtig begab ins Tal, wo es doch glatt zu regnen begann. Was soll denn das? Und es regnete die ganze Nacht, immerhin, mein Zelt war fast dicht.



Am Morgen zog ich die nassen Radklamotten an, verpackte das nasse Zelt, setzte mich aufs nasse Rad und fuhr auf dem nassen Radweg die Strecke vom Vortag zurück. Raus aus den Bergen, ich hoffte, dass der Regen an den Bergen hing und mich im Tal verschonte … und siehe da, so war es auch. Zudem hatte ich ein Ziel, Montbéliard, am Abend spielte dort der FC Sochaux gegen SM Caen. Um das zu erreichen, musste ich allerdings erst ordentlich gegen den Wind strampeln, entlang des Rhein-Rhone-Kanals gab es wenigstens keine Steigungen mehr.
Am Tag danach ging es in die Schweiz. Die letzte Etappe war angesagt, von Montbéliard nach Weil am Rhein, durch die Ajoie. Die Ajoie ist der nördliche Zipfel des Kanton Jura, die Orte heißen hier Miécourt, Courgenay oder Beurnevésin; nebenan in Frankreich Winkel, Liebsdorf oder Altkirch. In Porrentruy gab ich viele Franken aus und bekam dafür eine Zeitung und ein Mittagsessen, dann ging es weiter, durch das Lützeltal und das Birstal nach Basel. Problemlos, ich war ja nicht in Uniform unterwegs. Kurz vor Basel dann der km. 1.000. Unterkunft in Weil: Carathotel, ein Kasten aus den 70ern, immerhin mit tollem Blick, mein Zimmer war im 8. Stock. Am Montag kurvte ich dann zum Abschluss zwischen Deutschland, Frankreich und der Schweiz hin und her, kaufte Schokolade und Fondue, lächelte über den „Flughafen“ Basel-Mulhouse und legte mich früh ins Bett, um den Zug am nächsten Morgen um kurz nach fünf zu bekommen.



Eine schöne Tour war es, aber als Hauptradreise war sie mir ein bisschen zu kurz. Das muss nächstes Jahr besser werden. Und das mit dem Zelt überlege ich mir auch nochmal, bin ja offensichtlich ein Weichei geworden und nehme bei drohendem Regen lieber eine feste Unterkunft. Trainingseffekt hin und her, ohne die Extrakilos wäre es vielleicht doch ein bisschen leichter gewesen an den Bergen.

Okay, hier noch die Route

Und den ausführlichen Bericht gibt es hier:



Ernst Alexander Rauter hat recht. Das Adjektiv - wo es nicht zwingend ist, ist es falsch.

Geändert von Holger (05.01.12 06:20)
Änderungsgrund: So viel war's auch nicht
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Off-topic #785394 - 04.01.12 22:34 Re: Vogesen. Auf Umwegen in die Berge. [Re: Holger]
atk
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 5190
In Antwort auf: Holger
Entfernung: 10872 Kilometer

Wow.
Oder doch nur ein Vertipper? grins

Geändert von atk (04.01.12 22:34)
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Off-topic #785418 - 04.01.12 23:02 Re: Vogesen. Auf Umwegen in die Berge. [Re: atk]
veloträumer
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
anwesend und zufrieden anwesend
Beiträge: 13124
Nach Homepage-Bericht ist dem Holger das Komma verrutscht. Kommt davon, wenn man es zu genau nehmen will. lach

@ Holger: Hatte schon auf der Homepage mich durchgeklickt. Sind mal wieder etliche Überschneidungen mit alten wie auch jüngsten Touren dabei. Vermutlich liefere ich irgendwann auch nochmal was aus der Gegend nach.

Was mir so einfiel: Warum machst du nicht mal eine reine Fußballtour - könnte auch so eine Art Stadionlinie sein (alle Premiumvereine eines Landes)?
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
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Off-topic #785424 - 04.01.12 23:13 Re: Vogesen. Auf Umwegen in die Berge. [Re: veloträumer]
ChrisTine
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 2648
Zitat:
Was mir so einfiel: Warum machst du nicht mal eine reine Fußballtour - könnte auch so eine Art Stadionlinie sein (alle Premiumvereine eines Landes)?

Das dachte ich vorhin beim Lesen auch.



Chris, die hofft,
eine Karte für:
Holstein Kiel gegen Dortmund
zu bekommen cool
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Off-topic #785450 - 05.01.12 06:26 Re: Vogesen. Auf Umwegen in die Berge. [Re: atk]
Holger
Mitglied
Themenersteller
anwesend und zufrieden anwesend
Beiträge: 13916
In Antwort auf: atk
In Antwort auf: Holger
Entfernung: 10872 Kilometer

Wow.
Oder doch nur ein Vertipper? grins

Ein Déja lu grins

Anscheinend akzeptiert das Reisebericht-Formular keine Kommas.

Gruß
Holger
Ernst Alexander Rauter hat recht. Das Adjektiv - wo es nicht zwingend ist, ist es falsch.
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#785625 - 05.01.12 16:05 Re: Vogesen. Auf Umwegen in die Berge. [Re: Holger]
Flori
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1061
In Antwort auf: Holger
Ich mache alles falsch: Gnadenlos chronologisch, dazu Bilder im Briefmarkenformat … ob das hier überhaupt jemand liest?

Da wüsste ich aber noch ein paar schöne Fehler. Wenn Du mich vergraulen willst: Beschreibe bitte jeden Tag ausführlich und möglichst exakt Deinen Zeltplatz und sämtliche Mahlzeiten. Die Preise für die Übernachtung gehören täglich erwähnt, sonst sinkt der praktische Wert Deines Vogesenkatalogs auf Null. Und wenn Du chronologisch vorgehst: Bitte nie vergessen, Zeltauf- und -abbau an der passenden Stelle zu erwähnen. Außerdem solltest Du besuchte Sehenswürdigkeiten mit einem knappen Adjektiv wie "wunderbar" oder "großartig" versehen, aber bloß nicht erklären, was und warum. War doch eh schon jeder dort! Und wenn Du Dich mit anderen Reisenden unterhalten hast, erwähne bitte die Nationalität (das sorgt für enorme Abwechslung) und bezeichne die Qualität des Gesprächs mit einem Adjektiv (kann ruhig wieder das gleiche sein), aber erwähne auf keinen Fall den Inhalt des Gesprächs!

grins

Mir persönlich gefällt diese Art Zusammenfassung sehr gut. Die Bilderreihen als Trennlinie ergänzen den Text; man kann sie fast schon als Zwischenüberschriften lesen. Und die Länge? Finde ich für einen Online-Text prima. Wenn es länger wäre, würde ich's nicht gern am Bildschirm lesen. Ehrlich gesagt, den Bericht auf der Website brauche ich da gar nicht mehr.

Ich finde auch, der Text hat besonderen Schwung. Hast Du erst die ausführliche Version gemacht und dann die Zusammenfassung geschrieben? Das würde einen alten Spruch bestätigen, der bei uns nach Rechnerabstürzen gebracht wird: Die zweite Fassung wird immer besser.

Geändert von Flori (05.01.12 16:06)
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Off-topic #785680 - 05.01.12 18:57 Re: Vogesen. Auf Umwegen in die Berge. [Re: veloträumer]
Holger
Mitglied
Themenersteller
anwesend und zufrieden anwesend
Beiträge: 13916
In Antwort auf: veloträumer
[…]Was mir so einfiel: Warum machst du nicht mal eine reine Fußballtour - könnte auch so eine Art Stadionlinie sein (alle Premiumvereine eines Landes)?

Hab' ich ernsthaft mal überlegt, vor vier Jahren, EM in Österreich und der Schweiz. Dann aber wieder verworfen, mangels Geldscheißer grins

Einfach nur leere Stadien besuchen ist nix, es müssen schon Spiele stattfinden. Das Problem: ich plane nicht gerne meine Route genau, und das müsste ich dann. Es sei denn, es passiert mir mal wieder sowas wie vor fünf Jahren, als mir die Basler ZEitung in die Hände fiel mit diesem Spielplan. Den habe ich natürlich schon in die Reise integriert (3.–5. Etappe) grins
Ernst Alexander Rauter hat recht. Das Adjektiv - wo es nicht zwingend ist, ist es falsch.
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#785681 - 05.01.12 18:59 Re: Vogesen. Auf Umwegen in die Berge. [Re: Holger]
Juergen
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 6639
Hallo Holger,
danke für die Steilvorlage. Ich werde im Mai auch in die Vogesen fahren und geniesse deinen Bericht sehr in meinem etwas überforderten Planungszustand.

Herzliche Grüsse
Jürgen

ps:
hat dir schon mal jemand gesagt, dass die Beschreibung der Alpenpässe auf deiner Homepage erste Sahne sind? wein
° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° °
Reisen +
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#785683 - 05.01.12 19:08 Re: Vogesen. Auf Umwegen in die Berge. [Re: Flori]
Holger
Mitglied
Themenersteller
anwesend und zufrieden anwesend
Beiträge: 13916
In Antwort auf: Flori
[…]Ehrlich gesagt, den Bericht auf der Website brauche ich da gar nicht mehr.[…]

Ich hab's befürchtet grins

In Antwort auf: Flori
[…]Hast Du erst die ausführliche Version gemacht und dann die Zusammenfassung geschrieben? Das würde einen alten Spruch bestätigen, der bei uns nach Rechnerabstürzen gebracht wird: Die zweite Fassung wird immer besser.

Ja, so war es. Allerdings gibt es auch Leser, die die längere Version bevorzugen, die dürfen dann auf der Website lesen. schmunzel Aber in der Tat, das sollte hier mal stark reduziert sein.


In Antwort auf: Flori
[…]Außerdem solltest Du besuchte Sehenswürdigkeiten mit einem knappen Adjektiv wie "wunderbar" oder "großartig" versehen, aber bloß nicht erklären, was und warum. […]

Ja, die Adjektive. Ich erwische mich immer wieder dabei, nach schönen Adjektiven zu suchen. Meist ist es besser, es einfach wegzulassen. Adjektive sind überbewertet und häufig überflüssig. Aber mir fällt das beim lektorieren deutlich einfacher als beim selbst schreiben. Bei uns schreiben Azubis immer mal einen kleinen Bericht für die Website oder unseren Facebook-Auftritt, wo sie von ihrer Arbeit berichten. Ich habe ihnen gesagt, sie sollen sich vorstellen, das wäre eine Postkarte an die Eltern (okay, ist ein bisschen von gestern, Postkarten schreibt ja keiner mehr). Meist versuchen sie sich zwanghaft gut auszudrücken und landen in einer Amtsprosa mit möglichst vielen substantivierten Verben etc. Und häufig gibt es Sätze wie "der Aufenthalt in der Abteilung xy war sehr interessant" Punkt. Warum denn? Das hake ich dann immer wieder nach schmunzel Insofern, ich versuche schon, das zu vermeiden, was Du da noch aufzählst, es fällt mir aber sicher beim Lektorieren einfacher als beim Schreiben, da fällt mir vieles erst beim zweiten Mal lesen auf und ich schmeiße es raus ... wenn ich es finde.

Viele Grüße,
Holger
Ernst Alexander Rauter hat recht. Das Adjektiv - wo es nicht zwingend ist, ist es falsch.
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Off-topic #785708 - 05.01.12 20:04 Re: Vogesen. Auf Umwegen in die Berge. [Re: Holger]
mgabri
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 8975
In Antwort auf: Holger

Ja, die Adjektive. Ich erwische mich immer wieder dabei, nach schönen Adjektiven zu suchen.

Probiers mal mit "entzückend". Eine wahre Bereicherung für jeden Text. "Fulminant" wertet auch stark auf, z.B. das fulminante Büffet im Etap-Hotel.
Du hast übrigens vergessen deine Technik entsprechend zu besingen. Gibt Abzüge in der B-Note!
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Off-topic #785711 - 05.01.12 20:11 Re: Vogesen. Auf Umwegen in die Berge. [Re: mgabri]
Holger
Mitglied
Themenersteller
anwesend und zufrieden anwesend
Beiträge: 13916
In Antwort auf: mgabri
In Antwort auf: Holger

Ja, die Adjektive. Ich erwische mich immer wieder dabei, nach schönen Adjektiven zu suchen.

Probiers mal mit "entzückend". Eine wahre Bereicherung für jeden Text. "Fulminant" wertet auch stark auf, z.B. das fulminante Büffet im Etap-Hotel.
Du hast übrigens vergessen deine Technik entsprechend zu besingen. Gibt Abzüge in der B-Note!

Die einfachere (und meist bessere) Lösung ist es, das Adjektiv wegzulassen. Wobei lustige und überraschende Adjektive natürlich auch gut sind ... fulminantes Büffett im Etap-Hotel, das merke ich mir mal grins
Tja, die Technik, da fehlen mir neben den Adjektiven und den Noten auch jegliche Arten von Ahnung, um die hinreichend zu besingen.
Ernst Alexander Rauter hat recht. Das Adjektiv - wo es nicht zwingend ist, ist es falsch.
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Off-topic #785766 - 05.01.12 21:58 Re: Vogesen. Auf Umwegen in die Berge. [Re: Holger]
StefanS
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 3027
Och, im Vergleich zum Formule-1 ist das Etap-Buffet tatsächlich fulminant grins

Stefan
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Off-topic #785768 - 05.01.12 22:00 Re: Vogesen. Auf Umwegen in die Berge. [Re: StefanS]
Holger
Mitglied
Themenersteller
anwesend und zufrieden anwesend
Beiträge: 13916
Stimmt. In einem Formule 1 habe ich einmal gefrühstückt und nie wieder. In einem Etap ist das aber tatsächlich erträglich, deutlich über dem Niveau mancher Jugendherbergen.
Ernst Alexander Rauter hat recht. Das Adjektiv - wo es nicht zwingend ist, ist es falsch.
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