Dann bleibt nur noch ein Abschliessender Kurzbericht, bevor ich dann endgueltig nach Hause fliege. Ich bin dann also unter den gegebenen Umstaenden, Muskelkater ohne Ende und ohne eine Ruhepause weiter in Richtung Westen geradelt, von unten sieht der Gunung Rinjani dann so aus (der linke ist es):
unterwegs kamen mir dann die Maedels entgegen, Schulsport in entsprechender Kleidung:

ein universelles Motor Geraet, mit dem man alles Moegliche anreiben kann, z.B. um Erntprodukte zu zermahlen, eine Saege dranhaengen, usw:

wenn die mit dem Ding dann zum jeweiligen Einsatzort fahren, wird das Lenkrad oft von zwei Leuten gehalten, um so in der gewuenschten Spur zu bleiben. Hier mit obenliegendem Lenkgetreiebe:
natuerlich ueberall Moscheen:

manchmal ein Radler:
in Bali angekommen, die Faehre hat mehr Zeit in anspruch genommen, als ich in Erinnerung hatte, ueberlegte ich mir, in dem Fall einfach in der Absteige die mir bekannt ist, zu naechtigen. In der Einfahrt steht ein weisser (westler), mit nem Handy in action, sonst steiget da keiner von denen hier ab, kommt schon einer vom Personal mir entgegen und gestikuliert mir, das die Herberge voll ist, was heisst, wenn die Hanymaenner schon auf diese weise gezwungen sind zu naechtigen, ist es im Ort noch voller, aber was dann noch dazu kommt, ist, das die Preise schlagartig in die hoehe schiessen, mit keinerlei Gegenleistung versteht sich, der Massentourismus hat laso zugeschlagen. Ist mir schon in dem Ort aufgefallen, wo die Faehren, bzw. Boote zu den Gilis losfahren. Lauter gut gebaute junge, gutgelaunte Maenner, auch ein paar Frauen, die zu Massen auf die Inseln fahren, wo.... man soll nicht laestern, also lass ich es sein. Unter diesen Umstaenden blieb mir gar nichts anderes uebrig, als zu versuchen, noch vor dem Sonnenuntergang nach Ubud zu kommen. 14:30 Uhr, 40 Km, koennte ich schaffen, also gib Gummi. Ging auch und in der mir bekannten Absteige dort, war auch noch was frei, nochmal Glueck gehabt, denn im dunkeln anfangen eine Uebernachtung zu suchen, ist das laetzte, was ich moechte.
offensichtlich haben die mich hier schon erwartet, oder ist die Dekoation doch nur von einem der vielen Feste und Zeremonien?:
und dann kommen schon die ersten Hindutempel, von denen es auf Bali eine ganze maenge giebt:
oder
von einer Zeremonie zurueckkommend:
oder
aber auch
Die Fahrt nach Ubud war nicht nur wegen dem Zeitdruck unangenehm. Der Verkehr nimmt in einer schnelligkeit zu, das ich es kaum glauben kann. Waren vor zwei jahren im Norden und im Osten der Verskehrsfluss noch auszuhalten, gilt das heute nicht mehr. Ein nicht endend wollender Strom von Motorrisierten Fahrzeugen, in allen Richtungen, Kinder und alte Menschen muessen ueber die Strasse gebracht werden, der Geraeuschpegel ist dementsprechend. Die Strassen sind so eng, das gerade mal zwei Fahrzeuge nebeneinander passen und fuer diesen Ansturm nicht ausgelegt, als Radler kann man sich einem voll beladenen LKW dranhaengen, der auch nicht schneller faehrt als 25 km/h, aber wenn der die Richtung aendert, ist der Radler der Speedbraker und wird ueberholt, mit teilweise so wenig Abstand, das dies schon gefaehrlich ist, zumindest fuer denjenigen der keine Knautschzone mit sich rumtraegt. Wenn man von den oestlichen Inseln kommt, ganz schoen gewoehnungsbeduerftig.
Eine anstraengende Reise geht zu Ende, viele Eindruecke haben mein Weltbild wieder einmal zurecht gerueckt, eines ist aber klar, wenn ich die unsterblichkeit in den naechsten Jahren nicht finde, werde ich meine letzten Tage mit sicherheit nicht in Indonesien verbringen. Noch bin ich auf der Suche, ganz oben steht Thailand und Myanmar.
Aber ich werde weiter suchen, vielleicht...