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#1319157 - 22.01.18 23:27 Re: Projekt: Faltreiserad in 559 - Leichtbau? [Re: iassu]
panta-rhei
Mitglied
Themenersteller
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Beiträge: 5464
Unterwegs in Britisches Territorium im Indischen Ozean

In Antwort auf: iassu
Die Raderhebungskurve ist schon wichtig. Die Frage ist nur, wie sehr sie sich in Richtung ungünstig verändert, wenn der Drehpunkt abgesenkt wird. Ich denke, solange das noch zu mehr als 90% senkrecht nach oben geht


Naja, da wirds aber auch schon schwierig:
2 - 3cm Leerfederweg, 5cm Rest, da muss das Schwingenlager schon wenigstens 7cm über dem Hinterrad stehen, was dann
entweder
das Falten erschwert (man kommt nicht soweit rum)

oder
die Schwinge sehr "kurvig" (ums TL rum) macht, so das diese schwer oder wabbelig wird traurig sehe momentan da keinen rechten Ausweg.

Bei einem 559er Falter "verschwinden" die Laufräder eigentlich in der Silhouette des Hauptrahmens, so sie daneben gefaltet werden können. Das ist v.a. beim HR schwierig.

Vielleicht hat ja noch einer hier eine gute Idee...
Liebe Grüsse - Panta Rhei
"Leben wie ein Baum, einzeln und frei doch brüderlich wie ein Wald, das ist unsere Sehnsucht." Nâzim Hikmet, Dâvet

Geändert von panta-rhei (22.01.18 23:32)
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#1319158 - 22.01.18 23:42 Re: Projekt: Faltreiserad in 559 - Leichtbau? [Re: panta-rhei]
iassu
Mitglied
anwesend und zufrieden anwesend
Beiträge: 18718
Also bei meinen Rädern stelle ich allgemein fest, daß bei Dämpfereinstellung 80 mm Federweg (die weniger stark übersetzte Einstellung) die Sensibilität nicht extrem bemerkenswert ist, aber es funktioniert einwandfrei. Die stärker übersetzte Einstellung (120 mm Federweg) nutze ich nicht, sie war aber mal testhalber schon komfortabler. Wobei da ja die Geo nicht verändert wird. Will sagen: besser stelle ich mir das mit einem echten Viergelenker schon vor, aber man kann auch so gut leben damit. Soviel dazu, wie ein niedriger Drehpunkt nachteilig für die Erhebungskuve ist. Ansonsten: 4-Gelenker mit Host-link. Was spricht dagegen?

Ganz anderes Thema. Juchem verwendet extra keine Kugellager. Die hochwertigen Gleitlager sind einen Tick schwergängiger, dafür aber untötbar. Bei Bewegungen von wenigen Bogenminuten scheinen Kugellager in der Tat keine bahnbrechende Idee zu sein.

Anderes Problem: Hitze beim Beschichten. Auch wenn der Rahmenbauer penibel das noch warme Geröhr gerichtet hat: der Beschichter kann das uU wieder zunichte machen und die Hinterbaukomponenten müssen zum Zusammenbau verbogen werden. Finde ich jetzt kein so ganz nebensächliches Problem. Meine Räder haben das, aber nur schwach.

Diese beiden Aspekte behindern ein hochsensibles Einfedern uU stärker als eine suboptimale Raderhebungskurve.
Gruß Andreas
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#1319159 - 23.01.18 00:25 Re: Projekt: Faltreiserad in 559 - Leichtbau? [Re: panta-rhei]
iassu
Mitglied
anwesend und zufrieden anwesend
Beiträge: 18718
In Antwort auf: panta-rhei
Vielleicht hat ja noch einer hier eine gute Idee...
Vielleicht interessieren dich ja die Ideen, die G. Sattler alias Technobull ( † ) vor 20 Jahren verwirklichte:







Leichtbau war das allerdings ebensowenig wie der Buckingham Palace. Alles maximalsolide in Stahl. Die HR Schwinge hat er einfach an einem zweiten Innenlager befestigt. Er meinte zu mir schmunzelnd: an diesem Rad (das lilane) habe ich gewichtsmäßig schon etwas gesündigt....grins Er war damals absoluter Pionier mit seinen Ideen. Man beachte die Eigenbauscheibenbremsen an den VR, die Federgabelgeometrien und 1000 Dinge mehr.
Gruß Andreas
Unlängst aufgesammelt
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#1319223 - 23.01.18 21:47 Re: Projekt: Faltreiserad in 559 - Leichtbau? [Re: panta-rhei]
sigma7
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 2989
In Antwort auf: panta-rhei
In Antwort auf: Falk
Für die OEM2-Achsplatte ohne Bremszange reicht eine in die untere Bohrung einer IS2000-Bremszangenaufnahme von innen eingesetzte Inbusschraube als Widerlager aus. Sie muss nur hinter der Achsaufnahme liegen, zudem muss das Ausfallende aus einem Stück hergestellt worden sein. Nur ist dann eben kein Platz mehr für die Bremszange.


Ah, ok.

Es gibt Adapter von IS2000 auf PM, mit Aufnahme für OEM2 Achsplatte. Früher von cyclemonkex, jetzt direkt bei Rohloff
Eat. Sleep. Ride.
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#1319236 - 23.01.18 22:57 Re: Projekt: Faltreiserad in 559 - Leichtbau? [Re: iassu]
panta-rhei
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 5464
Unterwegs in Britisches Territorium im Indischen Ozean

Hallo

Danke für die Pigs.

Die grüne Schwinge inspiriert mich - irgendwo muss ich Kompromisse eingehen ...
Liebe Grüsse - Panta Rhei
"Leben wie ein Baum, einzeln und frei doch brüderlich wie ein Wald, das ist unsere Sehnsucht." Nâzim Hikmet, Dâvet
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#1319241 - 23.01.18 23:31 Re: Projekt: Faltreiserad in 559 - Leichtbau? [Re: panta-rhei]
Machinist
Gewerblicher Teilnehmer Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 2147
Die Antriebsschwinge hat halt üblicherweise die bekannten Nachteile: Verhärtung der Federung wenn im Stehen gefahren wird und grosse ungefederte Masse.
Ein echter Viergelenker mit Horstlink wäre wenn gut umgesetzt sicher das Ultimative für beste Performance, ist aber schon komplexer zu verwirklichen und steht womöglich der Faltbarkeit im Wege...
Eingelenker stellen immer etwas einen Kompromiss dar, und hier wäre es dann ein Vorteil wenn nur ein Kettenblatt gefahren werden muss. Wobei sich die Dämpfer heute ja blockieren lassen.

Mit sehr dünnwandigem Geröhr (wie z.B. Columbus Spirit) mit reichlich Aussendurchmesser kannst du ja auch bei Stahl ziemlich leicht und hoffentlich ausreichend steif bauen. Es fragt sich halt dann wie sehr damit die Verarbeitung erschwert wird und ob es preislich noch im Rahmen liegt. Zudem ist das Zeug deutlich empfindlicher auf Dellen.

Verzug durch Pulverbeschichten ist bei Stahl kaum ein Thema.

Ich vermute der hintere Gebäckträger wird artgerecht am gefederten Teil des Rahmens verankert? Wenn das Alles auch für grössere Beladung tauglich sein soll wird es wohl nicht einfach sein in den gewünschten Gewichtsbereich zu kommen...
Der Mensch ist umso reicher je mehr Dinge er liegen lassen kann.
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#1319339 - 24.01.18 16:56 Re: Projekt: Faltreiserad in 559 - Leichtbau? [Re: Machinist]
panta-rhei
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 5464
Unterwegs in Britisches Territorium im Indischen Ozean

Salut Machinist


In Antwort auf: Machinist
Die Antriebsschwinge hat halt üblicherweise die bekannten Nachteile: Verhärtung der Federung wenn im Stehen gefahren wird und grosse ungefederte Masse.


Naja, im Stehen Fahren ist bei meinem Faltreiserad eher die Ausnahme ...

In Antwort auf: Machinist
Mit sehr dünnwandigem Geröhr (wie z.B. Columbus Spirit) mit reichlich Aussendurchmesser kannst du ja auch bei Stahl ziemlich leicht und hoffentlich ausreichend steif bauen.


Sowas wollte ich versuchen, halt zum Preis von Dellen.

In Antwort auf: Machinist
Ich vermute der hintere Gebäckträger wird artgerecht am gefederten Teil des Rahmens verankert?


Klar, er mit Schnellspanner in der Nähe des Schwingenlagers befestigt und kann nach vorne schwenken.

Hauptproblem ist echt die HR Schwinge... vielleicht hat jemand nochne Idee?
Liebe Grüsse - Panta Rhei
"Leben wie ein Baum, einzeln und frei doch brüderlich wie ein Wald, das ist unsere Sehnsucht." Nâzim Hikmet, Dâvet

Geändert von panta-rhei (24.01.18 16:57)
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