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#1052542 - 30.06.14 19:48 Venedig - Bremen Teil 1/3
Keine Ahnung
Moderator
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Beiträge: 6526
Dauer:16 Tage
Zeitraum:10.6.2014 bis 25.6.2014
Entfernung:1900 Kilometer
Bereiste Länder:deDeutschland
itItalien
atÖsterreich
siSlowenien
czTschechische Republik

Vorwort:

Wie seit etlichen Jahren, bekam ich diesen Juni auch wieder gute zwei Wochen von meiner Familie "Freigang", um mich dem zu widmen, was ich in meiner Freizeit am liebsten mache: Fahrradfahren. Da ich mir bei der Planung meiner Touren immer wertvolle Tipps im Forum hole, möchte ich mich nun auch einmal dazu aufraffen, einen kurzen Bericht über die resultierende Reise hier einzustellen. Dabei gleich nochmal herzlichen Dank an diejenigen, die mir geholfen haben, eine schöne - und das kann ich nun im nachhinein betonen - Route zusammenzustellen.

Ein paar technische Details und Informationen vorweg:

In den letzten Jahren habe ich die Möglichkeit genutzt, dass hier am Bremer Flughafen auch Ryanair einen Knotenpunkt hat. Ich suche mir Flugziele dieser Fluglinie aus und plane von dort den Weg Richtung Bremen. So war ich z. B. letztes Jahr von Girona (bei Barcelona) bis Luxemburg unterwegs und das Jahr zuvor von Haugesund (bei Bergen, Norwegen) nach Bremen. Dieses Jahr war mein Flugziel zum zweiten Mal Venedig, genauer gesagt Treviso. Nachdem ich das erste Mal über den Via Claudia Augusta Richtung Norden unterwegs war, war dieses Jahr eine andere Variante etwas östlicher dran. Generell bin ich von dieser Version der Radreisen recht angetan. Mein Fahrrad kann ich gut verpackt zum Flughafen bringen. In weniger als 2 Stunden bin ich am "Ausgangspunkt" der Tour und mit jedem Tag nähere ich mich der Heimat. Das bietet theoretisch die Möglichkeit, flexibel die Tour früher zu beenden und das verbleibende kurze Stück mit dem Zug zurückzulegen. Die Gesamtkosten für den Flug (mit Fahrrad und Zusatzgepäck) von 100 Euro sind auch kaum zu toppen.

Die Tracks werden von mir meist nicht unter Ausnutzung existierender Fernradwege geplant, Abschnitte von offiziellen Radrouten werden aber immer wieder eingebaut. So kam ich z. B. auch dieses Jahr von einem offiziellen Radweg zum anderen (Alpe Adria, Saale, Weser, ....). Bei der Planung werden bewusst Höhenmeter nicht vermieden. So waren auch diesmal mit über 20000 erklommenen Höhenmetern die niedrigen Gänge immer wieder gefragt. Und ich mag die Wege, die wirklich durch die Natur führen. D. h. dass das Nachfahren meines Tracks (Track bei GPSies) denjenigen nicht zu empfehlen ist, die gerne geteerte Wege fahren (Margit - Du würdest diese Strecke genauso wenig genießen können, wie meine Frau zwinker ). Überhaupt steht für mich die Natur im Mittelpunkt, so dass relativ wenige Stadtbesichtigungen auf dem Programm stehen. Dennoch habe ich mir unterwegs so einige interessante Dinge angesehen. Der komplette Track wurde von mir in 13 Abschnitte unterteilt auf mein Garmin GPSmap 62s gespielt und dann mit ganz kleinen Abweichungen (Quartiersuche, temporäre Wegsperrungen) gefahren. Tagesetappen lege ich nie fest. Ich fahre solange ich dazu Lust verspüre und suche dann mit dem Navi einen Campingplatz oder eine andere Unterkunft entlang der Route. Im Schnitt fahre ich ca. 130 km am Tag.

Ich fahre meine Touren schon immer mit einem 28er-Reiserad mit relativ schmaler Bereifung (37-622). Mein Schritt zu einer guten Federgabel und zu einer Thudbuster-Sattelstütze hat sich als ganz gewaltiger Fortschritt erwiesen. Selbst schlimme Holperpisten machen mir so kaum noch Probleme - und ich hatte einige davon. Wichtig ist allerdings die Lock-out-Funktion der Federgabel, die bei den vielen Steigungen mit 10% und mehr doch einiges an Energieverlust verhindert hat. Ich bin kein Mitglied der "Ultraleicht-Fraktion", habe aber auch nicht übermäßig viel Gepäck dabei gehabt. Es hätte alles (bis auf das Zelt) in die beiden Ortlieb Back Roller gepasst. Ich ziehe es aber vor, auch vorne Taschen zu haben. Das trägt zur Übersichtlichkeit bei (vorne links Werkzeug und Regensachen, vorne rechts Küche und Lebensmittel, hinten links Kleidung, hinten rechts Schlafsack, Luftmatratze, Sandalen, Waschbeutel) und lässt sich (meiner Meinung nach) angenehmer fahren.

Und noch eine Anmerkung. Zum ersten Mal hatte ich den neuen Abus in-vizz Fahrradhelm dabei gehabt. Das Visier hat sich bei mir hervorragend bewährt. Wegen meiner starken Brille mit Gleitsichtfunktion habe ich nun keine Probleme mit teuren Sonnen- oder Sportbrillen mehr. Allerdings muss man das vorher testen - für jedes Brillengestell passt das recht knapp anliegende Visier nicht.


Und nun endlich zur Tour:

1. Tag (75 km)

Am 10. Juni (Dienstag nach Pfingsten) ging es los. Schon am Tag zuvor hatte ich mein Fahrrad in einen Karton gepackt (das Zelt hatte ich gleich als Auspolsterung beigefügt) und kurz vor der Abfahrt wurde dieser dann auf den Fahrradträger unseres Autos geschnallt. Da es Vormittags noch stark nach Regen aussah, wickelte ich den Karton noch in eine Plastikfolie - das hätte ich mir sparen können, wie sich dann herausstellte.



Im Auto sieht man auch den "Türkenkoffer" (blöder Begriff!), in dem ich die Packtaschen zu einer Einheit kombiniert habe. Ryanair nahm alles problemlos an und so konnte ich um 14:30 Uhr abfliegen. In Treviso war ich dann um 16:00 Uhr. Um ca. 17 Uhr war das Fahrrad dann startklar ...



Ziel war die Mittelmeerküste, wo es eine große Zahl von Campingplätzen gab. Treviso ist eine recht nette kleine Stadt, die ein paar schöne Ecken hat. Sicherlich hätte ich schon dort übernachten können, aber ich wollte den schönen Spätnachmittag nutzen, um ein wenig zu fahren (eine weise Entscheidung bei einer Tageshöchsttemperatur von 35°C).




Meinen Weg an die Küste habe ich größtenteils des Flüsschens "Sile" gewählt. Das war definitiv nicht der kürzeste Weg, da viele Fluss-Schleifen mitgenommen wurden, aber es war ein sehr schöner Einstieg.




Um 21 Uhr erreichte ich den Campingplatz "Waikiki" (Lido die Jesolo). Hier empfand ich ganz klar, wie weit meine Vorstellungen von einem Urlaub von denen vieler Mitmenschen abweichen. Links von mir war Kinderunterhaltungsprogramm (bis kurz vor Mitternacht), wo die Eltern ihre Kinder loskriegen konnten und rechts die Erwachsenendisco, auf der sich dann die Eltern mit entsprechend viel Alkohol austoben konnten. Zum Glück hatte ich mich mit sehr guten Ohrstöpseln ausgestattet, so dass ich dennoch gut schlafen konnte. Da es auch nachts sehr warm war, kam nur das Innenzelt zum Einsatz.



2. Tag (145 km)

Bereits um 6:30 Uhr fuhr ich los, was wiederum wegen der Temperatur und auch wegen des Verkehrs sehr angenehm war. Die Tour führte mich nun zum Teil an die Küste, wobei mir dieser Teil doch zu touristisch geprägt ist.



Da ich sowieso kein großer Freund von Badeurlauben bin, beschränkte sich mein Kontakt mit dem Mittelmeer auf eine eher symbolische Begegnung mit dem Wasser grins



Die Strecke Richtung Nova Gorica war landschaftlich gesehen eher etwas "unspannend".



Eine interessante Abwechslung war der Ort "Palmanova" mit seiner außergewöhnlichen Geometrie.




Aufgrund der doch enormen Hitze (knapp an die 40°C), bei der ich literweise Flüssigkeit verbrauchte, und auch aufgrund des Wunsches, einen Campingplatz zu finden, gab es schließlich die erste Änderung meiner geplanten Route. Ich entschloss mich, nicht nach Nova Gorica hineinzufahren, sondern direkt nach Slowenien und über den ersten "Minipass" (400 m) an den Fluss "Soca". Hierdurch wollte ich auch die Höhenmeter für den nächsten Tag etwas reduzieren (ansonsten wäre der erste zu überwindenden Berg gleich nach Nova Gorica am nächsten Morgen angestanden).



Und die Steigungen ließen nicht lange auf sich warten ...



wobei dann der Fluss schließlich doch ein wenig gemäßigtere Temperaturen in seiner Umgebung mit sich brachte.




Diese Blumen wuchsen übrigens in recht großer Menge in der Nähe des Zeltplatzes, den ich dann in "Kanal" schließlich erreichte.

3. Tag (105 km)

Der Fluss blieb auch am nächsten Tag lange Zeit mein Begleiter.



Der wurde der wohl anstrengendste auf meiner gesamten Tour. Das hing damit zusammen, dass es sehr warm war und auch damit, dass der zu überwindende Vršič-Pass wirklich erkämpft werden musste. Bis zum Ort "Soča" (über 80 km) war der Höhengewinn relativ gering, aber es ging ständig auf und ab, was recht kräftezehrend war.



Der eigentliche Passanstieg war dann sehr steil. Landschaftlich war die gesamte Tagesetappe aber wirklich schön und die Natur entschädigte für die Strapazen.




Beim Anstieg zum Pass hatte sich schon Gewitter angekündigt. Bis zum Pass entkam ich dem Regen aber (auch wenn die Straßen zum Teil schon nass waren).



Dann kamen Blitz und Donner aber immer näher und ich legte oben meine komplette Regenbekleidung an, was sich als durchaus richtig erwies, da danach die komplette Abfahrt ein heftiger Gewitterregen herunterging, der einem fast die Sicht raubte. Fotos entstanden keine mehr. Ich war zu sehr auf die sichere Abfahrt konzentriert. Alle Kehren waren mit Kopfsteinpflaster versehen, so dass ich hier nur mit sehr geringem Tempo hinein fuhr. Nach der Passabfahrt fand ich in "Kranjska Gora" eine schöne Privatunterkunft, die von einer Deutschen geführt wurde, die dort einen Skilehrer geheiratet hatte ...

4. Tag (125 km)

Eigentlich schade, aber der vierte Tag war auch schon wieder der letzte in Slowenien, das mir sehr gut gefallen hat. Ich werde sicherlich noch einmal dorthin zurückkehren. Über zum Teil hervorragend ausgebaute Radwege ging es über einen "Zwischenpass" (ca. 850 m) zum See bei "Bled". Ein paar Impressionen von diesem Weg:








Ab Bled ging es dann den Berg hoch zum "Loibl-Pass", der mich nach Kärnten an die Drau führen sollte. Irgendwie schienen die slowenischen Pässe den Regen anzuziehen ...



aber mit einer kleinen Wartezeit im Ausgang eines Tunnels konnte ich, ohne die Regenkleidung anzuziehen, trocken oben am Haupttunnel ankommen.



Nun sollte es weiter zur alten Passhöhe gehen. Schon der Anfang war beschwerlich (man denke sich ca. 10% Steigung hinzu) ...



Aber dann wurde es kriminell und an ein Weiterfahren war nicht zu denken.



Da ich keine Lust auf längere Schiebestrecken hatte und auch ein wenig Respekt vor einer Abfahrt über nasse Geröllpisten, entschloss ich mich schweren Herzens, doch durch den Tunnel nach Österreich zu fahren,



wohin es dann auch recht zügig den Berg hinunter ging.



Nach einem kurzen Stopp an der "Tscherpa-Schlucht",



ging es weiter zur Drau,



mit der schönen umgebenden Landschaft.



Am Abend konnte ich gerade noch ein Privatzimmer finden, bevor ein heftiges Gewitter losbrach.



5. Tag (135 km)

Da mir am Tag zuvor der Gaskocher kaputt gegangen war (Düse komplett verstopft), suchte ich mir zuerst ein Campinggeschäft, in dem ich schnell Ersatz fand. Der Weg folgte weiter der Drau über "Villach" bis "Spittal an der Drau" - ein erholsames Stück nach den Bergetappen.




Danach ging es von der Drau weg in das Tal der "Möll", die sehr viel Wasser führte. Das Wasser der Möll ging wirklich zum Teil bis zum Radweg.



Es ging stetig aber gemäßigt den Berg hinauf und bei schönem Wetter konnte ich die wunderschöne Natur genießen.




Wegen des hohen Wasserstandes waren einige Teilstücke des Radwegs offiziell gesperrt. Diese Sperrungen habe ich allerdings missachtet und mir dabei lediglich an einer Stelle nasse Füsse geholt.



In Witschdorf ging ich schließlich - mangels Campingplätzen - in eine Pension, was mir immerhin ein mehrgängiges Abendessen ermöglichte, welches die Wirtin (aus dem Schwarzwald) extra kreiert hatte.

6. Tag (125 km)

Dieser Tag sollte mich auf den höchsten Punkt der Reise bei etwa 2550 Meter bringen. Nachdem es zunächst das Möll-Tal weiter relativ gemächlich nach oben ging,



konnte man dann in "Großkirchheim" folgendes auf dem Navi beobachten:




Interessant ist hierbei der Knick in der Steigung, der mit der Abzweigung von der Landesstraße verbunden war. Diese Steigung von zum großen Teil 10% und mehr hielt dann auch bis zum "Fuscher Törl" mit einer kleinen Abfahrt nach dem Hochtor an. Über die Entfaltung meines kleinsten Gangs von ca. 1.4 m war ich hier doch zum Teil sehr erfreut zwinker . Glück hatte ich mit dem Verkehr, der am Vormittag noch relativ gering war, und mit dem Wetter. Ich hatte relativ klare Sicht, wenn auch es nicht wirklich warm war (2°C am Fuscher Törl). Im Folgenden ein paar Impressionen der Auffahrt.










Schließlich war der höchste Punkt erreicht,



aber das Fuscher Törl musste nach einer doch beachtlichen Abfahrt neu erkämpft werden, wobei eine weiter Lage Kleidung sich als angenehm erwies ...


Und diese schöne Aussicht fotografierte ich, als ich den einzigen Platten meiner Tour flickte. Das sind die Steine, die ich am liebsten geworfen hätte böse



Ich hatte es doch wirklich geschafft, die Felge so heiß zu bremsen (Falk - ich weiß über die Vorzüge einer Scheibenbremse Bescheid, aber das Umrüsten der Rohloff-Nabe war mir bislang zu teuer), dass der Schlauch direkt an der Felge beschädigt worden ist. Bei der weiteren Abfahrt machte ich dann noch zweimal kurze Abkühlpause.

Ich fühlte mich tatsächlich noch so fit, dass ich über "Zell am See"



hinaus weiter gefahren bin, bis "St. Martin", wo es einen wirklich luxuriösen Campingplatz gab, der gleichzeitig sehr preisgünstig war. Das selbst gekochte Abendessen schmeckte nach der Tour vorzüglich zwinker .

7. Tag (135 km)

Entlang der "Saalach" ging es am sechsten Tag zunächst nach Bad Reichenhall.




Der Weg entlang der Saalach ist recht schön,



schließlich bog ich aber ab, um Richtung "Salzach" über die Hügel zu fahren. Unterwegs stieß ich auf diese Gedenktafel




und wenn ich mir den Weg zur Kirche und Friedhof so angesehen habe, bekam ich doch Respekt vor der Leistung der Leute damals.



In "Lauen (Oberbayern)" / "Oberndorf bei Salzburg" erreichte ich schließlich die Salzach und war auch nun ständig der Grenze zwischen Österreich und Deutschland nahe.





Auf dem Tauernradweg folgte ich dem Fluss in Richtung Braunau, wo ich den Campingplatz aufsuchen wollte ...




Natürlich war hierfür das Erreichen des Inn Bedingung und hier haben wir den Zusammenfluss von Salzach und Inn:



In Braunau durfte ich dann feststellen, dass der Campingplatz für die Öffentlichkeit letzten Herbst geschlossen worden war und nun für Sinti und Roma zur Verfügung gestellt wird, was mir ein Einheimischer erklärte. Zum Glück gab es ja noch eine Jugendherberge ...

8. Tag (75 km)

Eine Erholungsetappe ... Zum einen konnte ich gemütlich am Inn entlangradeln,




z. B. über "Egglfing" oder



"Schärding",



zum anderen war in Passau auch ein Besuch bei meiner Schwester und Familie angesagt, der allerdings am Ende doch eine bemerkenswerte Bergetappe bedeutete ("Kohlbruck" - für die Passau-Kenner zwinker ). Da meine Schwester einen genauso großen Bewegungsdrang hat, wie ich, nutzten wir gleich den verbleibenden Nachmittag für eine kleine Wanderung grins

Unterwegs nach Passau musste ich leider feststellen, dass sich das Tretlager gelöst hatte. Da ich hierfür das passende Werkzeug nicht dabei hatte, ging ich in Bad Füssing in einen Radverleih, wo mir die Frau auch sehr hilfsbereit Werkzeug und Werkstatt zur Verfügung stellte. Leider war das Gewinde der Tretlagerpatrone derart in Mitleidenschaft gezogen worden, dass ich gleich ein neues Tretlager montiert habe. Das ganze verlief - dank der schönen Werkstatt - problemlos und schnell und wäre dadurch schon fast erfreulich gewesen, wenn nicht plötzlich der Besitzer des Ladens aufgetaucht wäre und der Frau heftigste Vorwürfe gemacht hätte (in meiner Anwesenheit), die wertvolle Zeit für mich vergeudet zu haben und die Werkstatt zu blockiert zu haben. Das war Unsinn, da die Frau die ganze Zeit arbeitete und ich ihre Hilfe praktisch nicht benötigt hatte, und ich musste die arme Frau bedauern, die nun wegen ihrer Hilfsbereitschaft noch Ärger von diesem ungehobelten Typen bekam. Sie wollte am Schluss nur die Kosten für das Ersatzteil haben, ich habe aber kräftig aufgerundet und hoffe nur, dass das Geld ihr und nicht Herrn Miesepeter zugute gekommen ist.
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)

Geändert von Keine Ahnung (30.06.14 19:54)
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#1052543 - 30.06.14 19:55 Re: Venedig - Bremen Teil 2/3 [Re: Keine Ahnung]
Keine Ahnung
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9. Tag (120 km)

Da meine Schwester früh zur Arbeit musste, nutzte auch ich das für einen zeitigen Start. Es lagen einige Höhenmeter vor mir, denn es ging nun Richtung Bayerischer und Böhmer Wald. Gleich vorweg - ab hier begannen auch die Tourenabschnitte, die zum Teil MTB-Fahrern Freude bereitet hätten und die ich nur den Reiseradlern ans Herz legen würde, die Freude an "naturnahen Wegführungen" haben zwinker. Schon vor der Tour hatte ich mit Forumsmitglied "JUERGEN", der für seine zeitgleiche Tour "Bayern ruft" einen Teil meiner Streckenführung verwendet hat (ich hoffe, er hat mich nicht zu oft deshalb verflucht grins ), vereinbart, dass wir uns unterwegs treffen wollen. Heute war der Tag, an dem sich unsere Radreisen (in entgegengesetzter Wegrichtung) kreuzen sollten.

Zuvor ging es aber zuerst einmal durch das schöne Passau




und den ebenso schönen Bayerischen Wald.




Schließlich traf ich Jürgen am "Erlauzwieseler Stausee", passender Weise am "Grüß-Gott-Weg".



Bei Cappuccino und Kuchen konnten wir uns über unsere bisherige Radtour-Erfahrung und anderes mehr austauschen. Schließlich brach Jürgen auf, um weiter nach Passau zu fahren, und ich, um mich entlang des "Adalbert-Stifter-Radwegs" nach Tschechien zu begeben.




Bei "Haidmühle" ging es dann in den Böhmer Wald




und danach durch die tolle Natur



zum Dreiländereck.




Interessant waren an diesem Weg die vielen Informationstafeln, die auf die Geschichte dieser Gegend hinwies, die vor dem Krieg überwiegend durch Deutsche besiedelt wurde. Zum Teil war diese Geschichte noch deutlich zu erkennen, zum Teil waren die Spuren auch schon fast vollständig verschwunden.




Unschön waren zum einen die Teile nahe der Grenze, die aus Deutschland durch größere Straßen erreicht werden konnten. Hier hatten sich die sog. "Fidschi-Märkte" zusammen mit Rotlicht-Milieu niedergelassen. Zum anderen waren da auch immer wieder viele zerfallene oder zerfallende Gebäude, die zum Teil inmitten schöner Ansiedelungen zu finden waren.



Zum Glück gab es deutlich mehr Schönes zu sehen ...




Übernachten konnte ich schließlich auf dem wildromantischen, direkt an einem Wildbach gelegenen Campingplatz in Antýgl.



10. Tag (145 km)

Der zehnte Tag führte weiter durch den Böhmer Wald und war durchaus anstrengend. Die Höhenmeter waren nicht zu verachten und konnten sicherlich mit einer Passüberquerung in den Alpen leicht mithalten. Wiederum war ich begeistert von der schönen Natur - und im Wesentlichen gab es Natur auf diesem Stück der Tour, denn größere Ortschaften wurden nicht durchfahren. Einkaufen konnte man dann auf den schon erwähnten "Fidschi-Märkten".






Aus irgendeinem Grund musste ich bei Wegstücken, wie den folgenden, immer wieder an Margit denken grins





Man könnte nun noch viele schöne Landschaftsaufnahmen hinzufügen ...




aber ich denke, dass die schon gezeigten Bilder überzeugend genug sind. Da entlang meiner Route in Tschechien keine Campingplätze oder brauchbare Unterkünfte zu finden waren, fuhr ich ca. 5 km nach Deutschland und übernachtete in einer schönen Bett+Bike-Pension in "Schellenbach".

11. Tag (140 km)

Von meinem Quartier in Deutschland kehrte ich nach einem leckeren Frühstück zurück nach Tschechien, um die letzten Kilometer durch den Böhmer Wald zu erradeln bzw. zu erklimmen. Es ging noch einmal kräftig bergauf und -ab. Neben der schönen Natur gab es leider wieder auch die zerfallenen Gebäude, die einem hier und auch später im Osten unserer Republik immer wieder begegneten.



Und schließlich näherte ich mich dem Ende meiner Böhmen-Tour,



unvermittelt überschritt ich dann auf einem Feldweg die Grenze zu Deutschland (Oberpfalz).



Auf dem Weg in meine Heimatstadt "Münchberg" genoss ich die Landschaft der Oberpfalz, die natürlich auch nicht wirklich "flach" ist.



Der Weg führte mich über den "Mittelpunkt Mitteleuropas",



wo mir seltsame Gestalten begegneten,




durch die Natur und nette Ortschaften,




ins Fichtelgebirge in Oberfranken (hier Marktredwitz).




Den "Schneeberg", den höchsten Berg des Fichtelgebirges, musste ich nicht überqueren,



dafür ging es über den "Großen Kornberg" in meine Heimatstadt, wo ich dann bei meinem Bruder und seiner Familie über Nacht blieb.



12. Tag (90 km)

Von meinem Bruder ging es relativ spät los. Da Münchberg genau zwischen Fichtelgebirge und Frankenwald liegt, war nun der Frankenwald dran, der sehr reizvoll ist, der aber keineswegs einfache Wegstrecken bietet. Durch die Nachbargemeinde "Helmbrechts"



ging es zum "Selbitz-Radweg", der die Verbindung zur Saale herstellte.



Ein wirklich empfehlenswerter Teil (auch für Wanderungen) ist das "Höllen-Tal", das einen schließlich auch nach Thüringen führt.





Und noch ein Bild für Falk:



Den "Saaletal-Radweg" bin ich nicht zum ersten Mal gefahren, er gefällt mir aber immer wieder.





Am Abend hatte ich mir am "Naturcamping Plothental" mein Abendessen verdient.


Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1052544 - 30.06.14 19:56 Re: Venedig - Bremen Teil 3/3 [Re: Keine Ahnung]
Keine Ahnung
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Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 6526

13. Tag (160 km)

Anfangs war die Strecke nun etwas weniger hügelig.


Nun gut - ein paar Steigungen waren schon noch dabei zwinker




Es ging auch durch Jena




und Weimar, mit schöneren und weniger schönen Ecken.




Schließlich machte ich einen Abstecher zum KZ Buchenwald, wohin ich den "Gedenkweg Buchenwald-Bahn" nahm. Die Bilder möchte ich gar nicht kommentieren, da mir für die Grausamkeiten, die hinter diesem Kapitel der deutschen Geschichte stehen, keine sinnvollen Bemerkungen mehr einfallen traurig








Richtung "Kyffhäuser" wurde es wieder etwas hügeliger.




Am "Stausee Kelbra" schlug ich auf dem Campingplatz schließlich mein Zelt auf und genoss, nach einem leckeren Abendessen, den schönen Sonnenuntergang über dem See.



14. Tag (135 km)

Obwohl die Sonne schien, war es bereits am Vortag, aber besonders auch am vierzehnten Tag recht kühl und der Wind kam eindeutig von vorne (ich näherte mich offensichtlich meiner neuen Heimat bei Bremen zwinker ). Für solch kleine, windgeschützte Wege war ich recht dankbar.



Obwohl ich mich dem Harz näherte,



empfand ich die Steigungen nicht mehr als besonders bemerkenswert (wahrscheinlich auch ein "Trainingseffekt"). Unterwegs besuchte ich noch ein weiteres Konzentrationslager - Mittelbau-Dora, welches meine Sprachlosigkeit über das unsagbare Grauen des Dritten Reiches nur verstärkte.





Nur wenige 100 Meter oberhalb des Krematoriums war dann eine schöne Waldlichtung mit dieser Tafel zu finden.



Die schöne Natur brachte mich dann zum Glück wieder auf andere Gedanken.




Schließlich fuhr ich über die Ausläufer des Harzes, dem letzten Mittelgebirge auf meiner Tour.



Am Wegesrand erblickte man auch die Überreste längst aufgegebener Bergwerksstollen.



Eines der wenigen Stücke, wo ich mein Fahrrad nur noch schiebend hinauf bekam, ist hier zu sehen. Auf dem Foto wird die Steigung von deutlich mehr als 10% nicht sichtbar. Kombiniert mit dem Laub, das sich in dem Hohlweg gesammelt hatte, war am Ende selbst das Schieben eine Herausforderung.



Heute war auch ein Wechsel von einem Fluss zum anderen angesagt. Hier z. B. die Oder.



Und hier die Leine - der Weg entlang der Leine hat mir übrigens recht gut gefallen. Unterwegs traf ich ein paar Radfahrer, die sich über die zum Teil noch unzureichende Beschilderung beschwerten und das sie recht viel Zeit mit dem Kartenstudium verbringen hätten müssen. Ich verkniff mir, ihnen die Vorzüge der GPS-Navigation nahezubringen ...




Kurz vor "Alfeld (Leine)" ging ich dann in eine Bett+Bike-Pension.

15. Tag (125 km)

Am nächsten Tag ging der Track zunächst noch kurz an der Leine entlang weiter,




bevor er Richtung Hameln abbog. Zwischendurch musste ich meine Reise doch kurz einmal unterbrechen zwinker




Hameln ist wirklich einen Besuch wert. Mir gefällt diese Stadt sehr gut.




Hinter Hameln habe ich mir noch einen letzten "Berg" ("Süntel") gegönnt, der es tatsächlich in sich hat. Steigungen von ca. 15% auf Waldwegen können einen fordern zwinker. Schließlich oben am Berg (400 m) genoss ich mein Mittagessen und entnahm meinem GPS-Gerät, dass von nun ab der Weg mehr oder weniger kontinuierlich der 0-Meter-Höhenmarke entgegenstreben würde.




Über den Mittellandkanal



radelte ich schließlich dem "Weißen Berg" beim "Steinhuder Meer" entgegen (Abraum des Kalibergbaus),



um schließlich die Jugendherberge am Steinhuder Meer zu erreichen ("Mardorf").



16. Tag (135 km)

Leider war nun der letzte Tag der Tour angebrochen. Der Weg nach Bremen bzw. Lemwerder war durchaus als flach zu bezeichnen, was sicher seinen eigenen Reiz hat, aber was mir auf Dauer deutlich zu eintönig wäre (insbesondere da ich ja jetzt bei Bremen wohne und dort die Berge doch sehr vermisse ...). Natürlich hat auch diese Landschaft ihre schönen Seiten.



So ist natürlich der "Weser-Radweg" äußerst beliebt. Auch ich bin ein Stück von ihm auf meinem letzten Tourenabschnitt gefahren.




Und wer den weiten Himmel liebt, kommt insbesondere an so schönen Tagen, wie ich einen hatte auf seine/ihre Kosten.




Auch ist natürlich der Kontrast zum Beginn meiner Reise beachtenswert.



Schließlich erreiche ich Bremen mit seinen Sehenswürdigkeiten







und schließlich trennt mich nur noch eine Fährüberfahrt von zuhause.



Nachwort:

Die Tour hatte es definitiv in sich, was Entfernung und Höhenmeter betrifft. Sie war aber auch beeindruckend schön. Die Vielfalt und die Nuancen, die die Natur in den verschiedenen Bereichen zu bieten hat, ist ein Genuss und ich werde sicherlich noch lange von den Eindrücken zehren, die ich unterwegs gewonnen habe. Es hat sicher seinen Reiz, von zuhause hin zu einem entfernten Ziel zu fahren. Umgekehrt ist es aber meiner Ansicht nach ebenso schön. Der Augenblick, wo man schließlich den eigenen Wohnort erreicht, die bekannten Wege entlang rollt und schließlich vor die eigene Haustür fährt, ist schon einiges wert. Wo es nächstes Jahr hingehen wird, das weiß ich noch nicht. Sicher ist aber, dass ich schon bald mit der Planung beginnen werde lach

P.S. Es kann hier durchaus einige Rechtschreibfehler usw. geben. Ich habe keine Lust mehr gehabt, den Artikel nochmals Korrektur zu lesen. Schlimm wird es hoffentlich nicht sein ...
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1052545 - 30.06.14 20:14 Re: Venedig - Bremen Teil 3/3 [Re: Keine Ahnung]
Rennrädle
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 5608
Hallo Arnulf,

toller Reisebericht mit vielen schönen Bildern. Macht echt Lust aufs Radfahren.

Gruß Renata
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#1052546 - 30.06.14 20:24 Re: Venedig - Bremen Teil 3/3 [Re: Keine Ahnung]
natash
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 5120
lustig, in der Gegend Deiner Anfangsroute habe ich in meiner Kindheit so gut wie jeden Urlaub verbracht, weil wir da Verwandschaft hatten, ich war seitdem nicht mehr da und hatte glatt mal überlegt, das in eine Slowenien-Tour (und vielleicht Julische-Alpen) einzubinden- da hast du da ja nun eine schöne Anregung gegeben.

Auch sonst kenne ich viele Teile Deiner Strecke (allerdings nur bis zum Harz) aus verschiedenen anderen Touren - da hast Du eigentlich eine schöne Kombination gehabt, mit verschiedenen Landschaften.

Außerdem zeigt es, dass auch relativ kurze Reisen die "vor der Tür" losgehen oder dort enden, durchaus Ihren Reiz haben können.

Gruß Nat

Geändert von natash (30.06.14 20:30)
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#1052548 - 30.06.14 20:28 Re: Venedig - Bremen Teil 3/3 [Re: Rennrädle]
Yasec69
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 286
Respekt, wunderbarer Bericht, tolle Photos und sportlich unterwegs...
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#1052550 - 30.06.14 20:33 Re: Venedig - Bremen Teil 3/3 [Re: Keine Ahnung]
iassu
Mitglied
anwesend und zufrieden anwesend
Beiträge: 16815
bravo bravo bravo bravo bravo
------------------------------------------
Gruß Andreas
April, April
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#1052554 - 30.06.14 21:02 Re: Venedig - Bremen Teil 3/3 [Re: natash]
Keine Ahnung
Moderator
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 6526
In Antwort auf: natash

Außerdem zeigt es, dass auch relativ kurze Reisen die "vor der Tür" losgehen oder dort enden, durchaus Ihren Reiz haben können.


Viel längere Touren sind leider nicht möglich. Zum einen habe ich nur sehr eingegrenzt Freizeit und zum anderen ist meine Familie nicht an so langen Touren interessiert. Es ist schon toll, dass meine Frau mir diesen Freiraum gönnt - das ist sicherlich nicht selbstverständlich.

Slowenien war wirklich schön. Leider habe ich mich ja nur recht kurz dort aufgehalten. Es gibt so viele schöne Orte alleine in Europa zu entdecken, dass man hier schon gut ausgebucht ist. Ich habe ja schon einige andere Länder außerhalb Europas bereist, aber ich kann ganz gut mit der europäischen Variante leben.

Was mir evtl. vorschweben würde, wäre ein Start noch weiter im Süden. Griechenland wäre da evtl. eine interessante Adresse. Hier könnte mir Andreas sicherlich Informationen geben. Ich habe ja noch einige Zeit bis zum nächsten Juni zwinker
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1052555 - 30.06.14 21:03 Re: Venedig - Bremen Teil 3/3 [Re: Keine Ahnung]
Margit
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 3753
Hallo Arnulf,

danke für deinen Bericht und die vielen schönen Fotos. Der Lido de Jesolo war ja Menschenleer. Das "Grillfleisch" kommt scheinbar erst dieser Tage. Sieht aber besser aus als im September, wann nur noch die Sonnenschirmständer aus dem Sand ragen. Überwiegend bist du ja gute Wege geradelt. Vorige Woche war ich echt dankbar, noch alle Zähne fest verwurzelt im Mund zu haben und mal wieder meinen Fluchwortschatz gepflegt. bier
Viele Grüße
Margit
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#1052566 - 30.06.14 21:34 Re: Venedig - Bremen Teil 3/3 [Re: Margit]
Keine Ahnung
Moderator
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 6526
In Antwort auf: Margit
Das "Grillfleisch" kommt scheinbar erst dieser Tage. Sieht aber besser aus als im September, wann nur noch die Sonnenschirmständer aus dem Sand ragen.


Hallo Margit,

das Grillfleisch war schon da, aber zu der Uhrzeit, zu der ich diesen Teil der Strecke absolviert hatte, haben die Grillhähnchen und -hennen noch ihren Rausch von der abendlichen Party ausgeschlafen zwinker
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1052580 - 30.06.14 22:02 Re: Venedig - Bremen Teil 3/3 [Re: Keine Ahnung]
Juergen
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lach : bravo : bier
.........daß es den CP in Braunau nicht mehr gibt, durfte ich auch erfahren (archie weiss Bescheid). Vermutlich die gleichen Nachbarn sagten mir auch, ich könne bei den Romas zelten. Bin dann aber in Simbach gelandet.

Ja, über Deinen Track hab ich hinter Waldkirchen schon sehr geflucht, hätte aber sonst die vielen schönen Ausblicke nicht geniessen können weinend

Haste richtig gut gemacht und Deine Leistung ist schon sehr speziell bravo

Lieben Gruß
Jürgen
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#1052581 - 30.06.14 22:06 Re: Venedig - Bremen Teil 3/3 [Re: Juergen]
Keine Ahnung
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Hallo Jürgen,

bzgl. des Campingplatzes in Braunau hatte ich Archies ebenfalls schon geschrieben. Die Änderungen werden in der nächsten Version der Datenbank berücksichtigt.

Ich bin schon gespannt auf Deinen Bericht. Deine geplante Route kenne ich ja - da müssen einige sehr schöne Stücke dabei gewesen sein.

Es war schön, dass wir uns unterwegs treffen konnten!
Gruß, Arnulf

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#1052618 - 01.07.14 07:04 Re: Venedig - Bremen Teil 3/3 [Re: Keine Ahnung]
Hansflo
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Guten Morgen,

eine interessante und beeindruckende Tour. Vielen Dank für den kurzweiligen Bericht und die schönen Bilder. "Diese Blumen" sind übrigens Feuerlilien.

Hans
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#1052621 - 01.07.14 07:26 Re: Venedig - Bremen Teil 3/3 [Re: Keine Ahnung]
Ulli Gue
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Moin Arnulf,
herzlichen Dank für den Bericht und die Fotos. Es hat Spaß gemacht ihn zu lesen ... ich hab ihn zwar nur hastig überflogen, aber nur deshalb weil ich so ungeduldig war, wie es weiter geht ... lese es aber nochmal in Ruhe durch. bravo

Ulli
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#1052642 - 01.07.14 09:27 Re: Venedig - Bremen Teil 3/3 [Re: Hansflo]
Keine Ahnung
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... ja, meine Frau warf nur einen Blick auf das Photo und meinte sofort, "Des senn fei Lilien" (auch aus Franken, wie ich selber ...). Meine Botanik-Kenntnisse sind leider nicht so ausgeprägt.
Gruß, Arnulf

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Geändert von Keine Ahnung (01.07.14 09:28)
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#1052693 - 01.07.14 13:01 Re: Venedig - Bremen Teil 3/3 [Re: Keine Ahnung]
heckte
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Hallo,

danke für diesen wirklich tollen Bericht und die schönen Fotos.
bravo

gruß
Martin
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#1052704 - 01.07.14 13:19 Re: Venedig - Bremen Teil 3/3 [Re: Keine Ahnung]
Hasenbraten
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Danke für den umfangreichen Bericht! bravo
Mit den vielen Anstiegen hast du dir es nicht leicht gemacht. Hat sich aber gelohnt, wie man auf den Bildern sieht. schmunzel

Schön, dass ihr den Biergarten am Erlauzwiesler See gefunden habt. Der ist wirklich empfehlenswert, liegt aber etwas abseits vom Radweg.

In zwei Wochen gehts dann für mich los Richtung Slowenien incl. Vršic-Pass.

Grüße
Gregor
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#1052720 - 01.07.14 14:08 Re: Venedig - Bremen Teil 3/3 [Re: Hasenbraten]
immergegenwind
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Einfach ein genialer Bericht!! Vielen Dank für die Mühe. So mag ich das, auch das Vorwort mit vielen Erläuterungen zum wie und warum.

Hier meine Fragen:
- Auf welcher Kartengrundlage und mit welchen anderen Infoquellen hast du den Track geplant?
- Welche Karte hattest du auf dem 62S installiert?

(Habe selbst das 60csx, plane Touren in D mit TOPO D und außerhalb D mit velomap auf Mapsource SW).

Geändert von immergegenwind (01.07.14 14:09)
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#1052736 - 01.07.14 15:42 Re: Venedig - Bremen Teil 3/3 [Re: Hasenbraten]
Keine Ahnung
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Hallo Gregor,

danke nochmals auch für die Tipps, die mir bei der Routenplanung geholfen haben. Der Biergarten war übrigens wirklich recht schön und von meinem (und Jürgens) Track auch gar nicht so weit abgelegen.

Ich hoffe, Du kommst ohne Gewitter und Regen über den Vršic-Pass. Viel Spass bei Deiner Tour!
Gruß, Arnulf

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#1052741 - 01.07.14 16:09 Re: Venedig - Bremen Teil 3/3 [Re: immergegenwind]
Keine Ahnung
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Danke für die Blumen grins

Zur Trackplanung:

Am Anfang steht zunächst natürlich die Grundidee - bei mir also der Start in Venedig (bzw. dem dortigen Ryanair-Flughafen) und das Ziel, Lemwerder. Dann nehme ich einen Radroutenplaner, wie z. B. Naviki, und gebe Start und Endpunkt ein und sehe, was dabei herauskommt. Und nun füge ich Zwischenstationen ein (z. B. wollte ich über Slowenien, meine Schwester in Passau und meinen Bruder in Münchberg besuchen usw.). Häufig wird nun schon eine ganz brauchbare Trackgrundlage erzeugt. Mit diesem Track gehe ich in Garmin Basecamp und nun erzeuge ich Routenabschnitte, die sich an diesem Track grob orientieren. D. h. ich nehme mir einen Abschnitt vor und lege Punkt für Punkt auf Stellen oder Wege, die ich nutzen möchte und überlasse das Routing Garmin. Infogrundlage sind andere Radreiseberichte oder auch die Karte selber, in der ich interessante Punkte identifizieren kann. Kartengrundlage ist meist OpenFietsMap oder auch Velomap. Bin ich einigermaßen glücklich mit der Gesamtstrecke, erzeuge ich Tracks aus den Routen und füge sie zu einem Gesamttrack zusammen, den ich dann bei GPSies hochlade. Nun stelle ich diesen Track zur Diskussion im Forum und erhalte eigentlich immer wertvolle Hinweise. Interessante Vorschläge werden dann wieder durch Änderung der Teilroute in Basecamp umgesetzt und eine neue Trackversion wird bei GPSies eingestellt. Die Diskussion im Forum geht weiter und schließlich ergibt sich dann eine brauchbare Iteration. Beim Routing mit OpenFietsMap werden automatisch die bekannten Radrouten bevorzugt, was angenehm ist. In Zweifelsfällen versuche ich mit Google Earth bestimmte Wegstrecken zu beurteilen. Mit dem JaVaWa RTWtool zerlege ich am Schluss den Gesamttrack in Stücke von 150 km Länge, ohne dabei die Punkte zu reduzieren. Diese passen dann problemlos auf meinen GPSmap 62s.

Auf dem Garmin habe ich die OpenFietsMap installiert (die ich ausschließlich verwendet habe) und zusätzlich noch die entsprechenden Teile von Velomap. Die Karten lade ich kurz vor der Tour, um die aktuellsten Versionen zu haben.

Selbst bei der sorgfältigsten Planung - es sei denn, Du lässt Dich mit Kartenmaterial wie dem CityNavigator nur auf größeren Wegen und Straßen führen - entstehen ab und zu kleine Fehler. So sollte ich an einem Stück plötzlich einen richtigen Wanderweg steil hochfahren. Das ist dann aber kein Problem gewesen, da auf dem Navi die möglichen Umgehungen klar zu erkennen waren. Ein anderes Mal stand ich vor einem Treppenabstieg, den ich dann einfach schiebend überwunden habe. Derartige Situationen waren aber absolut vernachlässigbar, so dass ich mir nicht einmal die Mühe machen würde, meinen aktuellen GPSies-Track hier zu korrigieren. Ohne Verstand darf man mit Navi sowieso nicht fahren.
Gruß, Arnulf

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#1052797 - 01.07.14 19:37 Re: Venedig - Bremen Teil 3/3 [Re: Keine Ahnung]
Andre64
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Danke für diesen tollen Bericht und Deine wohltuende Lebenseinstellung.
Du dankst allen, die Dir geholfen haben-ohne irgendwelchen Sponsoring und Hightec-Firlefanz, besonders aber Deiner Frau - und dass finde ich super! Fahrradfahren ist für viele uns ausgelebter Egoismus-auf Zeit, den wir uns ab und leisten, umso bemerkenswerter ist es, den Daheimgbeliebenen für diese Zeit und die Zeit der Vorbereitungen und Vorfreude zu danken.
Weiter gute Fahrt :-)
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#1052815 - 01.07.14 20:17 Re: Venedig - Bremen Teil 3/3 [Re: Andre64]
Keine Ahnung
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Natürlich würde ich lieber solche Radtouren zusammen mit Frau und Kindern machen. Meiner Frau ist das aber zu sportlich, meine Tochter hat dazu gar keine Lust und mein Sohn wäre sportlich genug, findet es aber (im Augenblick) "uncool", mit dem Vater unterwegs zu sein. Da ich ja nicht nur für die 2-3 Wochen im Juni "fahrradverrückt" bin, muss meine Frau schon viel Verständnis für meine Leidenschaft aufbringen. Dankbarkeit ist hier also durchaus angebracht. Es ist nicht so, dass sie nicht auch gerne mit dem Fahrrad unterwegs ist, aber dann mit ganz klar anderen Vorzeichen. Tagesetappen von 130 km bei gleichzeitig z. B. 2-3000 Höhenmetern sind definitiv nicht ihre Sache - 60 km bei nicht zu vielen Hügeln und gleichzeitig ohne allzu "naturbelassenen" Wegen würden ihr Freude machen und solche Touren haben wir auch schon gemeinsam gemacht.
Gruß, Arnulf

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#1053247 - 03.07.14 10:59 Re: Venedig - Bremen Teil 3/3 [Re: Keine Ahnung]
immergegenwind
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Zur Antwort auf die Trackplanung.
Vielen Dank für die genau beschriebenen und sehr gut nachvollziehbaren Schritte. Das sieht nach viel Erfahrung mit dem Thema aus. Ich denke, einiges zur Feinplanung werde ich nutzen.
OpenFietsmap und naviki kenne ich nur dem Namen nach, Velomap und Mapsource nutze ich selbst, Tracks zerlege ich ebenfalls und komprimiere auf max. 500 Punkte, da das 60csx nur 20 Tracks à 500 Punkte speichern kann. Routen habe ich nch gar nicht benutzt, da mein alte TOPO D (aus 2009) nicht routingfähig ist.

Viele Grüße
und noch viel Spaß beim Radeln,
Burkhard
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#1053610 - 04.07.14 13:59 Re: Venedig - Bremen Teil 3/3 [Re: immergegenwind]
Keine Ahnung
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Hallo Burkhard,

ich würde auf jeden Fall zumindest für das von Dir erradelte Teilgebiet eine routingfähige OSM-Karte (mein Tipp: OpenFietsMap) installieren. Das Routing ist eine sehr praktische Sache, wenn man abseits des geplanten Tracks einmal ein Quartier oder ein Geschäft suchen und ansteuern will.
Gruß, Arnulf

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#1053809 - 05.07.14 15:23 Re: Venedig - Bremen Teil 3/3 [Re: Keine Ahnung]
Juergen
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Hi Arnulf,
den Tag unseres Treffens hab ich immer noch gut in Erinnerung und ich bin platt, dass Du es nach unserem Treffen noch am gleichen Tag bis Antýgl geschafft hast. Übrigens der einzige CP auf meiner Tour mit Taxi Service party



Ja, der Böhmerwald war richtig schön und Dank Deiner vielen sinnvollen Beiträge uber Garmin & Co wusste ich immer, wo ich bin und wie es weitergeht. Standort in der Realität:



Standort auf dem 62s. Gut ist hier auch die Markierung der Radwege in OFM zu erkennen:



Nochwas zu Passau. Ich übernachtete im Rotel Inn mit Donaublick für 30,- Euro. Die Stadt hat mir richtig gut gefallen, gab es doch auch etwas grün in der geschmückten Altstadt, durch die am nächsten Tag die Fronleichnamsprozession zog.



Lieben Gruß und nochmals Danke für Cappu & Kuchen lach
Jürgen
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#1053819 - 05.07.14 16:31 Re: Venedig - Bremen Teil 3/3 [Re: Juergen]
Keine Ahnung
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Hallo Jürgen,

auch mich hat es gefreut, Dich kennenlernen zu können. Es ist schon anders, sich mit jemandem im Forum auszutauschen oder denjenigen/diejenige persönlich zu treffen.

Ob meine tägliche Tourenleistung anstrebenswert ist, weiß ich nicht. Wenn ich alleine unterwegs bin, dann ist das für mich o.k. In Begleitung würde ich hier die Prioritäten anders setzen. Vielleicht ist es auch meine limitierte Zeit, die mich größere Tagesetappen zurücklegen lässt. Obwohl, gehetzt fühle ich mich auf so einer Tour eigentlich nie.

Bei Deinem letzten Bild hast Du aber etwas nachbearbeitet? Ein Schwarz-Weiß-Foto mit grünen Bäumen ... Sieht aber gut aus!
Gruß, Arnulf

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Geändert von Keine Ahnung (05.07.14 16:31)
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#1053826 - 05.07.14 16:46 Re: Venedig - Bremen Teil 3/3 [Re: Keine Ahnung]
Juergen
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Gehetzt? Du warst die Ruhe in Person! schmunzel
Das Bild aus der Altstadt ist ein Farbphoto, bei dem ich die Sättigung aus allen Farben ausser dem Grün auf null gedreht hab.
Hier noch eins vom Dom (wobei ich gerade merke, dass ich daran noch was schrauben kann grins)

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#1053829 - 05.07.14 16:58 Re: Venedig - Bremen Teil 3/3 [Re: Juergen]
Keine Ahnung
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Das sieht interessant aus. Damit müssten sich recht interessante Fotos generieren lassen (z. B. rote Blume vor s/w-Hintergrund ...
Gruß, Arnulf

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#1053840 - 05.07.14 17:47 Re: Venedig - Bremen Teil 3/3 [Re: Keine Ahnung]
Juergen
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Ist Deine Lieblingsfarbe nicht eher gelb? grins Klick
Ich benutze für meine RAW Dateien übrigens Lightroom 5, das es mittlerweile in der Student and Teacher Edition relativ preiswert gibt (76,- Euro).
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#1057500 - 23.07.14 14:17 Re: Venedig - Bremen Teil 3/3 [Re: Keine Ahnung]
veloträumer
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In Antwort auf: Keine Ahnung
Slowenien war wirklich schön. Leider habe ich mich ja nur recht kurz dort aufgehalten.

Insgeheim hatte ich da jetzt auf ein paar mehr und neue Wege gehofft (weswegen ich hier diesen Bericht als ersten nach meiner Reise "aufgearbeitet" habe). Muss ich dann wohl selber machen... - Gemessen an deiner sportlichen Durchführung habe ich Zweifel, ob du nicht im Vorhinein der Tour etwas sehr stark mit zu vielen Höhenmetern kokettiert hast. Wenn du mal einen Bergschlenker mehr machen solltest, kostet dich das auch nur ein paar Weitenkilometer - dann liegst du immer noch sportlich im Plan. Ich glaube, dir darf man in Zukunft ruhig mal noch eine paar Berge mehr in den Plan reinschwätzen... grins zwinker

Vielen Dank für die kompakte, bildnerisch gelungene Präsentation der Reise mit sinnreich gewählten Motiven!
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
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