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#1307963 - 28.10.17 01:05 Jütlands Ostküste 2017
Tine
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 2189
Dauer:13 Tage
Zeitraum:5.7.2017 bis 17.7.2017
Entfernung:560 Kilometer
Bereiste Länder:dkDänemark
deDeutschland
seSchweden

Von mir gibt es mehr ungeschriebene als geschriebene Reiseberichte. schmunzel Ich wollte diesen Zustand über den kommenden Herbst und Winter sukzessive ändern, aber wo fang ich dann am besten an? Da habe ich eine Weile drüber gegrübelt. Und mich für eine umgekehrte Chronologie entschieden (die ja schon jetzt durch zwei bereits existente Berichte durcheinandergebracht wird). Mal sehen ob ich das durchhalte. Jetzt kommt auf jeden Fall der zweite Teil meiner Sommerreise vor dem ersten Teil. Auch wenn dieser wiederum nicht ganz verständlich ist ohne Teil 1. Manchmal muss man im Leben Widersprüche ein wenig Unordnung peinlich grins aushalten. Die geneigten Leser nun eben auch. schmunzel
---

Nach Felgenbruch und Abbruch meiner Tour in Süddeutschland, nach der etwas nervenaufreibenden Suche nach Radhändler mit Felge und Speichen + persönlichem Besuch bei der Firma Rohloff zwecks Beschaffung der erforderlichen Flanschringe konnte ich nach drei Tagen Zwangspause (So-Di) am Mittwoch morgen in den Zug nach Flensburg steigen: Das Ziel meines zweiten Urlaubsabschnitts war Dänemark, genauer: Die Vollendung eines Teilprojekts meines Lebensprojekts: Den dänischen Abschnitt der Umrundung der Nordsee auf dem Nordseeküstenradweg abzuschließen. Bei dem Tempo, mit dem ich seit Jahren hartnäckig kleine und kleinste Abschnitte zusammensammele, muss es sich wohl um ein Lebensreise handeln...

Gesamtstrecke: Flensburg - Sønderborg - Abstecher nach Als - Åbenrå - Haderslev - Kolding - (Zug) - Horsens - Hou - Abstecher nach Samsø (Pausentag) - Århus - Grenå - Hadsund - Hals - Frederikshavn

Reisetage mit Zug oder Schiff: 3
Pausentag: 1
Radeltage: 9

Tag 1: Göttingen - Flensburg per Zug

Göttingen - Flensburg bedeutet: Umstieg in Hamburg. Hamburg ist dieser Tage aber, in Vorbereitung auf den G20-Gipfel, ein einziger Stacheldrahtverhau. Glücklicherweise behindert dies meine Reise nicht im Geringsten, keine Demos auf den Gleisen - das ist bei den Stacheldrahtmengen und den entlang der Bahngleise aufgereihten Massen an Polizeiautosauch nahezu unmöglich, so der Eindruck aus dem Zug heraus. So komme ich entspannt in einer Halbtagesreise in den äußersten Norden - vier Tage vorher hatte ich noch am Bodensee gezeltet.


Tag 2: Flensburg - Sønderborg - Nordborg - Augustenhof (Als)

Start frühmorgens nach einer ziemlich kalten Nacht im Zelt auf dem Campingplatz in Flensburg-Handewitt...



... hinein nach Flensburg zum Frühstücken. Die nördlichste Stadt Deutschlands präsentiert sich sonnig, bietet mir ein klasse Frühstück und zeigt sich auch sonst von ihrer netten Seite.







Die letzten Euros werden im Supermarkt gegen Vorräte eingetauscht, bevor ich mich auf den Weg an der Förde entlang mache nach...



Genau. Dänemark. Das Land, das als erstes im Schengenraum wieder Grenzkontrollen eingeführt hatte. Nun steht auch mir ein Übertritt eben dieser Grenze bevor.

Deutsches Grenzhäuschen...



Grenze...



Dänisches Grenzhäuschen...



Ist was aufgefallen?
Nein? Dann noch mal zurückscrollen!

Deutschland: breiter, ebener, ordentlicher Weg mit Feinschotter, freigeräumte Wegränder.
Dänemark: grober Kies mit Huckelsteinen, schmaler Weg, die Heckenrosen wuchern wild in den Weg hinein.
Dazwischen 10 Meter Brücke.
Willkommen in Skandinavien. lach
Grenzkontrollen jedoch: Fehlanzeige.

Zur Akklimatisierung an die veränderten Radelbedingungen muss ich bald darauf eine erste Pause einlegen. Nicht schwer in Dänemark, wo an der nächsten Ecke oder im nächsten Ort garantiert der nächste Picknickplatz auf einen wartet...



... und der (langersehnte) Blick aufs Meer mich lange vom Weiterradeln abhält.



Von Anfang an zeigt sich Jütland von seiner hügeligen Seite, auch wenn es immer nur kleine Anstiege sind, wie hier hoch zu Dybbøl skanser, den Düppeler Schanzen.



Kurz darauf liegt Sønderborg und damit die Insel Als vor mir:



Der Zugang ist allerdings temporär versperrt - gut, dass sie hier eine Ampel aufgestellt haben, am Ende hätte ich dieses kleine Hindernis noch übersehen! lach



Sønderborg ausgiebiger zu besichtigen wäre sicher nett, aber es ist späterer Nachmittag und ich will noch raus bis zu einem Campingplatz am äußersten Ende von Nord-Als. Also bleibt es beim Erwerb frischer dänischer Banknoten, dem Genuss des ersten dänischen Softeises dieses Jahres (es wird wie immer das einzige bleiben, ich falle jedes Jahr wieder drauf rein: kaufe eins der allerkleinsten Größe und schaffe dann selbst diese Portion nicht... ) und der Dokumentation einer schönen Rad-Farbe:



Die Strecke einmal quer über Als hinweg hat, vorsichtig formuliert, wenig Highlights zu bieten. Im Vorüberfahren fotografiere ich dieses merkwürdige Gebäude - drumherum ist alles ausgestorben, kein Auto, kein Mensch - ich kann mir da keinen Reim drauf machen.



Hinterher recherchiere ich: Es ist das Danfoss Universe, ein Erlebniszentrum, erbaut vom Entwickler der Danfoss Thermostatventile, die ursprünglich hier von der Insel kommen. Es ist inzwischen früher Abend. Das Ding hat längst zu, und hier draußen auf der grünen Wiese ist kein Mensch mehr außer mir. So hat das merkwürdige Gebäude schon etwas außerirdisches...

Spätestens jetzt meldet sich meine Achillessehne sehr deutlich. Sie hat mir die Überquerung der Schwäbischen Alb letzte Woche übel genommen, und konnte sich während der paar Pausentage nicht ausreichend regenerieren. Aber ich hatte mir nunmal vorgenommen, bis zur äußersten Nordspitze zu radeln, also tue ich das nun auch. Auch Als ist nicht topfeben, und zum Norden hin faltet sich der Untergrund zu immer mehr Hügeln auf, keine sehnenschonenden Rahmenbedingungen. In Nordborg kaufe ich mein Abendessen ein, dann geht es hügelig weiter, zuletzt auf Schotterstraßen, zum Augustenhof Camping. Lands End. Kein weiteres Zelt, nur Wohnmobile, kein einziger Radler außer mir. Dafür aber First Row, ich bekomme einen Sonderstellplatz mit eigenem Tisch und Wasseranschluss - nach einigen Verhandlungen, der erste zugewiesene Platz war in einer vollkommen leeren Ecke des Campingplatzes, weitab von allen anderen (und dem Sanitärgebäude) direkt am Waldrand, so richtig zum Wohlfühlen für mich... Manchmal kann man sich nur wundern. Denn nach meinem Einspruch ist es plötzlich völlig egal, wo ich mein Zelt aufbaue.



Abendessen, Sonnenuntergang gucken, Achillessehne einschmieren, schlafen gehen. schmunzel





Tag 3: Augustenhof (Als) - Åbenrå - Diernæs Strand

Heute steht die erste, wenn auch minikleine Fährüberfahrt an. schmunzel Einer der Gründe, warum ich überhaupt nach Als rübergeradelt bin. Als ich aufstehe, scheint die Sonne. Wetterbericht anschauen - wieso? Ich lasse mir viel Zeit und trödele beim Frühstück und beim Packen herum. Zumindest den Himmel, den hätte ich aber mal betrachten können. peinlich Während ich die Taschen zurolle und das bereits trockene Zelt sorglos noch stehen habe, fallen (für mich) urplötzlich die ersten Tropfen. Und es bleibt bei diesen nicht... Das war es dann mit trockenem Zelt; auch wenn ich es in aller Eile in den Packsack stopfe so ist es doch deutlich angefeuchtet.

Und dieses Wort beschreibt die nächsten Stunden ganz gut: Angefeuchtet. Manchmal auch etwas mehr. Ich suche mir auf Google Maps eine Strecke zum Fähranleger, freue mich über die wenigen Kilometer - und lande auf einer Offroad-Piste. Zu einem Zeitpunkt, wo umdrehen und Straße fahren einfach keinen Sinn mehr macht. Also geht es durch Dreck und Schlamm und Regen und vor allem auf und ab und auf und ab - und die Achillessehne sagt mir schon nach 10 km recht deutlich, was sie davon hält... krank

Downhill...



... und schmale glitschige Pfade...



... aber nett war es trotzdem. schmunzel
Vollvermummt erreiche ich den Anleger der kleinen Fähre.





Blick zurück nach Als.



Geschottert geht es weiter auf der Nationalen Radroute 5...



... achillessehnenschonend hügelreduzierend dann schließlich weit ab der Radroute auf der Landstraße nach Abenraa, das ich allerdings weitgehend nur durchrollend besichtigte.





Der Tag endet auf einem überteuerten Campingplatz in Diernæs Strand. Unterhalten von zwei sehr jungen Däninnen, die mir die Begrenztheit meiner Norwegisch-Kenntnisse vor Augen führen, esse ich Abendbrot. Danach mache ich noch einen Strandspaziergang und verschwinde bald darauf in meinem Schlafsack. Wie ich morgen weiterfahren soll, ist mir ein Rätsel, die Achillessehne ist inzwischen dauerknarzend, laufen geht, aber radeln... traurig



Tag 4: Diernæs Strand - Haderslev - Kolding - (Zug) - Horsens

Frühstück. schmunzel Vermeintlich wohlwissend, was man in Dänemark unter Brot versteht, habe ich mich noch in Flensburg mit einem großen Paket Vollkornbrot versorgt. Das aber wird von Tag zu Tag bröckeliger. Schmeckt trotzdem. Und Tage später, als es dann endlich aufgegessen ist, muss ich im dänischen Supermarkt dann doch mein Vorurteil revidieren: Sooo schlimm ist es in Dänemark nicht mehr mit dem Brotsortiment. Ich muss also nicht darben hier.



Wenig später bin ich wieder unterwegs, nun auf der Nationalroute 8. Immer noch nicht der Nordseeküstenradweg, das wird eh nur ein kleiner Abschnitt zum Ende hin sein.



Ganz schön trübe ist es, aber dennoch gibt es viel Schönes zu sehen. Kirchen könnte ich ständig anschauen, insbesondere die dänischen Wehrkirchen mag ich sehr, aber diese liegt mir zu weit abseits, so dass es bei einem Foto aus der Ferne bleibt.





Mein nächstes Ziel ist Haderslev. Inzwischen ist die Sonne rausgekommen, und Haderslev sieht aus, wie ein dänischer Ort eben aussehen muss. schmunzel







Ein paar Impressionen aus der Haderslev Domkirke.





Unter dem Altarraum finden sich diese Messgewänder, entworfen von einer der vielseitigsten Künstlerinnen des Landes: der dänischen Königin.



Hier in Haderslev wird mir klar: Das wird so nix mit meiner Achillessehne und meinen geplanten täglichen 80 km auf dieser Tour. Die 80 km sind aber notwendig, um eben den dänischen Abschnitts des Nordseeküstenradwegs abschließen zu können. Und außerdem bin ich noch verabredet, für die Überfahrt von Frederikshavn nach Göteborg. Also Kartenstudium. Und ein Entschluss: Zug fahren. Ich werde den Abschnitt rund um Middelfart, wo es nach Fünen hinübergeht und Besiedlung wie Straßennetz recht dicht sind, mit dem Zug umgehen, und danach mit kürzeren Etappen weiterradeln. Ab Grenå werde ich auf dem Nordseeküstenradweg sein. Also muss die Sehne ab dort dann auf jeden Fall durchhalten, vorher ist Schonung angesagt. Ich rechne ein bisschen und entschließe mich dann, den Zug nach Horsens zu nehmen. Der nächste Bahnanschluss ist in Kolding. Bis dahin hilft mir Ibuprofen... schockiert

Weiter geht es. Was auch gut hilft, ist immer wieder anzuhalten und die Sehne zu dehnen. Und dafür habe ich viele Gelegenheiten: Mir kommen an diesem Tag bestimmt 10, 12 große Teams auf Rennrädern entgegen. Irgendeinen Anlass muss es wohl geben, sie fahren zwar alle recht zügig, aber dennoch entspannt und es scheint eine spaßige Angelegenheit zu sein. Sie sind mir gegenüber allerdings klar im Vorteil: Während sie jeder nur einmal "Hej!" rufen müssen, komme ich vor lauter "Hejhejhej" gar nicht zum Weiterfahren. Begeisterung auf beiden Seiten. schmunzel



In Kolding habe ich Zeit für einen Stadtbummel, komme aber gerade zu Geschäftsschluss an. Es ist Samstag, da schließen die meisten hier schon am früheren Nachmittag. Vor einem Cafe spielt eine Band, wo ich eine Weile zuhören kann, bevor ich mich auf den Weg zum Bahnhof mache.

Zwei kleine Eindrücke aus Kolding:





Der Erwerb der Fahrkarte funktioniert nicht wie erhofft am Automaten, für einen Fahrradstellplatz auf der Strecke bin ich wohl zu spontan unterwegs. Also über eine Hotline. Das Ticket muss ich dann am Automaten ausdrucken. Die Dame an der Hotline ist hörbar genervt von mir, weil ich nicht gleich Stift und Papier griffbereit habe, um die Buchungsnummer zu notieren. Und auch sonst findet sie mich wohl etwas begriffsstutzig. Ich mich auch. peinlich Denn ich bekomme einen Stellplatz in einem durchgehenden Zug nach Horsens, wo ich dachte, in Vejle umsteigen zu müssen. Und es dauert, bis ich das begriffen habe...

Eine Stunde Zugfahrt bis Horsens. Im Fahrradabteil - komfortabel zugänglich, offensichtlich nicht nur für mich - sitzen zwei sichtlich alkoholisierte Dänen und rauchen eine nach der anderen. Aus der oberflächlich höflichen Kommunikation auf englisch mit mir wechseln sie alsbald ins Dänische unter sich, und das ist jetzt - ihrem Gelächter, ihren Blicken und den paar Brocken, die ich verstehen kann zufolge - nicht mehr höflich. Ein Zugbegleiter ist natürlich nicht in Sicht. Was sollte ich auch sagen? Ich verziehe mich ins benachbarte Großraumabteil, wo ich wenigstens einen kleinen Blick auf mein Rad und Gepäck haben kann. Ich hasse derartige Situationen. böse

In Horsens treffe ich dann auf einen Trupp anderer Dänen.
Diese sehen zwar finster aus, schweigen aber höflich, rauchen auch nicht und sind vermutlich auch nicht alkoholisiert. lach



Auch fühle ich mich hier nicht unsicher, sondern finde, dass mein Fahrrad noch nie so gut bewacht wurde. cool



Im Supermarkt kurz vor dem Campingplatz wäge ich die Menufolge für den Abend lange ab. Lust zu kochen habe ich nicht, Hunger habe ich, und ich brauche mal wieder etwas Fleisch... Die Lösung ist weder ernährungsphysiologisch ausgewogen noch ökologisch bewusst, aber lecker: Spagetti Carbonara, geringfügig durch Speck angereichert. träller



Der Campingplatz im Osten von Horsens ist schön. Die Stellplätze für Radler wieder weniger. Eine Ecke irgendwo am Ende des Platzes am Waldrand, kein Zelt außer meinem, weite Wege zum Sanitärhaus. Wieder einmal lege ich Einspruch ein. Und bekomme einen schönen Platz nach freier Wahl. Dänemarks Campingplätze leiden unter dem schlechten Wetter der letzten Wochen, sie sind ungewöhnlich leer. Viele Dänen sind spontan irgendwo in den Süden geflogen statt wie sonst Urlaub im eigenen Land zu machen. Das haben die Platzbesitzer aber nicht wirklich realisiert, und ich muss sie immer erst daran erinnern, dass es abends um 6, 7 oder 8, wenn ich zumeist ankomme, höchst unwahrscheinlich ist, dass jetzt noch 30, 40, 50 Wohnwagen kommen, die sie dann alle abweisen müssen, weil ich für eine Nacht auf einem der größeren Stellplätze stehe.

Neben mir stehen zwei Wohnmobile direkt aus der Nachbarschaft, aus dem Eichsfeld. schmunzel Die Bewohner würdigen mich allerdings nicht eines einzigen Blickes. Das habe ich häufiger erlebt, auch schon am Bodensee. Bekommt man als "Durchgangscamper" abends einen "höherwertigen" Platz zugewiesen und steht dann mit dem kleinen Zelt zwischen all den Riesendingern, sind viele der Besitzer aus irgendeinem Grunde not amused. Ob das Neid ist? Es wird ihnen klar sein, dass ich nur einen Bruchteil des sonst üblichen Preises für diese Stellplätze bezahle. Gegenüber ist allerdings ein dänisches Paar mit einem großen Zelt, die hier in Horsens die Enkelkinder besuchen. Sie haben keinerlei Animositäten mir gegenüber, ganz im Gegenteil, ständig wird mir Hilfe angeboten und das Aufladen meiner Powerbanks über Nacht an ihrem Stromanschluss wird mir förmlich aufgedrängt. Wieder ein Problem gelöst...

Der Abend ist kalt, ein kräftiger Wind weht aus Nordwest. Lange stehe ich auf dem Badesteg im Horsens Fjord und betrachte Wolken, Meer und Sonnenuntergang. Ziemlich durchgefroren, aber äußerst zufrieden, weil ich nach der heutigen Entscheidung meinen Urlaub wohl trotz unkooperativer Achillessehne und anderer physiologischer Störungsbilder (dazu später mehr) fortführen kann, klettere ich schließlich in meinen Schlafsack.







Tag 5: Horsens - Hou - Samsø

In meiner gestrigen Kalkulation der verbleibenden Etappen habe ich vorausschauend einen Pausentag eingeplant. Achill soll sich ein wenig erholen dürfen, und ich auch. schmunzel Außerdem wollte ich immer schon mal nach Samsø, was nun in erreichbarer Nähe liegt, aber nur für eine Nach nicht lohnen würde bei einer Stunde Überfahrt. So sieht der Plan für heute eigentlich entspannt aus, ich muss nur nach Hou radeln, wo die Fähre nach Samsø ablegt.

Vorher mache ich einen frühen Morgenspaziergang an den Fjord...



... wo ich allerlei Übermütige bei ihrem Morgenbad im eiskalten Wasser beobachten darf. Ein Paar fällt mir besonders auf: Sie im weißen Bademantel, er im schwarzen, kommen sie mit farblich passenden Rädern angeradelt, begeben sich kurz ins Wasser, wickeln sich nach wenigen Minuten wieder in ihre Bademäntel und radeln wieder zurück. Das scheint hier ein übliches Ritual vieler Dauercamper zu sein. Ich bibbere schon beim Anblick. Da ich die Herrschaften nicht aufdringlich abbilden wollte, beschränkt sich die fotografische Dokumentation auf ihre Fahrräder...



Zurück auf dem Campingplatz hat der kleine Laden endlich auf und ich kann mein heutiges Vollkornbrotfrühstück mit einem leckeren Haferteilchen ergänzen (die sind mit einer so unglaublich leckeren Creme gefüllt... unschuldig ), so dass ich mir ein richtiggehendes Frühstücksbuffet vor meinem Palast auf meinem Luxusstellplatz aufbauen kann. grins





Wohlgenährt träller mache ich mich auf den Weg - heute habe ich durchgehend Sonnenschein - aber auch durchgehend Hügel. Eigentlich stört mich das nicht, aber irgendwann bin ich wirklich zermürbt, auf und ab, auf und ab, auf und ab, vielfach nur scheinbar winzig kleine Hügelchen, aber in der Menge zeigen sie ihre Wirkung. Ich werde immer langsamer. Und halte lieber einmal öfter für ein Foto an.





Und verpasse am Ende ganz knapp die Fähre, die ich eigentlich nehmen wollte. Ich sehe sie beim Heranfahren an den Fähranleger gerade den Hafen verlassen. traurig

Nun will ich stattdessen den kleinen Ort Hou anschauen, aber hier ist heute Hafenfest. Ein unglaublicher Trubel um gefühlt 10 Stände herum, mit lauter Musik und Menschenmassen. Ich ergreife die Flucht. Und finde am Anleger ein ruhiges Plätzchen, wo ich meinen Helinox aufstellen, die Füße hochlegen, lesen und bequem die Ankunft der nächsten Fähre abwarten kann.



Und habe nun endlich eine "richtige" Fährüberfahrt. Ein wichtiges Kriterium für einen gelungenen Urlaub bei mir. schmunzel Auf Samsø irre ich ein wenig umher, bis ich den für mich richtigen Campingplatz finde. Der erste liegt eigentlich ganz passend: über eine platte Straße erreichbar. Das ist der Norden von Samsø.



Der Campingplatz ist gepflegt und sicher nett - für Dauercamper. Mich aber treibt es nach einem längeren Denkpause doch weiter - keine Zelte, keine Radler, nur Menschen, die in Wohnwagen hocken - da macht ein Pausentag wenig Spaß. Ich radele also noch mal weiter und finde bald ein Schild, dass mir zeigt, dass ich jetzt auf dem richtigen Weg bin, denn es wird nun...



EinZeichen, das Hoffnung macht! schmunzel
Zuerst aber bewundere ich die landwirtschaftliche Produktpalette der Insel...



... und das Nebengewerbe scheinbar jedes zweiten Haushalts (nicht nur) auf Samsø: der Straßenrand-Flohmarkt. Halb Samsø befindet sich im Ausverkauf, kann ich am Ende meines Besuches der Insel nur schätzen...



Ballen Strandcamping erweist sich dann als echter Glücksgriff. Die Ecke für Leute mit kleinem Zelt, aber ohne Auto erweist sich ausreichend gefüllt mit netten Menschen, davon der größte Teil deutsche und schweizer Reiseradler. Ich habe ein Plätzchen mit Blick aufs Meer, und abends gibt es gesunde Kartoffelprodukte vom Campingplatzchef persönlich zubereitet. Es geht doch nichts über eine ausgewogene Ernährung auf Radreise! träller



Der Vollmond überm Meer lässt mich bis kurz vor Erreichen der Kältestarre draußen in meinem Helinox ausharren.



Tag 6: Samsø - Versuch eines Ruhetages

Ein Sonnen-Vormittag bewirkt tatsächlich, dass ich so etwas wie einen Ruhetag verbringe. Zumindest einen Ruhevormittag. Am Nachmittag muss ich aber dann doch ein wenig los, wenigstens ein klein bisschen möchte ich doch von Samsø zu sehen bekommen. Ich radele ins nahegelegene Hafenstädtchen Ballen, besichtige den Hafen (und staune, was da für Segelyachten liegen!) und schaue in die vier oder fünf kleinen Läden rein, die dort ihr touristisches Angebot entfalten. Nichts für mich dabei, hier brauche ich noch nicht einmal das Argument des begrenzten Stauraums in den Taschen, um mich selbst von überflüssigen Käufen abzuhalten...



Auf der Karte habe ich das "Brattingsborg Slot" ganz in der Nähe gefunden, und will doch wenigstens dort hinradeln. Naja, selten etwas so Überflüssiges getan. Erstens ist es natürlich wieder so hügelig, dass die notwendige Schonung der Sehne gar nicht eintreten kann.



Zweitens ist jeglicher Zugang zum Schloss schon von weitem versperrt. Privatbesitz. Lediglich diese alten Hoftore zu der ansonsten von außen wenig ahnsehnlichen riesigen Gutsanlage vermitteln einen kleinen Eindruck, dass es dahinter ganz interessant aussehen könnte.



So geht der Tag als annähernd ereignislos in diese Reisegeschichte ein...


Tag 7: Samsø - Hou - Moesgaard Museum - Århus - Kaløvig Camping

Morgens, 5 Uhr auf Samsø. Eigentlich muss ich erst in einer Stunde aufstehen. Aber für diese Morgenstimmung lohnt es, so früh schon draußen zu sein.



Kurz nach 8 geht die Fähre. Das Zelt ist klitschnass vom Tau, und die langsam steigende Sonne wird das bis dahin sicher nicht mehr trocknen können. Also beginne ich mit dem Packen und Abbauen, ganz leise, um die Radreisekollegin im Zelt neben mir möglichst nicht zu wecken. Das ausgehängte Innenzelt verschwindet mit in dem einen Backroller, das tropfende Außenzelt nehme ich tropfend mit zu den Sanitärräumen und hänge es dort noch auf, während ich mich fertig mache. Viel bringt es wohl nicht, aber den ein oder anderen Liter Wasser fahre ich jetzt wohl doch weniger durch die Gegend, als ich es schließlich in den Packsack stopfen muss.

Die ''Prinsess Isabella'' bringt mich zurück ans Festland. Alle anderen Passagiere sitzen drinnen, draußen an Deck bin ich mit meinem Kaffee allein.
Hou liegt unter dicken Wolken.



Und von dort nähert sich die kleine Fähre nach Tunø. Eine Insel, die ich mir beim nächsten Mal, wenn ich hier oben in der Ecke sein sollte, mal anschauen will. Und Samsø verdient auch einen zweiten Besuch, so richtig viel gesehen habe ich ja dieses Mal nicht.



Das Zwischenziel ist heute Århus, eine der Kulturhaupstädte Europas in diesem Jahr. Da möchte ich Zeit haben zum Um- und Anschauen, deswegen nahm ich die frühe Fähre. Eine Wehrkirche am Wegesrand überredet mich jedoch erst einmal zu einem Zwischenhalt.





Votivschiffe schau ich immer wieder gerne an.



Die Radroute 8 wird nun ihrem Namen, Østersørute, Ostseeroute, streckenweise vollauf gerecht, eine ganze Weile kann ich mit unverstelltem Blick aufs Meer radeln.









Nun geht es wieder in einen Wald hinein, recht hügelig und einsam, Radwegeschilder gibt es eine Weile nicht und auch das Telefon hat keinen Empfang, so dass ich auch nicht mal eben routen kann. Ich muss aufpassen, den Hauptweg nicht zu verlieren, und stehe plötzlich vor dieser Durchfahrt:



Da muss ich erst hindurch, um auf dem Schild auf der anderen Seite zu erkennen, dass hier tatsächlich ein Radfernweg mitten durch eine alte Mühlenanlage führt, die Moesgård Skovmølle. Wenig später verlasse ich die Radroute, weil mich das Auf und Ab mitten im Wald langsam nervt, und ich zur Landstraße wechseln will. Welch weise Entscheidung! Denn so komme ich nur wenige 100 m weiter erst an einer riesigen Gutsanlage zur Linken vorbei, und direkt danach erblicke ich zur Rechten ein riesiges modernes Gebäude, dass sich einen Hang hinaufstreckt. Neugierig geworden fahre ich den kleinen Hügel hinauf - ein Museum, so viel ist offensichtlich, aber wofür?



Keine halbe Stunde später steht mein beladenes Rad videokameraüberwacht vor dem Hintereingang für die Sicherheitsleute des Moesgaard Museum und ich bin da drin, in diesem wundervollen Museum. Für ein paar Stunden, derweil draußen ein heftiger Wolkenbruch runtergeht. Drinnen allerfeinste und modernste archäologische und ethnografische Ausstellungen. Angezogen hatte mich vor allem die Ausstellung über Feldforschung bei den Tschuktschen, die sich dann leider als sehr klein erweist. Aber da ist so viel anderes, was ich an einem halben Tag (drei Stunden habe ich mir erlaubt, zu bleiben, ich muss ja noch weiter heute) kaum schaffen kann - auf jeden Fall ein weiterer Grund, hier in den Norden noch einmal wiederzukommen.







Und auch der Blick vom begehbaren, grasbewachsenen Schrägdach ist lohnenswert.





Derweil wird zu Füßen des Museums das Gelände für das 40. Viking Moot, das große Wikingertreffen am Moesgaard, vorbereitet.



Ich muss und will aber noch weiter, und so trenne ich mich schweren Herzens von diesem Museum - der saftige Eintritt ist auch noch nicht wirklich "abgearbeitet". Mein Hauptansinnen für heute war jedoch die Besichtigung der Kulturhauptstadt Århus, und dafür wird es jetzt schon knapp. Und einen Campingplatz muss ich auch noch finden.

Machen wir es kurz: Århus ist dann weitgehend geschlossen, als ich die Stadt erreiche. Die Einfahrt an sich beginnt verheißungsvoll, weil gleich neben dem Radweg einige Exponate aufgebaut sind. Zwei Beispiele:





Aus dem hängenden Golf rinnt unten kontinuierlich Wasser heraus... Ein Video habe ich leider nicht gemacht.

Aus Århus sonst nichts weiter Dokumentationswürdiges von mir. Dafür ein Blick auf die großen Neubauprojekte direkt am Wasser, wie man sie nicht nur in Århus sieht. Hier bei der Ausfahrt aus der Stadt, wo ich an einer Bahnlinie entlang zusammen mit einer Menge radelnder Berufspendler zusammen unterwegs bin. Feierabend in Århus.



Hinter mir ziehen allerfinsterste Wolken heran. Ich habe aber noch ein Eckchen zu radeln. In einem Vorort suche ich mir daher eine Bank mit Blick aufs Meer und esse Abendbrot. Wer weiß, was da später noch so vom Himmel kommen will...



Auf der weiteren Fahrt zeigen sich mal wieder die Tücken dänischer Radwege: Es beginnt ganz wunderbar asphaltiert in den Orten, wird dann ortsauswärts immer verwinkelter und unübersichtlicher, wo man eigentlich hingeführt wird, und plötzlich steht fährt man im Wald (wahlweise Feld), auf grobem Schotter oder weichen Waldwegen, einsam und abgelegen. Eigentlich mag ich das ja, einsam und abgelegen zu radeln, aber nur, wenn ich Überblick über die Umgebung habe, und wenn ich abends um acht plötzlich auf einsamen Waldwegen radele, auf denen die Beschilderung fehlt und wo ich nicht mehr weiß, ob ich hier wirklich richtig bin, dann ist mir eben nicht mehr so wohl. Jaaa, ich weiß, GPS. Ich hab's ja dabei, auf meinem Smartphone. Aber das hilft ja auch nicht immer.

Natürlich finde ich den Campingplatz trotzdem. Zeltaufbau, duschen. Und das hier:



Selbstverständlich nur, um im Pub auf dem Platz in Ruhe mein Telefon aufladen zu können. träller

---

Wegen der zu großen Anzahl an Fotos muss ich den Bericht leider aufteilen. Weiter geht es hier.

Geändert von Tine (11.11.17 08:31)
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#1307976 - 28.10.17 08:51 Re: Jütlands Ostküste 2017 [Re: Tine]
cyclerps
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2032
Unterhaltsamer Bericht mit beeindruckenden Bildern. Danke dafür!

Freuen uns auf die Fortsetzung.
Gruss
Markus
Forza Victoria !
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#1307988 - 28.10.17 12:29 Re: Jütlands Ostküste 2017 [Re: Tine]
Britta
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 140
Hallo Tine,

danke für den launigen Bericht. Macht Spaß zu lesen und da diese Ecke zugegebenermaßen bisher ein ziemlich weißer Fleck auf meiner Landkarte ist, freu ich mich auf die Fortsetzung.

viele Grüße
Britta
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#1307991 - 28.10.17 13:11 Re: Jütlands Ostküste 2017 [Re: Britta]
Tine
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 2189
Hallo Britta, hallo Markus,

danke Euch!

Ich habe mich im Nachhinein doch noch entschieden, meinen Widerstand peinlich gegen die neu zulässige Bildgröße aufzugeben und hab daher die ersten Bilder noch mal neu hochgeladen. Daher dauert es jetzt noch etwas, bis ich alles fertig habe. Ich gebe es hier dann gesondert kund.

Britta, das ist doch für Euch genau das richtige für eine nächste Wintertour. schmunzel Von Berlin aus wirklich schnell und unkompliziert zu erreichen. Ich hatte nur 10 Tage + An- und Abreise zur Verfügung, und hätte die Sehne nicht gestreikt und ich mir den Pausentag gespart, wäre das ganze auch in weniger als einer Woche zu machen gewesen. Aber ich hatte ja Urlaub. Da muss ich ja nicht hetzen...

Grüße
Tine
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#1307993 - 28.10.17 13:23 Re: Jütlands Ostküste 2017 [Re: Tine]
Britta
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 140
In Antwort auf: Tine


Britta, das ist doch für Euch genau das richtige für eine nächste Wintertour. schmunzel

Grüße
Tine


Gute Idee! schmunzel
Wir grübeln sowieso noch, wo es dieses Jahr über Silvester hingehen könnte...

viele Grüße
Britta
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#1307996 - 28.10.17 13:53 Re: Jütlands Ostküste 2017 [Re: Tine]
Isaantourer
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 71
Unterwegs in Thailand

Dankeschön für deine Mühe. Deine Art zu berichten und die schönen Bilder begeistern mich sehr.
der Isaantourer
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#1308004 - 28.10.17 16:18 Re: Jütlands Ostküste 2017 [Re: Tine]
indomex
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 715
Wirklich schön. Bin gespannt, wie es weitergeht.
LG,
Peter
Leben und leben lassen
Liebe Grüße, Peter
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#1308187 - 29.10.17 13:34 Re: Jütlands Ostküste 2017 [Re: Tine]
Tine
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 2189
Ich hätte da mal einen Verbesserungsvorschlag: Die Anzahl der in einen Beitrag einzufügenden Fotos scheint begrenzt zu sein. Da ich noch nicht so viele Berichte schrieb, war mir das bisher nicht aufgefallen. Nun könnte ich einen neuen Beitrag eröffnen für die restlichen Tage, aber das lohnt nicht mehr, so viel kommt da nicht mehr. Wenn ich aber jetzt mir selbst antworte, um die restlichen Tage zu ergänzen, kann ich in den folgenden Beiträgen nicht mehr editieren. Das ist unschön, wegen immer doch noch mal aufzufindender kleiner und größerer Fehler, die man doch auch später gerne noch beheben würde. Daher meine Bitte: Können die Editierrechte im Bereich Reiseberichte so geändert werden, dass der Threadersteller alle seine Beiträge in dem Faden nachträglich noch editieren kann? Dann könnte man gleich von Anfang an den Bericht Tag für Tag erstellen, jeden Tag in einem neuen Beitrag. Das würde das Editieren um einiges erleichtern...

(Ich kann das Anliegen später auch noch in den Bereich Forum stellen.)

Geändert von Tine (29.10.17 13:43)
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#1308189 - 29.10.17 13:50 Re: Jütlands Ostküste 2017 [Re: Tine]
iassu
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 17629
Du machst richtig gute Bilder. Es lohnte sich daher durchaus, wenn du für den Rest einen Teil 2 eröffnetest. Aus diesem Grund und weil sonst auch das jeweilige Aufbauen der Seite so lange dauert, mache ich nicht mehr alles in einem Teil. Die Limitierung macht so gesehen auch Sinn.
Gruß Andreas
Die Ungeduld hilft selten weiter: wer warten kann, wird früher heiter.
Nordgriechenland im November

Geändert von iassu (29.10.17 13:50)
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#1308198 - 29.10.17 14:41 Re: Jütlands Ostküste 2017 [Re: iassu]
Tine
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Danke für das Kompliment, ich weiß es zu schätzen. schmunzel

Was zwei Teile angeht: Ich schau mal, vielleicht nehme ich dann hier ein oder zwei der vorangehenden Tage raus und übernehme sie mit in den zweiten Teil. Sonst ist das zu unausgewogen.
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#1308204 - 29.10.17 16:10 Re: Jütlands Ostküste 2017 [Re: Tine]
natash
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Huhu Tine,
erstmal Danke für Deinem Bericht und die schönen stimmungsvollen Meerfotos, auch wenn das keine Ecke ist,die sich im Focus der für mich angestrebten Reiseziele befindet. Vielleicht ändert sich das ja auch mal.
Ich finde diese Bildbegrenzung,bei der ich gar nicht so recht weiß wo die liegt auch sehr einengend und zweiteilige Reiseberichte dem Lesefluß abträglich.
Ich fände es sehr gut,wenn man sich von Seiten der Administration da ein wenig modernisieren könnte.
Ich fürchte jedoch,dass das Deinem Bericht aktuell nicht weiterhilft.
Gruß

Nat
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#1308206 - 29.10.17 16:27 Re: Jütlands Ostküste 2017 [Re: Tine]
Keine Ahnung
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In Antwort auf: Tine
Können die Editierrechte im Bereich Reiseberichte so geändert werden, dass der Threadersteller alle seine Beiträge in dem Faden nachträglich noch editieren kann?


Ich geben Dein Anliegen direkt an die Administratoren weiter, da es auch meiner Ansicht nach sinnvoll ist.

Schöner Bericht - ein kleines Stück des Ostseeküstenradwegs bin ich schon gefahren (im Zusammenhang mit einer größeren Radreise). Mir hat es da ganz gut gefallen ...
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1308216 - 29.10.17 17:35 Re: Jütlands Ostküste 2017 [Re: Tine]
iassu
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Wenn ich richtich gezeehlt habe, hast du jetzt 96 (!) Bilder hier drin, hätte nie gedacht, daß das geht, hatte das limit immer bei 50 vermutet.
Gruß Andreas
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Nordgriechenland im November
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#1308221 - 29.10.17 17:46 Re: Jütlands Ostküste 2017 [Re: iassu]
natash
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Ich hatte auch schon über 90 drin. Vielleicht hängt es auch mit den Bildgrößen zusammen.
Gruß
Nat
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#1308229 - 29.10.17 18:33 Re: Jütlands Ostküste 2017 [Re: natash]
Tine
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Dann will ich mal ein Zwischen-Danke für allen bisherigen Zuspruch zu meinem Bericht anbringen. Freut mich sehr. schmunzel Es war dies ja auch eine besondere Reise für mich, in der ich zum ersten Mal ganz anders Zeit zum Fotografieren hatte. Dazu schreibe ich aber am Ende noch was. Am Ende des zweiten Teils. Den mache ich später am Abend noch.

@Andreas: 96? Ich hab vorhin versucht, noch mehr Bilder einzufügen. Vier gingen noch, das fünfte ging dann nur noch als Link. Dann sind wohl 100 die Obergrenze.

@Nat: Ja, die Hügel, die mich gelegentlich genervt haben, würdet Ihr beide vermutlich gar nicht merken. Aber dass wir etwas unterschiedliche Radelvorlieben haben, wissen wir ja nicht erst seit eben gerade. schmunzel

@Arnulf: Danke fürs direkte Weitergeben!
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#1308284 - 29.10.17 23:40 Re: Jütlands Ostküste 2017 [Re: Keine Ahnung]
Tine
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Hallo Arnulf,
ich habe jetzt einen zweiten Teil angelegt, würde aber, wenn über meinen Antrag positiv entschieden würde, den zweiten Teil hier mit rüberkopieren. So aber kann ich auch noch später all die vielen Fehler, die ich aus Müdigkeit übersehen habe, korrigieren. peinlich
Es wäre wirklich toll, wenn das geändert wird mit den Editierrechten.
Tine
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#1308285 - 29.10.17 23:41 Re: Jütlands Ostküste 2017 [Re: Tine]
Tine
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Für das Gesamtprojekt Berichterstattung über die erfolgreiche Beendigung des Teilprojekts meines Lebensprojekts kann ich nun vermelden:

Fertig. schmunzel
Ich auch. grins
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#1308312 - 30.10.17 08:38 Re: Jütlands Ostküste 2017 [Re: Tine]
Radix
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Wenn ich mir das so anschaue, bekomme ich wieder Lust auf Dänemark. Letzte Radreise dorthin und erste überhaupt war in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts zwinker. Weit waren wir nicht gekommen, von Hamburg aus startend. Damals per Super 8 festgehalten.

Und schön flach ists dort auch schmunzel

Danke für die Inspiration.

“When man invented the bicycle he reached the peak of his attainments.” Elizabeth West


Geändert von Radix (30.10.17 08:39)
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#1308329 - 30.10.17 09:27 Re: Jütlands Ostküste 2017 [Re: Radix]
Tine
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Ja, Dänemark ist ein stark vernachlässigtes Radreiseland. schmunzel Zumindest in diesem Forum. Gut für die erste Radreise, und dann vergessen es die meisten wieder. grins Dank Kinderanhänger und später selbstradelndem Kind habe ich es nicht vergessen, sondern bin aus Gründen der einfachen Realisierbarkeit und kindgerechter Infrastruktur da immer wieder hin. Dieses Mal war es eben ein Abschluss und es war - Bornholm inklusive - meine siebte Radreise in diesem Land.

Was aber das "flache" Land angeht, so bin ich immer wieder irritiert über dieses Vorurteil. Sicher, das sind weder die Alpen noch die Pyrenäen noch der Pamir, aber die Ostküste Jütlands ist alles andere als flach. Nördlich des Limfjords: Ja. Davor aber: Nein. Knapp 4000 Hm auf 560 km sind vermutlich für die allermeisten hier kein anspruchsvolles Terrain - mir hat es aber für eine Radtour im "Flachland" definitiv ausgereicht. lach

Grüße nach Berlin!

Achso, damit das nicht untergeht: Hier ist übrigens der zweite Teil.

Geändert von Tine (30.10.17 09:29)
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#1308358 - 30.10.17 11:21 Re: Jütlands Ostküste 2017 [Re: Tine]
Keine Ahnung
Moderator
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Hallo Tine,

ich hoffe, dass die Administratoren den Vorschlag aufnehmen, den ich persönlich als sehr sinnvoll erachte. Weitergeben habe ich die Idee auf jeden Fall - jetzt müssen die Admins nur Zeit haben und den Vorschlag auch akzeptieren. Das Zusammenpacken mehrerer Teile ist dann auch kein Problem, dass kann ich gerne übernehmen.
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1308397 - 30.10.17 14:27 Re: Jütlands Ostküste 2017 [Re: Tine]
SchottTours
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Hallo Tine,

ganz herzlichen Dank für Deinen launigen und durch die herrlichen Bilder sehr stimmungsvollen Reisebericht aus dem kleinen Königreich. Ich war in Dänemark (auch) schon in allen Ecken und an allen Enden radelnd unterwegs. Und auch ich mag genau wie Du Fährüberfahrten sehr und plane meine Touren entsprechend. Samsø ist wirklich nochmal eine Reise wert, wir haben dort schon herrliche Radltage verbracht. Nordby ganz im Norden der Insel ist z.B. dänische Idylle pur!

Liebe Grüße
Uwe
Tomorrow's not promised - and the past is over (Dru Joyce II)
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#1308415 - 30.10.17 16:10 Re: Jütlands Ostküste 2017 [Re: SchottTours]
Tine
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Hallo Uwe,

Danke Dir! schmunzel Du kennst garantiert mehr Ecken in Dänemark als ich, wenn ich Deine Andeutungen, wo Du dort schon überall warst, richtig interpretiere. Mir fehlen z.B. noch ganz viele Inseln. U.a. Grönland. grins Nein, im Ernst, bisher habe ich nur wenige Inseln beradelt (dafür Bornholm in früheren Jahren sehr sehr gründlich), und von Samsø habe ich letztlich viel zu wenig gesehen - der Campingplatz ganz im Norden hatte mich tatsächlich mehr gereizt als der, wo ich schließlich war. Aber das war mit der kränkelnden Achillessehne nicht so sinnvoll, bis ganz raus zu radeln. Ich wollte ja einen Ruhetag...

Ich war aber vermutlich nicht das letzte Mal in Dänemark.

Für den nächsten Sommer peile ich aber eine Inselgruppe an, die Du ja wohl recht gut kennst: Die Åland-Inseln. Ich dagegen war da noch nie, und jetzt ist mal wieder was Neues dran. schmunzel

Liebe Grüße,
Tine
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#1308416 - 30.10.17 16:11 Re: Jütlands Ostküste 2017 [Re: Keine Ahnung]
Tine
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Beiträge: 2189
In Antwort auf: Keine Ahnung
Das Zusammenpacken mehrerer Teile ist dann auch kein Problem, dass kann ich gerne übernehmen.
Danke, das wäre schön.
Grüße,
Tine
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#1308417 - 30.10.17 16:20 Re: Jütlands Ostküste 2017 [Re: Tine]
Radix
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Wir sind damals nur bis zum Strand von Åbenrå gekommen, sofern ich mich recht erinnere. Ist jedenfalls der letzte Ort, den ich im Film identifizieren kann.

Das sind ja denn doch fast schon walisische Verhältnisse bezüglich der Hügelei. Auf einer entsprechend langen Strecke von London nach Fishguard durfte ich mich über rund 6000 Höhenmeter erfreuen. Mehr brauche ich auch nicht zum glücklich sein lach , kann Dich also gut verstehen.

Grüße zurück aus dem grad sonnigen Berlin nach Göttingen.

“When man invented the bicycle he reached the peak of his attainments.” Elizabeth West


Geändert von Radix (30.10.17 16:21)
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#1309359 - 06.11.17 07:09 Re: Jütlands Ostküste 2017 [Re: Tine]
HanjoS
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Hallo Tine,

ich fand Deinen Bericht und besonders auch die tollen, teilweise sehr stimmungsvollen Bilder klasse, soll heißen sie haben mich als Knipser sehr angesprochen; das fachmännische Urteil wurde ja schon vom Griechenlandfahrer abgegeben zwinker

Du machst mir richtig Lust, Dänemark auch für eine der nächsten Reisen vorzumerken. Ich war vor 35 Jahren mal in Dänemark und habe außer Aarhus und Samsø nicht viel vom Festland gesehen; wir waren damals mit 6 Leuten auf 'nem Segeltörn im kleinen Belt unterwegs. Uwes Hinweis auf Nordby (Samsø) kann ich nur unterstreichen. Wir lagen mit dem Boot in Mårup Havn und haben von dort aus den nördlichen Teil der Insel erkundet.

Also: Dänemark auf die Liste der zukünftigen Reisen setzten: check grins Das wird wohl aber frühestens in 2019 möglich sein. Für 2018 sind schon Sächsische und Böhmische Schweiz und Riesengebirge vorgesehen.

Dass Du unterwegs ausgerechnet auf ein grünes Fahrrad gestoßen bist, ist bestimmt kein Zufall, mir geht es da ähnlich lach




Den 2. Teil Deines Berichts lese ich dann heute Abend.
Schöne Grüße aus OWL, Hanjo

Der etwas andere Übersetzer: DeepL Übersetzer

Geändert von HanjoS (06.11.17 07:09)
Änderungsgrund: Schreibfehler korrigiert
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#1309540 - 07.11.17 10:47 Re: Jütlands Ostküste 2017 [Re: Tine]
SchottTours
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Hallo Tine,

jaja, Bornholm ist meine absolute Lieblingsinsel - so sehr, dass wir dort auch geheiratet haben schmunzel

Die Åland-Inseln sowie der Turkuer Schärengarten sind eine sehr gute Wahl. Die sommerliche Idylle dort oben sowie die knalligen Farben werden Dich begeistern, da bin ich mir sicher.
Und Fähre fahren kann man dort mehr als genug (was ich wie Du auch sehr liebe).

Liebe Grüße
Uwe
Tomorrow's not promised - and the past is over (Dru Joyce II)
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#1309681 - 08.11.17 08:10 Re: Jütlands Ostküste 2017 [Re: SchottTours]
Tine
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Beiträge: 2189
In Antwort auf: SchottTours
Die Åland-Inseln sowie der Turkuer Schärengarten sind eine sehr gute Wahl. Die sommerliche Idylle dort oben sowie die knalligen Farben werden Dich begeistern, da bin ich mir sicher. Und Fähre fahren kann man dort mehr als genug (was ich wie Du auch sehr liebe).
Nach dieser kurzen Werbeeinblendung für die Åland-Inseln von Dir kann ich ja jetzt nirgendwo anders mehr hin... grins Ja, die vielen Fährfahrten haben einen nicht unerheblichen Anteil an meiner Reisezielwahl. Und in Turku war ich zuletzt vor 37 Jahren peinlich schmunzel , also ist es schon mal Zeit, da wieder vorbeizuschauen...

Die Färöer und die Shetland-Inseln müssen eben ein wenig länger auf mich warten, mir ist vor allem nach Sonne fürs nächste Jahr.

Liebe Grüße,
Tine
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#1311471 - 20.11.17 13:46 Re: Jütlands Ostküste 2017 [Re: Tine]
TobiTobsen
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Du hast aber ein Riesen Tanzpalast dabei! lach
Da passt das Rad ja noch locker mit rein.
Schön Bilder, mich schreckt an einer Radreise an Nordsee, Ostsee,Baltikum immer das Wetter ab. Irgendwie hege ich da die Vorurteile das es dauernd regnet und ich ständig im Gegenwind fahre. lach
Das von den Caravanisten komisch, bzw. gar nicht angeschaut werden kenne ich auch. Meist hilft ein kleiner smalltalk um das Eis zu brechen.
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#1311535 - 20.11.17 18:28 Re: Jütlands Ostküste 2017 [Re: TobiTobsen]
Tine
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Beiträge: 2189
In Antwort auf: TobiTobsen
Du hast aber ein Riesen Tanzpalast dabei! lach
Ja. Die Alternative wäre, es wegzuwerfen. Dafür ist es aber irgendwie zu schade... teuflisch

Bis letztes Jahr war es das Familienzelt. 14 Jahre lang. Und mein Sohn zählte - als er noch kleiner war - gerne auf, was sich da alles drin verbarg: Esszimmer und Küche (bei Regen), Wohnzimmer, Schlafzimmer, Spielzimmer, Abstellkammer, Flur usw. Also wirklich ein Palast. cool Da ich bisher noch nicht weiß, wie mein neues Zelt wirklich sein soll, bzw. mir die Alternativen alle nicht gefallen, bleibt es halt vorerst bei dem. Nimmt ein bisschen viel Platz auf dem Rad weg, aber als das Kind noch kleiner war, hatte ich auch alles an meinem Rad, es ist also irgendwie vertraut, wieder mit solchen Gepäckmengen zu fahren.

In Antwort auf: TobiTobsen
Schön Bilder, mich schreckt an einer Radreise an Nordsee, Ostsee,Baltikum immer das Wetter ab. Irgendwie hege ich da die Vorurteile das es dauernd regnet und ich ständig im Gegenwind fahre. lach
Bei all den Radreisen, die ich im Norden unternommen habe, gab es deutlich mehr Reisen, auf denen ich nicht mehr wusste, wie ich mich tagsüber vor Sonnenbrand schützen soll (bin allerdings auch sehr empfindlich) als Reisen, in denen der Regen wirklich zum Motivationsproblem wurde. Immer mal ein, zwei Tage Regen schreckt mich nicht. Nur in UK hatten wir viele kühle Tage und z.T. auch mehrere Regentage am Stück (v.a. Schottland/Orkney/Shetland). Dafür haben wir da aber viele Pubs und Cafes und eine Menge Varianten an Hot Chocolate und Carrot Cake kennengelernt. Man muss die Dinge positiv sehen. schmunzel

Und die Windrichtung: Die kann man doch meist im Internet vorher ungefähr recherchieren. Auf meinen beiden Jütland-Reisen habe ich mich dann dennoch immer für die falsche Richtung entschieden. War einfach immer schöner so herum. Gegenwind ist im Grunde genommen prima: Stärkt den Durchhaltewillen. Gut gelaunt mit dem Wind radeln kann doch jeder. grins

Mal eben überschlagen: Acht Reisen in Skandinavien (inkl. Dänemark) - da überwog immer das gute Wetter bzw. wir hatten z.T. durchgehend heißes Sommerwetter. Nur die beiden UK-Urlaube brachten tatsächlich etwas schlechteres Wetter mit sich. Aber, wenn ich es genau überlege, so habe ich immer überwiegend gutes Wetter auf meinen Radreisen, auch in Deutschland. Muss wohl doch an mir liegen. grins

In Antwort auf: TobiTobsen
Das von den Caravanisten komisch, bzw. gar nicht angeschaut werden kenne ich auch. Meist hilft ein kleiner smalltalk um das Eis zu brechen.
Ja. Aber wenn schon das Grüßen ignoriert wird, dann mag ich auch keinen Smalltalk aufzwingen. träller

Grüße
Tine
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