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#549477 - 29.08.09 22:29 Schwabentour 2009
cantullus
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 253
Dauer:4 Tage
Zeitraum:24.8.2009 bis 27.8.2009
Entfernung:570 Kilometer
Bereiste Länder:deDeutschland

Hallo,
unsere diesjährige Fahrt führte uns nach Stuttgart und zurück.

Montag nachmittag: Erste Etappe der diesjährigen Radtour mit Florian.



Aichach und Stuttgart sind die beiden Ziele für Heute und Morgen. Hastiges Packen am Nachmittag, dann auf kürzestem Weg in die Stadt und erstmal eine Karte für Baden-Württemberg gekauft.



Im Milchhäusl im englischen Garten beim Espresso Ausarbeitung der Route nach Aichach.

Über Adalbert-Görresstraße zum Tollwood-Gelände



und danach an den Seen entlang zur Ruder-Regattastrecke war eine gute Wahl - es ging zügig dahin und wir waren meist auf verkehrsarmen Wegen.

Die B471 nach Dachau war natürlich alles andere als verkehrsarm, dafür erreichten wir Dachau dann sehr schnell und bequem. Unerwartet schnell ging es auch durch Dachau hindurch, ehe wir uns versahen, waren wir schon wieder draußen auf der Landstraße Richtung Schwabhausen. Hier gab es zum Teil nervige Radwege, bucklig und mal links, mal rechts der Straße.
Ab Schwabhausen dann deutlich ruhigerer Verkehr, die Radwege endeten in Oberroth. Zwischen Erdweg und Oberzeitlbach noch ein gekiester Radwanderweg, dann nur noch gut ausgebaute Straße mit wenig Verkehr bis Klingen bei Aichach.

Anstrengend war es, weil wir ja keine genaue Planung hatten und irgendwie am Abend in Aichach sein wollten, also gaben wir, was wir hatten und fuhren trotz der schotterigen Abschnitte und einiger Verhauer einen 22er Schnitt.
Zum Lohn gab es dann bei meinem Bruder jede Menge Grillfleisch und Bier und ein schönes Zimmer zum Schlafen.

Die Route bis Aichach ist leider nur nachgezeichnet, weil der FR nur Zeiten ausgespuckt hat, keine GPS-Daten.

Die Strecke

Zweite Etappe. Aichach-Stuttgart.
Wir starten immerhin schon am Vormittag und nach ein paar Erledigungen in der Stadt geht es gelassen in Richtung Westen über die sanften Hügel um Petersdorf zum Lech.







Die erhoffte Abfahrt fiel leider aus, der Lech hat bei Langweid auf der Ostseite kein Hochufer und das geringe Gefälle wurde durch strammen Gegenwind aufgezehrt. Zum Ausgleich ging es danach gleich mal ein paar Hügel hoch, landschaftlich recht nett, die Straße war allerdings stärker befahren und die paar kurzen Abschnitte durch die Weiler waren eher nervig.

Nach kaum merklicher Abfahrt erreichten wir Wertingen, das am Rande des Donau-Rieds liegt und entschlossen uns, statt über Dillingen zu fahren, die Nebenstraße über Holzheim nach Lauingen zu nehmen. Die führt zwar wieder über ein paar Buckel, ist aber sehr ruhig und bietet eine prächtige Aussicht über das Donautal.







Der Besuch einer Eisdiele in der Stadtmitte von Lauingen versöhnt mich mit diesem Ort, den ich früher mal so gar nicht ausstehen konnte. Die Häuser sind schön rausgeputzt, das Straßenbild freundlich, viele junge Leute unterwegs, mittlerweile könnte mir Lauingen gefallen.

Nach einer kleinen Irrfahrt durch Gundelfingen machten wir uns an den Albaufstieg.



An jeder zweiten Kreuzung änderten wir den Kurs und kamen so über sehr ruhige Wege und Straßen nach Altheim, wo das Gelände schon einigermaßen hügelig ist. Ein knackiger Anstieg führte uns nach Zähringen, danach ging es in stetem Bergauf und Berab am Kamm der Alb entlang nach Aufhausen und kurz danach endlich hinunter nach Bad Ditzenbach.









Trotz der ständigen Bergaufkurblerei hielten wir einen guten 20er Schnitt. Nach einem Bier in Bad Ditzenbach gaben wir der Straße nach Bad Boll den Vorzug, sie versprach, ruhiger zu sein als die über Weilheim/Teck, allerdings führte sie noch mal gut 120 Höhenmeter über einen Sattel.



Nach der Abfahrt kam ein heftiges Gewitter auf, wir mussten uns kurz unterstellen – an ein Weiterfahren war nicht zu denken. Zum Glück zog das Gewitter schnell wieder ab und wir konnten den Rest der Strecke in Angriff nehmen.

Von Stuttgart war absolut nichts zu sehen, wir kamen durch Kirchheim/Teck, überquerten in Köngen den Neckar, der unter den vielen Straßenbauwerken fast erstickt, kämpften uns noch etliche Hügel und Autobahnbrücken hinauf und erreichten ziemlich erschöpft fast schon mitten in der Nacht Möhringen, wo es bei Thilo und Nili ein ausgezeichnetes Abendessen mit selbstgemachten Fleischbällchen aus Lamm- und Rindfleisch, Tannenhäusle satt und ein weiches Bett gab.

Die Strecke

Dritte Etappe: Von Stuttgart nach Erlenmoos bei Biberach.

Erstmal auf schönen Wegen im nachlassenden Regen raus aus Stuttgart. Bei Tageslicht und vorheriger Besprechung mit Einheimischem ging das ganz gut. Besonders schön war es im Körschtal, teilweise ist das aber nur ein Trampelpfad, sonst wechselt der Belag zwischen Kies und Teer.

Auch Kirchheim/Teck ist am Vormittag mit noch ausgeruhten Sinnen und Muskeln deutlich netter, es hat eine schöne, freundliche Fußgängerzone, in der wir sogar Fahrradfahren durften und die Sonne schien auch wieder.

Weil wir nach einer kleinen Pause dort gut gestärkt waren, nahmen wir gleich die nächste Schnellstraße Richtung Süden und die führte uns hurtig mit zweispuriger LKW-Begleitung aufs Land raus. Dieser Abschnitt war fast wie in Italien kurz vor Trento. Heiß, laut und trocken.






Zum Glück wurde es dann auf der Straße Richtung Weilheim/Teck wieder ruhiger, in Weilheim fanden wir sogar einen kleinen, versteckten Fußweg, der mitten durch eine Mühle führte (der Durchschlupf war kaum breiter als mein Lenker) und danach über Obstgärten wieder die Landstraße erreichte, auf der es gemächlich ansteigend bis nach Neidingen ging. Immer den Bergriegel der Alb im Blick.









Ab Neidingen zog sich die Straße dann mit etwa 6 bis 8% Steigung und ein paar Serpentinen den bewaldeten Hang hinauf, oben angekommen, empfingen uns sonnige Wiesen, ein schöner Ausblick und eine Abfahrt, auf der die Hälfte der gerade geschafften Höhenmeter gleich wieder verloren ging.





Das kleine Städtchen Wiesensteig, das wie in einer Modelleisenbahnlandschaft zwischen zwei steilen Hängen liegt, war es aber wert, besucht zu werden.



Ein letzter Anstieg auf die Albhöhe, dann eine verdiente Kaffeepause



in Laichingen, die uns leider von einem aufdringlichen Kehrfahrzeug leicht vermiest wurde – egal, gleich kommt ja der nächste Höhepunkt der Tour, der Blautopf.







Nach ausgiebiger Bewunderung und einem Trankopfer verließen wir Blaubeuren auf direktem Weg nach Süden, den Bergriegel mit seinen frechen 130 Höhenmetern merkten wir schon, der Schnitt musste aber nicht arg leiden.



Dann runter an die Donau und auf wiederum sehr ruhigen und sanft ansteigenden Straßen hinauf ins oberschwäbische Schwendi und anschließend noch etwas anstrengend ein paar Wellen runter und rauf bis Erlenmoos, wo wir schon erwartet wurden und ein paar mittelgroße Portionen wohlschmeckender Pasta verschlangen. Bett fanden wir auch, es war einfach großartig.

Irgendwann im Lauf dieses Tages fing die rechte Achillessehne an, zu mucken.

Die Strecke

und der Rest

Vierte Etappe: Erlenmoos-München.

Der Abschied von den lieben Gastgebern in Erlenmoos, die ich ja vorher noch gar nicht richtig kannte, nur aus der Kneipe im Internet, war aus mehreren Gründen etwas ganz Besonderes. Erstens ging es wieder Richtung Heimat – ok, das ist immer schön, diesmal fuhren wir aber selbst mit dem Rad zurück, nicht wie bisher bei unseren Alpentouren mit der Bahn oder mit dem Auto. Dann kam dazu, dass diesmal Florian kein einziges Mal nach den Anstiegen auf mich warten musste und ich war gespannt, ob das bis München so bleibt. Was aber wirklich ganz besonders war, mir fiel der Abschied schwer. Solche Gefühle habe ich sonst nicht so ausgeprägt, bin gern unterwegs und dazu muss ich ja zwangsläufig erstmal weg.

Das sonnige Wetter und die Aussicht auf eine landschaftlich besonders schöne Route vom höchsten Dorf zwischen Memmingen und Biberach ließen dann gleich wieder Freude aufkommen und wir genossen ein paar richtig flotte Kilometer, sahen den Bussarden zu und kamen wohlbehalten kurz vor Memmingen wieder nach Bayern.







Die Achillessehne war nun deutlich zu spüren, sie hatte sich entzündet. Ich nahm etwas Kraft raus, versuchte links etwas stärker zu treten und rechts den Fuß möglichst wenig zu knicken.

Ich dachte zwar, dass ich mich noch gut genug in Memmingen auskenne, um die Straße nach Memmingerberg zu finden, es gelang mir auch; nur beim Blick auf den aufgezeichneten Kurs kommen mir leise Zweifel, ob ich nicht doch besser kurz auf einen Stadtplan hätte sehen sollen.

Gleich nach der Stadtgrenze wurde es ruhig, Autos fuhren fast gar keine mehr auf dieser Strecke neben dem Flugplatz und die startenden Jets waren auch kaum zu hören, weil der Wind von vorne kam.







Nach einer kurzen Rast in Kammlach ging es auf der B18 teils auf guten Radwegen, teils auf der schwach befahrenen Bundesstraße weiter über Mindelheim nach Buchloe, das ich kaum wiedererkannte. Vor Jahren war das der langweiligste, ödeste Ort westlich von München, den man sich nur vorstellen konnte, jetzt pulsiert da das Leben, es gibt Straßencafes, jede Menge Leute sind unterwegs und alles ist schön, frisch und mit viel Grün.

Zwischen Buchloe und Landsberg dann nochmal schöne Nebenstraßen, in Landsberg selbst hielten wir uns dann nicht mehr auf, eilten über das Kopfsteinpflaster und orientierten uns nach dem Anstieg auf das Lech-Hochufer neu. Ein Rennradler empfahl uns, die Straße entlang der Autobahn zu nehmen, was wir dann auch zusammen taten. Das war sehr angenehm, wir unterhielten uns ganz gut und es ging auch noch recht flott voran. Wir hätten bestimmt ein anständigeres Tempo als den 26er Schnitt erreicht, wenn nicht meine Achillessehne immer wieder zur Ruhe mahnte.



Die Ruhe gönnte ich ihr und uns dann beim Raabe am Wörthsee.





Über Wessling, das wir leider nicht auf dem geplanten Radweg sondern über ein Schottersträßchen durch den Golfplatz erreichten, ging es dann endlich in die Münchner Schotterebene,



der Berg hinter Gauting ließ zwar Florian nochmal begeistert ausrufen "der war aber nicht mehr vorgesehen!", dann hetzten wir durch den Forstenrieder Park nach Neuried und machten nach einer rasanten Fahrt durch den Südwesten Münchens noch eine kurze Rast am Flaucher, bevor wir dann mit 23er Schnitt auf der B304 nach Hause rollten.

Die Strecke

Die Achillessehne hielt durch, wurde zwar dick und ich schmierte gleich etwas Salbe drauf, aber am nächsten Morgen war sie schon deutlich versöhnlicher gestimmt; ein paar Tage Ruhe und sie wird wieder heil sein.
Diese Radtour war völlig anders als alle unsere bisherigen Fahrten, die ja immer ins Gebirge gingen, dennoch war sie nicht das kleinste Bisschen weniger schön, eher im Gegenteil. Dazu beigetragen haben die wunderschönen Landschaften unterwegs, die abwechslungsreichen, netten Orte, das meist freundliche Wetter mit guter Luft und ganz besonders unsere Gastgeber in Aichach, Stuttgart und Erlenmoos, ohne die die Reise gar nicht möglich gewesen wäre. Ich bedanke mich daher auch hier noch einmal ganz herzlich für die grandiose Verpflegung, die angenehmen Betten, die nette Unterhaltung und hoffe, dass wir nicht allzu sehr zur Last fielen.

Die Gesamtstrecke für GE: http://www.kmspiel.de/kmup/4713.kml

Zur Info: Anfangs- und Endpunkte der Strecken sind etwas ungenau.

Vielen Dank fürs Lesen!
Liebe Grüße,
cantullus
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#549605 - 30.08.09 21:20 Re: Schwabentour 2009 [Re: cantullus]
Margit
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 3753
Hallo,

In Antwort auf: cantullus
Der Besuch einer Eisdiele in der Stadtmitte von Lauingen versöhnt mich mit diesem Ort, den ich früher mal so gar nicht ausstehen konnte.
Warum verwirrt Ich hab ihn in meiner Landkarte ausradiert. Und wo sind die Fotos von Albertus Magnus, Rathaus, Schimmelturm, Brunnental?

In Antwort auf: cantullus
Erstmal auf schönen Wegen im nachlassenden Regen raus aus Stuttgart. Bei Tageslicht und vorheriger Besprechung mit Einheimischem ging das ganz gut.
Immer gut, wenn man Fremdsprachen kann! grins

In Antwort auf: cantullus
Diese Radtour war völlig anders als alle unsere bisherigen Fahrten, die ja immer ins Gebirge gingen, dennoch war sie nicht das kleinste Bisschen weniger schön, eher im Gegenteil.
Meinst, ich mach weiterhin Radreisen dieser Art und hör mit meinem Training für Alpenüberquerung auf? Mitte September radle ich ungefähr die gleiche Runde, aber nur bis Münsingen. Und in Blaubeuren schau ich mir auch wieder das Kloster an.

Was mich noch brennend interessiert: Weshalb habt ihr für die paar Tage so viel Gepäck, wo ihr doch jede Nacht ein Bett hattet?

Gruß
Margit
Viele Grüße
Margit
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#549688 - 31.08.09 11:09 Re: Schwabentour 2009 [Re: Margit]
cantullus
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 253
In Antwort auf: Margit
Warum verwirrt Ich hab ihn in meiner Landkarte ausradiert. Und wo sind die Fotos von Albertus Magnus, Rathaus, Schimmelturm, Brunnental?

Dann empfehle ich Dir dringend eine neue Landkarte zwinker
Und bezüglich der Fotos: Den großen Albert hab´ ich leider nicht mehr erwischt, den Turm zu Fotografieren (ohne perspektivische Verzerrungen) wäre etwas aufwändig gewesen, außerdem kennt den ja wirklich jeder und Brunnental? Was ist Brunnental?

Klar, da wär so Einiges zu Besichtigen (nicht nur in Lauingen), aber wir fuhren ja zu unserem Vergnügen und die Fahrt war keine Kulturreise. Wir wollen den Fahrtwind spüren, die Anstrengung, wenns bergaufgeht, und die Freude am Tempo bei den Abfahrten. Hin und wieder auch ein Eis, einen Kaffee, eine gute Brotzeit.

In Antwort auf: Margit
Immer gut, wenn man Fremdsprachen kann! grins
aber echt.

In Antwort auf: Margit
Meinst, ich mach weiterhin Radreisen dieser Art und hör mit meinem Training für Alpenüberquerung auf? Mitte September radle ich ungefähr die gleiche Runde, aber nur bis Münsingen.
Das Training hilft dir sicher auch für Münsingen, das kann ich dir aus eigener Erfahrung bestätigen.

In Antwort auf: Margit
Was mich noch brennend interessiert: Weshalb habt ihr für die paar Tage so viel Gepäck, wo ihr doch jede Nacht ein Bett hattet?

Wir empfanden das gar nicht als so viel im Vergleich zu den Alpentouren. Da kam ja noch mindestens ein Anorak und ein dicker Pulli dazu. Jedenfalls war immer genug Platz in den Satteltaschen frei. Und das Übernachtungszeug war schon nicht ganz unwichtig, denn die Stationen konnten wir nur sehr kurzfristig festlegen. Hätte auch passieren können, dass wir irgendwo unter freiem Himmel schlafen.
Liebe Grüße,
cantullus
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#549753 - 31.08.09 18:12 Re: Schwabentour 2009 [Re: cantullus]
mgabri
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 8973
Hallo,
danke für den Bericht. Eine kleine Anmerkung hätte ich noch, falls ihr euch da nochmal hin verfährt:

Zitat:
Kirchheim/Teck, überquerten in Köngen den Neckar, der unter den vielen Straßenbauwerken fast erstickt, kämpften uns noch etliche Hügel und Autobahnbrücken hinauf und erreichten ziemlich erschöpft fast schon mitten in der Nacht Möhringen,

Von Kirchheim nicht nach Schwäbisch-Kongo, sondern über Unterriexingen nach Nürtingen. Dort am Ortseingang die Straße richtung Wolfschlugen und nach ein paar Höhenmetern richtung Waldenbuch abbiegen. Linkerhand existiert ein brauchbarer Radweg. Darauf bis zur Burkhardsmühle bleiben und dort auf den Siebenmühlenradweg folgen. Radweg in Musberg verlassen und hinter Oberaichen die A8 queren. Möhringen liegt dann Nordwestlich hinter dem Acker.
Schmerzärmer kommt man kaum auf die Fildern
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#549807 - 31.08.09 22:55 Re: Schwabentour 2009 [Re: mgabri]
veloträumer
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
anwesend und zufrieden anwesend
Beiträge: 12911
In Antwort auf: mgabri
Zitat:
Kirchheim/Teck, überquerten in Köngen den Neckar, der unter den vielen Straßenbauwerken fast erstickt, kämpften uns noch etliche Hügel und Autobahnbrücken hinauf und erreichten ziemlich erschöpft fast schon mitten in der Nacht Möhringen,

Von Kirchheim nicht nach Schwäbisch-Kongo, sondern über Unterriexingen nach Nürtingen. Dort am Ortseingang die Straße richtung Wolfschlugen und nach ein paar Höhenmetern richtung Waldenbuch abbiegen. Linkerhand existiert ein brauchbarer Radweg. Darauf bis zur Burkhardsmühle bleiben und dort auf den Siebenmühlenradweg folgen. Radweg in Musberg verlassen und hinter Oberaichen die A8 queren. Möhringen liegt dann Nordwestlich hinter dem Acker.
Schmerzärmer kommt man kaum auf die Fildern

Nun, der köstlichen Darstellung des Durchfahrens fremdländischer Gebiete in teutschen Landen möchte ich durchaus applaudieren.
Der Weg via Köngen ist jedoch weniger dramatisch als geschildert, fährt man dann via Denkendorf nach Ostfildern-Nellingen, darf man bei Erschöpfung und Dunkelheit auch als Radler mal in die Stadtbahn einsteigen. Das wäre dann noch "schmerzärmer".
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
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#549823 - 01.09.09 04:48 Re: Schwabentour 2009 [Re: mgabri]
Transterra
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 335
In Antwort auf: mgabri


.... nach Schwäbisch-Kongo, sondern über Unterriexingen nach Nürtingen. Dort am Ortseingang die Straße Richtung Wolfschlugen und nach ein paar Höhenmetern Richtung Waldenbuch abbiegen. Linkerhand existiert ein brauchbarer Radweg.


Unterriexingen?: Meintest Du da eher Unterensingen bzw. Oberensingen?
Unteriexingen ist glaube ich Ecke Ludwigsburg / Markgröningen.

Man kann auch über Unterensingen, Oberensingen ( Hundesportplatz ) durch den Wald nach Wolfschlugen radeln...kurz vor Wolfschlugen geht der Radweg dann nach Neuhausen Fildern ab...alles auf dem Feld....in Neuhausen bzw. zwischen Neuhausen und Nellingen trifft man dann auf den Körschtal Radweg...dem Körschtal kann man dann bis bis Möhringen folgen...( Anmerkung der Redaktion: Das Körschtal wurde im Bericht verbal sehr gelobt..die Idylle wird allerdings alle 2-3 Minuten von Fleugzeugmotoren zerissen...weil dies die Einflugschneise zum Flughafen Stuttgart ist ). Eine Radkarte ist ggf. von Vorteil.

Bei dieser Variante fahre ich so gut wie gar nicht auf der Strasse...sondern nur auf Feld und Waldwegen.

Gruß Timo
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Etwas Besonderes sein, das will jeder; das ist etwas sehr Gewöhnliches. Etwas Gewöhnliches sein, das will fast keiner; das ist in der Tat etwas Besonderes.

Geändert von Transterra (01.09.09 04:51)
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#549834 - 01.09.09 08:44 Re: Schwabentour 2009 [Re: Transterra]
mgabri
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 8973
In Antwort auf: Transterra

Unterriexingen?: Meintest Du da eher Unterensingen bzw. Oberensingen?


Äh, ja. Nächstes mal kuck ich auf die Karte zwinker
In Antwort auf: Transterra

Man kann auch über Unterensingen, Oberensingen ( Hundesportplatz ) durch den Wald nach Wolfschlugen radeln...kurz vor Wolfschlugen geht der Radweg dann nach Neuhausen Fildern ab...alles auf dem Feld....in Neuhausen bzw. zwischen Neuhausen und Nellingen trifft man dann auf den Körschtal Radweg...dem Körschtal kann man dann bis bis Möhringen folgen...
Geht auch, meine Variante wäre asphaltiert.
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