Hallo Peter,
die Wasserversorgung ist auch im Sommer kein Problem. In den Bergen gibt es überraschend dunkle und dichte Wälder - obwohl meist Laubwald, ist er zuweilen dunkler als der Schwarzwald. Außerdem extrem viel Vogelgezwitscher. Gerade im Aspromonte gibt es lauter Quellen, teils aus schön gebauten Brunnen (die Magd mit Krügen, Tempelbögen etc.). Südlich des Pietra Spada liegt sogar ein Quelle, bei der kommerziell Flaschen abgefüllt werden. Lediglich die Südseite des Sella Entrata ist trocken. Im Sila-Gebirge gibt es zwar etwas weniger Quellen, aber auch kein Problem. Wenn du die Ost-West bzw. West-Ost-Verbindung über das Sila-Gebirge fährst, solltest du allerdings vielleicht eine kleine Essensration dabei haben. Je nach Route gibt es 1/2 oder auch einen ganzen Tag nix, abends wirst du ja dann wohl ein Ziel erreicht haben (die Gaststätte auf dem Monte Botto Donato hatte z.B. geschlossen). Fast jeder Ort an der Küste hat auch eine oder mehrere Brunnen (oft diese Standardsäulen mit einem Druckknopf - bisweilen kann es aber hier pisswarm sein

). Irgenwo zwischen Diamante und Páola gibt es sogar einen Ort der "1000 Quellen"!
Ich habe auf meiner gesamten Italien-Tour nur 2-3 Flaschen Wasser gekauft - der Rest waren Brunnen, oder Abfüllung beim Camping bzw. Hotel - bei einem Wasserverbrauch von 6-8 Liter - und oft ist das Wasser ja schon nach einer Stunde warm, sodass man das alte auskippen muss, also eigentlich noch viel mehr - sensationell. Wäre schön, wenn das in Deutschland so wäre
