Hallo zusammen!

Erstmal ein "Hallo" in die Runde! Ich bin sowohl neu im Forum als auch Anfängerin in Sachen Radreisen. Ich habe die ein oder andere Frage und ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen...die SuFu habe ich schon bemüht, leider aber keine konkreten Antworten finden können.

Zunächst mal: Ich plane meine erste größere Radreise. Ich möchte gerne den Fernadweg zwischen Berlin und Kopenhagen erradeln, dafür habe ich 2,5 Wochen Zeit, ich plane ca. 50 km am Tag und jeweils 1-2 Tage Aufenthalt in Rostock und Kopenhagen. Die Strecke ist (hoffentlich) was die Hügeligkeit angeht nicht ganz so herausfordernd, mit vielen starken Steigungen hat meine Kondition noch Probleme.

Derzeit suche ich meine Ausrüstung zusammen, losgehen soll es Mitte Juli. Dabei versuche ich finanziell in einem realistischen Rahmen zu bleiben, ich denke, ich muss für die erste (Versuchs-)tour nicht gleich ein sauteures UL-Zelt kaufen. Allerdings versuche ich auch, mir das Leben mit "Billigsachen" nicht unnötig schwer zu machen, dann machts ja auch keinen Spaß.

So, nun aber zu meinen Fragen:
Für Zelt, Isomatte, Kocher, etc. pp, also alles, was nicht Kleidung ist, rechne ich etwa mit 10 kg. Insgesamt möchte ich nicht über 18 kg kommen und halte 8kg für Klamotten für realistisch. Bisher habe ich nur Taschen für hinten plus einen Packsack quer darüber (und Lenkertasche, klaro). Ich möchte ungerne noch LowRider vorne dran machen, da ich auch mit dem Zug unterwegs bin und ich die Taschen evtl. auch mal so tragen muss. Zudem wäre das auch noch eine zusätzliche Anschaffung, die eben Geld kostet. Sicherlich, so weit bin ich schon, das Rad sollte sich nicht hinten aufschaukeln. Und es sollte bei starken Steigungen nicht hintenüber schlagen. Aber gibt es noch andere, mir unbekannte Gründe, warum man besser auch das Gewicht nach vorne lagern sollte? Ich habe irgendwo gelesen, ein drittel Gewicht vorn, zwei drittel hinten wären die beste Aufteilung. Zu Hause sind noch einige Testfahrten geplant, ich möchte nur unterwegs keine bösen Überraschungen erleben und frage Euch lieber, bevor es am Ende Probleme gibt. Also? Low Rider bei 18 kg erforderlich?

Die zweite Frage ist nicht ganz so lang zwinker Nach einigem hin und her habe ich mich nun für einen Gaskocher entschieden. Allerdings gibt es die kleinen Stoves ja so einfach zum Aufschrauben und auch noch mal mit Schlauch. Letztere scheinen mir standsicherer zu sein, das Problem könnte man aber mit einem extra-Standfuß beheben, so man möchte. Wo liegen konkret die Vorteile von einem Schlauchkocher? Mir scheint er etwas unhandlicher und schwerer...aber was ist daran eigentlich besser?

Vielen Dank für Eure Hilfe!
Gruß
Mel