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#1440826 - 01.08.20 20:08 Trekking Rad mit Nabenschaltung
Berithamster
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 34
Hallo zusammen,

Ich benötige euren Rat. Ich habe nun meine erste mehrtägige Radreise hinter mir. Ich bin über 400 Kilometer mit meinem fast 20 Jahre altem Stevens Lady Jazz gefahren. Das ging auch ganz gut aber ich möchte nun ein neues Rad, ein noch besser passendes.

Da ich nicht viel schalte,eigendlich nur zwischen dem 3. und 2. Ritzel in der hohen Übersetzung Wechsel denke ich, dass ich mit einer Nabenschaltung gut beraten bin. Zumal ich mir auch ständig “Kettentatoos“ ans Bein schmiere...

Außerdem sollte es auch schwieriges Gelände, Waldboden, Schotter und auch mal ein Schlagloch aushalten. Ein stabiler Hinterbau für Gepäcktaschen ist auch noch wichtig.

Und technisch nicht zu kompliziert, dass ich kleine Reparaturen unterwegs auch selber ausführen kann.

Von der Optik her gefällt mir ein Trapezrahmen ganz gut.

Nun habe ich mich umgesehen und bin auf die Räder von Pegasus gekommen. Leider finde ich aber auch viele schlechte Bewertungen zu Pegasus.

Wie seht ihr das? Welche Alternative könnt ihr mir empfehlen?

Danke für eure Tipps
Gruss Berit
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#1440836 - 01.08.20 22:17 Re: Trekking Rad mit Nabenschaltung [Re: Berithamster]
zut
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 17
Unter dem Namen Pegasus werden meines Wissens diverse Fahrräder verkauft. Die Qualität wird wohl ziemlich schwanken. Ich hatte vor Jahrzehnten mal eins, bei dem fast alles kaputt gegangen ist. Ich vermute aber, das das nicht bei jedem Rad so ist, das unter dem Markennamen verkauft wird.
Ich habe momentan zwei Räder im Betrieb, die beide Nabenschaltung haben, nachdem ich mich über das Gemurkse beim Einstellen der Kettenschaltung aufgeregt habe. Daher möchte ich kurz meine Erfahrungen mit diesen Schaltungen schildern.

Mein aufbereitetes Trekking-Rad hat eine 8-Gang-Shimano.Es ist eine SG-C6010. Bei Shimano muß man aufpassen, weil die ihre Technik leicht variiert in verschiedenen Versionen anbieten, die sich teils schwer unterscheiden lassen. Meine ist Silber, hat keinen roten Ring, soll aber trotzdem über nadelgelagerte Zahnräder verfügen. Dies ist auch das Wichtige bei der Auswahl: Die gleitgelagerten Versionen sollen deutlich mehr Verluste haben, besonders im 4. Gang. Hier auf eine wälzgelagerte Version achten. Eine Übersicht findest Du hier: https://www.2rad.nrw/project/shimano-nabenschaltungen-vergleich-test/
Was mir an dieser Schaltung gut gefällt: Sie läuft fast unhörbar, sogar wenn der Freilauf aktiv ist. Außerdem war sie sehr bezahlbar. Nachteilig ist das heftige Gewicht. Bei mir greifen anscheinend Sperrklinken manchmal nicht, dann kracht es, wenn die Kurbel sich ruckartig ein Stück weiterdreht. Damit scheine ich nicht alleine zu sein. Die Wartung ist nicht so einfach - Shimano empfiehlt, alle 2 Jahre oder 5000km die Nabe neu zu schmieren. Ich habe das mal nach einer Anleitung im Web selber gemacht, mit Getriebeöl und Lagerfett. Das ist aber schon ein wenig fortgeschritten. Das Ketten-Nachspannen geht sehr einfach, die Drehmomentstütze ist in die Scheiben der Achse integriert und die Bowdenzugaufnahme verstellt sich einfach mit dem Rad mit. Die Spreizung der Schaltung reicht im Flachland völlig aus. Ich fahre die kleinste von Shimano zulgelassene Übersetzung 42:21. Eisenbahn-Überführungen mit Kinderanhänger gehen gerade so, der 8. Gang ist eigentlich eher selten gebraucht. Die Gangsprünge sind ziemlich ungleichmäßig und teilweise groß. Ich ertappe mich häufig, wie unter gleichen Bedingungen (konstante Fahrt) oft zwischen zwei Gängen hin- und herschalte, weil gerade zwischen diesen ein großer Sprung ist. Bei den 8-Gang-Shimanos ist der 5. Gang der Direktgang, hat also die geringsten Verluste. Das Dumme ist nur, daß bei einer Auslegung von Kettenblatt und Ritzel auf den 5. Gang die Steigfähigkeit komplett verloren geht und der 8. Gang eigentlich nicht mehr zum Einsatz kommt. Ich nutze den 6. als Normalgang in der Ebene und habe dabei Getriebeverluste.

Mein anderes Rad hat eine Rohloff, die einfache Version mit interner Ansteuerung und ohne Scheibenbremse. Was soll ich sagen - teuer, haltbar, gut wartbar. Der Triebstrang ist deutlich steifer als bei der Shimano. Während sich bei dieser die Kurbel einige Grad bewegt, wenn ich sie im festgebremsten Fahrrad belaste, merke ich davon bei Rohloff nichts. Das stärkt mein Vertrauen in die Haltbarkeit, die ja sprichwörtlich ist. Die Rohloff ist auch deutlich einfacher in der Wartung. Einmal im Jahr ein Ölwechsel, das kann eigentlich jeder selber machen. Sie ist trotz höherer Belastbarkeit leichter, wobei das bei meinem 17kg-Brummer keine Rolle spielt. Wo Rohloff aus meiner Sicht etwas schlechter abschneidet: In den Gängen 1-7 entsteht ein deutlich hörbares Mahlgeräusch. Dies liegt an der Geradeverzahnung der Gänge, die einen höheren Wirkungsgrad erlaubt. Im Freilauf ohne Treten erzeugt die Rohloff ein hörbares Klickern. Ein lautloses Dahingleiten wie mit der Shimano ist nicht möglich, auf Touren für mich aber auch nicht wichtig.
Wenn man wie ich auf einen Kettenspanner verzichtet, um mit Chainrunner oder Chainglider zu fahren, muß die Kette ab und zu nachgespannt werden. Dies ist bei meiner Rohloff wegen der internen Ansteuerung und der Drehmomentstütze etwas aufwändiger: Neben dem Lösen der Drehmomentstütze müssen die Schaltseile etwas entspannt werden, bevor das Rad nach hinten bewegt wird. Nach dem Spannen der Kette wird die Befestigung der Stütze wieder angezogen und die Schaltseile wieder eingestellt. Ich mache das in der Regel zusammen mit der Kettenpflege und empfinde es nicht als großen Aufwand. Wenn man die externe Ansteuerung wählt und ein OEM-Aufallende, wird es so einfach wie bei Shimano.
Bei der Rohloff ist der 11. Gang der Direktgang, man kann ihn sehr gut als "Normalgang" einstellen mit 42:17 oder 42:16 und ist dann häufig im Verlustminimum unterwegs. Auf Grund der hohen Wirkungsgrade und engen Gangstufung ist es aber im Grunde egal, welchen Gang man nutzt.

Die 7-Gang Shimanos würde ich nicht nutzen wegen der geringen Spreizung und dem fehlenden Direktgang sowie der meines Wissens ausschließlichen Gleitlagerung.

Was bei einem neuen Rad noch wichtig ist, ist der Lenkerabstand. Hier machen 5-10mm einen deutlichen Unterschied. Wenn Du mit dem Lady Jazz gut zurecht gekommen bist, miß den Abstand von Sattelrohrende zu den Griffen bei gerade gestelltem Vorderrad. Die Höhe der Griffe relativ zum passend eingestellten Sattel ist auch wichtig - gerade bei Ahead-Klemmungen ist es nämlich nicht ganz einfach, die Lenkerhöhe mehr als ein wenig zu verstellen: Alles, was über Spacer hinausgeht erfordert Austausch von Vorbau oder Lenker.

Alles andere ist eher einfach austauschbar, wenn es nicht gefällt. Gerade beim Sattel wird das vermutlich der Fall sein. Entweder den alten Sattel übertragen oder mehrere fahren, bis man einen passenden gefunden hat. Auch Lenker sollte man ein paar ausprobieren. Beim Winkel der Griffe machen wenige Grade deutlich spürbare Unterschiede, bei Abstand und Höhe sind wenige Millimeter Änderung spürbar.

Ich wünsche viel Spaß beim Aussuchen und anschließenden Fahren!
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#1440840 - 01.08.20 23:20 Re: Trekking Rad mit Nabenschaltung [Re: Berithamster]
derSammy
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 17254
Hallo Berit,

da du dich ja auf Nabenschaltung "eingeschossen" zu haben scheinst, von mir noch der Einwand, dass (nicht nur aus meiner) Sicht nur die Rohloff wirklich bergtauglich ist. Sowohl bei der 8er, als auch der 11er Alfine bedeutet die kleinstmöglich-zulässige Primärübersetzung einen identischen ersten Gang (die 11er hat lediglich 3 Schnellfahrgänge mehr), der bestenfalls für mittelharte Anstiege über kurze Längen taugt. 10%-Steigungen mit Reisegepäck wirst du (und deine Knie) damit nicht fahren wollen.

Flussradwege kannst du auch mit den Shimanos machen, aber für Touren im Hoch- oder gar Mittelgebirge ist das nix.

Von Pegasus würde ich eher die Finger lassen - es sei denn, du weißt genau was du tust. Ich betreue so ein Rad im Fuhrpark. War billig, aber mittlerweile habe ich so ziemlich alle Komponenten gegen besseres Material ausgetauscht. Die finanzielle Gesamtbilanz ist damit dann eher nicht mehr so doll.
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#1440875 - 02.08.20 11:59 Re: Trekking Rad mit Nabenschaltung [Re: Berithamster]
Sonntagsradler
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 857
Bei Pegasus-Räder muss man besonders aufpassen, was für Teile verbaut sind.
Da werden gerne mal teure XT-Schaltwerke mit preisgünstigen Komponenten kombiniert.
Viele Kunden meinen dann, ein echtes Schnäppchen "Rad mit XT-Schaltung für nur 799 Euro"
geschossen zu haben.
Das ist (zumindest bei mir) der Grund, warum ich Pegasus nicht mag.

Prinzipiell spricht aber nichts dagegen, von "Deutschlands meistverkaufter Fahrradmarke" zu kaufen. Man sollte halt nur genau hinschauen.

Bezüglich Alternativen empfehle ich Dir, mal bei Deinen Händlern im Umkreis vorbeizuschauen und nachzufragen, welche Hersteller sie im Programm haben.
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#1440883 - 02.08.20 12:53 Re: Trekking Rad mit Nabenschaltung [Re: Sonntagsradler]
BeBor
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 6415
In Antwort auf: Sonntagsradler
Prinzipiell spricht aber nichts dagegen, von "Deutschlands meistverkaufter Fahrradmarke" zu kaufen.

Was mit „Marken“ in Deutschland so alles angestellt wird, lässt einen nur noch erschaudern.

Eine Marke ist (im positiv-werblichen Sinne) ursprünglich die Verknüpfung eines nachvollziehbaren Qualitätsanspruches bzw. einer tatsächlichen Qualitätsumsetzung mit einem Herstellernamen. Pegasus ist die Handelsmarke einer Einkaufsgenossenschaft, die selbst gar keine Räder fertigt, sondern bei irgendwelchen Konfektionären aus dem globalen (asiatischem?) Teilebaukasten Räder für das eher untere bis mittlere Preissegment zusammendengeln lässt. Dass die die immer schlecht sein müssen, möchte ich hier mangels eigener Beweiserfahrungen nicht postulieren, viel erwarten würde ich aber nicht.

Leider ist das Markengerassel im Fahrradsektor in den letzten zwanzig Jahren für Laien undurchschaubar geworden, weil auch viele echte Fahrradmarken aus der Vergangenheit nichts weiter sind als Namenshülsen, die von Massenkonfektionären gekauft wurden. Ganz gruselige Totenschändung finde ich die Verwendung alter „Marken“ für Räder, die ursprünglich gar nichts mit Fahrrädern zu tun hatten, z. B. Kreidler oder Zündapp. Ist aber auch bei anderen Produkten der Fall, Max Grundig würde im Grab rotieren, könnte er sehen, auf welchem Billigschrott heute sein Name steht. Aber vielleicht gibts in fünf Jahren auch Smartphones von Bauknecht oder Seppelfricke.

Bernd

Geändert von BeBor (02.08.20 12:53)
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#1440919 - 02.08.20 16:17 Re: Trekking Rad mit Nabenschaltung [Re: Berithamster]
errwe
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 876
Bei uns in der Nachbarschaft fahren ein paar Pegasus-Alltagsräder herum. Die machen seit Jahren das, was sie sollen, und das ohne große Probleme. Wenn man das möchte, was sie bieten, kann man sie problemlos kaufen, da finde ich die Preise auch ok. (Falls sich die Qualität nicht geändert hat.)

Wenn man etwas Anderes möchte, sollte man auch etwas Anderes kaufen. Persönlich finde ich im unteren Preissegment die Angebote von Decathlon recht interessant. (Ohne dass ich da für meinen EIGENEN Bedarf ein ganzes Rad kaufen würde, der sieht anders aus.)
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#1440922 - 02.08.20 16:41 Re: Trekking Rad mit Nabenschaltung [Re: Berithamster]
Keine Ahnung
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 9800
Wenn Du schreibst, dass Du im Wesentlichen nur zwischen zwei Gängen hin- und hergeschaltet hast, hast Du wahrscheinlich eine sehr ebene Strecke gewählt (Flussradweg, ...). Wenn das auch in Zukunft so bleiben soll, gibt es keinen Grund, hier ein besonders hochwertiges Reiserad zu beschaffen und gegen eine Nabenschaltung spricht auch nichts. Dennoch würde ich dann nicht unbedingt zu einer einfachen Dreigang-Schaltung greifen, sondern z. B. die 7- oder 8-Gang-Versionen von Shimano wählen. Vielleicht wirst Du ja einmal doch ein paar Hügel fahren wollen. Ansonsten dürfte ein Modell der mittleren Preisklasse (um die 500 Euro) völlig ausreichen. Ein richtig billiges Fahrrad hat häufig Komponenten (Bremsen usw.), die auf längere Sicht keine Freude machen.

Es hängt eben ganz wesentlich davon ab, auf welchen Wegen Du unterwegs sein willst und wie oft Du fahren willst und ob dabei dann auch sehr lange Strecken sind, bei denen die Zuladung größer sein muss. Wenn ich manchmal sehe, welche Luxusräder sich Bekannte zulegen und wie wenig sie damit unterwegs sind und das dann auch noch auf ebenen glatten Wegen, so denke ich mir, dass das schon ein ziemlicher "Overkill" ist.
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1440939 - 02.08.20 19:29 Re: Trekking Rad mit Nabenschaltung [Re: Keine Ahnung]
Berithamster
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 34
Danke für die vielen Rückmeldungen und Anregungen. Ich bin tatsächlich einen Flußradweg gefahren, meine maximale Strecke waren 105 Kilometer an einen Tag. Ich denke nicht, dass ich große Bergstrecken damit fahren werde. Aber so ein wenig abseits der asphaltierten Radwege sollte es schon ab können.
Ich habe mich nun online ein wenig umgesehen, das Angebot an Rädern mit Nabenschaltung ist schon sehr viel begrenzter als mit Kettenschaltung. Und wenn dann meist Shimano, Rohloff findet sich kaum was.
Ich denke, ich werde mal die diversen Fahrradhändler in der Gegend besuchen. Mein Angstgegner bei einer Tour ist halt immer die Panne, Plattfuß zum Beispiel.
Was haltet ihr denn von Unplattbarreifen oder von denen ganz ohne Luft, nur mit Schaumstoffmaterial? Ich fahre normalerweise mit ziemlich harten Reifen, so um 4,5 bar.
Damit geht das dann wohl nicht.
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#1440942 - 02.08.20 19:50 Re: Trekking Rad mit Nabenschaltung [Re: Berithamster]
derSammy
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 17254
Reifenpannen verlieren ihren Schrecken, wenn man sie beheben kann. Gibt wenig Dinge der Fahrradmechanik, die ich jedem Radreisenden ans Herz lege, aber Platten beheben gehört dazu. Das gilt im Übrigen insbesondere wenn man Nabenschaltung fährt, weil das dann beim Hinterrad immer bissl Radspezifisch ist. Nicht das Flicken, aber der Radein- und -ausbau.

Unter dem Label "unplattbar" läuft viel. Bei Schwalbe versteht man darunter Reifen mit besonders dicker eingearbeiteter Pannenschutzeinlage. Die Reifen sind schwerer, rollen träger, sind aber wirklich pannensicherer. Muss man abwägen, meine Wahl ist es nicht.

Von so Vollgummireifen und allen Nachfolgern (Schaumfüllung oder was auch immer) halte ich nix, weil das entscheidende Einstellkriterium, nämlich die Regulierung des Reifendrucks, nicht möglich ist. Damit kannst du das Rad nicht auf hohe Beladung oder rutschigen Untergrund anpassen.
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#1440944 - 02.08.20 20:03 Re: Trekking Rad mit Nabenschaltung [Re: Berithamster]
ro-77654
Gewerblicher Teilnehmer
abwesend abwesend
Beiträge: 5377
Auch wenn du weiter "nur" Flussradwege fährst wirst du schnell feststellen, dass es da ziemlich gemeine Steigungen geben kann. Auch dürftest du bei Gefallen anmehrtägigen Touren schnell anspruchsvollere probieren wollen. Sprich: bergtaugliche Übersetzung macht immer Sinn.
Gewerblich: Autor und Lastenrad-Spedition, -verkauf, -verleih
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#1440947 - 02.08.20 20:24 Re: Trekking Rad mit Nabenschaltung [Re: Berithamster]
errwe
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 876
In Antwort auf: Berithamster
Was haltet ihr denn von Unplattbarreifen oder von denen ganz ohne Luft, nur mit Schaumstoffmaterial? Ich fahre normalerweise mit ziemlich harten Reifen, so um 4,5 bar.
Nix. Ich fahre Conti Top Contact, ca. 5 bar, ca. 130kg+ Systemgewicht, auf Reisen 150kg; meist mit Conti-Schläuchen, aktuell gerade mit irgendwelchen von Décathlon. Im "Großstadtdschungel" mit Glasscherben, Kiesel, Abschlägen, ... habe ich in der Regel alle 2tkm mal einen Platten, eher seltener.
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#1440950 - 02.08.20 21:08 Re: Trekking Rad mit Nabenschaltung [Re: Berithamster]
BaB
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 8576
In Antwort auf: Berithamster
Was haltet ihr denn von Unplattbarreifen oder von denen ganz ohne Luft, nur mit Schaumstoffmaterial? Ich fahre normalerweise mit ziemlich harten Reifen, so um 4,5 bar.
Damit geht das dann wohl nicht.
Da gibt es verschiedene Systeme, ich bin mal das Schwalbe Airless System gefahren. Wenn du gerne hart aufgepumpte Reifen fährst, ist dieses System eher nichts für dich. Mit über 90Kg Fahrergewicht hatte ich eher das Gefühl, dass die Reifen etwas Luft benötigen würden, mir war es schon zu schwammig (s.a. Schwalbes Webseite dazu, die dann auch eine kürzere Lebensdauer prophezeien). Ich kenne jetzt natürlich nicht dein Systemgewicht, aber vielleicht dient das ja als Anhaltspunkt. Die Preise sind natürlich auch höher als bei einem "normalen" Reifen.
Den Schwalbe Marathon plus kann ich nur empfehlen, wenn es um Pannensicherheit geht. Die neueren Modelle haben zwar scheinbar eine dünnere Gummieinlage, sind aber trotzdem sehr robust. Auch die Flanken halten deutlich länger als an anderen Reifen. Der neue E-Plus soll noch etwas besser rollen und mehr Grip haben, aber ob man das wirklich im direkten Vergleich merkt?
Vom Schwalbe Supreme bin ich gerade weniger begeistert. Nachdem ich in den letzten Monaten schon 2 Stück entsorgen durfte (Flanke aufgerissen und Lauffläche bröselte sich auf) habe ich jetzt einen netten Schnitt durch die komplette Lauffläche. Wird Zeit, endlich mal einen dieser Pannenschutzeinlagen zu testen Beispiel (bei dem man die Härte auch zumindest etwas weiter über den Luftruck regulieren kann), aber das Stadtrad will keinen Platten bekommen. träller
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#1440951 - 02.08.20 21:15 Re: Trekking Rad mit Nabenschaltung [Re: Berithamster]
Querlenkerin
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 174
In Antwort auf: Berithamster

Was haltet ihr denn von Unplattbarreifen


Da habe ich auch schon Pannen mit gesehen (Glas, oder so war es)

Es gibt keine Garantie auf keinen Platten.
Gruß, Martina
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#1440952 - 02.08.20 21:15 Re: Trekking Rad mit Nabenschaltung [Re: Berithamster]
AndreMQ
Mitglied
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Beiträge: 3941
Also zu Pegasus kann ich durchaus positives berichten und auch grob, welche Modellpolitik sie verfolgen, die ja bei den Verkaufszahlen nicht falsch sein kann. Aber das liefert keine Antwort auf die Frage. Am meisten Rad fürs Geld auch mit ausgezeichneten Komponenten bekommt man mit dem typischen 28"-Trekking-Rad mit 3x10-Kettenschaltung. Und bleibt man bei der Starrgabel, ist das Teil auch noch mit das leichteste. Das konnte ich gerade mit diesem Pegasus-Modell mit Dynamics-Label für ca. 1300€ für den Bekanntenkreis beschaffen. Das Rad hat ausgezeichnete Komponenten (WTB-Felgen, SP-NaDy, XT-total, Carbongabel, ...) und erste Wartung/Check hat auch nur gutes gezeigt.
Wenn Du 105km am Tag fährst, dann ist das nicht mehr die Tour um die Ecke, sondern erheblich mehr und damit ist ein professionelles Vehikel angezeigt. Das vorhandene ist als gutes Ersatz- und Alltagsrad völlig ok. Damit würde ich überhaupt nicht mehr lange schwanken und Shimano-Nabenschaltungen ausschließen, genauso wie titelbedingt Kettenschaltungen. Und mehr gibt es auf der Welt nicht mehr, d.h. nur noch zwei Namen sind wichtig: Pinion oder Rohloff (Kindernay ist sicher gut, aber nur etwas für autarke Schrauber). Weil Dir Nabenschaltungen vertrauter sind, eventuell Tendenz zur Rohloff (wie oben schon gepostet). Das wäre dann erst einmal Deine Seite.
Zu Reifen kann ich da nichts beitragen, weil komplett am anderen Ende: Geringer Reifendruck, fette Schlappen und tlw. tubeless. Da muss jeder sein Glück selbst finden.
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#1440954 - 02.08.20 21:20 Re: Trekking Rad mit Nabenschaltung [Re: derSammy]
Querlenkerin
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 174
In Antwort auf: derSammy
so Vollgummireifen


Ich kenne jemand, der sowas fährt (am Rennrad), weil er kein Bock auf Pannen hat. Der Reifen hat schlechte Rolleigenschaften und ist relativ; und mit der Zeit geht da auch was kaputt, Glas z.B. schneidet die Substanz ein wenig weg, so dass die Reifen auf Dauer auch nicht richtig rund sind.
Gruß, Martina
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#1440956 - 02.08.20 21:35 Re: Trekking Rad mit Nabenschaltung [Re: Querlenkerin]
iassu
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anwesend und zufrieden anwesend
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Noch nie von solchen Erfahrungen live gehört, danke!
Gruß Andreas
Onkel Ju 2
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#1440958 - 02.08.20 21:36 Re: Trekking Rad mit Nabenschaltung [Re: AndreMQ]
BaB
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Beiträge: 8576
In Antwort auf: AndreMQ
Das konnte ich gerade mit diesem Pegasus-Modell mit Dynamics-Label für ca. 1300€ für den Bekanntenkreis beschaffen. Das Rad hat ausgezeichnete Komponenten (WTB-Felgen, SP-NaDy, XT-total, Carbongabel, ...) und erste Wartung/Check hat auch nur gutes gezeigt.
Echt? Da hat die gute Fuxon Funzel noch gelebt? Labeln die jetzt ein besseres Produkt? erstaunt
Sieht das nur so aus oder haben die beim Damen- wie auch beim Herrenmodell die Sattelstütze falsch herum eingebaut? wirr
Interessant auch die Rahmengrößen"beratung". Kann passen. Oder auch nicht... wie bei einem Arbeitskollegen. Der freut sich gerade über einen 130mm Vorbau von mir an seinem Rad, weil er jetzt etwas passender auf seinem Fahrrad sitzt. Beraten wurde er von einem Dynamics Fachverkäufer, der wohl auch diese gute Tabelle hatte. träller
Und hoffen wir, dass keiner auf die gute Idee kommt, an der Carbongabel mittels Schellen einen Lowrider zu montieren...
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#1440960 - 02.08.20 21:46 Re: Trekking Rad mit Nabenschaltung [Re: Querlenkerin]
BaB
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 8576
In Antwort auf: Querlenkerin
In Antwort auf: derSammy
so Vollgummireifen


Ich kenne jemand, der sowas fährt (am Rennrad), weil er kein Bock auf Pannen hat. Der Reifen hat schlechte Rolleigenschaften und ist relativ; und mit der Zeit geht da auch was kaputt, Glas z.B. schneidet die Substanz ein wenig weg, so dass die Reifen auf Dauer auch nicht richtig rund sind.
Das Schwalbe System wird es nicht gewesen sein, denn da sind 19mm Maulweite m.M.n. das Minimum.
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#1440961 - 02.08.20 21:50 Re: Trekking Rad mit Nabenschaltung [Re: BaB]
AndreMQ
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Natürlich funktioniert der Scheinwerfer mit Standlicht und was auch immer. Hinten ist übrigens ein B&M-Line-Small verbaut. Die Größenberatung war ganz einfach, was der Vorteil bei den großen Märkten ist: Das Rad ist in 3 Größen fertig aufgebaut vorhanden, das Opfer fährt sie alle und nimmt das passende mit. Natürlich habe ich das Rad dann auf jede Schraube abgesucht, alle Komponenten ok, auch die Montagequalität, wobei das gar nicht entscheidend ist, weil zuhause sowieso jedes Rad noch gecheckt wird. Also die Klassiker: Vorbau lösen, Spacer anpassen, Schmierung und Dichtungen checken und einstellen. Genauso die HT-II-Kurbeln lösen und wieder korrekt anziehen. Leitungsverlegung checken und etwas korrigieren usw. usw. usw. Das Rad funktioniert optimal, ist leicht, fährt gut und alle Komponenten ok.
Auch die Vorbaulänge und Überhöhung passt. Gerade ist beim Fahrerin nur der Sattel im Test mit der Frage: Brooks oder nicht? Da B17S im Vorrat sind, ist das leicht gemacht.

Geändert von AndreMQ (02.08.20 21:54)
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Off-topic #1440962 - 02.08.20 22:10 Re: Trekking Rad mit Nabenschaltung [Re: AndreMQ]
BaB
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Beiträge: 8576
In Antwort auf: AndreMQ
Natürlich funktioniert der Scheinwerfer mit Standlicht und was auch immer. Hinten ist übrigens ein B&M-Line-Small verbaut.
Der jetzt Fuxon RL Mini heißt? So viel zum Labeln... (s.deinen Link)
In Antwort auf: AndreMQ


Die Größenberatung war ganz einfach, was der Vorteil bei den großen Märkten ist: Das Rad ist in 3 Größen fertig aufgebaut vorhanden, das Opfer fährt sie alle und nimmt das passende mit.
Wenn das Opfer Glück hat... Die Opfer, die ich kenne und in diesen großen Märkten beraten wurden, haben alle zu kleine Räder bekommen. Es ist nicht die Frage, ob zu klein oder nicht, es ist die Frage ob nur ein oder gleich zwei Nummern zu klein.
In Antwort auf: AndreMQ
Natürlich habe ich das Rad dann auf jede Schraube abgesucht, alle Komponenten ok, auch die Montagequalität, wobei das gar nicht entscheidend ist, weil zuhause sowieso jedes Rad noch gecheckt wird.
Das ist schön für den, der dieses von dir geprüfte Rad gekauft hat, aber doch nun wirklich nicht der Standard. Ich erinnere mich auch immer noch gerne an den Murks, den ein großer Betrieb hier in Berlin angestellt hat, als er einen Rahmen auf Garantie tauschen musste. Das der falsche Rahmen in der falschen Geometrie mit Feder- satt Starrgabel in der falschen Farbe... das war alles noch nichts gegen das Zusammenbaudesaster. Aber das hättest du sicher auch noch alles gerichtet... zwinker
In Antwort auf: AndreMQ
Also die Klassiker: Vorbau lösen, Spacer anpassen, Schmierung und Dichtungen checken und einstellen. Genauso die HT-II-Kurbeln lösen und wieder korrekt anziehen. Leitungsverlegung checken und etwas korrigieren usw. usw. usw. Das Rad funktioniert optimal, ist leicht, fährt gut und alle Komponenten ok.
Auch die Vorbaulänge und Überhöhung passt. Gerade ist beim Fahrerin nur der Sattel im Test mit der Frage: Brooks oder nicht? Da B17S im Vorrat sind, ist das leicht gemacht.
Ich hätte erst mal die Stattelstütze umgedreht... träller
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Off-topic #1440963 - 02.08.20 22:26 Re: Trekking Rad mit Nabenschaltung [Re: BaB]
AndreMQ
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... die Größenberatung war Eigenarbeit und übrigens passt die einfache Tabelle sogar, war aber nicht nötig. Da ich häufig bei Zweirad-Stadler Teile kaufe bzw. mit Leuten hingehe, die was benötigen, sich aber nicht auskennen, sehe ich auch die dortigen Berater agieren und frage am Teilestand auch selbst nach Teilen. Ich kann die ganze Miesmacherei gegenüber den Märkten und den Beratern nicht nachvollziehen, beteilige mich auch nicht daran und mir ist auch kein negatives Erlebnis bekannt. Vielleicht hat es etwas damit zu tun, wie man in den Wald hineinruft.
Die Sattelstütze war natürlich richtig. Aber es geht noch kleinkarierter: Blende auf dem Werbebild mal den Steuerkopf auf. Der sitzt nicht richtig. Und wo ist das Problem? Das Rad ist als Fotomodell schnell provisorisch zusammengesetzt. Na und? Das ist doch kein reales Problem, sondern Pipifax.
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#1440965 - 02.08.20 23:08 Re: Trekking Rad mit Nabenschaltung [Re: Berithamster]
AndreMQ
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In Antwort auf: Berithamster
...Nun habe ich mich umgesehen und bin auf die Räder von Pegasus gekommen. Leider finde ich aber auch viele schlechte Bewertungen zu Pegasus ...
Pegasus bietet keine Exoten, sondern Mainstream-Räder an, die auch Chance auf Stückzahl haben. Das typische Trekking- und City-Rad ist ein solches - auch in E-Ausführung. Ziel sind natürlich jeweils günstige Angebote, aber Billigware ist es im jeweiligen Segment nicht. Das kannst Du extrem bei WalMart und Co. finden. Pegasus bietet z.B. überhaupt keine MTBs und will sich mit dem Klientel nicht rumärgern - was ich gut verstehen kann. Bei Pegasus sucht man nicht nach Reiserädern oder irgendwelchen Exoten und auch nicht nach Rädern, wenn man sich die Teile selbst zusammenstellen will. Entweder eine Kombination passt, dann nimmt man sie oder man ändert seine Wünsche und nimmt das Rad danach oder sucht nicht bei Pegasus. Bei schlechten Bewertungen ist der Text wichtig, aus dem sich schnell herauslesen lässt, ob das Produkt wirklich das Problem ist oder der Käufer (meist letzteres).
Übrigens habe ich sogar ein einfaches Pegasus-Rad im Bestand: neu 250€, 3-Gang-Rücktritt, 26", sehr kleiner Rahmen, damit man bei richtig Eis und Schnee in der Stadt noch gut durchkommt (was es aber nicht mehr gibt). Und es funktioniert und ist problemlos, bekommt aber auch mal Pflege wie die 20mal teuren Räder. Und das muss auch sein, weil günstige Räder viele Stahlteile haben, aber eben nicht aus teurem, rostfreien Stahl, sondern eben aus normalen Stählen. Und die rosten halt, wenn man nix tut. Die Carbonteile am anderen Rad tun das natürlich nicht. Soll ich jetzt über so etwas selbstverständliches wie Rost jammern? Nein, beseitigen heißt die Devise.
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#1440967 - 03.08.20 00:40 Re: Trekking Rad mit Nabenschaltung [Re: Berithamster]
StephanBehrendt
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In Antwort auf: Berithamster
Nun habe ich mich umgesehen und bin auf die Räder von Pegasus gekommen.
Pegasus ist eine der vielen Marken der größten deutschen Zweiradeinkaufsgenossenschaft ZEG. Unter Pegasus laufen vornehmlich Stadt- und Trekkingräder auch im höheren Preissegment.
Wenn du schwieriges Gelände, Waldboden und Schotter fahren möchtest, dürften dir deine zwei Gänge nicht reichen. Eine 8-Gang-Nabe sollte aber ausreichend sein. Die 14-Gang-Rohloff scheint mir für deine Anforderung Overkill.
Trapezrahmen erleichtern den Durchstieg beim Aufsteigen, am stabilsten sind aber Diamantrahmen.

Du solltest das Alles ausführlich Probefahren und sehen, welche Marken der Händler führt, bei dem du kaufen möchtest.
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Grüsse
Stephan
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#1440973 - 03.08.20 07:11 Re: Trekking Rad mit Nabenschaltung [Re: Berithamster]
drachensystem
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Beiträge: 314
Ich fahre an Stadtrad, Stadtflitzer und Reiserad nur Alfine-Nabenschaltungen von Shimano, die als Hochwertigste verkauft werden.
Was Zut zu Anfang umfassend geschrieben hat, würde ich unterschreiben. Nur dass ich die Kettenblattgröße beim Reiserad weit unterhalb Spezikation von Shimano unterschreite, siehe hier, um auf auf hügeligen Strecken mit Gepäck voranzukommen; ins Gebirge hat es mich noch nie gezogen.

Ich würde an deiner Stelle nach einer guten 8-Gang-Nabe von Shimano suchen, damit kannst du viele Strecken meistern und musst wenig warten. Ich finde die Räder von Böttcher, VSF und Anderen gut für deine Anforderungen geeignet.
Sollten Diese neu dein Budget finanziell übersteigen, würde ich nach einem guten Gebrauchten Mixte-Rad in Kleinanzeigen in deiner Rahmengröße suchen, bevor ich ein Pegasus-Rad mit einfacher Nabenschaltung kaufte.

:t: You better start cyclin' or you’ll fall like a stone - For the times they are a-changin' :t:


Geändert von drachensystem (03.08.20 07:20)
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#1441016 - 03.08.20 21:19 Re: Trekking Rad mit Nabenschaltung [Re: AndreMQ]
ro-77654
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Beiträge: 5377
Ausnahme ist z.B. das Pegasus Extremo mit Rohloff. Hat ein Freund von mir und ist sehr zufrieden. Vermutlich werden die teureren Modelle besser zusammengekleistert als der Billigkram.
https://www.faz.net/aktuell/technik-motor/motor/pegasus-estremo-r14-im-test-14031744.html

Hier gebraucht:
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/pegasus-estremo-r14-rohloff/1476550502-217-4443
Gewerblich: Autor und Lastenrad-Spedition, -verkauf, -verleih

Geändert von ro-77654 (03.08.20 21:20)
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#1441018 - 03.08.20 21:36 Re: Trekking Rad mit Nabenschaltung [Re: ro-77654]
AndreMQ
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Beiträge: 3941
Ja, das heutige Estremo ist mit der Pinion P1.18 bestückt, nicht mehr mit Speedhub. Ist das High-End der Pegasus-Trekking-Linie und mit Liste 2999€ sicher günstig. Wer mit den gewählten Komponenten kein Problem hat, ist da gut bedient. Pegasus-Räder und E-Bikes sind bei 2 Zweirad-Stadler-Filialen in der Gegend auf den Straßen eindeutig die Mehrheit und mit den eigenen Erfahrungen kann ich nicht mäkeln, auch wenn meine eigenen Räder (bis auf eines) völlig andere sind.
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