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#1215833 - 02.06.16 10:14 Navi als reine Trackanzeige
AndreMQ
Nicht registriert
Gibt es (noch?) Nutzer, die ein "Navi" (z.B. ältere/kleinere ETrex) als reine Trackanzeige (kein Routing, kein Navigieren, ...) für lange Radreisen benutzen? Also etwa so:
- Navi am Lenker mit Track ohne unterlegte Karte. Laufzeit bei der Geräteklasse ein/zwei Tage ohne Ableseprobleme. Fahren primär nach Landschaft/Strecke.
- (Wenige) großräumige Papierkarten und/oder Smartphone mit z.B. Locus, aber nicht in Betrieb und nicht am Lenker.
- Reise in (z.B.) Wochen-Tracks zerlegt auf USB-Stick (2 Folgestücke müssen auf das Navi passen). Unterwegs von irgendeinem PC (ohne BaseCamp u.ä.) nachschieben.
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#1215836 - 02.06.16 10:24 Re: Navi als reine Trackanzeige [Re: ]
Hansflo
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 3.905
Hallo,

ich fürchte, ich verstehe dein Problem nicht ganz. Was spricht dagegen, ein ganz normales einfaches Navi zu verwenden? Du musst dich ja nicht routen lassen, wenn du das nicht willst.

Hans
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#1215845 - 02.06.16 10:45 Re: Navi als reine Trackanzeige [Re: ]
Spargel
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 5.093
Sowas hatte ich mal bei einer kommerziellen Rennradtourwoche. Die sind pleite gegangen traurig aber wohl nicht deshalb. Waren übrigens erste etrexe.

Jetzt ist zwar mein 60er nicht mehr einsatzfähig, so dass ich mich mit dem Handy behelfe, aber auch da hatte ich Touren vorgeplant und bin vorwiegend dem Track nachgefahren - aber mit unterlegter Karte.
Ich orientiere mich eh mehr an der Karte, mir reicht da die Positionsangabe, Routing erfolgt im Kopf. Ich habe ein gutes Kartengedächtnis, wenn ich mir merke wo ich wie weg muss, erkenne ich das fast immer auf Anhieb auf der mitlaufenden Karte. Deshalb habe ich das 60er seit anderthalb Jahren nicht ersetzt, Schmerzgrenze nicht überschritten. listig

Bei den Transalps habe ich gerne eine 200k Papierkarte dabei, die beidseitig bedruckte ADAC Jahresgabe 71 vom Papa, mit hervorragendem Kartenbild (Mair) und selbst vielen Wanderpässen (zB Birnlücke), reicht bis ins obere Trentino, praktisch wenn man mal wegen Unwetter umplanen muss. Die nach unten anschließende neue Ergänzungskarte ist viel klobiger.
Ansonsten nehme ich sowohl Übersichts- als auch Topokarten in Form gekippter Elektronen mit.

ciao, Christian
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#1215846 - 02.06.16 10:48 Re: Navi als reine Trackanzeige [Re: Hansflo]
AndreMQ
Nicht registriert
Vielleicht Mißverständnis. Ein fehlendes Routing/Navigieren ist nicht das Problem, auch nicht ein solches abzuschalten. Die Frage war mehr, ob diese Art der Nutzung bei langen Radreisen (noch?) üblich ist. Hintergrund ist: Smartphone wird/soll nicht als Navi-Ersatz genutzt werden. Ladeelektronik, Powerpacks etc. nicht vorhanden. Neubeschaffung von Navi mit großen Display und Karten steht nicht an. Älteres, zuverlässiges ETrex10 ist aber vorhanden.
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#1215847 - 02.06.16 10:51 Re: Navi als reine Trackanzeige [Re: Spargel]
AndreMQ
Nicht registriert
.... ja, glaube, Deine Beschreibung trifft das gut. Bei - auch - längeren Fahrten z.B. in den Alpen funktioniert das. Bei längeren (Fern-)Reisen über größere Distanzen und viele Länder ist mir nicht ganz klar.
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#1215850 - 02.06.16 11:01 Re: Navi als reine Trackanzeige [Re: ]
Axurit
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 3.172
In Antwort auf: AndreMQ
Die Frage war mehr, ob diese Art der Nutzung bei langen Radreisen (noch?) üblich ist.
Üblich sicher nicht, aber möglich.
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#1215856 - 02.06.16 11:19 Re: Navi als reine Trackanzeige [Re: ]
mbhh
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 476
Ich kenne jemanden, der sogar konsequent nur Wegpunkte setzt und nach Peilung fährt. Ihm reicht es zu wissen, in welcher Richtung das Ziel liegt. Der Kollege wandert auch viel und handhabt das dort genau so. Das letzte Mal hab ich ihn vor ca. 3 Jahren so reisen sehen, keine Ahnung, ob er inzwischen aufgerüstet hat. Er könnte, wenn er wollte, denke ich.
So wie du es beschreibst, bin ich jahrelang mit nem Garmin Geko 101 rumgefahren. Aber dann kamen die OSM-Karten und die Schnittstelle gab den Geist auf, eins kam zum anderen...
Die Methode funktioniert als Minimalvariante immer noch. Da man aber für vergleichsweise wenig Extra deutlich mehr Komfort bekommt, schätze ich den Kreis der Leute, die so unterwegs sind, als überschaubar ein.
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#1215858 - 02.06.16 11:20 Re: Navi als reine Trackanzeige [Re: ]
derSammy
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 20.529
In Antwort auf: AndreMQ
Hintergrund ist: Smartphone wird/soll nicht als Navi-Ersatz genutzt werden. Ladeelektronik, Powerpacks etc. nicht vorhanden. Neubeschaffung von Navi mit großen Display und Karten steht nicht an. Älteres, zuverlässiges ETrex10 ist aber vorhanden.


Sprich, deine eigentliche Frage lautet: "Taugt das Etrex10 noch zur Navigation?"?

Das würde ich definitiv bejahen. Aber kann man nicht auch auf das 10er Etrex (einfarbige) Karten aufspielen? Und kann man da nicht auch genügend Tracks drauf ablegen, dass man nicht unterwegs an einen PC muss, um Tracks hin und her zu schubsen? Die letzten beiden Punkte machen die Sache deutlich einfacher.
Aber deine Variante ist mir mehr oder weniger notgedrungen schon mal untergekommen: Track rübergespielt, aber vergessen eine passende Karte mit rüber zu schubsen. Sprich Blindflug einfach auf dem Track lang. Das geht auch, ist aber recht unkomfortabel. Es ist schon sinnvoll zu sehen, was da so für Kreuzungen kommen, wie dicht bebaut das Gebiet ist usw.
Komm wir grillen Opa. Es gibt Koch und Suppenfleisch!
Satzzeichen können Leben retten.
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#1215862 - 02.06.16 11:28 Re: Navi als reine Trackanzeige [Re: derSammy]
Spargel
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 5.093
In Antwort auf: derSammy
Aber kann man nicht auch auf das 10er Etrex (einfarbige) Karten aufspielen? Und kann man da nicht auch genügend Tracks drauf ablegen, dass man nicht unterwegs an einen PC muss, um Tracks hin und her zu schubsen? Die letzten beiden Punkte machen die Sache deutlich einfacher.
Nö, zu wenige Tracks mit nur je 500 Punkten. Die alten Garmin sind für längere Tracknachfahrten eine Krankheit. Man kann sich aber viele Tracks mit Hilfsprogrammen (längst vergessen) zu einer eigenen Karte zusammenbacken und so eine Weltreise vorplanen.
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#1215865 - 02.06.16 11:34 Re: Navi als reine Trackanzeige [Re: Spargel]
derSammy
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 20.529
Also mit der richtigen Reduktion (GPSbabel) schaffe ich mit den 500 Punkten etwa 100km bei recht hoher Trackqualität. Und 100 Tracks scheinen in das Gerät rein zu passen. Macht also 10Mm, ich denke das sollte reichen.
Die Vorbereitung der Tracks ist natürlich etwas nervig und das Kommandozeilenprogramm GPSbabel recht gewöhnungsbedürftig.
Komm wir grillen Opa. Es gibt Koch und Suppenfleisch!
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#1215867 - 02.06.16 11:39 Re: Navi als reine Trackanzeige [Re: mbhh]
mbhh
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 476
Korrektur: es war ein Geko 301
In Antwort auf: derSammy
...Kommandozeilenprogramm GPSbabel recht gewöhnungsbedürftig.
Gibt es auch mit grafischer Oberfläche.

Geändert von mbhh (02.06.16 11:44)
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#1215868 - 02.06.16 11:39 Re: Navi als reine Trackanzeige [Re: mbhh]
Andreas
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 14.301
Hallo,

In Antwort auf: mbhh
Ich kenne jemanden, der sogar konsequent nur Wegpunkte setzt und nach Peilung fährt. Ihm reicht es zu wissen, in welcher Richtung das Ziel liegt.

Im Münsterland funktioniert das. Auf hohe See sowieso.

Wenn Du viele Autobahnen und Kanäle in der Nähe hast, ist die Methode untauglich. Vor einigen Wochen war ich in Mechelen. Die Stadt liegt in einem völlig undurchschaubaren Netz aus Autobahnen, Kanälen, stillgelegten Kanälen, Flüssen, Seen und natürlich vielen Brücken. Aus 2 km Luftlinie können durchaus 8 km Strecke werden. Ohne Karte hast Du keine Chance. Wirklich. Teilweise hast Du auf Radwege, die zwischen zwei parallelen Kanälen liegen. Wenn Du da nicht weiß, in welcher Richtung die nächste Brücke liegt, sieht es schlecht aus.

Grüße
Andreas
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#1215869 - 02.06.16 11:41 Re: Navi als reine Trackanzeige [Re: Spargel]
Andreas
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 14.301
Hallo Spargel,

In Antwort auf: Spargel
Man kann sich aber viele Tracks mit Hilfsprogrammen (längst vergessen) zu einer eigenen Karte zusammenbacken und so eine Weltreise vorplanen.

Oder man überträgt Tracks mit dem Android-Smartphone auf das Garmin. Das ist inzwischen möglich. USB mit OTG natürlich vorausgesetzt.

Grüße
Andreas
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#1215874 - 02.06.16 12:08 Re: Navi als reine Trackanzeige [Re: ]
max saikels
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1.623
In Antwort auf: AndreMQ
Gibt es (noch?) Nutzer, die ein "Navi" (z.B. ältere/kleinere ETrex) als reine Trackanzeige (kein Routing, kein Navigieren, ...) für lange Radreisen benutzen? Also etwa so:
- Navi am Lenker mit Track ohne unterlegte Karte. Laufzeit bei der Geräteklasse ein/zwei Tage ohne Ableseprobleme. Fahren primär nach Landschaft/Strecke.
- (Wenige) großräumige Papierkarten und/oder Smartphone mit z.B. Locus, aber nicht in Betrieb und nicht am Lenker.
- Reise in (z.B.) Wochen-Tracks zerlegt auf USB-Stick (2 Folgestücke müssen auf das Navi passen). Unterwegs von irgendeinem PC (ohne BaseCamp u.ä.) nachschieben.


ad 1: Garmin GPS60 (ohne -map) am Lenker mit den Tagestracks (je max. 500 Trkpts) drauf, die ich vorher mittels Basecamp geplant und übertragen habe. Ergo, ich sehe nur die Linie, die ich langfahren soll, habe aber an manchen Abbiegepunkten zur Verdeutlichung Marker gesetzt, an denen ich dann aber trotzdem auch schonmal vorbei fahre, weil ich lieber in die Landschaft gucke.
ad 2: Smarti mit Oruxmaps in der Tasche zum nachsehen und loggen oder umdisponieren, falls nötig. Manchmal auch Papierkarte (max. 1:150.000) des besseren Überblicks wegen.
Grüße, Stephan
Touren 2023
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#1215877 - 02.06.16 12:33 Re: Navi als reine Trackanzeige [Re: derSammy]
aighes
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 7.340
Nunja, sehr bedingt. Das Ding hat 8mb freien Speicher, wenn man alle Sprachen außer Deutsch löscht. Dann die Tracks, da bleibt jetzt nur noch begrenzt Platz für eine Karte. Die Straßen von bspw. Thüringen ohne POI und Flächen hab ich mal für nen Freund erstellt für sein Gerät. Dann hast du halt ne Karte mit vielen Schwarzen Strichen. Obs ein Feldweg ist oder eine Autobahn darfst du dann vor Ort raus finden. lach

Am sinnvollsten würde ich denken ist es, die Route als Karte zu renden und zu hoffen, dass es unter den 7mb bleibt. Allerdings hat man dann keine Info zur verbleibenden Länge.
Viele Grüße,
Henning
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#1215882 - 02.06.16 12:46 Re: Navi als reine Trackanzeige [Re: aighes]
AndreMQ
Nicht registriert
Danke für die bisherigen Beiträge, momentan zeitlich etwas eng, daher abend ggfs. mehr.
Genauso habe ich es am eTrex10 gemacht: überflüssige Sprachfiles raus (5,5MB!), nun sind knapp 8MB vorhanden. Zwei große Tracks mit 3 - 4 MB (probiert mit einer Alp-X-Route zu 3MB und dem deutsche Limes-Radweg zu 3,5MB) funktionieren (Trackpunktegrenze vom eTrex10 kenne ich jetzt gar nicht). Solche Tracks reichen für mehrere Tage, so dass Zeit bleibt, den abgefahrenen gegen seinen übernächsten auszuwechseln - ohne eigene Infrastruktur, wenn man nur die Tracks auf USB-Stick dabei hat. USB-OTG geht auch vom z.B. S6. Die Unart von Android, für sich selbst ein paar kleine Verwaltungs-Files und -Directories auf dem Garmin anzulegen, stört bisher nicht.
Platz für ein großes s/w-Karten-img ist natürlich dann eng und eigentlich bei dem kleinen Display und der Nutzung nicht zwingend.
Empfehlungen für Neubeschaffung sehen sicher anders aus. Es geht mehr darum, älteres, voll funktionsfähiges, unverschlissenes Material auch für längere Reisen ohne Neukauf zu nutzen. Da gibt's einfach Budgetgrenzen. Dazu sind die kleinen, robusten eTrex einfach praktisch am Lenker.
Bin selbst bisher nur Gelegenheitsnutzer ohne Detailerfahrung von Navis und der gesamten Infrastruktur drumherum, also von BaseCamp (BootCamp?), Openandromaps, gpsies, ....... Reisen habe ich bisher immer ohne Navi durchgeführt, nur MTB-Tracks mit.

VG
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#1215892 - 02.06.16 13:15 Re: Navi als reine Trackanzeige [Re: ]
aighes
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 7.340
Wie gesagt: Der Platzsparentste Weg eine Spur auf das Etrx-Display zu bekommen ist, ihn in eine gmapsupp.img (evtl. muss man die speziell benennen, dass der Etrex10 die schluckt) zu verwandeln. Da sind die Trackpunkte egel und eine 5mb-gpx Datei wird zu einer 200kb-img Datei.

Der Nachteil ist halt, das man keine Tracknavigation (und die darauf basierenden Anzeigen) damit hat.

Mehr Infos zum Umwandeln gibts hier: http://www.javawa.nl/imgfromgpx_en.html
Viele Grüße,
Henning
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#1215955 - 02.06.16 16:49 Re: Navi als reine Trackanzeige [Re: ]
AndreMQ
Nicht registriert
Rückmeldung von meiner Seite auf Eure Tipps - nochmals besten Dank - wie gesagt, bin alles andere als ein Navi-Poweruser:
@mbhh: Ja, so ähnlich würde ich das auch machen, d.h. vorhandenes Material nutzen und die Einschränkungen akzeptieren (G-S6 mit Locus und eTrex10) und dann Aufrüstung, wenn sich am Markt ein größerer Innovationsschritt einstellt. Mit den verschiedenen Tipps gibt's sogar mehr Möglichkeiten als gedacht.
@der Sammy: Bei gpsbabel.org ist wirklich eine Menge zu finden, kann ich noch gar nicht alles kommentieren.
@Andreas_R: Die Problematik bei sehr kleinteiliger Umgebung ist plausibel. Müßte aber in etwa MTB-Tracks mit vielen, engen Trackpunkten entsprechen, ohne die man das Schlupfloch im Unterholz nicht findet. D.h. dies müßte vorher bei der Trackerstellung berücksichtigt werden, wenn verkehrt oder vor Ort alles anders (Umleitungen), dann geht es nur manuell weiter bzw. dann ist das G-S6 mit Locus kurzzeitig zu aktivieren. USB-OTG klappt mit dem G-S6 und dem alten eTrex10 gut.
@max_saikels: Ja, Du beschreibst ziemlich genau, was ich mir auch für lange Reisen vorgestellt hatte.
@aighes, @spargel: Sorry, habe erst jetzt Euren Vorschlag richtig verstanden: d.h. die ganze Trackstafette auf ein Gesamt-"Karten"-img zusammen kondensieren/einfrieren und auf das Garmin zu laden. D.h. dann komplett ohne gpx-Schnipsel auf dem eTrex10 mehr.

Bisheriges Testergebnis mit großen Tracks aus gpsies: die 3 oder 4MB sind kein Problem. Auch gleich 2, die den Speicher komplett vollstopfen. Aber jeder, der aus mehr als 10.000(?) Trackpunkten aufgebaut ist, wird dann einfach mit Zielflagge dort abgebrochen. Sonst bemerkt man erstmal nichts. Der Wuppertal-Cannes-Track (1553km / 23557 Punkte / 3,2MB) bricht dann in Nordfrankreich irgendwo ab, der Marvin-Track (478km / 22513 / 3,1MB) durch die Alpen bei Höfen hinter Mareit/Mareto. D.h. bei der Trackerstellung so teilen, dass jeder unter 10.000(?) Trackpunkten bleibt. Das ist leicht einzuhalten.
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#1216101 - 03.06.16 09:25 Re: Navi als reine Trackanzeige [Re: ]
Rad-Franz
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 375
Servus,

ich bin so einer (aber nur am Fahrrad :-)), der meist nur aufzeichnet- oder nichtmal das.
ich habe idR die Papierkarten mit oder Fahre nach Beschilderung.
Wenn ich mich nicht mehr auslenne, wo ich bin (meist in Städten, dann kann ich nachschauen.

Ob der Akku allerdings bei meinem Etrex 30 zwei ganze Tage durchhält, wenn man die ganze Zeit mitloggst, weiß ich nicht. Ich machte es bisher nur zeitweise (obwohl einmal habe ich es sogar zwei Tage gemacht, wenn ich mich richtig erinnere, waren so ca. 150km und da war. soweit ich mich erinnen kann, noch der halbe Akku voll).

Allerdings wird man gerne dazu verleitet, trotzdem öfter auf den Bildschirm zu schauen, da er trotz abgeschalteter Beleuchtung gut sichtbar ist und dann bekommt man gleich weniger von der Umgebung mit...

Beste Grüße vom Flughafen auf Penang,
Franz

Geändert von Rad-Franz (03.06.16 09:27)
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#1216136 - 03.06.16 10:56 Re: Navi als reine Trackanzeige [Re: Rad-Franz]
AndreMQ
Nicht registriert
Mitloggen (also den current.gpx füllen) während der Tour wäre bei mir abgeschaltet, da ja vorhandene Tracks abgefahren werden(so wie bei MTB-Tracks). Der Track muß nicht parallel nochmals aufgezeichnet werden, was Akku/Batterien hilft. Wie bei Dir, hauptsächlich Orientierung nach Landschaft und Schildern, der Track verhindert aber zuverlässig grobes Verfahren und erleichtert auch ganz deutlich die korrekte Richtung zu finden.
Ansonsten Guten Flug und Danke.

VG
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Off-topic #1216137 - 03.06.16 11:08 Re: Navi als reine Trackanzeige [Re: ]
Michael B.
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 3.128
In Antwort auf: AndreMQ
Der Track muß nicht parallel nochmals aufgezeichnet werden, was Akku/Batterien hilft. VG


wie groß ist denn die Hilfe in Sek., Min. oder Std.?
Gruß Michael

Keep the rubber side down

Geändert von Michael B. (03.06.16 11:09)
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Off-topic #1216142 - 03.06.16 11:15 Re: Navi als reine Trackanzeige [Re: Michael B.]
derSammy
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 20.529
Das würde mich auch mal interessieren. Gemessen wird ja sowieso sekündlich - schon um Position und Geschwindigkeit anzeigen zu können. Ob dann das Loggen selbst noch so viel Strom verbraucht? Denke ich eher nicht.

Und das Mitloggen kann durchaus sinnvoll sein. Z.B. weil man den Track OSM zur Verfügung stellen will oder um die Fahrt auswerten zu können oder um eben eventuelle Abweichungen zu dokumentieren. Wenn man das alles nicht braucht, dann ist ja gut, aber es gibt durchaus Argumente für die Aufzeichnung.
Ach ja, beim Aufzeichnen ist es natürlich nicht sinnvoll, sich vom Gerät auf die Straßen projezieren zu lassen. Das würde in der Tat oft nur bedeuten den Track von der Karte zu kopieren.
Komm wir grillen Opa. Es gibt Koch und Suppenfleisch!
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Off-topic #1216155 - 03.06.16 11:41 Re: Navi als reine Trackanzeige [Re: derSammy]
Avante
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 1.032
Weiß jetzt nicht, ob das alle Garmin können, das 62er kann jedenfalls das Aufzeichnungsintervall ändern, lange gerade Stecke, gelegentlich ein Wegpunkt, kurvige Strecke entsprechend häufiger. Dient aber sicher mehr dem Einsparen von Speicherplatz. Beim Editieren auf OSM öfters beobachet, stur jede Sekunde ein Punkt abgelegt, auch bei 5km gerader Strecke. Ist natürlich doof.
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Off-topic #1216160 - 03.06.16 11:53 Re: Navi als reine Trackanzeige [Re: derSammy]
Chris-Nbg
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1.728
In Antwort auf: derSammy
Ob dann das Loggen selbst noch so viel Strom verbraucht? Denke ich eher nicht.

Ich vermut mal, dass für jeden neuen Trackpunkt die Track-Datei im Filesystem geöffnet, der neue Trackpunkt anhängt und die Datei wieder geflusht/geschlossen wird. Denn die Datei soll ja zu jedem Zeitpunkt konsistent geschrieben sein, falls das Gerät abstürzt oder wegen niedriger Betriebsspannung ausgeht. So zumindest meine Erfahrung, denn eine defekte current.gpx habe ich noch nie erlebt, trotz Absturz und Batteriemangel. Es wird also ein kompletter Dateischreibzugriff alle (paar) Sekunde(n) durchgeführt. Das könnte sich schon merklich auf die Akkulaufzeit auswirken.
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Off-topic #1216174 - 03.06.16 12:34 Re: Navi als reine Trackanzeige [Re: Chris-Nbg]
Michael B.
Mitglied
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Beiträge: 3.128
In Antwort auf: Chris-Nbg
In Antwort auf: derSammy
Ob dann das Loggen selbst noch so viel Strom verbraucht? Denke ich eher nicht.

Ich vermut mal,.... Es wird also ein kompletter Dateischreibzugriff alle (paar) Sekunde(n) durchgeführt. Das könnte sich schon merklich auf die Akkulaufzeit auswirken.


ob sich das unterwegs ohne Labormessgerät nachweisen lässt, wage ich mal zubezweifeln.
Gruß Michael

Keep the rubber side down
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Off-topic #1216190 - 03.06.16 13:15 Re: Navi als reine Trackanzeige [Re: Avante]
derSammy
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 20.529
In Antwort auf: Avante
Beim Editieren auf OSM öfters beobachet, stur jede Sekunde ein Punkt abgelegt, auch bei 5km gerader Strecke. Ist natürlich doof.

Was ist daran doof? Es ist halt so genau aufgenommen, wie die Messung hergibt. Reduzieren kann man das hinterher ja immer noch und hat vor allem auch die Kontrolle darüber, wie reduziert wird. Was Trackreduktionen betrifft, habe ich schon sehr gute Algorithmen gesehen (GPSbabel z.B.) und ziemlich schlechte (Basecamp stellt sich z.B. auch nicht dolle an). Ob der Algorithmus im GPS-Gerät der Weisheit letzter Schluss ist, da habe ich meine Zweifel (wobei die "Auto"-Option zumindest bei meinem Vista HCx und dem 64er GPSmap nicht wirklich schlecht waren/sind).

Ach ja, in der OSM-Datenbank sollte man den Weg natürlich dann möglichst reduziert abspeichern, alle paar Meter einen Knoten auf eine gerade Linie setzen ist in der Tat doof. Aber wenn man aufnahmeseitig schon komprimiert, dann wird ein Bahnübergang, wo die Bahnstrecke im spitzen Winkel gekreuzt wird, z.B. gern mal als gerade Strecke aufgenommen, obwohl man real eine leichte S-Kurve antrifft. Und wenn es vor Ort eine S-Kurve gibt, dann soll die bitteschön bei OSM auch so erfasst werden.
Komm wir grillen Opa. Es gibt Koch und Suppenfleisch!
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Geändert von derSammy (03.06.16 13:16)
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Off-topic #1216198 - 03.06.16 13:55 Re: Navi als reine Trackanzeige [Re: derSammy]
Avante
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 1.032
In Antwort auf: derSammy
alle paar Meter einen Knoten auf eine gerade Linie setzen ist in der Tat doof.

Also doch doof schmunzel , denn genau so meinte ich das. Ich beziehe mich auch auf Bereiche, bei denen man per Sat-Hintergrund kontrollieren kann, wie sinnvoll Details sind, oder ob man Knoten löschen kann, ohne dass wesentliche Informationen (wie der Schwung einer Straße etc.) verloren gehen.
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Off-topic #1216200 - 03.06.16 14:08 Re: Navi als reine Trackanzeige [Re: Avante]
derSammy
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 20.529
Nunja, bis dato ging es ja um die Trackaufzeichnung und nicht um das Einpflegen von neuen Daten in die OSM-Datenbank.
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Off-topic #1216203 - 03.06.16 14:22 Re: Navi als reine Trackanzeige [Re: derSammy]
Avante
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 1.032
Ja das stimmt, bin da abgeschweift, da man am 62er zwischen Distanz (ab 1m), Zeit (ab 1s) und Auto wählen kann.
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Off-topic #1216209 - 03.06.16 15:18 Re: Navi als reine Trackanzeige [Re: Michael B.]
AndreMQ
Nicht registriert
Ehrlicherweise: ich habe es nicht getestet, sondern nur erhofft und aus früheren Testberichten ohne Zahlenwerte entnommen. Die bisherige, wenige Nutzung am MTB war da nicht aussagekräftig. Das hätte ich aber so wie Chris_Nbg gesehen. Außerdem muß bei langen Reisen/Tracks der current.gpx regelmäßig entsorgt werden. Wenn man den aber eh nicht braucht, dann sollte das bei einem speicher- und prozessor-armen Gerät einfach abgeschaltet werden. Das Gerät funktioniert bestens, ist aber so leistungsschwach, dass es etwa 1min braucht, um nach Anhängen an den PC sich zu melden. Nach dem ersten Schrecken, was am USB-Anschluß zu sehen, rüttelt es sich intern erst mühsam zurecht. Also nicht nervös werden, alles funktioniert. Je weniger Dateien drauf sind, um so eher.
Andere Sache ist natürlich einen Track bewußt aufzunehmen und dann bereit zu stellen. Das macht das Ding eigentlich sehr gut mit wählbarem Erfassungsmodus und bei der Nachbearbeitung gibt es viele Möglichkeiten. Aber wie oben gesagt: bisher keine intensiven Erfahrungen mit Trackaufnahme, nur wie es technisch geht.
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