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#1440759 - 31.07.20 20:16 Zeckenbiss oder was?
weasel
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 2819
Hallo in die Runde,

gestern beim Radeln durch leicht überwachsene Waldwege bemerkte ich einige vermeintliche Dreckspritzer unterhalb meiner Wade. Einer der Punkte (Durchmesser ca. 3mm, genausogroß wie der rote Punkt) "könnte" eine Zecke gewesen sein. Er ließ sich leicht abreiben, aber direkt darunter kam ein verdächtiger roter Fleck zum Vorschein, der beim Zusammendrücken auch minimal blutete.

Eigentlich ungewöhnlich für eine Zecke, daß sie sich leicht abreiben lässt. Aber vielleicht hatte sie sich gerade erst festgebissen und noch nicht richtig mit ihrem Stechwerkzeug verhakt? Oder das Ding stammte vom Vortag... Das umgebende Hautareal des roten Punktes war auch entweder bereits bei der Entdeckung oder maximal nur wenig später gerötet, so wie es jetzt aussieht.

Nun, wie dem auch sei. Durch das übereilte wegwischen des vermeintlichen Dreckpunktes kann ich nicht sagen, ob es nun eine Zecke war. Einzig und allein der rote Punkt und die umgebende allergische Rötung geben mir Anlaß zu dieser Vermutung.

Unten mal drei Bilder (anklicken zur Vergrößerung). Wie beurteilt ihr diese Stelle? Könnte es auch etwas anderes gewesen sein? Die umgebende hellere Rötung, die in real etwas intensiver aussieht, als sie auf den Fotos rüberkommt, hat einen Durchmesser von ca. 3cm.



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#1440761 - 31.07.20 20:41 Re: Zeckenbiss oder was? [Re: weasel]
Deul
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
anwesend und zufrieden anwesend
Beiträge: 8027
Geh zum Doc und lass nen Borellioasetest machen.
Cycling is an addiction, it can drive you quite insane. It can rule your life as truly as strong whiskey and cocaine.
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#1440762 - 31.07.20 20:53 Re: Zeckenbiss oder was? [Re: weasel]
Camino xt
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1
Unterwegs in Schweden

Das könnte ein Zeckenbiss sein. Gibt es hier bei uns in Südschweden leider sehr häufig, daher kenne ich das. Hilft dir jetzt nichts mehr, aber vielleicht schützt es vor der nächsten Zecke: ich trage hier in der gefährlichsten Zeit jetzt immer dünne Strumpfhosen. 100% Schutz!

Grüße aus Schweden

Geändert von Camino xt (31.07.20 21:00)
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#1440770 - 31.07.20 23:00 Re: Zeckenbiss oder was? [Re: Deul]
huxtebude
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 542
Borreliosetest geht aber ja wohl erst nach ein paar Wochen.
Sieht wie ein Insektenstich aus oder ein Biss oder sowas. Wird es bestimmt auch gewesen sein, aber ob das nun ne Zecke oder ne Bremse oder sonst was war, wird wohl kaum rausfindbar sein. Vielleicht war der "Punkt" auch einfach schon getrocknetes Blut.
Dass es rot ist muss noch nichts heißen, das sind ja Mückenstiche auch, und bei mir Zeckenbisse auch (und die jucken höllisch, auch ohne Borreliose).
Wenn du ne Wanderröte feststellst solltest du tatsächlich zum Arzt gehen. Aber vorher würde ich persönlich mir versuchen keinen großen Kopf zu machen. Kann alles Mögliche sein.
Auf keinen Fall Kratzen (denn dann wird es sicher schwerer festzustellen ob es zurückgeht oder ne Wanderröte wird) und beobachten.
Aber Arzt bin ich nicht ;-) Nur wie ich es machen würde.

Grüße
Florian
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#1440811 - 01.08.20 17:12 Re: Zeckenbiss oder was? [Re: huxtebude]
Ticino
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 207
In Antwort auf: huxtebude
Borreliosetest geht aber ja wohl erst nach ein paar Wochen.

So ist es.
Der Test bringt nur etwas im Vergleich zu einer Voruntersuchung, da die Antikörper sehr verbreitet sind.
Vorgehen: Notizen und Photo machen, weiter beobachten. Bei typischer Rötung nach Tagen bis Wochen: zum Arzt für Antibiotika.
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#1440813 - 01.08.20 17:17 Re: Zeckenbiss oder was? [Re: Ticino]
der tourist
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 3246
Wanderröte tritt frühestens nach 1 Woche auf. Rötungen vorher sind verstärkte/verlängerte/überschiessende Stichreaktionen.

Sigi
Nic squis was maneth!
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Off-topic #1440816 - 01.08.20 18:42 Re: Zeckenbiss oder was? [Re: weasel]
BeBor
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 6484
In Antwort auf: weasel

Die vier Einstichstellen oberhalb sehen nach gemeiner Speisegabel aus cool.

Bernd
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#1440822 - 01.08.20 19:38 Re: Zeckenbiss oder was? [Re: huxtebude]
weasel
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 2819
Ich gebe zu, ich war die letzten 24Stunden versucht, eine Einmaldosis 200mg Doxycyclin einzunehmen, zumal ich das hier (allerdings Haltbarkeitsdatum 2017 abgelaufen) noch in der Schublade habe.
Vielleicht kennen ja einige diese umstrittene Empfehlung vom CDC in den USA und auch aus Quebec (max 72 Stunden nach nachgewiesenem Stich in Hochrisikogebiet einmalig als Prohylaxe200mg), die auf der dünnen Datenlage einer einzelnen Studie (Nadelman et al., 2001) bzw. nach meinen Recherchen mittlerweile zwei Studien basiert. Wobei die Ergebnisse in der zweiten Studie (https://www.journalofinfection.com/article/S0163-4453(20)30414-X/fulltext) magerer ausfielen.
Sie betreffen nur die Frage, ob mit der Einmaldosis die Wanderröte (Erythema migrans) verhindert werden kann. Ob damit ernsthafte Lyme-Borreliose Symptome als Spätfolgen verhindert werden können wurde nicht untersucht.

Ich gebe aber zu, es juckt mich immer noch in den Fingern, wenn ich die Packung i.d. Schublade sehe. Wüßte ich 100%ig, daß es eine Zecke war, würde ich es wohl nehmen.
es gibt aber auch Stimmen, die zu Bedenken geben, daß dadurch ein späterer Borreliosetest trotz Infektion negativ ausfallen könnte.

Geändert von weasel (01.08.20 19:48)
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#1440825 - 01.08.20 19:50 Re: Zeckenbiss oder was? [Re: Ticino]
weasel
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 2819
In Antwort auf: Ticino
In Antwort auf: huxtebude
Borreliosetest geht aber ja wohl erst nach ein paar Wochen.

So ist es.
Der Test bringt nur etwas im Vergleich zu einer Voruntersuchung, da die Antikörper sehr verbreitet sind.

Gibt es überhaupt hinreichend zuverlässige Tests zum Nachweis einer Borrelieninfektion?
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#1440834 - 01.08.20 22:03 Re: Zeckenbiss oder was? [Re: weasel]
Ticino
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 207
Dein Vertrauen ehrt mich, aber ich bin Arzt im Ruhestand und wohl nicht mehr up to date.
Soviel ist mir aber noch geblieben:
Die wiederholten Tests geben nur Auskunft über den Verlauf einer komplizierten Borreliose und sind in einfachen Fällen (Stadium I mit dem typischen Ausschlag) nicht nötig. Ein einmaliger Test beweist nur einen früheren Kontakt mit Borellien, sagt aber nichts über den Zeitpunkt aus.
Man sollte das Stadium I (die Hauterscheinungen) nicht verpassen, denn nach einer scheinbaren Heilung, können die Komplikationen
(Gelenke, Herz, Nervensystem usw.) folgen.
Im Stadium I wird als Therapie Doxycycline während 14 Tagen empfohlen. Andere Antibiotika sind auch gebräuchlich. Auf die Einmaldosis würde ich mich nicht verlassen.
Meine persönliche Meinung: Es sieht mir nicht nach Zeckenstich aus. Ich würde abwarten, sonst:

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_LymeBorreliose.html

Guter Verlauf wünscht Werner W.
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#1440844 - 02.08.20 00:31 Re: Zeckenbiss oder was? [Re: weasel]
huxtebude
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 542
In Antwort auf: weasel
Ich gebe zu, ich war die letzten 24Stunden versucht, eine Einmaldosis 200mg Doxycyclin einzunehmen[...]


Über die Nebenwirkungen bist du dir bewusst?
Ich hatte es mir auch besorgt, auf meiner großen Tour 2018. Als ich in Belgrad zwei Zecken entdeckt habe, von denen ich eine nur mangelhaft entfernt bekommen habe und der Stich stark gejuckt hat und rot wurde.
Habe vor der Einnahme jedoch zurückgeschreckt, vor allem wegen der möglichen Photosensibilisierung. Da hätte ich sicherlich erst mal ein paar Wochen das Radeln einstellen können, das Wetter war so ähnlich wie jetzt gerade auch. Wobei das mit Antibiotikum sowieso nicht zu empfehlen gewesen wäre. Letztendlich war ich froh, dass ich es dann hatte, aber noch froher, dass ich es nicht nehmen musste.

Grüße
Florian
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#1440849 - 02.08.20 01:48 Re: Zeckenbiss oder was? [Re: Ticino]
weasel
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 2819
In Antwort auf: Ticino

Man sollte das Stadium I (die Hauterscheinungen) nicht verpassen, denn nach einer scheinbaren Heilung, können die Komplikationen
(Gelenke, Herz, Nervensystem usw.) folgen.

Wobei das Erythema Migrans ja leider in Europa nur bei ca. 40% der Infektionsfälle auftritt (in USA/Kanada interessanterweise bei 70-80%).

Wie stehst Du zu der Einmaldosis? Abgesehen von möglichen Nebenwirkungen auf Magen-/Darmsystem und der Tatsache, daß sie nicht wirken könnten weitere Kontraindikatoren?
Kann eine Einmaldosis bei anderen Keimen (ist ja ein Breitband-AB) bereits gewiße Ansätze zur Resistenzbidung auslösen oder ist so eine Einmaldosis dahingehen umproblematisch?
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#1440853 - 02.08.20 09:01 Re: Zeckenbiss oder was? [Re: weasel]
Karl der Bergische
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 645
Vor etwa 2 Jahren hatte ich eine Borreliose. Die typische (aber wie oben geschrieben nicht immer auftretende) Rötung bildete sich nach einigen Tagen und verschwand nach meiner Erinnerung erst nach der Antibiotikabehandlung bzw. einige Wochen nach der Infektion.
[img:right][/img] .
Kürzlich hatte ich wieder einen Zeckenbiss, diesmal nur mit kleiner örtlicher Rötung, die nach wenigen Tagen verschwand, was nicht auf Borreliose hinweist, allerdings eine solche wohl auch nicht ausschließt.
Karl
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#1440857 - 02.08.20 09:29 Re: Zeckenbiss oder was? [Re: weasel]
Ticino
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 207

In Antwort auf: weasel
Wie stehst Du zu der Einmaldosis? Abgesehen von möglichen Nebenwirkungen auf Magen-/Darmsystem und der Tatsache, daß sie nicht wirken könnten weitere Kontraindikatoren?
Kann eine Einmaldosis bei anderen Keimen (ist ja ein Breitband-AB) bereits gewiße Ansätze zur Resistenzbidung auslösen oder ist so eine Einmaldosis dahingehen umproblematisch?


Ich habe keine Erfahrung mit einer vorbeugenden Behandlung mittels Einzeldosis, finde aber die Erläuterung des RKI (s. Link, den ich Dir geschickt habe) korrekt und logisch.
Denn: Es ist sehr fraglich, ob die Verletzung von einer Zecke herrührt. Wenn doch, ist es fraglich, ob das Tierchen infektiös war. Wenn doch, war die Kontaktzeit sehr kurz, und dadurch die Übertragung von Borrelien wenig wahrscheinlich.
Zur Resistenzbildung: Doxycycline wird tonnenweise verbraucht, z.B. in der Veterinärmedizin, da machen deine 200mg die Suppe nicht fett.
Irgendwie habe ich das Gefühl, du habest das Medikament schon geschluckt. Wenn ja, mach dir keinen Kopf. Ich kenne genug Kollegen und Pflegepersonal, die das selbe tun würden. Es ist nichts Illegales dabei und ist auch moralisch nicht verwerflich. Es entspricht einfach nicht "der reinen Lehre".
Alles Gute wünscht, Werner W.
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#1440895 - 02.08.20 13:29 Re: Zeckenbiss oder was? [Re: Ticino]
weasel
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 2819
In Antwort auf: Ticino

Ich habe keine Erfahrung mit einer vorbeugenden Behandlung mittels Einzeldosis, finde aber die Erläuterung des RKI (s. Link, den ich Dir geschickt habe) korrekt und logisch.
Denn: Es ist sehr fraglich, ob die Verletzung von einer Zecke herrührt. Wenn doch, ist es fraglich, ob das Tierchen infektiös war. Wenn doch, war die Kontaktzeit sehr kurz, und dadurch die Übertragung von Borrelien wenig wahrscheinlich.
Zur Resistenzbildung: Doxycycline wird tonnenweise verbraucht, z.B. in der Veterinärmedizin, da machen deine 200mg die Suppe nicht fett.
Irgendwie habe ich das Gefühl, du habest das Medikament schon geschluckt. Wenn ja, mach dir keinen Kopf. Ich kenne genug Kollegen und Pflegepersonal, die das selbe tun würden. Es ist nichts Illegales dabei und ist auch moralisch nicht verwerflich. Es entspricht einfach nicht "der reinen Lehre".
Alles Gute wünscht, Werner W.

Ich habe auch meine Zweifel, ob es wirklich ein Zeckenbiss war, da dieses abgestriffene schwarze etwas vielleicht nur Dreck war, der durch das austretende Blut eines gerade frischen Bremsenbisses dranhaftete. An einen frischen Zeckenbiss glaube ich nicht, da der Kontakt zum hohen Gras gerade mal max. 15-20min. zurücklag.

Wobei ich allerdings auch an den Abenden der Vortage immer mit kurzer Hose und gelegentlichem Kontakt zu hochwachsendem Gras unterwegs war und mich zuhause fahrlässigerweise nicht abgesucht habe.
Da sich das Ding leicht und v.a. rückstandslos mit dem Fingernagel abstreifen ließ, hätte es sich dann IMHO nur um eine bereits vollgesaugte Nymphe handeln können, die sich, da Mahlzeit beendet, bereits darauf vorbereitete wieder abzufallen. Als ich näml. vor einigen Jahren mal eine noch nicht vollgesaugte Nymphe mit der Zeckenkarte entfernte, konnte ich feststellen, daß die sich in Anbetracht ihrer geringen Größe erstaunlich fest in der Haut verhaken.

Falls eine vollgesaugte Nymphe kurz vor dem Abfallen genauso aussieht, wie eine vollgesaugte adulte Zecke, also eher helleres grau und relativ rund, dann kommt das meiner (zugegeben sehr flüchtigen) Erinnerung zufolge nicht hin. So spricht doch alle eher für entweder an blutigem Bremsebiss haftenden Dreck, verkrustetes Blut, oder halt doch eine sofort zubeissende adulte Zecke, die ich dann aber abgestriffen hätte, ehe sie sich in die Bissstelle richtig einhaken konnte.

Diese Einschätzung und meine Bedenken wegen Antibiotikaresistenzen (auch wenn die bei einer Einmaldosis vielleicht unangemessen sind) gab mir dann den Ausschlag die Einmaldosis nicht zu nehmen.
Wegen UV-Sensitivierung, wie jemand weiter oben angemerkt hat, hätte ich mir bei einer Einmaldosis hingegen keine Sorgen gemacht, zumal ich die Mittagssonne z.Zt. eh meide.

Als ich vor einigen Jahren mal eine festgebissene Zecke entfernt habe, habe ich aber tatsächlich die Einmaldosis genommen. Die Zeckenpopulation in unserem Landkreis ist nämlich zu rund 30% mit Borrelien durchseucht. Mit- oder hauptentscheidend war aber auch die Tatsache, daß Doxycycline in der Schublade lag und ich entsprechend Null Aufwand hatte.

Ich nehme den Vorfall als sinnvolle Mahnung, das abendliche Absuchen (und auch regelmäßig unterwegs nach Kontakt mit hohem Gras) wieder disziplinierter zu praktizieren. Ich bin da nämlich wirklich etwas lax geworden und hatte das genauere abendliche Absuchen durch (natürlich ebenso wichtige) mehr o. weniger regelmäßiges Absuchen nur der Beinpartien unterwegs praktisch komplett ersetzt.

Ich muss auch eingestehen, daß ich eigentlich Autan (Icaridin) seit Jahren im Schrank, aber und nie verwendet habe. Keine Ahnung, ob das nach mehrere Jahren jetzt überhaupt noch wirkt.
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#1441605 - 13.08.20 06:46 Re: Zeckenbiss oder was? [Re: weasel]
SchachRobert
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 187
Hallo in die Runde,

da sich mit einem Test erst nach ca. 2 Wochen Borreliose nachweisen lässt, sind die Symptome wie Müdigkeit, nächtliches Schwitzen, Muskel- und Gelenkschmerzen, ... eher ein Indiz, ob Zeckenbiss und evtl. Borreliose ein Thema ist.

https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=177

Beste Gesundheit wünscht
Robert
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#1442206 - 18.08.20 21:55 Re: Zeckenbiss oder was? [Re: weasel]
Rad-Franz
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 282
Hallo Weasel,

hast du schon einen Test machen lassen, ob es ein Zecke war bzw. Boreleose?
Ich hatte man Boreleose, ist aber schon so lange her, dass ich nur noch weiß, dass ich beim Knie einen ganz runden Kreis bekam (nicht ausgefranst, glaube ich).
Aber da war ich vermutlich noch nicht mal im Kinderarten(-> >25 Jahre her...).

Sind die oberen Einstiche vom selben Tag?
Die sind zwar recht regelmäßig, aber könnten das Flohbisse sein?
Kommr mir irgendwie bekannt vor, wenn ich länger im Gras/ Wald rumgehe bzw. bei Tieren.


Beste Grüße
Franz
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Off-topic #1442216 - 18.08.20 22:42 Re: Zeckenbiss oder was? [Re: Camino xt]
bluesaturn
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 589
In Antwort auf: Camino xt
Das könnte ein Zeckenbiss sein. Gibt es hier bei uns in Südschweden leider sehr häufig, daher kenne ich das. Hilft dir jetzt nichts mehr, aber vielleicht schützt es vor der nächsten Zecke: ich trage hier in der gefährlichsten Zeit jetzt immer dünne Strumpfhosen. 100% Schutz!

Grüße aus Schweden


Ich habe immer meine lange Hose an, Strümpfe ueber den Hosenbeinen und eine helle Nylonjacke, damit ich sie dort sofort sehe.
Mit der Trockenheit scheinen es allerdings weniger Zecken zu werden.
Warum sollte eine dünne Strumpfhose 100% Schutz bieten? Eine Freundin berichtet, sie fand eine Zecke unter ihrem Kompressionsstrumpf.
Warum bleiben Zeckenbisse auch noch mehr als 5 Wochen sichtbar? Kein Bullseye und Antibiotika. Aber den Ort des Zeckenbisses sieht man immer noch, auch 5 Wochen danach.

Geändert von bluesaturn (18.08.20 22:46)
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#1442241 - 19.08.20 08:47 Re: Zeckenbiss oder was? [Re: Rad-Franz]
bikerharry
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 13
In Antwort auf: Rad-Franz
Hallo Weasel,

hast du schon einen Test machen lassen, ob es ein Zecke war bzw. Boreleose?
Ich hatte man Boreleose, ist aber schon so lange her, dass ich nur noch weiß, dass ich


Den empfehle ich dir auch ganz dringend. Boreleose kann ziemlich stressig werden, um es mal vorsichtig auszudrücken...
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#1442305 - 19.08.20 17:11 Re: Zeckenbiss oder was? [Re: weasel]
tirb68
Mitglied
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Beiträge: 3630
Eine Borreliose fühlt sich am Anfang wie leichte Grippe an. Die Rötungen können u.U. viel später auftreten. Bei meiner ersten Borreliose waren es 2 Wochen, bei der zweiten ging das schon nach 3 Tagen los.
Die Verträglichkeit der Gegenmittel (Namen habe ich vergessen)sind im Lauf der Jahre deutlich besser geworden.
Die Testergebnisse sind nicht eindeutig. D.h., auch wenn Du einen Test machen lässt, kann der Arzt danach nicht genau sagen, ob es eine Borreliose war oder nicht. Es dauerte auch in beiden Fällen eine Weile, bis die Ergebnisse vorlagen. Die Antibiotikabehandlung starte beide Male vor der Antwort aus dem Labor. Beide Hausärzte waren nicht sehr Antibiotika-affin, haben aber absolut zur sofortigen Einnahme geraten und wollten nicht auf das Ergebnis warten. Ich bin erst zum Arzt gegangen, als die Rötungen eindeutig waren.
Die erste Borreliose ist inzwischen über 20 Jahre her.
Der normale Tropfen macht das schon und fließt mit den anderen in den Wasserkopf der Nation.
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Off-topic #1442326 - 19.08.20 22:06 Re: Zeckenbiss oder was? [Re: bikerharry]
Rad-Franz
Mitglied
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Beiträge: 282
In Antwort auf: bikerharry
In Antwort auf: Rad-Franz
Hallo Weasel,

hast du schon einen Test machen lassen, ob es ein Zecke war bzw. Boreleose?
Ich hatte man Boreleose, ist aber schon so lange her, dass ich nur noch weiß, dass ich


Den empfehle ich dir auch ganz dringend. Boreleose kann ziemlich stressig werden, um es mal vorsichtig auszudrücken...

Danke für die Info - ich kann mich wirklich nicht mehr erinnern, wie ich mich damals fühlte, zumal ich als Kind ohnehin viel krank war mit unterschiedlichen Sachen.

Ich denke, dass damals ein Test gemacht wurde - wissen tue ich es aber natürlich nichft - jedenfalls wurde es diagnostiziert und ich glaube, ich musste irgendwas nehmen.

Zum Glück blieb ich seither zumindest von solchen Fleckken verschont trotz mehrmaliger Zecken am Körper.

Beste Grüße
Franz

Geändert von Rad-Franz (19.08.20 22:06)
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#1443448 - 04.09.20 19:27 Re: Zeckenbiss oder was? [Re: Rad-Franz]
weasel
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 2819
In Antwort auf: Rad-Franz
Hallo Weasel,

hast du schon einen Test machen lassen, ob es ein Zecke war bzw. Boreleose?
Ich hatte man Boreleose, ist aber schon so lange her, dass ich nur noch weiß, dass ich beim Knie einen ganz runden Kreis bekam (nicht ausgefranst, glaube ich).
Aber da war ich vermutlich noch nicht mal im Kinderarten(-> >25 Jahre her...).

Nein, speziell wegen diesem Stich habe ich mich nicht testen lassen, da ich ja im Nachinein doch davon ausging, daß es entweder keine Zecke war oder aber falls doch, diese wahrscheinl. nur kurz an der vermeintlichen Einstichstelle hing.

Allerdings bin ich extrem viel in der Natur unterwegs und schon diverse male von Zecken gestochen worden. Und da ich seit langem unter schwerer chronischer Müdigkeit leide (kann aber auch durch extremen chronischen Stress und bekanntes anderes gesundheitliches Problem bedingt sein), werde ich mal beim Hausarzt nachhaken, ob ich so einen Test auf Verdacht durchführen lassen kann. Nicht wegen dieses vermeintlichen Stichs sondern wegen der früheren. Ob's Sinn macht, angesichts der Unsicherheit der Tests...keine Ahnung.
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