Wildfremde (Renn)radfahrer haben mir auch noch nie geholfen, gerade bei Rennradfahrern herscht da wohl eine gewisse Arroganz
seit mir ein wildfremder Rennradfahrer in der Münchner Pampa mit Flickzeug am MTB half, habe ich gelernt nebst Ersatzschlauch auch immer Flickzeug dabei zu haben. Erst meinte der wildfremde Rennradler ich soll doch den auf dem Boden liegenden Schlauch nehmen, das war jedoch der mit Loch, den ich gerade am Hinterrad gewechselt hatte.
Vor einigen Jahren versuchte ich vergeblich aus einem "Pumpbrunnen" in Andechs Wasser in meine Flasche zu bekommen. Auch hier half mir ein Rennradler. Der Hebel am Brunnen war festgeschraubt und bei ca. 38°C gab er mir aus seiner Trinkflasche Wasser ab. Seither habe ich immer genug Flüssigkeit dabei, Wasser im Sommer, heißen Tee im Winter.
Prinzipiell radle ich an herumstehenden Radlern, die hilflos in die Gegend schauen, langsam vorbei und frage "kann ich helfen?". Mit Werkzeug, Flüssigkeit und Landkarte/ Navi konnte ich schon öfter aushelfen.
Es gibt Dinge, die werde ich nie verstehen, z.B. dass ausgerechnet Deutsche stets von der Hilfsbereitschaft, Gastfreundschaft und Freundlichkeit der Menschen aus den Urlaubsländern berichten aber zu Hause ...